Wie man sich auf steigende Zinsen vorbereitet

Die EZB kann mit dem Zinssatz für die „Übernachtkredite“ für Geschäftsbanken das Börsengeschehen beeinflussen. Dabei ist jedoch die Reaktionszeit zu beachten. Die Zinssätze und das „Zinsumfeld“ wird oftmals über Monate oder Jahre hinweg verändert. Die Reaktionen an den Börsen (nach einer Zinsentscheidung der Notenbank), sind oftmals kurz nach der Veröffentlichung an den.

Wir glauben daran nicht. Das sind die Fallen beim Null-Prozent-Kredit. Durch geldpolitische Instrumente und wirtschaftlichen Indikatoren werden die Entwicklung der Verbraucherpreise beeinflusst. Allerdings gibt es gesetzliche Grenzen.

Wann steigen die Zinssätze an?

Es ist die Aufgabe der Zentralbank, durch Überwachung der Inflation und entsprechende Anpassung der Zinssätze ein Gleichgewicht zu finden. Unter Experten gilt für die westliche Welt eine Inflationsrate von etwa 2,5% als angemessen. Diese Ansicht wird jedoch in der Fachwelt stark debattiert.

So erhielt man für Wenn Sie versuchen, davon zu leben, was Ihre Investments einbringen, dann kann ein Rückgang um 50 Prozent Ihren Lebensstil deutlich verschlechtern. Nachdem man erfolgreich aus der schrecklichen Rezession Mitte der 70er Jahre entflohen war, schien die Wirtschaft sich wieder auf den richtigen Weg zu begeben.

Doch innerhalb nur weniger Jahre war sie wieder im Aufruhr. Der jährliche Anstieg der Lebenshaltungskosten die Inflationsrate stieg bis auf 10 Prozent. Die Explosion der Rohölpreise, die sich in weniger als fünf Jahren verdoppelt hatten, waren für diesen Anstieg weitestgehend verantwortlich. Die Zinsen, das ist das, was Inhaber von Anleihen erhalten, wenn sie ihr Geld an Unternehmen oder die Regierung verleihen, folgten der Inflation nach oben.

In der Regel marschieren Inflation und Zinssätze im Gleichschritt. Wenn Sie wüssten, dass wegen der Inflation Ihr Verdienst in den nächsten Jahren weitaus geringere Kaufkraft hat als im Augenblick, würden Sie dann nicht höhere Zinsen fordern? Das ist der Grund, weshalb die Zinssätze mit der Inflation Ende der 70er Jahre und Anfang der 80er Jahre anstiegen und fast 15 Prozent erreichten.

Die wichtigste Kraft hinter den Zinssätzen ist die Inflationsrate. Die Zinssätze waren Anfang der 80er Jahre wesentlich höher als die Inflationsrate zweistellige Werte erreichte.

Die Zinsen waren Anfang der 80er Jahre deshalb so hoch, weil weder Sie noch ich so etwas tun würden. In den letzten Jahren fielen die Zinssätze, weil auch die Inflation seit den frühen 80er Jahren deutlich zurückging. Deshalb fielen die Zinsen, die Anleger verdienen konnten, wenn sie ihr Geld verliehen, entsprechend.

Auch wenn geringe Zinsen das Einkommen reduzieren können, zehrt die entsprechend geringere Inflationsrate die Kaufkraft Ihres investierten Kapitals nicht auf. Deshalb sind höhere Zinssätze nicht unbedingt besser, wenn Sie versuchen von dem zu leben, was Ihre Investments als Zinsen abwerfen. Was also soll ein Investor tun, der von dem lebt, was seine Investments einbringen und der nicht ausreichend Geld erhält, weil die Zinsen zu niedrig sind?

Es gibt nur eine einfache, aber psychologisch schwierige Lösung — man muss ein wenig von dem investierten Kapital aufzehren, um das Einkommen aus Zinsen und Dividenden zu erhöhen.

Der Kapitalverzehr Ihres Einkommens geschieht ohnehin, wenn die Inflation höher wird — dann verliert die Kaufkraft des angelegten Kapitals schneller an Wert. Es könnte aber auch sein, dass Sie nicht genügend Geld gespart haben, um den gewünschten Lebensstandard finanzieren zu können — und deshalb sollten Sie eine Analyse Ihrer Finanzen im Ruhestand vornehmen. Immer wenn sich die 12 Präsidenten der Notenbankfilialen und die sieben Gouverneure der Notenbank hinter verschlossenen Türen achtmal im Jahr treffen, dann sind die Finanzmärkte und die Medien gespannt darauf, was die Notenbank zur Geldpolitik entschieden hat.

Was genau ist die Notenbank, und was tut sie? Steigen nicht nur die Preise der Waren und Dienstleistungen, sondern auch die der Löhne an, tritt bei der Konsum-Kaufkraft keine Veränderung auf.

In weiterer Folge kommt es zu auch bei den Zinssätzen zu Kursschwankungen. Der Geheimtrick der Superreichen: So verdoppelst du dein Trading-Konto mit leichtigkeit. Trading-Tools von unseren Experten kennen, mit denen du noch heute Geld verdienen kannst. Deine Daten sind sicher, die Anfrage wird selbstverständlich verschlüsselt übermittelt.

Bitte beachte unsere Datenschutzerklärung. Die Entwicklung der Zinsen ist von vielen Faktoren abhängig. Dabei ist anzumerken, dass die Dauer der Niedrigzinsphase keinen Einfluss auf die zukünftige Veränderung des Zinssatzes hat.

Grundsätzlich handelt es sich bei Zinsen um die Kosten oder Gebühren für das Kapital, weshalb diese von Angebot und Nachfrage auf jedem Markt beeinflusst werden. Wenn also beispielsweise viele Wirtschaftsteilenehmer Kapital nachfragen, steigt auch die Höhe des Zinssatzes. Dieselbe Marktfunktion lässt sich auch auf das umgekehrte Szenario anwenden. Während fallende Zinsen von vielen Personen als negativ angesehen werden, ist das bei Käufern von Wertpapieren nicht der Fall.

Sinkt nämlich der Zinssatz, ist dies mit positiven Auswirkungen auf den Aktienmarkt verbunden — denn mit niedrigen Zinsniveau werden Wertpapiere höher bewertet. Dies führt zu höheren Ausgaben, einer wachsenden Wirtschaft und einer steigenden Inflation. Das Gegenteil tritt in Kraft, wenn die Zinssätze steigen. Die Bürger besitzen weniger Geld, die Wirtschaft schwächt sich ab und die Inflation sinkt.

Damit bleibt die Deflationsgefahr hoch. Die Experten der Zentralbank treffen sich mehrmals im Jahr, um über wirtschaftliche und finanzielle Rahmenbedinungen innerhalb der Eurozone zu sprechen und die Geldpolitik für die kommenden Wochen und Monate festzulegen. Geldpolitik bedeutet hier vor allem die Verfügbarkeit und die Kosten des Euros.