Börsenleitfaden


Aber das sagt ja nix über die reale Rendite aus.

Wie soll ich meine ETFs kombinieren?


Neben der Disziplin, die man Aufbringen muss, jeden Monat den entsprechenden Betrag auch tatsächlich zur Seite zu legen, ist aber natürlich auch die sichere Verwahrung und der mit dem Kauf verbundene Aufwand ein Thema. Denn nicht jeder hat einen Edelmetallhändler direkt um die Ecke. Da kann es schon ganz bequem sein, wenn man sich nicht immer selbst um den Kauf kümmern muss.

Dabei handelt es sich allerdings keineswegs um Zertifikate oder ähnliches. Man erwirbt tatsächlich Eigentum am Bruchteil eines Goldbarrens. Da dieses Gold also nicht Eigentum des Anbieters ist, gibt es hier auch kein Emittententrisiko.

Die Goldbestände sind im Falle einer Insolvenz Sondervermögen und werden an die Anleger ausgehändigt, bzw. Grundsätzlich handelt es sich beim Kauf von Bruchteilen um eine sinnvolle Variante. So kann man monatlich selbst mit sehr kleinen Beträgen Gold mit geringen Preisaufschlägen erwerben. Wie gut oder schlecht ein Goldsparplan tatsächlich ist, hängt aber natürlich vor allem vom jeweiligen Anbieter ab.

Neben teilweise astronomischen Abschluss-Gebühren und teilweise auch ganz beträchtlichen laufenden Gebühren, gibt es vor allem beim Preis, zu dem dann tatsächlich Gold gekauft wird, ganz erhebliche Unterschiede. Nun sind solche Aufschläge allerdings oft gut versteckt und werden kaum einmal offen kommuniziert. Viele Vermittler sind auch durchaus geübt darin, teils atemberaubende Gebühren und Preisaufschläge gekonnt kleinzureden.

Möchte man als Sparer einen Goldsparplan anlegen, ist es auf jeden Fall zu empfehlen, nicht vorschnell zu unterschreiben, sondern sich auch einmal ganz in Ruhe die Vertragsbedingungen durchzulesen und auch Dinge zu hinterfragen. Hierauf muss man natürlich besonders achten, wenn man am Ende oder auch während der Laufzeit das angesparte Gold auch tatsächlich in Besitz nehmen möchte. Hier werden derzeit rund 35 Anbieter von Goldsparplänen verglichen.

So kann man sich auf einen Blick über Konditionen und Vertragsbedingungen eines Anbieters informieren. Die Registrierung , die erforderlich ist, um alle Ergebnisse des Vergleichs zu sehen, ist kostenpflichtig.

Dies wird umso deutlicher, wenn man sich die Differenzen zwischen dem jeweils besten und schlechtesten Anbieter ansieht, die hier aufgelistet sind. Beim schlechtesten Anbieter blieben nach Abzug aller Gebühren nicht einmal 1.

Das macht schon sehr deutlich, dass ein Goldsparplan zwar eine gute Sache sein kann, es aber unverzichtbar ist, sich vor Abschluss eines Vertrages entsprechend zu informieren. Mai von Redaktion.

Grundsätzlich ist das eine gute strategische Vorsorge. Es kann ja sein, dass etwas passiert und man kurzfristig Geld braucht. Für die Leser der Arbeitsgemeinschaft Edelmetalle ein Auszug:. BullionVault ist ein britisches Unternehmen, über welches man online zu transparenten und vergleichsweise sehr günstigen Kursen Gold , Silber und Platin kaufen kann. Gekauftes Edelmetall ist Tresorgold. Ein Verkauf ist jederzeit online möglich , ebenso eine Rücküberweisung auf das Girokonto.

Fragen zu BullionVault können über die Kommentarfunktion dieses Artikels gestellt werden. Das dürfte für nachfolgende Leser nützlich sein. Aug von Redaktion. Eine Flucht kann durch verschiedenen Formen von Krisen ausgelöst werden, auf die dieser Artikel nicht näher eingeht. Viel mehr wollen wir Ihnen eine Lösungsoption vorstellen. Seit haben Sie immer wieder von uns gelesen, dass wir die physische Form von Edelmetallen bevorzugen: Gold und Silber in Münzen und Barren. Benötigten Sie wieder Geld, wurden Edelmetalle verkauft und es fand eine Rücküberweisung statt.

Könnte ja sein, dass Ihr bisheriges Konto von einer Sperrung oder Limitierung betroffen ist , so wie wir es schon in Zypern und Griechenland erlebt haben. Da sich der bargeldlose Zahlungsverkehr immer mehr durchsetzt — unabhängig davon, ob wir das befürworten oder nicht —, steigt die Wahrscheinlichkeit, das selbst in Krisenzeiten Plastikkarten funktionieren. Insbesondere wenn Sie in andere Regionen oder Währungsräume geflüchtet sind. Es handelt sich um Guthabenkarten umgangssprachlich: Eine Jahresgebühr fällt nicht an.

Erfreulicherweise werden die Karten mit Hochprägung ausgestellt, wie man auf dem Foto erkennen kann. Somit eignen sie sich weitestgehend für die Hinterlegung von Kautionen — sonst ein Schwachpunkt bei Prepaid-Kreditkarten. Als GoldMoney-Kunde sind Sie es gewohnt, für einen sicheren und professionellen Service ein paar Gebühren zu entrichten.

Hier der Link dazu: Mit etwas Schul- oder Basisenglisch lässt sich das Konto einfach bedienen. Weitere Details erfahren Sie nach einem Klick auf die entsprechenden Links.

Nutzen Sie wie gewohnt unser Kommentarfeld. Gerne können Sie sich dort mit eigenen Erfahrungen zum Nutzen aller Leser einbringen. Nov von Redaktion. Erinnern Sie sich noch an den ersten Münzbarren von ? Er wirkte wie ein Barren, dem man eine Münze aufgeklebt hat: Besonders das männliche Geschlecht, welches statistisch zu Barren neigt, wird den Unterschied beim Halten in der Hand merken.

Ein Guss ist qualitativ doch immer noch etwas anderes als ein Barren, der ausgestanzt wurde. Der erste Münzbarren wurde in Deutschland erfunden und produziert. Für das Münzprägerecht, das die Regierung der Cook-Inseln bei Neuseeland zur Verfügung stellten, damit es sich um eine steuerbegünstigte Münze handelt früher 7 statt 19 Prozent Mehrwertsteuer , wurde und wird eine Lizenzgebühr pro Stück bezahlt.

Änderungen im Steuerrecht machten es notwendig, dass Anlagemünzen aus Silber in einem Drittland produziert werden, um in den Genuss der Differenzbesteuerung zu kommen. Zertifikate sind sonst bei Barren nicht üblich. Hier macht es aber Sinn, da nochmals die Das hat einen Vorteil beim Wiederverkauf. Der Barren muss nicht in die Analyse gesendet werden keine Scheidung notwendig , sondern kann sofort einem Produktionsprozess zugeführt werden.

Daraus resultiert selbstverständlich ein höherer Preis beim Wiederverkauf. Der Steueraufschlag liegt beim Münzbarren genau wie bei Münzen, die aus einem Drittland kommen, bei rund 8 Prozent.

Trotzdem ist der Barren zum Zeitpunkt der Artikelerstellung geringfügig günstiger als eine vergleichbare Anlagemünze … und er lässt sich platzsparender stapeln. Normalerweise schlägt die Steuer bei Barren mit 19 Prozent zu. Besonderes Interesse findet der Münzbarren bei privaten Anlegern, weil diese keine Möglichkeit haben, die Steuer abzuziehen. Für Unternehmer, die Silberbarren auf ihr Geschäft kaufen Firmeninventar und zum Vorsteuerabzug berechtigt sind, macht der Kauf von differenzbesteuerten Produkten keinen Sinn, da es auf der Rechnung einen Steuerausweis gibt und somit die Steuer nicht verrechnet werden kann.

Falls sie aus optischen Gründen Münzbarren erwerben wollen, fragen Sie Ihren Händler, ob er Ihnen welche mit Mehrwertsteuerausweis besorgen kann.

Nov von Hannes Zipfel. Die quantitative Geldpolitik wird bereits seit Jahren genutzt, um niedrige Inflationswerte zu stützen und der Wirtschaft neue Impulse zu setzen. In den USA hat sich die Fed jetzt jedoch für einen Rückzug entschieden, ab November soll kein Geld mehr für den Aufkauf amerikanischer Hypotheken- und Staatsanleihen mehr zur Verfügung gestellt werden. Diese Entwicklung ist auch an den Wechselkursen abzulesen. Der US-Dollar befindet sich sowohl gegenüber dem Yen wie auch gegenüber dem Euro auf einem Höhenflug, der wohl so schnell nicht gestoppt werden kann.

Ziel der Geldmengenausweitung sowohl in Japan wie auch in Europa ist die Bekämpfung der drohenden Deflation. Die Stabilität einer Währung oder aber der Erhalt der Kaufkraft scheinen für die Währungshüter derzeit keine Rolle zu spielen.

Durch sinkende Importpreise keimt auch hier eine Deflationsgefahr, die Inflation liegt bei gerade einmal 1,66 Prozent, mit sinkender Tendenz. Rückläufige Kreditvergaben und ein einbrechender Hypothekenmarkt sind weitere Risikofaktoren. Die Abwertungspolitik der Notenbanker wird sowohl in Europa wie auch in vielen anderen Ländern dazu führen, dass die Papierwährungen zunehmend an Wert verlieren und Sparer quasi enteignet werden.

Weitsichtige Anleger sollten daher schon jetzt handeln, um sich gegen diese wenig weitsichtige Geldpolitik zu schützen. Dies ist vor allem mit Vermögenswerten möglich, die nicht in Euro notieren, so zum Beispiel mit Gold und Silber.

Diese monetären Edelmetalle bieten eine echte Währungsalternative und ermöglichen gleichzeitig attraktive Renditen. In Anbetracht der derzeitigen Entwicklungen ist für Anleger durchaus ratsam, einen Teil ihres Vermögens, auf den Zugriff besteht, weg von Gläubigerrisiken und Währungen ohne intrinsischem Wert zu investieren.

Sowohl Gold wie auch Silber und Diamanten können dabei eine wichtige Rolle spielen. Diese Anlagen sind bereits seit Jahrtausenden bewährt und werden daher auch die jetzige ökonomische Zeitenwende glänzend überstehen. Jul von Hannes Zipfel. Obwohl sich die Wirtschaft in Deutschland sehr positiv entwickelt, verharrt der Rest Europas in einer Dauerrezession.

Das Ende der Euro-Krise wurde bereits im vergangenen Jahr ausgerufen. Der Wahlabend zum Europaparlament mit den Siegen der Eurokritiker zeigte jedoch, dass viele Menschen nicht mehr an eine geeinte Euro-Zone glauben.

Die Frage nach dem Warum wird seither oft gestellt, fühlen sich viele Wähler von ihren Politikern doch hinters Licht geführt. Die Sorge um das eigene Geld und eine mögliche Geldentwertung kommen hinzu.

Gleichzeitig sollen Institute mit Negativzinsen bestraft werden, wenn Geld angelegt wird, anstatt es als Kredite weiter zu reichen. Warum ein erneutes Programm nun endlich die gewünschte Lösung bringen soll, ist mehr als fraglich, denn bereits die ersten beiden Tranchen brachten keine realwirtschaftlichen Effekte. Ausgeweitet wurde lediglich das Geschäft mit Staatsfinanzierungen, das als gesichert angesehen wird. Ein Teil der Liquidität floss auch in die Aktienmärkte, die neue Höchststände markieren konnten.

Der Rückzug erfolgte schon nach wenigen Tagen. Die Entwicklung verläuft hier eher konstruktiv, was die Edelmetalle zu den Renditekönigen des Jahres werden lässt. Auf Eurobasis konnten sowohl Gold wie auch Silber die Aktien- und Rentenmärkte überholen und hinter sich lassen. Steigenden Inflationswerten und Blasen bei verschiedenen Vermögenswerten können nur mit einer Investition in Edelmetallen entgegen gewirkt werden.

Wie in der Pressemittelung der EZB zur letzten Sitzung aufgezeigt wurde, gibt es aber durchaus weitere Möglichkeiten, in die Finanzmärkte einzugreifen. Ein Limit wurde nicht genannt.

Die Frage ist mittlerweile nicht mehr, ob dieses Programm aufgelegt wird, sondern vielmehr nur noch, wann es kommt. Anleger sollten sich daher schon jetzt auf ein Wiederanziehen der Inflation sowie auf weiter steigende Vermögenspreise einstellen. Das Ziel der Zentralbank ist es in erster Linie, dass neue Kredite ausgegeben werden. Unternehmen sollen so wieder investieren, Privatleute hingegen zum Kauf diverser Produkte angeregt werden. Dieses Ziel rückte bisher in weite Ferne, da die Banken enorme Eigenkapitalrichtlinien zu erfüllen und mehr als genug ausfallgefährdete Kredite in ihren Büchern hatten.

Nach wie vor jedoch ist die Nachfrage nach Darlehen auf einem hohen Niveau, oftmals werden neue Kredite sogar zur Existenzsichern benötigt. Mit der aktuellen Entwicklung zeigt sich nämlich, dass nun auch die Europäische Zentralbank allen Warnungen zum Trotz eine expansive Geldpolitik betreiben möchte, um die Krise zu bewältigen. Ist das Programm einmal angelaufen, gibt es kein Zurück mehr, denn eine Reduzierung der Geldmenge würde wahrscheinlich zum totalen Crash in Europa führen.

Für Anleger ist dies ein weiterer Grund, sich mit Edelmetallen gegen die drohenden Risiken abzusichern und sich vor Inflation und Kapitalfehlallokationen zu schützen. Wer sich gegen die Folgen der aktuellen Geldpolitik schützen möchte, kommt an Edelmetallen kaum vorbei. Mit den jetzt günstigen Preisen lässt sich so eine preiswerte Versicherung gegen die derzeitige geldpolitische Politik erwerben.

Das Archiv vorangegangener Onlinekonferenzen sowie die kostenlose Anmeldung zur Onlinekonferenz am Mai von Hannes Zipfel. Glaubt man den Politikern, die vor allem während des Europa-Wahlkampfs für die Gemeinschaftswährung kämpften, ist die Staatsschuldenkrise überwunden.

Auch ein Blick auf die Schuldenstände der Länder zeigen, dass die Krise noch nicht beendet ist, denn vielfach werden Nachkriegsrekorde erreicht. Angesichts dieser Fakten verwundert es nicht, dass es vor allem die Euro-Gegner waren, die zur Wahl des Europaparlaments hohe Zugewinne erzielen konnten. Die Illusion einer überwundenen Staatsschuldenkrise ist nämlich zweifelhaft.

Die Folge waren nämlich nicht Entschuldung und Wirtschaftswachstum, sondern Arbeitslosigkeit und Stagnation — und neue Schulden. Obwohl die EZB immer versucht hat, gegenzusteuern, um den Währungs-Kollaps oder einen Zusammenbruch des Bankensystems zu verhindern, scheint jetzt die Zeit, den Erfolg zu bezweifeln. Kommt der Nächste und sagt: Da ist es doch nur richtig, Europa überzugewichten.

UK, Schweiz und das ölreiche Norwegen haben ihre eigenen Währungen. Und dann differenziert man hin und her und landet letztendlich in der vollkommenen Beliebigkeit.

Dabei vergisst man die wirklich wichtigen Punkte:. Eine granulare und ausgefuchste Strategie mag auf dem Papier höhere Gewinne versprechen als eine Simpel-Strategie. Sie hat aber einen entscheidenden Nachteil: Man braucht Nischenfonds, um sie umzusetzen und die sind teurer als Standardfonds. Möglicherweise überlegene Gewinne in der Zukunft kassieren versus jetzt Gebühren sparen.

Der Zinseszinseffekt kann früher und stärker wirken. In meinen Augen ein weiterer Vorteil der Einfachstrategie. When there are multiple solutions to a problem, choose the simplest one. Den risikobehafteten Teil sinnvoll zu investieren war einfach. Doch wie platzieren wir den risikoarmen Teil unseres Geldes in einer Zeit, in der es keine risikolosen Zinsen mehr gibt, sondern nur noch zinsloses Risiko? Grundsätzlich gilt für alle Investitionen in diesem Bereich: Sie werden sich schwer tun, die Inflation zu schlagen, die Kaufkraft Ihres Geldes wird also sinken.

Sehen Sie es als Stabilitätsabgabe. Sie bezahlen dafür, um im Falle eines Falles den Spatz in der Hand zu haben, wenn die Taube auf dem Dach schon lange davon geflogen ist. Bei einer Bank, die dem deutschen oder einem vergleichbaren Einlagensicherungsfonds unterliegt und die dauerhaft gute Zinsen bietet, kann man sein Geld parken.

Ich mache das Zinshopping nicht mehr mit. Drei bis sechs Monate Traumzinsen und dann der Absturz, das ist mir der Aufwand nicht wert.

Das bedeutet, pro Das lohnt nicht, finde ich. Zwar bieten diese Banken höhere Zinsen, aber sie unterliegen auch nicht dem strengen deutschen Einlagensicherungsfonds. Wenn ich bereit bin, ein höheres Risiko zu tragen, dann gehört dieses Geld in den risikobehafteten Pool. Eine Festgeldleiter, auch Sparbriefleiter genannt, ist eine feine Sache. Wie beim Tagesgeld sucht man sich eine oder mehrere Banken, die dem deutschen Einlagensicherungsfonds angehören, und legt sein Geld dort in mehreren Tranchen an.

Da man bei einer Sparbriefleiter sein Geld einer Bank über mehrere Jahre anvertraut, ist es besonders wichtig darauf zu achten, dass diese Bank zahlungsfähig bleibt.

Angenommen, Sie möchten Dann teilen Sie das Geld in 5 Tranchen zu je 5. Als dritte Variante bietet sich der Kauf von Staatsanleihen oder Pfandbriefen an. Sie sollten hier auf Schuldner mit Top-Rating achten, deshalb kommt hier eigentlich nur die Bundesrepublik Deutschland als Schuldner infrage. Da die Zinsen so niedrig sind, empfiehlt es sich nicht, langlaufende Anleihen zu kaufen. Verheddern Sie sich nicht bei der Anzahl der Positionen. Wenn Ihnen eine Sparbriefleiter nur unwesentlich mehr Geld einbringt als Tagesgeld, dann lassen Sie das Geld auf dem Tagesgeldkonto und verzichten Sie auf die Sparbriefleiter.

Ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung sagen: Nö, da fehlt nix! Riester, Rürup und den wüstenroten Fuchs würde ich sehr kritisch hinterfragen. Sicher gibt es Fälle, in denen der Abschluss eines solchen Vertrags sinnvoll, weil profitabel, ist. Aber das sind immer Einzelfallentscheidungen, die ich hier im Blog nicht abdecken kann. Da muss dann mit spitzem Bleistift unter Einbeziehung aller Kosten gerechnet werden.

Diese Lemming-Nummer ist noch nie gut ausgegangen. Verstehen und dann selber rechnen, macht reich. So stelle ich mir einen sinnvollen Investitionsansatz vor. Wichtig sind hier die Worte ich und mir. Das hier ist mein Beitrag zur Debatte und keineswegs das Patentrezept für finanzielle Glückseligkeit.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Wollen Sie wisssen, wenn sich hier etwas tut unter anderem neue Artikel, Veranstaltungen mit und von mir? Wenn ja, dann melden Sie sich zum Freitags-Newsletter an. Allerdings verstehe ich nicht, warum Privatanleger immer wieder Gelder in Produkte angeleen die eine Negativrendite erzielen. Festgeld, Anleihen, Pfandbriefe usw. Warum gibt man freiwillig sein Geld wohin, um es später weniger wieder zu bekommen.

In dem Fall aufgrund der Negativrendite durch die Inflation. Ist heut zu Tage "sicher", wenn man Zinsen zahlen muss fürs Geld anlegen? Warum werden diese Gelder nicht in defensive Konsumwerte angelegt?

Gegessen und getrunken wird doch immer. Unterm Strich vermehrt sich das Geld und wird nicht "hinten rum" weniger. Sicher hat auch hier alles ein gewisses Risiko, aber soll dies so viel höher sein wie bei Pfandbriefen, Anleihen und Co? Da bin ich mir nicht mehr so sicher nach den Erfahrungen der letzten Jahre. Klar wird bei Aktien in schwierigen Börsenphasen immer auf den kleiner gewordenen Aktienkurs geschaut und gejammert, aber die Dividendenerträge bleiben ja stabil bei den richtigen Unternehmen.

Auf dem Blog von Alex von Reich-mit-Plan. Hallo Finanzwesir, sehr schöne Step-by-Step-Übersicht! In wenigen Einzelfällen mögen auch diese Produkte ihre Daseinsberechtigung haben - für das Gros halte ich sie auch für wenig förderlich. Einige Mitbürger haben das Problem, einen Vertrag zu brauchen, um sich selbst einem Sparzwang auszusetzen. Nachvollziehen kann ich das zwar nicht, aber es gibt sie. Dann sind auch langfristige Verträge besser als nichts zu tun.

Ich würde es aber erstmal mit "Einsicht" versuchen. Aber Du schreibst ja selbst, ggf. Auch die von Dir beschriebene Rolle eines risikoarmen Depotanteils kann ich nur unterschreiben und möchte sie noch um einen weiteren Aspekt erweitern.

Mal abgesehen davon, dass man schon ganz schön abgebrüht sein muss, um wirklich zu ! Wer eine Einzel-Anleihe bis zur Fälligkeit hält, kann beim Kauf schon die Rendite vorhersagen, die er auf jeden Fall erzielen wird. Verkauft er die Anleihe jedoch vorzeitig, sind Kursschwankungen relevant. Daher würde ich hier nicht grundsätzlich von einem analogen Umsetzung wie bei einer Sparbriefleiter sprechen. Dass der vorzeitige Verkauf sowohl vor- als auch nachteilig sein kann, ist natürlich klar.

Dein Blog gefällt mir richtig gut! Die Affinität zu Zahlen und die oftmals nüchterne Art der "Spezies" scheint ja geradezu prädestiniert hierfür zu sein ;-! Hallo Dummerchen, danke für die freundlichen Worte und den langen Kommentar. Kommer hat das ja in seinem Buch "Kaufen oder MIeten" auch gechrieben: Immobilienbesitzer bilden mehr Vermögen, als Mieter.

Aber nicht, weil Immobilien so eine tolle Geldanlage wären, sondern ein Immo-Besitzer zum Zwangssparen verdonnert ist, während ein Mieter sein Geld leichter ausgeben kann.

Da bin ich schmerzfrei. Aber die beiden anderen Gewichtungen sind natürlich auch ok. Das habe ich als Ingenieur auch lernen müssen: Die Toleranzen sind hier sehr hoch.

Das man überhaupt was macht und investiert ist. Ich kann nicht alles im Text unterbringen, aber für Ergänzungen sind ja die Leserkommentare da!

Dafür bin ich auch dankbar. Hallo Dummerchen, dabei würde ich mir - argumentative gut vorgebrachte - Kritik durchaus wünschen.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir uns hier in einer klassischen Filter Bubble befinden. Dieser Blog erreicht nur Leute, die sowieso schon von passivem Investieren überzeugt sind.

Trader oder Menschen, die ihr Geld in eine Lebensversicherung stecken kommen hier gar nicht vorbei. Falls ein Marsmensch diese eines Tages mal in die Hände bekommen sollte, dann denkt er, dass es nur erfolgreiche Anleger gab in der heutigen Zeit. Hallo Stranger, nee, lieber nicht ;- Die meisten Trader verlieren nur Geld.

Das ist mir zu stressig und die Prahlereien in den Foren sind die Zeit nicht wert. Die günstigere "Core"-Variante wäre steuerlich Harakiri. Ergo, es gibt aktuell keine gute, einfache Lösung für mich. Den habe ich gekauft, da war die Auswahl noch etwas eingeschränkt. Was das steuerliche Thema angeht. Für mich sieht das Ranking so aus:.

Einfach nett im Finanzamt anrufen und den Sachbearbeiter unbürokratisch bitten mal zu helfen. Die wollen das auch vom Tisch haben. Ich möchte Deinen schönen Blog ungern für Produktfragen nutzen, u.

Da Kosten ein wesentlicher Faktor sind, den ich beeinflussen kann, dann würde doch absolut nichts gegen den Core sprechen oder? Geh auf die iShares-Seite und vergleich die beiden mal. Bei den weiteren Positionen geht das Delta dann immer mehr zurück.

Kein so riesiger Unterschied. Das hier ist eine Veranstaltung für Leute, die über ihre Finanzen selbst entscheiden. Ich wünsch Dir viel Erfolg. Die optimale Zusammensetzung bekommst Du eh nie. Gut genug reicht und das sind beide Fonds. Dann gilt es nur noch stur Kurs zu halten. Aber darüber habe ich ja auch was im Blog geschrieben.

Keine Sorge - bin Selbstentscheider und der konstruktive Dialog hier hilft mir sehr weiter. Vielleicht stolpert ja noch jemand über diese beiden ETFs und hat dann schon mal etwas hier zum nachlesen. In der Regel sind das Aktien. Das heisst, es gibt noch nicht ausreichend Werte, um das Durchschlagen der TER sinnvoll zu vergleichen. Der Core würde mich pro Hallo Juanito, Du schreibst: So wie ich das sehe: Sampling stimmt, aber es sind nicht nur - Aktien im Korb, sondern eigentlich fast alle.

Juli " die Zahl 1. Analog gilt das für den Core auch. Nur fehlen hier Positionen. Ich hoffe es schichten genug andere Leute um, so dass iShares sich genötigt sieht hier nachzubessern.

Das sieht doch alles ganz vernünftig und gut aus. Und was die Zukunft bringt? Mach die aktuell bestmögliche Entscheidung und starte damit.

Manchmal ist es nicht kosteneffizient, alle Wertpapiere des Index zu kaufen z. In diesen Fällen greift ein als Optimierung bezeichneter Prozess, und es wird nur ein Teil der Wertpapiere im Index gekauft, um die Wertentwicklung exemplarisch nachzubilden. Ich würde sagen, dass man sich wohl damit zufrieden geben sollte, dass man über einer repräsentative Auswahl annähernd die Wertentwicklung des Index zu einem relativ günstigen Preis bekommt und das "wie" Optimierung, Wertpapierleihe oder SWAP bei den Synthetischen etc.

Es ist nun mal, wie es ist. Es hat mir doch keine Ruhe gelassen und ich habe mal etwas weiter recherchiert, wie denn ishares genau "optimiert" repliziert. Um die Transaktionskosten in Grenzen zu halten, wird von der optimierten und nicht vollständigen Replikation Gebrauch gemacht. Ich wollte aber dennoch wissen, in was man den überhaupt anlegt. Deshalb bin ich ja auf die Idee gekommen, es handele sich hier um die Zahl der gesampleten Positionen.

Das kann ja dann nicht sein, nachdem was Du recherchiert hast. So steht es auch auf der Web-Site. Wenn aber iShares auf ca.

Da stellt sich natürlich die Frage: Wo zieht iShares den Schlussstrich? Ist es legitim zu vermuten, dass die ersten Firmen im Index enthalten sind? Oder sind es nur Firmen oder doch ? Dazu habe ich nichts gefunden. Soviel zum Thema "Tranzparenz im Finanzbusiness". Das sehe ich auch so. Das Angebot ist ja mittlerweile durchaus vorhanden. Ich möchte gerne aus verschiedenen Gründen auf gewisse Branchen wie Banken, Rohstoffwerte usw. Aber ich möchte nicht auf Diversifikation verzichten.

Wenn ich mir zudem über die letzten Jahre die Entwicklung verschiedener Branchen anschaue, dann gefällt mir das Risikoprofil einiger Branchen besser. Healthcare, Consumer Staples, Technology wäre ich immer noch in mehrere hundert Werte investiert. Spricht Eurer Meinung etwas dagegen? Ich verzichte eventuell auf Performance, wenn Ölwerte abgehen, wie Nachbars Lumpi und mein Risiko ist höher, wenn Pharmawerte alle pleitegehen.

Danke für Eure Rückmeldung. Irgendwo hatte der Wesir doch letztens mal eine Grafik gepostet, wo die Rendite einiger Branchen, Anleihen, Rohstoffe etc. Quasi jede Branche war in einigen Jahren an der Spitze, in anderen am unteren Ende. Der "gesunde Mix" hingegen war immer im vorderen Drittel dabei, wenn auch nie auf dem Spitzenplatz.

Von daher würde ich nur auf die Branchen-ETFs gehen wenn du wirklich gezielt auf eine Branche gehen willst, oder aus z. Steigern hier Verleiherträge oder sonstige Einnahmen der Fondsgesellschaften, die durch das Eingehen von Risiken generiert werden, die Rendite? Durch unterschiedlich starkes Wachstum ändert sich die Risikoverteilung über die Zeit. Eins verstehe ich noch nicht so ganz. Ein ETF verdient ja auch Geld z. Oder sehe ich da was falsch? Was ich über den Blog und Bücher mittlerweile gelernt habe ist, dass passives investieren in Indexfonds der beste Weg zum Ziel zu sein scheint.

Nur die Anlagesysteme scheinen sich etwas zu unterscheiden, ich liebäugle also mit folgenden Varianten:. Ich besitze leider kein Programm, bzw ausreichend Excel Kenntnisse, um langfristig die Performance zu vergleichen und die beiden Varianten zu analysieren. Über eure Meinung würde ich mich sehr freuen.

Langfristige durchschnittliche Rendite von SmallCaps? Man braucht also Sitzfleisch. Wiederholt sich das ganze um ein weiteres Jahr, ist der komplette Teil des Portfolios in Aktien. Ist das der Plan? Ich persönlich kann mit der extremen Übergewichtung von SmallCaps ggü. Bei "moving money into or out of a stock fund" kann man eigentlich aufhören zu lesen. Ob sich die "safe bond fund" z. Insgesamt rutschte das Tagesgeld 6 mal ins negative, am längsten von März bis November Wenn du sagst das du von Excel noch wenig Ahnung hast, würd ich das aber schnell mal ändern, denn im Gegensatz zur simplen statischen Allokation, die man fast noch im Kopf ausrechnen kann, braucht man dafür schon ein paar weitere Rechenschritte, und eben am besten eine Tabelle um nicht den Überblick zu verlieren.

Höhere Komplexität verspricht vielleicht bessere Performance, hat aber auch immer das Risiko, dass es schwerer ist sich langfristig auch wirklich an das System zu halten bzw. Was die Performance des Systems angeht, steht doch auf der Seite was http: Inwiefern das a glaubhaft und b für uns replizierbar ist, musst du selber beurteilen.

Wir Deutschen haben z. Gerade wenn du sagst, noch am Anfang des Berufslebens zu stehen, sehe ich da als ersten Kritikpunkt, dass du bei einem kleinen Depot erstmal u. Keine Ahnung ob du dir das antun willst. Ein weiteres Problem Barbaz hats schon angesprochen wird sein, wenn die Aktien zu lang und zu stark abkacken, wird auch bald der Anleihe-Teil aus dem du sie "zufütterst" aufgebraucht sein.

Wie eben passiert. Weiter gehts dann eigentlich nicht mehr. Wenn du das System benutzen willst, musst du es zuerst wirklich verstehen. Und um es zu verstehen, kommst du nicht umhin es in Excel zu programmieren. Und dir kann beim klassischen Rebalancing nicht einfach so stellenweise das Anleihe Geld "ausgehen".

Sympathisch fand ich daran, dass der Faktor des antizyklischen investierens automatisch mit eingebaut ist. Aber der Kostenfaktor für das quartalsweise Rebalancing ist natürlich nicht von der Hand zu weisen. Ich habe ein bisschen Hausaufgaben vor mir Danke Chris: Ich würde dann auf folgende Prozentzahlen gehen: Sinnvoll oder eher nicht sinnvoll? Warum willst du das machen? Und für wie lange? Ich meine, das kann man ja von mir aus gern machen, wenn man sich von einer bestimmten Region oder Branche etc.

Also letztendlich die historisch entwickelte Meinung aller Marktteilnehmer zusammen. Wer eine davon abweichende Meinung hat, kann damit langfristig besser oder schlechter liegen in den letzten Jahren liefen Amis zB.

Da kannst du die Verteilung ganz nach eigenem Gutdünken austarieren, ohne gleichzeitig unnötige Überschneidungen einzugehen, und langfristig durch das Rebalancing die unterschiedliche Wirtschaftsentwicklung der einzelnen Regionen antizyklisch glättend ausgleichen. Ansonsten lies auch nochmal, was der Wesir schon zu Sinn und Unsinn verschiedener ETF-Aufstellungen von einfach bis komplex geschrieben hat http: Hallo Finanzwesir, der Beitrag war wirklich interessant für mich.

Die Festgeldleiter klingt interessant. Das werde ich wohl bald mal in Angriff nehmen. Meine Reserve auf dem Tagesgeld ist allerdings deutlich niedriger.

Allerdings bin ich auch ledig, habe kein Auto und kaum Risiken, die ich im Notfall wuppen muss. Auf dem Blog von Der Finanzfisch gibt es hierzu diesen Artikel: Näheres kann auf iShares. Ich finde keine verständlichen Informationen.

Kann jemand von euch erklären, worum es hier geht? Das sollte normalerweise nichts weltbewegendes sein, und als kleiner Privatanleger kriegt man von solchen Vorgängen im Hintergrund ja auch nicht viel mit. Matthias Könnte sich um https: Erklären kann ich es aber nicht. Klingt nicht besonders aufregend, obwohl ich das inhaltlich nicht bewerten kann. Merkwürdig fand ich nur den "Standardsatz" meiner Bank am Ende der Mitteilung, die besagt, dass ich die betroffenen Fonds verkaufen kann, wenn ich damit nicht einverstanden bin.

Das hat mich etwas hellhörig gemacht, da ETFs sowieso, also unabhängig von ggf. Das steht generell bei so ziemlich allen solchen Mittelungen dabei, Standard eben, ist wohl auch rechtlich so vorgeschrieben - damit es eben ja keiner "vergisst" , dass man sich, wenn einem die Änderungen nicht gefallen, auch vom Produkt trennen kann.

Gibt ja auch einige "wesentlichere" Änderungen, bei denen tatsächlich Handlungsbedarf bestehen könnte wenn zB. Ein gelungener Artikel zu einem einfachen und robusten Investitionsansatz.

Ich denke ein Weltportfolio ist genau das Richtige für die meisten Leute, da man nicht viel Zeit in Planung und Umsetzung stecken muss. Ich möchte mich hier mit einem kleinen Beitrag einbringen: Ich berechne unter anderem die tatsächliche Netto-Wertentwicklung d.

Verlustverrechnungstopf , Geld-Brief-Spanne, etc. Ich selbst war eine ganze Weile auf der Suche nach entsprechenden Informationsquellen solcher Simulationen , man findet nichts, also habe ich selbst etwas programmiert. Es hat sich herausgestellt, dass es wichtig ist, all diese Faktoren vor allem Steuern!

Natürlich ist die Wertentwicklung in der Vergangenheit kein Garant für ähnliche Ergebnisse in der Zukunft, aber man sollte ein Gefühl dafür haben, was typischerweise möglich ist.

Auf dem Blog von Christopher gibt es hierzu diesen Artikel: Aufbau einer Liquiditätsreserve von 7. Ob dein risikoarmer Anteil nun in Tagesgeld, Staatsanleihen, Pfandbriefen oder Sparbriefen liegt, bleibt dir überlassen Einlagensicherung beachten. Für Anfänger würde ich eigentlich empfehlen, den Notgroschen vom sonstigen Investmentportfolio erstmal direkt zu trennen, gedanklich und praktisch durch ein eigenes Konto.

Denn, wir erinnern uns, was ist denn überhaupt der Sinn davon? Unvorhergesehene, kurzfristige Eventualitäten und Notlagen schnell und unkompliziert überbrücken zu können Liquidität eben ohne in die Schulden geraten zu müssen wenn man überhaupt keine Rücklagen hat , oder gezwungen zu sein Investmentkapital ungewollt zu veräussern wenn man es darin gesteckt hat. Natürlich kann man es auch gemeinsam im RK1-Anteil mit unterordnen, allerdings sollte man dann auch weiterhin immer gedanklich klar trennen können, wieviel Prozent davon zum Investment gehören also zB.

Die genaue Höhe der Reserve entspricht dabei, abseits aller x-Monatsgehälter Daumenregeln, in der Praxis meist immer nur dem jeweils individuellen Sicherheitsbedürfnis, Ansprüchen und Lebenssituationen der Leute. Wie würdet ihr euch verhalten? Mhm schauen wir erstmal an was die Comstage selbst dazu sagt: Hallo Tobi, das wird nicht das letzte mal sein, dass irgendwas anders läuft als von dir erwartet. So ist das Leben eines Anlegers. Da ich bezüglich Comstage in der gleichen Lage wie du bin, kann ich deine Irritation verstehen.

Ich harre der Dinge. Alles halb so wild. Laufen lassen, solange du damit zufrieden bist. Ist doch wumpe, wer das übernimmt; deine Kohle zählt zum Sondervermögen. Ich beschäftige mich mit diesem Thema erst dann, wenn es sich konkret stellt, vorher nicht.

Ärgerlich wäre es natürlich, sehr sogar. Tja das ist ärgerlich. Aber bei Comstage mit dem synthetischen Gebilde drum rum? Soviel von diesem Sauhaufen möchte ich mir eigentlich nicht gern ins Depot legen Das ist eigentlich der einzigste Grund was mich immer noch bei den Einzeltiteln hält, obwohl mir klar ist, dass das langfristig gesehen wahrscheinlich nicht der beste bzw.

Und meine Alterversorgung würde ich bestimmt nicht auf Comstage und Swaps setzen. Wird Frau Merkel bei der nächsten Finanzkrise vor die Kamera treten und verkünden: Das macht sie auch nicht bei Einzelaktien, aber gute Unternehmen haben bisher alles überlebt. Im Übrigen investiere ich seit Oktober eine Woche nach dem Crash habe ich meine ersten Bayer-Aktien gekauft und bin sehr gut damit gefahren.

Stutzig macht mich vor allem, wenn Viele das einzig Richtige erkannt zu haben glauben ETF's , dann wars langfristig an der Börse eingentlich immer das Falsche. Wobei auch ich z. Wenn dann also ein solcher ETF falsch ist, dann sind deine ausgewählten Einzelaktien auch falsch, oder? Was soll nach der Umstrukturierung negatives passieren? Ich könnte zu Luxor wechseln nur macht das Sinn? Da hast du natürlich recht. Gerade bei Leuten, die Gebühren im Promille-Bereich vergleichen und sparen wollen, habe ich meine Bedenken, ob die erhebliche vorübergehende Verluste des Kapitals durchstehen werden.

Und für mich persönlich stellt die Beteiligung an internationalen Konzernen eine werthaltigere Anlage dar als an einem Swap-Produkt. Auf pysische reproduzierende ETF bezog sich die Kritik nicht. Ich kenne mehrere Freunde und Kollegen, die inder Finanzkrise und Anfang die damals stark beworbenen Zertifikate mit hohen Verlusten auf den Markt geworfen haben.

Aber ich möchte meine Erfahrungen nicht verallgemeinern, vielleicht ist es ja beim nächsten Mal anders Ich suche schon lange nach einem marktbreiten ETF mit geringem Finanztitelanteil. Das ist mir viel zu gefaehrlich, um den ueberwiegenden Teil meines Portfolios oder gar alles hierein zu investieren.

Bei just ETF bin ich nicht fuendig geworden. Alternativ sollte man bei einem groesseren Depot m. Danke für eure Antworten - ich mache es ganz einfach passiv: Und wenn jetzt Pharma die neuen "Nieten" sind? Zum Beispiel, weil die neue Präsidentin Clinton massiv gegen deren Preise vorgehen möchte? Gemessen an den KGVs was man nicht isoliert betrachten darf sind Qualitätswerte aktuell in einer Preisblase, weil eben "alle" so denken. Da ist viel Luft drin, die bei einer Korrektur abgelassen werden kann.

Naja, ob man noch wirklich von "marktbreit" sprechen kann, wenn Finanzunternehmen rausgenommen werden egal wie man sie findet, gehören sie halt auch zum Markt dazu sei mal dahingestellt. Wenn du wirklich partout keine Finanzunternehmen dabei haben willst, musst du dir wohl oder übel dein Portfolio von grund auf selbst bauen, um auch wirklich die Kontrolle darüber zu behalten, zB mit ETFs für die übrigen Branchen oder gleich ganz mit Einzeltiteln.

Ist dann zwar auch nicht mehr "marktbreit" und hat demgegenüber auch seine eigenen Risiken, aber haja investieren ist halt immer nur ein Abwägen von Kompromissen, und irgendeinen wird man halt eingehen müssen. Weak hands, kennt man ja - schon immer so gewesen, wird auch immer so sein.

Ich investiere seit zwei Jahrzehnten und sag auch jedem gerne dass man dafür eben ausreichend Durchhaltefähigkeit mitbringen muss, ob sie dass auch umsetzen ist halt ihre Sache. Wunderbare Informationen zu einem wichtigen Thema, das ich nun endloch selber in die Hand nehmen möchte. Ich bin 30 und habe zu Arbeitsbeginn mit 25 einen fondsbasierten Riestervertrag abgeschlossen und frage mich nun was ich damit machen soll. Klar ist, die Abschlusskosten sind bezahlt aber die jährlichen Verwaltungskosten, die Unsicherheit einer Versicherung die nächsten 30 bis 37 Jahre auageliefert zu sein behagt mir beim Thema Altersvorsorge nicht.

Nur was mache ich mit dem Riestervertrag: Dann fragst du, wieviel du raus bekommst, wenn du den Vertrag jetzt auflöst und dir das Guthaben auszahlen lässt.

Mit diesen Zahlen kannst du dann hier link: Ich habe meinen Riester auch nach ca. Die Zuschüsse und Steuervergünstigungen werden natürlich einbehalten. Du kannst den Vertrag natürlich auch weiterlaufen lassen und ihn als RK1 Kapital verbuchen. Danke für den tollen Überblick zu anderen gleichgesinnten. Das hilft mir sehr meinen eigenen Blog zu gestalten und neue Investment Ansätze zu sehen.

Stefan Hier findest du eine Vorlage mit Google Sheets mit der du easy dein Depot und die performance tracken kannst www. Auf dem Blog von Lucky 7 gibt es hierzu diesen Artikel: Live Updating Portfolio tracker.

Eine Sache die mir bei aller Risikoabschätzung aber nicht ganz klar geworden ist, bzw die ich gerne konkret bestätigt hätte ist die Sache mit der Liquiditätsreserve, die bei den meisten Einsteiger Artikeln zur Erstellung eines Portfolios sogar komplett ausgelassen wird. Unter Gesamtvermögen verstehe ich - nunja, mein gesamtes Vermögen, würde sie also als Teil dessen rechnen.

Nach meinem Verständnis wäre das mein "Portfolio", meine Liquiditätsreserve müsste aber noch oben drauf kommen? Ohne zusätzliches Kapital müsste ich also meine Portfoliogewichtung gedanklich ändern oder den Aktienanteil reduzieren. Ist das so richtig? Die Sache mit der Reserve wird im Allgemeinen ziemlich ausgeschwiegen oder nur kurz angekratzt, was ich sehr verwunderlich finde. Erst durch einen Kommentar hier zu diesem Artikel bin ich überhaupt auf meinen wohl bisherigen Denkfehler aufmerksam geworden, dass die Reserve nicht Teil des risikoarmen Anteils ist Die Liquiditätsreserve ist für Konsum und Notfälle gedacht und hat mit Geldanlage nichts zu tun.

Das Portfolio hingegen besteht aus einem riskanten und einem mehr oder minder sicheren Teil. Der sichere Teil kann eben auch Tagesgeld sein. Das darf aber nicht für Konsum- oder Notfallzwecke angetastet werden.

Finanzfeuerwehr bestimmen und dann den Rest ins Portfolio und aufteilen zwischen risikobehaftet z. Wenn wir den Begriff "Liquiditätsreserve" mal aufdröseln, werden darunter oft zwei verschiedene Dinge verstanden, die aber eigentlich unterschiedlich sind und wir der Klarheit halber erstmal nicht vermischen wollen.

Einmal der klassische "Notgroschen", also eine bestimmte vorgehaltene Summe an Rückstellungen um unerwartete persönliche Sonderausgaben schnell und flexibel begleichen zu können. Und dann wird der Begriff eben auch noch oft so verwendet wie bei dir? Prinzipiell natürlich ja, für ihren Einsatzzweck kommt es eben darauf an welche Art von Liquiditätsreserve du meinst. Beispielhaft, "die Waschmaschine ist kaputt und eine neue muss her" ist eine Aufgabe für den Notgroschen, während der risikoarme Teil des Investmentvermögens dafür zuständig sind beim Aktiencrash im Rebalancing die ursprüngliche Allokation wieder herzustellen indem man aus dem risikoarmen Anteil umschichtet.

Inwieweit man das nun gedanklich, und konkret auf verschiedenen Konten trennen will ist jedem selbst überlassen, solang man eben nicht in Verlegenheit kommt, wenn die Waschmaschine kaputtgeht während gleichzeitig auch Börsenkrise ist. Je nachdem wie du halt gedanklich kontierst. Zum Investieren steht dann nur noch das zur Verfügung, was über den Notgroschen hinaus geht in deinem Beispiel also zwar erstmal weniger als Der "risikoarme Teil des Investmentvermögens" ist nun dazu da, die unvermeidlichen Aktienschwankungen, bezogen aufs Gesamt investment vermögen, in erträglichen Grenzen zu halten.

Super, vielen Dank an euch drei. Das waren ausgesprochen klare und hilfreiche Antworten. Ich bin froh das Missverständnis noch bemerkt zu haben, denn das Thema wird wie gesagt meistens nicht klar genug angesprochen. Wann werden die Gebühren für einen ETF eigentlich fällig? Werden die beim Kauf nach Verkauf oder nach einem Jahr fällig? Über das komplette Jahr gesehen entstehen dann Kosten in Höhe von z. Verkaufgebühren fallen natürlich eben dann an.

Du musst da gar nichts mehr machen, das ganze mindert also "nur" die Performance des Fonds. Sinn hat mal bemerkt: Ich bin mich seit einiger Zeit intensiv über Investmentmöglichkeiten am informieren und freue mich über solche konstruktive Blogs, wie deinen.

Dies bringt mich enorm weiter! Jedoch habe ich noch ein Anliegen, bzw noch etwas nicht ganz verstanden Sollte man dann nicht lieber bevorzugt in ein ETF investieren, der in Euro gehandelt wird? Wenn man weltweit diversifiziert anlegen will, kommt man um das Währungsrisiko nicht herum.

Irgendwo wurde hier darüber auch schon ausgiebig diskutiert. Hallo Max, schaum mal hier: Hallo Max, oder schau mal hier: Du hast natürlich recht das wenig Komplexität und somit wenige und einfache Titel im Depot der key sind und sehr lange Rattenschwänze vermeiden.

Eine faktor prämie möchte ich trotzdem nicht missen, da empirisch belegt und nicht kompliziert. Es gibt inzwischen auch echt günstige small cap etf.

Und jetzt gehe ich noch weiter: Es wäre ein oder zwei Positionen mehr und bei berkshire hat man sich die laufenden Kosten gespart? Smallcaps wurden zB hier auch schon besprochen https: Von daher also - wenn du in Smallcaps anlegen will, mach das gerne, da wird dir hier niemand widersprechen, und einige hier machen das ja auch. Das ist doch belanglos, was andere meinen. Formal gibt es nichts einzuwenden, da es keine überteuerten Abzockprodukte der Finanzindustrie sind.

Es gibt nur ein Muss: Kannst Du für Dich begründen, warum diese Depotkonstellation langfristig die von Dir gewünschte Rendite abwerfen wird und Du deshalb auch in Krisenzeiten nicht verkaufen wirst? Mit diesen Depots ist es wie mit den Frauen. Deine Traumfrau ist Deine Traumfrau - unabhängig davon ob ich neidisch bin oder nur den Kopf schüttele.

Es gibt da keine abzuhakende Checkliste sondern nur ein: Bei der "faktor prämie" ist Vorsicht angesagt. Zweitens sind Prämien für einzelne Faktoren zeitlich variable, und es ist keineswegs gewiss, dass bestimmte Faktoren eine positive Rendite in der Zukunft haben. Es gibt zwar verschiedenste Erklärungen, warum einzelne Faktoren mit einer Prämie belohnt werden sollten Value und Small Caps sind riskanter, Momentum spiegelt menschliches irrationales Verhalten wieder, usw.

Das ist meiner Meinung nach ziemlich naiv, irgendwo gab es dazu mal den passenden Ausspruch: Es spricht nichts dagegen Small Caps in sein Portfolio mit aufzunehmen, doch man sollte sich da ein paar Fragen stellen:.

Hallo Finanzwesir, ich bin begeistert von Deinen treffenden und klaren Darstellungen. Helfen mir, bei der Geldanlage einfach, klar und konsequent zu bleiben. Zum Thema Aktien habe ich jedoch eine Frage: Die Welt schrieb kürzlich, an der Börse werde es einsam, will sagen, vom Aktienmarkt verschwinden seit Jahren mehr Unternehmen als dazu kommen. Dies sei eine Gefahr für Anleger und Sparer.

Auf Deiner Seite habe ich keine Betrachtung zu diesem Sachverhalt gefunden. Wie siehst Du die Situation? Eine Wertung davon entzieht sich meinem Dienstgrad, ob das also "schlimm" ist, und wie schlimm genau, soll mir ruhig jemand anderes erklären der sich damit besser auskennt: Wen die Fakten etwas tiefer interessieren, kann sich zB diesen Report zum Thema von der Credit Suisse durchlesen http: Am Schluss wird auch noch relativ beiläufig erwähnt, dass das hpts ein ziemliches US-spezifisches Problem zu sein scheint, in anderen, aufstrebenden Teilen der Welt gibt es noch positivere IPO-Aktivität.

Ich lese hier immer wieder, dass ein Portfolio zu einem "passen" soll. Das kann ich ja noch nachvollziehen, was die Gewichtung Risikoteil zu risikoarmer Teil betrifft. Ich verstehe auch noch "einfach" vs. Und dass man bei einem Die Diversifikation bei den Aktien ist aber doch weniger eine Frage des persönlichen Geschmacks sondern eine Frage der wissenschaftlichen Fakten. Hat das mal jemand simuliert, von welcher Art Abweichungen Risiko, Zuwachs etc.

Oder geht das alles im Rauschen der Unsicherheit unter? Kann man am Ende des Tages wirklich machen, was man persönlich als gut "empfindet"? So nach dem Motto: Macht eh keinen seriös bewertbaren Unterschied". Ich meine das wirklich nicht sarkastisch, aber das wäre dann ja wohl wirklich ein Armutszeugnis für jegliche finanzwissenschaftliche Forschung im Bereich Diversifikation bei passiven Strategien.

Wenn ich schon jedem Basispunkt bei den TERs nachlaufe, sollte ich das nicht auch beim Allocation-Tuning tun, solange ich nicht in ein totales Overengineering mit 20 Produkten hineinlaufe? Und bitte sagt mir jetzt nicht: Ich bin kein Experte, aber ich hätte gerne belastbare Argumente und wenn der ganze Allocation-Tuning Aufwand auch für engagierte Privatanleger wirklich nur Woodoo ist, dann soll es mir auch recht sein: Eine Schwierigkeit ist m.

Also was glaube ich, was die Zukunft bringen wird: Wird sich Europa besser entwickeln als die USA? Schaffen es die Schwellenländer aufzuholen? Kaufen Firmen wie Apple alle innovativen kleinen Firmen auf? Werden Rohstoffe wie ÖL überflüssig? Oder steigt der Meeresspiegel um 2 Meter? Auf diesen Glaubenssätzen basiert dann die eigene Strategie, also z. Aber da es die Zukunft betrifft, ist alles Spekulation.

Ob ich richtig liege? Rückblickend kann man heute sagen, welche Strategie man früher hätte nehmen müssen, die Zukunft ist ungewiss. Die Asset-Allokation Portfolio-Konstruktion ist mehr Kunst als Wissenschaft und beruht darauf, dass man die Zukunft nicht vorhersagen kann und die Märkte ziemlich effizient sind.

Die moderne Portfoliotheorie kann dabei ein Leitfaden sein, demnach wäre das Tangentialportfolio theoretisch das globale Marktportfolio, alle investierbaren Assets nach Marktkapitalisierung gewichtet das effizienteste Portfolio welches am meisten Rendite pro Risiko erwarten lässt. Vom Prinzip her weicht aber jeder Anleger von diesem Ideal ab, aus den verschiedensten Gründen:. All das können gute Gründe sein vom Ideal-Portfolio abzuweichen, solange man dabei das Prinzip der Diversifikation nicht aus den Augen verliert, sollte man trotz Abweichungen ein gut genuges effizientes Portfolio zusammenbauen können.

Nur wenn man zu stark vom Markt abweicht, dann geht man evtl. Ob man nun bestimmte Risiko-Faktoren oder riskantere Aktien höher gewichtet, ist echt Geschmackssache, höhere Renditen können zwar erwartet werden, aber sie werden nicht garantiert.

Ein Extremfall wäre nur noch in die Aktien eines einzelnen "Emerging Markets Small Cap Value Quality Momentum" Unternehmens zu investieren, da geht man sehr viel Risiko ein, aber hat man wirklich Grund zur Annahme dafür eine entsprechend höhere Rendite zu erhalten??? Man kann Glück haben und eine von den wenigen Überflieger-Aktien erwischen und in kurzer Zeit den Vermögensaufbau abgeschlossen haben, oder man erwischt eine von den vielen Nieten und kann nach kurzer Zeit den Vermögensaufbau nochmal von vorne beginnen.

Die Performance von aktivem Fondsmanagement siehe z. SPIVA reports zeigt recht deutlich, dass die Märkte noch effizienter sind als anscheinend viele aktive Investoren glauben, und somit sehr schwierig langfristig auf risikoadjustierter Basis zu schlagen sind.

Danke für die Infos. Ich nehme also mit, dass es eine theoretisch ideale Verteilung gibt, die das Risiko in beide Richtungen begrenzt Gewinne und Verluste.

Quasi der "konservative" passive Ansatz. Ob der ideale Verteilungsschlüssel die Marktkapitalisierung oder das BIP oder eine Mischform davon ist, ist leider nicht bewiesen. Zumindest hätte ich gehofft, dass es dazu belastbare Studien gibt. Ich habe solche Studien aber nicht gefunden.

De facto ist bei Indexinvestoren offenbar die Marktkapitalisierung die herrschende Lehre. Der Anteil der EM ist hier nur bei ca. Und dann mögen speziell die US Unternehmen auch noch überbewertet sein, aber das wäre schon wieder Marktspekulation und Timing.

Die Frage ist offenbar, wer macht in Zukunft das börsenrelevante Geschäft? Weiterhin die aktuell weltweit dominierenden Unternehmen der Industriestaaten oder eben die EM selbst? ETF gibt es auch nicht. Was bleibt also zu tun? Einfach der reinen Lehre der passiven Indexinvestoren folgen, die an die Aussagekraft der Kapitalisierung glauben oder einen anderen Weg gehen?

Das ist aber doch wieder Timing. Ich muss also auf Basis irgendwelcher Fundamentaldaten und Prognosen an etwas glauben und auf Basis dieses Glaubens eine Entscheidungen zur Verteilung meiner in Indexprodukten aggregierten Investitionen treffen. Parallel dazu verändert sich die Architektur der Indexprodukte laufend, diese sind ja auch nur von Analysten erschaffen worden siehe die aktuelle Diskussion bei MSCI wie stark China in den Index genommen werden soll.

Wenn ich also meine Indexprodukte selbst gemischt habe, dann muss ich darauf achten, dass meine Glaubenssätze weiterhin ausreichen repräsentiert sind und damit die Verteilungschlüssel analog zum periodischen Rebalancing an Makro-Faktoren anpassen. Ein rein passiver Ansatz ohne jegliches Tuning erscheint mir daher für "Do it yourself Portfolios" als Illusion. Dann darf ich aber gar nicht mit dem Mischen von verschiedenen Produkten anfrangen. Und damit bin ich wieder bei meiner erste Frage.

Soll ich mir selbst ein Mischungsverhältnis definieren und wenn ja, was wäre der realistisch zu erwartende Vorteil aus dieser Strategie? Wie verändert sich mein Risiko? Gibt es dazu zumindest qualitativ fundierte Aussagen oder bin ich wieder bei Glauben und Kunst? Die Mischung ist egal, siehe https: Die Börse hilft uns nicht arm zu sterben, aber sie macht uns nicht reich.

Das Marktportfolio stellt das Optimum in der Portfoliotheorie dar und es ist nach Marktkapitalisierung gewichtet. Die "BIP-Gewichtung" hat keine Basis in der Finanzmarkttheorie, es ist mehr ein praktischer Erklärversuch um abweichende Gewichtungen zu rechtfertigen. Es gibt tatsächlich unglaublich viele Studien, die sich mit Marktanomalien, verschiedensten Investment-Strategien oder Faktoren beschäftigen, leider besteht nur selten Einigkeit unter den "Experten".

Und viele Erkenntnisse lassen sich in der Praxis auch nicht nutzen, da in den Studien gerne mal Kosten und Steuern ignoriert werden oder die Studien schlichtweg Fehler beinhalten. Mit dieser Unsicherheit muss man als Investor halt leben. Aber auch hier gibt es keine Garantie, dass man damit höhere Renditen in der Zukunft erhalten wird.

Du solltest erst einmal für dich selbst klären, ob du lieber aktiv oder passiv investieren möchtest, da tickt ja jeder anders. Für einen passiven Investor sollte das nach Marktkapitalisierung gewichtete Marktportfolio die Basis darstellen, alle Abweichungen davon sollten einen guten Grund haben, wie z.

Der passive Investor wählt eine fixe Asset-Allokation mit der er durch dick und dünn gehen will, kein Stockpicking und kein Market Timing. Vielen Dank für das ausführliche Feedback zu meinen Fragen.

Dann werde ich mal auf die optimale Asset Allocation und auch das Rebalancing innerhalb des Aktienteils in meinem Portfolio pfeiffen. Kostet offenbar eh nur unnötig Gebühren und Steuern. Ich habe in diesem Jahr ein Depot im Wert von Euro angespart.

Ich hatte bisweilen zuletzt immer Die Gebühren dementsprechend hoch, vor 2 Tagen die Kurzschlussreaktion, alle Fonds verkauft! Oben genannte Fonds 2-monatlich für die nächsten Jahre besparen, vorausgesetzt am Mast festgebunden und die Ohren mit Wachs verschlossen ich knalle nicht vorher durch.

Ich weiss, alle meine Vorstellungen scheinen sehr kompliziert, am liebsten wäre mir die 1, 2 oder 3 Fonds Lösung. Aber Verteilung nach Marktkapitalisierung finde ich bescheuert, auch passt es mir nicht das z.

Dein Motor läuft und jetzt leg den Gang ein und gib Gas, wenn du vorwärts kommen möchtest und vor allen Dingen lass die Emotionen raus ".. Der Rest kommt weg! Nuja, da dass jetzt nicht wirklich ne konkrete Frage auf irgendwas im Einzelnen ist, bleibt ja nur eine allgemeine Kommentierung dessen was du so geschrieben hast. Ich schau mal was mir so auffällt:. Du bist seit einem Jahr investiert? Und dann in diesen Fonds? Frage - hast du die dir selbst rausgesucht?

Mit welchen Überzeugungen, welchen strategischen Grundüberlegungen? Und bestehen diese immer noch, oder haben die sich geändert? Oder waren das Fonds vom Bankberater? Und jetzt hat sich das alles geändert? Was sind deine neuen Grundüberzeugungen, deine strategische Ausrichtung und die theoretischen Hintergründe, mit denen sie unterfüttert werden und wie fest sind die?

Weil als einziger Grund gegen die Fonds wurde nur beiläufig erwähnt "Gebühren zu hoch", aber erstens, das konnte man doch schon vorher sehenden Auges erkennen, und zweitens, nuja die Entscheidung aktive oder passive Anlage sollte eigentlich schon an tiefgründigeren Aspekten gemacht werden, also einfach grundlegend von wessen Sinnhaftigkeit man eher überzeugt ist. Also eigentlich ist es besser, anstatt das wir dir was erklären, dass du erstmal umgekehrt uns was erklärst, und zwar die Hintergedanken deiner aktuellen ETF-Verteilungswünsche.

Wenn du die offenlegst und darstellst, welcher Plan dahintersteht, und welchen Sinn du dir davon erhoffst, können wir ja schauen ob das zusammenpasst oder nicht. Das sage ich nur, um nicht nochmal einfach ins blaue alle bereits hier gesagten Grundlagen des passiven Investierens wiederholen zu müssen, und verweise dazu lieber auch auf die schöne Übersichts-Artikelliste.

Ich empfehle nochmal die Lektüre der Artikel, da steht vieles schon drin was dir hilft deine Fragen auch wenn du jetzt eigentlich garkeine konkret bezogenen, nur ein allgemeines "sagt mal was dazu", gestellt hattest, was auch nicht besonders förderlich ist selbst zu beantworten, und das ist ja das Ziel hier.

Warum ist dir das "unsympathisch", und was würdest du stattdessen lieber machen? Deine Vorstellungen sind nicht kompliziert, nur ein bischen widersprüchlich. Und was die "Realität" angeht So einfach, nichts weiter. Das kann man anders sehen, und meinen dass aus X Y Gründen der "korrekte" Anteil von zB China "in Wirklichkeit" Z Prozent betragen sollte, aber am Ende ist das alles auch nur immer wieder dieselbe alte Gretchenfrage: Wie will man den "korrekten" Anteil eines Landes bzw den Unternehmen im Index eigentlich bemessen?

Da gibt es verschiedene Ansätze, alle mit ihren Pros und Contras. Marktkapitalisierung ist halt einer davon, und es hat schon seine Gründe, warum sich der jahrzehntelang als Standard etabliert hat lies dich darüber halt ein bischen ein, um den Argumenten besser folgen zu können. Okay, dann beschreib mal worauf sich deine Gewichtungsmethoden beziehen, systematisiere das in ein Regelmodell und mach ein paar Backtests, erst dann ist das wirklich was wert worüber man ernsthaft diskutieren kann.

Kurzschlussreaktion, alle Fonds verkauft" " Hallo, heute quaele ich Euch mit weiteren Spitzfindigkeiten: Manege auf fuer Excel-Hokuspokus 4. Ausloeser waren gutgemeinte und wertvolle Posts wie die von ChristophG https: Weil sie unnatuerlich sind! Die allergroesste Mehrzahl der Sparer-Zyklen sieht doch so aus:. Man spart also als junger Mensch eher wenig, danach ein bisschen und zum Ende hin immer panischer?

In Wirklichkeit muesste der Sparplan-Anteil noch zum Ende hin ansteigen, weil bei den meisten Erwerbsbiographien erst zum Ende die Sparraten stark ansteigen. Das kann dann "gut" sein wenn dann gerade Baisse herrscht oder "schlecht" wenn's nur hoch geht bis zum Entsparzeitpunkt - das hat man nicht in der Hand. In der Wissenschaft wurde deshalb ernsthaft erforscht und vorgeschlagen als junger Anleger mit Hebel 1,,5x zu "investieren", um das Investitionspfad-Risiko zu mindern Abzug , Wiederanlage d.

Sparrate in Anteile umrechnen und ueber den Zeitverlauf akkumulieren,. Dein Retter, der Sparplan "glaettet" jetzt aber alles: Freue dich, wenn's runter geht und du noch mind. Volatilitaet ist Sparplaners-Freund, nicht dein Feind! Jetzt weisst du Bescheid. Karsten, rechnet in seinem Post diese Woche vor, weshalb er persoenlich so gut wie keine Notfall-Reserve emergency fund haelt. Damit stellt er sich ketzerisch gegen die weitlaeufig akzeptierte Mehrheitsmeinung irgendetwas zwischen Monatsverbraeuchen fuer Unvorhergesehenes in zB Tagesgeld zu halten zB f.

Waschmaschine, Auto-Reparatur, Arbeitslosigkeit, unvorhergesehene Notfall-Ausgaben und jedem Anfaenger wird geraten erst mal so ein Wohlfuehl-Polster aufzubauen, bevor es endlich an einen Depot-Sparplan geht Fuer mich persoenlich spielen die Opportunitaetskosten einer Notfall-Reserve keine so grosse Rolle mehr. Wenn das "Spiel gewonnen ist", kann man sich natuerlich einen Porsche, Schwimmbad, Yacht oder fettes "Notfall-Reserve-Polster" leisten. Wenn man erst noch dahin will, muss jeder selbst entscheiden, wie "hart er am Wind Segeln will".

Immerhin, die Argumentation von Karsten ist gut und korrekt. Oder was meinst Du erst seinen Post lesen? Interessante Betrachtungen, die du da zusammengefasst hast.

Ich geb' mal meinen unqualifizierten Senf zu dem Artikel dazu:. Fazit für mich man kann das aber auch anders sehen: Mag sein, dass mir ein paar Prozent Rendite durch die Lappen gehen, dafür schlafe ich besser: Zum Inhalt allgemein, haja das sind halt so typabhängige Excelgeschichten. Ich könnte dazu auch einige Beiträge amerikanischer Finanzblogger rauskramen, die in eine ähnliche Richtung gehen - zB wo mal vorgerechnet ;- wurde dass die "übliche Empfehlung", man solle ja im Alter seine Aktienquote reduzieren, historisch meist "unvernünftig" war im Sinne von: Man muss halt nur die Schwankungen aushalten, und das ist eigentlich der ganze Knackpunkt bei solchen Geschichten - die Übertragung von Excel-Theorie in Lebens-Praxis.

Ich traue den Finanzbloggern, die sowas durchrechnen, und einer Minderheit ihrer aufgeklärteren Leser solche konsequente Durchhaltefähigkeit schon durchaus zu, aber habe über die allgemeine breite Massentauglichkeit doch so meine Zweifel, weil die Mehrheit der Leute dann doch nicht so rationale homo oeconomicusse sind wie es das Konzept vorraussetzt.