Karl der Große: Geheimnis um die Krönung zum Kaiser im Jahr 800

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Parkplatzbuchung Prebooking — vorab bequem und einfach online buchen und dabei Geld sparen. Doch ist auch diese kleine Notiz alles andere als eindeutig. Weder der Frankenkönig selbst noch einer seiner Vertrauten hat uns überliefert, ob Karl überhaupt Kaiser werden wollte - und wenn ja, warum eigentlich.

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Vorgehensweise Der Leitfaden Der Immobilienbewerter. Schallschutztage Schallschutztage Schallschutztage Oder ging es ihm zunächst nur um eine persönliche Ehrung, nur allzu vergänglich im Angesicht der Weltgeschichte? Die Kaiserkrönung entzweit die Geschichtswissenschaft bis heute. Einer, der es hätte wissen können, war Einhard. Hier machte der kleinwüchsige, hochbegabte Jüngling rasch Karriere.

Im Jahr gehörte er bereits zum engeren Zirkel der Macht. Vielleicht hat er sogar an der Kaiserkrönung in Rom teilgenommen. Die wichtigen politischen Entscheidungen jener Zeit hat er mitgestaltet.

Einhard hätte also wissen können, wie und warum Karl zum Kaiser geworden war. Doch was Einhard darüber Ende der er Jahre in seiner Karlsbiografie erzählt, bleibt so lapidar wie rätselhaft: Karls letzte Reise, notierte Einhard in elegantem Latein, "wurde auch dadurch veranlasst, dass sich Papst Leo durch die vielen Misshandlungen, die er von Seiten der Römer erlitten hatte indem sie ihm nämlich die Augen ausrissen und die Zunge abschnitten , genötigt sah, den König um Schutz anzuflehen".

Damals erhielt er den Titel 'Kaiser und Augustus'. Das war ihm zuerst so zuwider, dass er versicherte: Er hätte an jenem Tage, obgleich es ein hohes Fest war, die Kirche nicht betreten, wenn er zuvor um die Absicht des Papstes hätte wissen können. Mehr Worte war dem Karlsbiografen die Kaiserkrönung nicht wert. Sein Bericht ist kryptisch genug: Was könnte Einhard gemeint haben? Hatte Karl nur das Zeremoniell der Kaiserkrönung missfallen, das der Papst am Weihnachtstag des Jahres gestaltet hatte?

Hatte er also zwar Kaiser werden wollen, aber auf andere Weise? Vielleicht in einer Form, die den "Kaiser der Römer", der in Byzanz herrschte, nicht derart herausgefordert hätte?

Oder hatte Karl noch während der Feierstunde gar nicht mit der Krone gerechnet? Für denselben Tag war die Königskrönung seines gleichnamigen Sohns vorgesehen.

War der Franke also ein Kaiser wider Willen? Vielleicht wollte Einhard, höfisch gebildet, wie er war, seinen Lesern auch nur zeigen: Nach einer hohen Würde durfte man nicht streben, man hatte sich zu sträuben! Wollte Einhard seinen Karl also lediglich mit jener Bescheidenheit ausstatten, die sich für einen guten Christen ziemte? All dies haben Historiker vermutet, alles ist denkbar.

Erst neue zeitgenössische Dokumente könnten zu klären helfen, was Einhard gemeint hat. Nicht minder rätselhaft bleibt das, was Einhard gleich zu Beginn seines Berichts mit wenigen Worten andeutet: Einhard behauptet rundheraus, die Römer hätten Leo die Zunge abgeschnitten und die Augen herausgerissen. Tatsächlich könnten so oder so ähnlich die ersten Nachrichten gelautet haben, die im Mai über die Alpen zu den Franken drangen: In Rom hätten hochrangige Geistliche gegen den Papst aufbegehrt und ihn verstümmelt.

Doch muss Einhard, als er Jahre später seine Karlsbiografie schrieb, es längst besser gewusst haben. Die beiden Führer der Rebellen gehörten zur Elite der römischen Kirche: April zog der Papst in der jährlichen Bittprozession der Laetania maior von St.

Da schlugen die Täter zu: Stephan und Silvester gefangen. Ihr Ziel war offenbar, ihn seines hohen Amtes zu entheben. Stumm und blind hätte Leo nicht länger Papst sein können.

Und schneller als jeder Eilbote reiste das Gerücht: Wieder und wieder von Mund zu Ohr getragen, vergröberte und verzerrte es das Geschehen bis zur Unkenntlichkeit. Karl aber und seiner Entourage bei Hof erging es vorerst kaum besser. Was die Boten der Rebellen dem Papst vorwarfen, klang immerhin haarsträubend: Alkuin verbrannte in Tours vorsichtshalber das Schreiben, in dem ihm sein Freund, der Erzbischof Arn von Salzburg, die Vorwürfe kolportiert hatte.

Historiker bedauern die Tat bis heute. Denn so wissen sie nur Ungefähres: Man bezichtigte Leo des Meineids und des Ehebruchs. Erst mit der Zeit wurden die Informationen präziser und verlässlicher. Spätestens im Juli wusste man zumindest vor Ort, in Rom: Leo hatte bei dem Attentat weder Zunge noch Augen verloren. Der Papst war mitnichten verstümmelt und amtsunfähig. Er war so eloquent und scharfsichtig wie zuvor.

Wie aber soll man sich das vorstellen? Da ist der Papst über Tage und Wochen wehrlos den Verschwörern ausgeliefert. Sie sind offenkundig bereit, ihn mit roher Gewalt amtsunfähig zu machen. Und doch schaffen sie es nicht, ihrem Gefangenen fachgerecht die Zunge herauszuschneiden und die Augen auszustechen!

Schon die Zeitgenossen wussten die widersprüchlichen Informationen nicht besser zu harmonisieren als durch ein Heilungswunder. Andere - wie Einhard - übergingen die merkwürdige Heilung lieber gleich mit Stillschweigen. Die Historiker des Jahrhunderts aber wollen nicht mehr recht an Wunder glauben und ringen verzweifelt um Erklärungen. Hatte sich Leo beim Attentat geschickt verstellt? Merkten die Aufrührer zu spät, dass sie bei ihrer Bluttat gepatzt hatten?

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