Organisation erdölexportierender Länder

Europa. Die europäischen, unter sowjetischer Hegemonie stehenden sozialistischen Staaten des sogenannten Ostblocks schlossen sich beziehungsweise überwiegend im Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (Comecon) und im Militärbündnis des Warschauer Pakts zusammen.

Die Ergebnisse ermöglichen ein gezieltes Platzieren der Bohrungen. Die EDC wird rund Mio.

Die wertvollsten Unternehmen (1990-2018)

TEIL C GEOTHERMISCHE ENERGIE Ausgewählte Länder (II) Chile. Das bis jetzt weitgehend ungenutzte geothermische Potential des Landes, das sich im sogenannten Pazifischen Feuerring befindet, wird von der Bundesanstalt für Geologie und Rohstoffe (BGR) .

Der Haken an dieser Theorie: Hätte dieser Handel keinen Einfluss auf den Preis hätte, würden die Spekulanten an diesem Geschäft im Durchschnitt auch nichts verdienen. Dann wäre der Umfang der Spekulation nur schwer erklärlich. Die meisten Ökonomen glauben daher, dass die Spekulation die Ausschläge des Ölpreises verstärkt: Die grundsätzliche Richtung des Ölpreises wird aber nicht von den Spekulanten, sondern von realen Gegebenheiten bestimmt. Nach den Theorien der Wirtschaftswissenschaftler hätten hohe Ölpreise eigentlich zu sinkenden Verbräuchen führen sollen - das war aber auch den Jahren bis nicht der Fall.

Anpassungen brauchen ihre Zeit - zwar kann man leicht die Raumtemperatur absenken und öfter Bahn fahren, aber die Isolierung von Häusern, der Austausch von Heizungssystemen und der Ersatz spritschluckender Autos gehen nicht so schnell. Einen leichten Rückgang des Ölverbrauchs gab es in Europa und in Nordamerika, weltweit stieg er aber.

Das lag, wie die Abbildung unten zeigt, vor allem am asiatisch-pazifischen Raum. Ölverbrauch von bis nach Regionen in Mio. Dabei spielen die aufstrebenden Schwellenländer China und Indien in absoluten Mengen eine besonders wichtige Rolle: Dass der chinesische Ölverbrauch im Jahr gegenüber dem Vorjahr "nur" um 3,3 Prozent stieg gegenüber Steigerungsraten von über 10 Prozent in den Vorjahren, etwa , hat zum Preisrückgang ab erheblich beigetragen.

Bis zum Jahr könnte er sich aber vervierfachen so das Referenzszenario der Internationalen Energieagentur. Auch in Indien ist Treibstoff der Sektor, in dem die Nachfrage am stärksten wächst, in Indien wie auch in Bangladesch ist Öl zudem in der Landwirtschaft unverzichtbar: Millionen Bauern bewässern ihre Felder mit dieselbetriebenen Pumpen.

Daneben stieg auch der Verbrauch in den nach wie vor reichen Produktionsländern im Mittleren Osten im Jahr um 7,3 Prozent in Saudi Arabien, um 8,6 Prozent in den Vereinigten Arabischen Emiraten , während in Russland die Wirtschaftskrise zu einer schwächeren Steigerung 0,9 Prozent, gegenüber 9,2 Prozent im Jahr führte.

Die insgesamt bescheidenen Rückgänge in den reichen Industrieländern und die Aufholjagd der Schwellenländer summieren sich: Für die mittel- und langfristige Entwicklung des Ölpreises ist - neben unabsehbaren politischen Entwicklungen - entscheidend, welche Reserven der vorhergesehenen Verbrauchssteigerung entgegenstehen.

Sie stammen entweder von den Förderstaaten, die sie möglicherweise aus politischen Gründen manipulieren bei den Mitgliedsstaaten der OPEC beispielsweise hängt die Förderquote von den Reserven ab , oder von Ölfirmen, die an ihren Aktienkurs denken müssen. Unabhängige, geprüfte Angaben zu Reserven gibt es nicht. Dazu kommen unterschiedliche Verwendungen des Begriffs, so unterscheiden sich nachgewiesene Reserven die beim aktuellen Ölpreis mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 Prozent gefördert werden können von wahrscheinlichen Reserven Förderwahrscheinlichkeit 50 Prozent Mancher Zuwachs in der Statistik kommt nur daher, dass der Ölpreis steigt und teurere Fördertechnik lohnend wurde oder das Wissen über eine Ölquelle wächst und wahrscheinliche zu nachgewiesenen Reserven werden, die etwa in der BP-Weltenergiestatistik aufgeführt werden - in beiden wurde aber kein Tropfen Öl mehr gefunden.

Geeigneter für die Abschätzung der künftigen Ölförderung ist daher die Untersuchung der historischen Entwicklung von Fund- und Förderverläufen. Eine Ölquelle steht zu Anfang ihrer Ausbeutung unter hohem Druck, danach kann die Förderung mit einigem technischen Aufwand auf einem Plateau gehalten werden; und am Ende des Lebenszyklus' läuft die Förderung langsam aus.

Typisches Förderschema einer Ölregion: Gibt es nicht mehr genug neue Ölfelder, geht die Produktion zurück. Energy Watch Group Zukunft der weltweiten Ölversorgung, Seite 42, eigene Übersetzung. Lange bevor die Vorräte erschöpft sind, geht die Produktion zurück. Diese einfache statistische Auswertung funktioniert aber vor Erreichen des Fördermaximums nicht immer; genauere Ergebnisse erhält man, wenn auch die Funde neuer Ölquellen in die Betrachtung einbezogen werden: Bevor ein Ölfeld ausgebeutet werden kann, muss es erst einmal gefunden und erschlossen werden das scheint trivial, sei aber hier nochmal gesagt, da es in mancher Diskussion vergessen wird.

Ölfunde von bis Schätzungen ab Änderungen sind zurückdatiert Zur Erklärung gibt es zwei grundverschiedene Annahmen: Die einen oft Ökonomen sehen keinen Grund zur Unruhe. Dass seit den 70er Jahren wenige neue Ölfelder gefunden wurden, liege daran, dass ölreiche Länder wie Irak, Iran und Saudi Arabien in den vergangenen Jahren keinen Grund hatten, Öl zu suchen — und hohe Ölpreise wären ein Grund.

Allerdings gibt es keinen nachweisbaren Zusammenhang zwischen Ölpreis und Ölfunden, und geopolitische Hindernisse der Suche nach neuen Erdölquellen wie die Irakkriege alleine reichen nicht aus, den Rückgang der Funde zu erklären. Einer der ersten dieser Mahner war der ehemalige Produktionschef von Saudi Aramco, Sadad Al Husseini, der seit Mitte der 90er Jahre darauf hinweist, dass weniger Öl entdeckt als gefördert wird, die Vorräte also zurückgehen.

Die Botschaft dieser Mahner: Inzwischen kennen wir die Voraussetzung für die Entstehung von Erdöl gut genug, um zu wissen, wo wir suchen müssen; die wesentlichen Erdölvorkommen sind bereits entdeckt, die lohnenden werden bereits ausgebeutet.

Die Schätzung der Geologen, wie viel Öl noch zu entdecken ist, liegen alle unter oder um Milliarden Barrel siehe auch Abbildung oben — wir müssen daher uns auf eine in Zukunft sinkende Ölproduktion einstellen. Campbell geht von folgenden Zahlen aus: In der Vergangenheit wurden Milliarden Barrel Öl gefördert; Milliarden Barrel liegen noch in den bekannten Ölfeldern und weitere Milliarden Barrel werden aus Ölfeldern hinzukommen, die als sicher gelten, aber noch zu entdecken sind.

Nach diesen Annahmen aber wäre die Hälfte der konventionellen Ölvorräte bereits verbraucht — und nach der Hubbert'schen Glockenkurve der Höhepunkt der Ölförderung erreicht , Abbildung unten.

Colin Campbells Szenario der Weltöl- und Gasförderung. Beim konventionellen Öl ist der Höhepunkt der Förderung erreicht, unkonventionelle Ölquellen können ihn um ein paar Jahre hinauszögern. Beim Gas sieht er den Höhepunkt um erreicht. In ihrem Weltenergiebericht World Energy Outlook hat auch die Internationale Energieagentur IEA vermutet, dass der Spitzenwert der Rohölproduktion aus dem Jahr von etwa 70 Millionen Barrel nicht wieder erreicht wird, und damit indirekt den Mahnern zumindest teilweise nachträglich Recht gegeben.

Das amerikanische "Schieferöl" scheint nun zu neuen Hoffnungen Anlass zu geben: Optimisten wie der dänische Statistiker Björn Lomborg behaupten schon lange, dass es derart riesige Mengen an Schieferöl gäbe, dass diese "ausreichen, um unseren gesamten Energiebedarf für 5.

Echtes Schieferöl kann jedoch nur mit erheblichem Energieaufwand gewonnen werden: Dazu wird unter hohem Druck eine Flüssigkeit in das Gestein gepresst, um Risse im Gestein zu erzeugen und auszuweiten. Das funktioniert jedoch nur in der unmittelbaren Umgebung des Bohrlochs, so dass wesentlich mehr Bohrtürme als bei der konventionellen Ölförderung eingesetzt werden müssen. Die Gewinnung von Energie kostet selber Energie: Energy Return on Energy Input gemessen. Unabhängig von der Frage nach der Menge ist aber sicher: Die Zeit des billigen Öls ist mittel- und langfristig vorbei.

Die Produktion aus zur Neige gehenden Ölfeldern wird immer teurer, da der Aufwand steigt; neue Ölfelder sind in der Regel kleiner und liegen in immer unzugänglicheren Regionen der Erde, was ihre Ausbeutung ebenfalls teuer macht, und die Gewinnung von Öl aus der Tiefsee, aus Teersanden oder mittels Fracking ist noch teurer.

Wenn die Lücke zwischen Nachfrage und Produktion wieder aufgeht, können aufgrund der Konzentration der Ölförderung in wenigen Ländern können die Produzenten ihre Kosten auch wieder weitergeben. Steigende Preise sind überhaupt die Voraussetzung dafür, dass der prognostizierte Bedarf gedeckt werden kann, da sich nur dann weitere Investitionen in die Ölgewinnung lohnen. Die einzige Chance, diese Spirale zu durchbrechen, wäre eine dauerhaft sinkende Nachfrage. Im Herbst ging eine Nachricht um die Welt: Wenn diese bisher noch nicht bestätigten Schätzungen stimmen, wäre dies der bedeutendste Rohölfund seit den er Jahren, und Brasiliens Ölreserven wären mit denen von Venezuela oder Russland vergleichbar.

Aber auch dieser Fund wird nicht ausreichen, um den Verlust anderer Fördergebiete auszugleichen; und: Die brasilianische Erdölgesellschaft Petrobras gilt als führend bei offshore -Fördertechniken, ihre bisher tiefste Förderstelle liegt aber bei 2.

Wenn der Ölpreis auch von der Rivalität zwischen dem Iran und Saudi-Arabien abhängt, sollte uns das nicht freuen: Der überwiegend schiitische Iran unterstützt schiitische Milizen im Irak, die dort gegen den sunnitischen "Islamischen Staat" IS kämpfen, sponsert die schiitische Hisbollah, die unter anderem das Regime in Syrien im dortigen Bürgerkrieg unterstützt und den IS bekämpft sponsert aber - was zeigt, dass nicht die Religion, sondern Machtinteresse die zentrale Triebkraft ist - in Gaza auch die sunnitische Hamas, die ebenso wie die Hisbollah Israel bekämpft und steht auch im Bürgerkrieg im Jemen an der Seite der schiitischen Huthis.

Damit hat sich der Iran gegen das sunnitische Saudi-Arabien gestellt, das die islamistischen Assad-Gegner in Syrien mit Geld und Waffenlieferungen unterstützt, im Jemen direkt in den Krieg gegen die Huthi-Rebellen eingegriffen hat und ohnehin glaubt, dass der Iran hinter dem arabischen Frühling steckt, in dem sunnitische Herrscher ringsum eine Bedrohung ihrer Macht sahen und gegen dessen Folgen Saudi-Arabien überall mit Predigern und der Finanzierung von Koranschulen kämpft, die die totalitäre wahhabitische Islam-Auslegung verbreiten sollen.

Und wie Drogensüchtige auch nicht interessiert, was mit ihrem Geld eigentlich angerichtet wird, sah das bei unseren Ölimporten nicht anders aus. Die Ölproduzenten der Erde. Nicht alle Ölproduzenten sind auch Ölexporteure, China und Indien beispielsweise sind Netto-Importeure, da ihr Verbrauch die Fördermenge überschreitet.

In den 90er dominierten mit annähernd der Hälfte aller Titel die Ölgesellschaften das Bild. Das änderte sich jedoch binnen weniger Dekaden deutlich. Nach all den Kursgewinnen dieses Jahres war es schon zu vermuten: Apple bleibt das teuerste börsennotierte Unternehmen der Welt. Kaum ein anderes Unternehmen war in den vergangenen Jahren so erfolgreich wie Apple.

Inzwischen konnte Apple weltweit über 1,2 Milliarden iPhones verkaufen. Bemerkenswert, dass genau fünf digitale Unternehmen an der Weltspitze stehen, viele jedoch immer noch denken, Digitalisierung ist ein Thema das sowohl politisch als auch in der Finanzbranche selbst stiefmütterlich behandelt werden müsste. Zwar dominieren damit auch in diesem Jahr amerikanische Konzerne die Liste der gemessen an der Marktkapitalisierung wertvollsten Aktiengesellschaften des Planeten, doch chinesische Unternehmen drängen voran.

Zudem zeigt sich deutlich, dass Technologie- und Internetkonzerne die Börsen mehr und mehr dominieren und die klassischen Industriebranchen zurückdrängen. Ein weiterer wichtiger Trend: Die teuersten Konzerne der Welt werden immer teuer. Für den Aktienkurs von Apple ging es in diesem Jahr bislang um mehr als 40 Prozent aufwärts. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Dann hier schnell anmelden. Weitere Informationen findest Du auf unserer Seite der Datenschutzbestimmungen.