Strom: „Eine Art Inzest“


Chevron gab bisher noch überhaupt keine Pläne für Investitionen in Erneuerbare bekannt. Sie wenden die Gefahren nicht genügend ab. Wir treffen uns hier in einer bewegten Zeit für unser Land.

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Unternehmen produzierten weniger, die Nachfrage nach Erdöl sank, die Preise fielen. Jetzt da die Wirtschaft sich erholt, steigt die Nachfrage wieder. Dazu die Unruhen im Nahen Osten — es ist nicht überraschend, dass die Ölpreise höher liegen. Was ich damit sagen will, ist, dass Benzinpreise historisch gesehen schwanken. Wenn man sich allerdings die langfristigen Tendenzen ansieht, so wird es wohl mehr steigende als sinkende Benzinpreise geben.

Das geschieht, weil Länder wie Indien und China rapide wachsen, und wenn mehr als zwei Milliarden Menschen mehr konsumieren — sie wollen Autos wie wir auch, sie wollen Energie nutzen, um ihr Leben ein bisschen leichter zu machen wie wir auch — dann ist es absolut sicher, dass die Nachfrage sehr viel schneller zunehmen wird als das Angebot.

Das ist einfach eine Tatsache. Letztendlich bedeutet das Folgendes: Es gibt keine schnelle Lösung. Wer etwas anderes behauptet, sagt nicht die Wahrheit.

Wir werden Opfer der Schwankungen auf dem Ölmarkt bleiben, bis wir endlich ernst machen mit einer langfristigen Energiepolitik für eine sichere, erschwingliche Zukunft. Wir müssen langfristig denken, deshalb will ich mit den jungen Menschen hier in Georgetown sprechen.

Was die richtige Energiepolitik angeht, steht für Sie mehr auf dem Spiel als für jeden anderen. Es gibt allerdings einen Grund zur Sorge. Wir wissen seit Jahrzehnten um die Gefahren unserer Abhängigkeit von Öl. Schon Richard Nixon sprach darüber, uns von der Abhängigkeit von ausländischem Öl zu befreien.

Und jeder Präsident nach ihm hat darüber gesprochen, uns von der Abhängigkeit von ausländischem Öl zu befreien. Politiker jeder Couleur haben energiepolitische Unabhängigkeit versprochen, aber das Versprechen ist bis jetzt nicht eingelöst worden.

Ich habe im Präsidentschaftswahlkamf darüber gesprochen, die Vereinigten Staaten weniger abhängig von Öl zu machen, und ich bin stolz auf die historischen Fortschritte, die wir in den letzten beiden Jahren im Hinblick auf dieses Ziel gemacht haben.

Darüber werden wir ein wenig sprechen. Aber ich muss ehrlich sein. Wir haben es mit der gleichen, festgefahrenen politischen Situation, dem gleichen Trägheitsmoment zu tun, das uns seit Jahrzehnten zurückhält.

Das muss sich ändern. Wir können nicht in Schock verfallen, wenn die Benzinpreise steigen, um dann in Trance zu verfallen, wenn sie wieder sinken — wir machen einfach so weiter wie vorher, bis zum nächsten Preisanstieg, und dann stehen wir wieder unter Schock. Wir können nicht im Eiltempo Vorschläge machen, wenn die Benzinpreise hoch sind, und dann die Schlummertaste drücken, wenn sie wieder fallen. Das können wir nicht immer wieder tun. Die Vereinigten Staaten von Amerika können es sich nicht leisten, ihren langfristigen Wohlstand und ihre langfristige Sicherheit von einem knappen Rohstoff abhängig zu machen, dessen Gewinnung, schon bevor er zur Neige geht, immer höhere Kosten verursachen wird.

Wir können uns so hohe Kosten für unsere Wirtschaft, unser Land und unseren Planeten nicht leisten. Nicht wenn wir das für Ihre Generation richtig hinbekommen wollen. Es ist an der Zeit, das Notwendige zur Sicherung unserer energiepolitischen Zukunft zu tun. In gut zehn Jahren werden wir das um ein Drittel reduziert haben. Das können wir erreichen. Wir können unsere Abhängigkeit von Öl um ein Drittel reduzieren. Ich habe dieses Ziel in dem Wissen gesteckt, dass wir immer noch Öl werden importieren müssen.

Es wird auf absehbare Zeit ein wichtiger Bestandteil unseres Energiemixes bleiben, bis wir die alternativen Energiestrategien vollständig umgesetzt haben. Und was die Länder angeht, aus denen wir Öl importieren, so müssen wir natürlich an Nachbarn wie Kanada und Mexiko denken, die stabile und verlässliche Quellen sind.

Wir müssen auch Länder wie Brasilien in Betracht ziehen. Dort wurden vor kurzem bedeutende Ölreserven entdeckt, und wir können den Brasilianern bei der Entwicklung dieser Ressourcen mit amerikanischer Technologie und Erfahrung zur Seite stehen. Aber unsere besten Chancen zur Verbesserung unserer Energiesicherheit finden wir in unserem eigenen Land, denn wir haben eine entscheidende erneuerbare Ressource, an die der Rest der Welt nicht heranreicht: Amerikanische Erfindungsgabe, amerikanisches Know-how.

Um mehr Sicherheit und die Kontrolle über unsere energiepolitische Zukunft zu erlangen, werden wir unseren gesamten Einfallsreichtum nutzen müssen. Diese Aufgabe wird am auch Ende meiner Präsidentschaft oder sogar der nächsten Präsidentschaft nicht beendet sein.

Deshalb veröffentlicht meine Regierung heute den Entwurf für eine Zukunft mit sicherer Energie, in dem die umfassende nationale Energiepolitik dargestellt wird, auf die wir seit dem Tag drängen, an dem ich mein Amt angetreten habe. Ob wir das Ziel erreichen, weniger abhängig von Öl zu werden, hängt hauptsächlich von zwei Dingen ab: Voriges Jahr hat die amerikanische Ölproduktion das höchste Niveau seit erreicht.

Zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren haben wir weniger als die Hälfte der flüssigen Brennstoffe importiert, die wir verbraucht haben. Das ist also eine gute Tendenz. Um diese Abhängigkeit von Importen weiter zu reduzieren, fördert meine Regierung die Ölförderung und -produktion vor der Küste — solange dies sicher und verantwortlich gehandhabt wird. Was wir aus dieser Katastrophe gelernt haben, hat uns geholfen, klügere Standards für Sicherheit und Verantwortung einzuführen. Wenn man beispielsweise in tiefen Gewässern Bohrungen vornehmen will, muss man zuerst belegen, dass man in der Lage ist, unter Wasser auslaufendes Öl unter Kontrolle zu bringen.

Das entspricht dem gesunden Menschenverstand. Wie uns zu Ohren kam, wurde in letzter Zeit oft darüber gesprochen, dass die Regierung Obama die Arbeit von Ölunternehmen vor der Küste einschränkt.

Nun ja, natürlich, weil wir gerade eine Menge Zeit, Energie und Geld darauf verwendet haben, eine Riesensauerei zu bereinigen. Ich erinnere mich an diese Dinge. Und ich bin der Meinung, dass es wichtig ist zu verhindern, dass so etwas noch einmal geschieht. Heute arbeiten wir nun daran, zügig Bohrgenehmigungen für die Unternehmen zu erteilen, die diesen strengeren Standards genügen.

Seit deren Einführung haben wir in den letzten Wochen 39 neue Genehmigungen für flache Gewässer und sieben Genehmigungen für Tiefseebohrungen erteilt. Für Bohrungen vor der Küste hat meine Regierung voriges Jahr mehr als zwei Genehmigungen für jedes neu begonnene Bohrloch der Ölindustrie erteilt.

Jedwede Behauptung, meine Regierung sei für die Benzinpreise verantwortlich, weil wir die Ölproduktion behinderten, jede derartige Behauptung ist einfach unwahr. Es ist bestimmt ein netter Wahlkampfslogan, entspricht aber nicht der Realität. Es stimmt allerdings, dass wir bei Bohrungen vor der Küste einen Plan verlangen, der gewährleistet, dass sich eine Katastrophe wie im letzten Jahr nicht wiederholt.

Ich finde, niemand kann wirklich bestreiten, dass dies die richtige Strategie ist. Zudem drängen wir die Ölindustrie dazu, die Möglichkeiten zu nutzen, die ihnen bereits offen stehen.

Aktuell verfügt die Industrie über Pachtverträge über Millionen von Hektar, wo sie nicht einen einzigen Tropfen fördern. Sie sitzen auf amerikanischen Energiequellen, die sie nur anzapfen müssen. Deshalb gehört es zu unserem Plan, neue und bessere Anreize zur Förderung der zügigen und verantwortlichen Entwicklung dieser Ressourcen zu schaffen.

Wir erforschen und bewerten auch neue Wege der Öl- und Gasförderung von Alaska bis in die Mittel- und Südatlantikstaaten, weil die Produktion von mehr Öl in den Vereinigten Staaten dazu beitragen kann, die Preise zu senken, Arbeitsplätze zu schaffen und unsere Energiesicherheit zu verbessern, aber wir müssen es auch richtig machen. Aber auch wenn wir die Ölproduktion im Inland steigern, ist das nicht die langfristige Lösung unserer Energieprobleme.

Ich nenne diese Statistik immer wieder, verzeihen Sie mir also, wenn ich mich wiederhole: Die Vereinigten Staaten verfügen über etwa zwei Prozent der weltweit nachgewiesenen Ölreserven. Das bedeutet, auch wenn wir jeden einzelnen Tropfen Öl aus jeder Quelle förderten, über die wir verfügen, vor der Küste und auf dem Festland, dann würde das immer noch nicht ausreichen, um unseren langfristigen Verbrauch zu decken.

Wir haben nur zwei Prozent der Reserven. Auch wenn wir die amerikanische Ölproduktion verdoppelten, würde das nicht ausreichen.

Die einzige Möglichkeit, die Energieversorgung der Vereinigten Staaten wirklich zu sichern, besteht also darin, unsere Abhängigkeit von Öl dauerhaft zu verringern. Wir werden Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung finden müssen, damit wir weniger Öl verbrauchen. Wir müssen sauberere, erneuerbare Energiequellen finden und entwickeln, damit wir auch die Verunreinigung der Luft mit Kohlenstoff verringern, die unser Klima bedroht.

Und es muss schnell gehen. In Bezug auf neue Energiequellen haben wir verschiedene Möglichkeiten. Die erste wäre Erdgas. Aber ebenso wie bei der Ölförderung müssen wir gewährleisten, dass wir das Erdgas auf sichere Weise fördern, ohne das Grundwasser zu verschmutzen. Deshalb habe ich Energieminister Chu gebeten, mit anderen Behörden, der Erdgasindustrie, den Bundesstaaten und Umweltexperten zusammenzuarbeiten, um die Sicherheit des Verfahrens zu verbessern.

Chu ist der richtige Mann dafür. Er hat einen Nobelpreis für Physik erhalten. Er hat den Nobelpreis auch wirklich verdient. Solibro stellt Dünnschichtsolarzellen her. Im dritten Quartal ist der Umsatz auf ,7 Mio. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht diese einer Verbesserung um rund 57 Prozent. Das Nettoeinkommen im abgelaufenen Quartal konnte gegenüber dem 3. Quartal um knapp 10 Prozent auf 33,2 Mio.

Analysten hätten allerdings mit einem Gewinn von 23 US-Cent gerechnet. Diese Erwartung spiegelte sich dann im Aktienkurs von Suntech Power wider. Der Titel verlor um über 9 Prozent auf 5,64 Euro. Sie soll während ihrer Laufzeit bedeutende Vorteile für die Umwelt bringen. Allein im ersten Jahr werde voraussichtlich genug Solarstrom produziert, um Solarserver Sharp kann im ersten Geschäftshalbjahr April bis September das Solarbusiness kräftig ausbauen.

Mit einem Umsatz 1,55 Mrd. Damit wächst auch der Anteil an Sharps Gesamtumsatz auf 8,6 Prozent. November PV-Branche gegen Klimawandel. Die Photovoltaik-Branche setzt sich weltweit verstärkt gegen Klimawandel und für Wirtschaftswachstum ein. Das Solar-Bündnis aus über 40 führenden internationalen Organisationen will mit einer Stimme sprechen, um das unmittelbare Potenzial der solaren Entwicklung darzustellen, um Treibhausgase zu vermeiden, den Klimawandel zu bekämpfen, Arbeitsplätze zu schaffen und die Wirtschaft anzukurbeln.

Auf diese Weise können Entwicklungsländer ihre Abhängigkeit von fossilen Energieträgern überwinden und auf eine saubere und unbegrenzte Energiequelle zurückgreifen, die auch Menschen in ländlichen Gegenden einfach mit Strom versorgen kann. Combating Climate Change through accelerated deployment". Er zeigt die weltweiten Ziele für die Solartechnologien auf: Bis soll eine Gesamtleistung von GW aus Photovoltaik-Anlagen und GW aus solarthermischen Anlagen erreicht werden - was gemäss Berechnungen von Solarmedia den Kapazitäten von mindestens 70 respektive 50 grossen Atomkraftwerken entspricht.

Nach der Konferenz soll sie an die wichtigsten Staatschefs geschickt werden. Die sollen dann die Entscheidungen treffen, die das künftige Wohl unserer Welt und der Bevölkerung bestimmen. Zusammen mit der Petition und der Unterschriftenliste erhalten sie eine solarbetriebene tanzende Blume, damit sie an die Kraft der Sonne erinnert werden.

Die Erlöse aus dem Verkauf dieser Solarblumen gehen an Solar Solidarity, eine nichtstaatliche Organisation, die sich für Erneuerbare-Energien-Projekte, insbesondere Solarprojekte, in Entwicklungsländern einsetzt.

Mehr Information unter www. European Photovoltaic Industry Association solarserver. Branche und Unternehmen , Klima , Organisationen , Veranstaltungen.

November Sharp gegen Cadmium-Einsatz. Nachdem das Europäische Parlament am Vortag beschlossen hatte, Cadmium vorderhand von einem Verwendungsverbot auszunehmen siehe Solarmedia vom November , weist nun Sharp darauf hin, dass es auch bei der Produktion von Dünnfilmmodulen anders geht - im Folgenden deren Firmenmitteilung im Wortlaut. Auch die aktuelle Novellierung der Richtlinie behält die Ausnahmeregelung für Photovoltaikprodukte bei. In der Solarsparte setzt Sharp die Regularien nun auf freiwilliger Basis um: Bis Anfang sollen auch Sharps kristalline Photovoltaikmodule der Richtlinie entsprechen das Bild zeigt neu eröffnete grosse Produktionsfirma für Dünnfilmmodule.

Sharp entwickelt bereits seit die Ressourcen schonende Silizium- Dünnschichttechnologie, die ohne Umwelt belastende Materialien auskommt. Ebenso müssen die Produkte selbst hohe Umweltstandards erfüllen.

Wenn effiziente Dünnschichtmodule ohne Schwermetalle produziert werden können, ist es für uns selbstverständlich, das auch zu tun. Die Super Green Strategy umfasst die Herstellung von Energie sparenden und Energie erzeugenden Produkten in ökologisch fortschrittlichen Fabriken sowie ein verantwortungsbewusstes Recycling.

Erneuerbare Energien können einen erheblichen Beitrag zur Stabilität der Stromnetze leisten. Wenn die Ergebnisse auch nicht Eins zu Eins auf hiesige Verhältnisse zu übertragen sind, zeigen sie doch auch für die Schweiz, wo Probleme mit den Stromnetzen liegen und wie sie anzupacken sind.

In Zukunft würde so genannte Regelenergie zur Stabilisierung der Stromnetze nicht mehr nur aus konventionellen Kraftwerken kommen, sondern immer häufiger aus Erneuerbaren Energien, so Schütz. So lieferten beispielsweise Wind- und Sonnenenergie sowie speicherbare Bioenergie im Zusammenspiel als regeneratives Kombikraftwerk einen erheblichen Beitrag zu einer dauerhaften und sicheren Stromversorgung.

Branche und Unternehmen , Länder , Netz , Speichern. November Cadmium weiterhin erlaubt. Die Photovoltaik-Industrie darf weiter Cadmium einsetzen. Einer der Branchenleader, First Solar, produziert Solarmodule auf Cadmiumtellurid-Basis - dessen Giftigkeit seit langem umstritten ist siehe auch Solarmedia vom Zu Ende geht damit auch eine erbitterte Schlacht der Lobbyisten.

Drei Abgeordnete stimmten dagegen, 12 enthielten sich der Stimme. Damit können vor allem die beiden Unternehmen, First Solar - aus deren Produktion das Bild stammt - und Calyxo aufatmen, die Dünnschichtmodule auf Cadmiumtellurid-Basis herstellen.

Diese Zustimmung gilt als sehr wahrscheinlich. Es zeigt, dass die Initiative von der Berliner Lobbyagentur Bohnen Kallmorgen und Partner gegründet und gesteuert wurde. Lobbycontrol hat versucht die Hintergründe zu recherchieren. Dabei wurden auch immer wieder verschiedene Studien in Auftrag gegeben, die die Gefährlichkeit von Cadmium für die Gesundheit von Menschen nachwiesen. Diesen kann Lobbycontrol allerdings nicht wirklich nachweisen.

Nach Angaben von Lobbycontrol halten sich aber hartnäckig zwei Gerüchte über die Geldgeber im Hintergrund. Dies wurde vom Bonner Konzern auf Anfrage von Lobbycontrol dementiert. First Solar war es im vergangenen Jahr gelungen, die Produktionskosten für seine Dünnschichtmodule unter die Grenze von einem Dollar pro Watt Leistung zu senken. Die Börsen haben vorderhand auf die gute Nachricht für First Solar nicht reagiert - die Aktie hatte zuletzt um rund 15 Prozent innerhalb weniger Wochen nachgegeben, machte diese Verluste nach Bekanntgabe des Entscheids des EU-Parlaments aber nicht wett.

Auch First Solar unterliegt offenbar der aktuell miserablen Einschätzung der Solarbranche an den Weltbörsen - denn erwartet wird ein weiterer Preisverfall bei den Modulen und damit eine Erosion der Gewinne und Margen der gesamten Branche.

Branche und Unternehmen , Nachhaltigkeit , Produkte. Erst kürzlich sorgte die österreichische Xolar für Schlagzeilen dank der Entwicklung von Sonnenkollektoren aus Kunststoff siehe Solarmedia vom Nun meldet das Unternehmen den erstaunlichen Einstieg in China - mit Kollektoren, die als Balkongeländer bei Hochhäusern dienen. China ist der weltgrösste Solarthermiemarkt mit vielen eigenen Produzenten. Nun schafft sie den Markteinstieg in China. Dort entsteht ein Hochhausprojekt mit mehreren Gebäuden, in denen jeweils Wohnungen untergebracht sind.

In Kooperation mit dem Kunden wurde ein spezieller Solarkollektor kreiert, dessen Design und Funktion sich exakt an die Markterfordernisse in China anpassen. Die Xolar-Techniker überzeugten auch durch Schnelligkeit: Der Zeitraum von der Anfrage bis zur Serienproduktion betrug lediglich sechs Wochen. Die Kollektoren werden bei diesem Projekt als Balkongeländer eingesetzt. Sie liefern Warmwasser, dienen als Balkonbrüstung und haben ein ansprechendes Design. Die Anlage funktioniert mit Schwerkraft: Genützt wird das Prinzip, dass erwärmte Flüssigkeiten nach oben steigen.

Umwälzpumpe und Steuerung entfallen dabei", erklärt Huemer. China beherrscht den weltweiten Solarthermie-Markt. Sein Produktionsvolumen beträgt drei Viertel des Weltmarktes. Seit verdoppelte sich die installierte Gesamtfläche beinahe - und zwar von 80 Millionen auf Millionen Quadratmeter im laufenden Jahr. Bis zum Jahr wird eine erneute Verdoppelung prognostiziert: Doch das Qualitätsbewusstsein im Land nehme stetig zu. Inzwischen seien auch hochwertige Flachkollektoren gefragt.

Damit steigen die Chancen ausländischer Unternehmen. Xolar sei es nun gelungen, an die Wachstumslokomotive China anzudocken. Eingestellt von Tipps 1 Kommentar: Forschung , Länder , Solarthermie. Dieses einseitige Bild könnte bald eine neue Facette bekommen, berichtet die Berliner Managementberatung Apricum. Die Teilnehmer diskutierten, welche aktuellen Fortschritte gemacht wurden, welche Hindernisse es zu bewältigen gilt, welche Strategien verfolgt werden sollten und welche Pläne es gibt.

Derzeit wertet das Unternehmen Angebote für die Installation von solarthermischen Kraftwerken CSP und Photovoltaik-Pilotanlagen aus, die bereits gebaut werden sollen. Mithilfe dieser Pilotanlagen hofft Saudi Aramco, die Technologien zu identifizieren, die für die extremen Bedingungen auf der arabischen Halbinsel am besten geeignet sind.

Die Beweggründe für Saudi-Arabien sind offensichtlich, betont Apricum: Jedes Barrel Öl, das nicht zur nationalen Stromversorgung eingesetzt wird, kann auf dem Weltmarkt gewinnbringend verkauft werden.

Die Menge, um die es geht, ist beachtlich: Das entspricht etwa zehn Prozent der jährlichen Ölproduktion des Landes. Saudi Aramcos Engagement und das steigende Interesse anderer saudischer Unternehmen im Solarsektor sind wichtige Indizien dafür, dass in Saudi Arabien ein Paradigmenwechsel hin zu einer alternativen Energieerzeugung stattfindet. Apricum erwartet für das Jahr eine kumulierte installierte Leistung von 14 GW. Drei saudische Polysilizium-Produktionsprojekte mit einer Gesamtkapazität von November Phänomenale Marktentwicklung.

Nun ist der neueste Bericht erschienen, der die rasante Entwicklung der Branche anschaulich macht. Im Folgenden der Pressetext in Orginalversion - er spricht für sich.

Die Solarwirtschaft zeigte sich in den vergangenen zwei Jahren erstaunlich krisenresistent. Zu diesem Schluss kommt die neue Nachhaltigkeitsstudie "Solarwirtschaft — unterwegs in neue Dimensionen" der Bank Sarasin.

Der starke Rückgang der Modulpreise hat sich jedoch in der Erfolgsrechnung und in der negativen Börsenentwicklung der Solarfirmen bemerkbar gemacht.

Ausserdem hat das rasante Wachstum der Solarindustrie zur Folge, dass die Vergütungssätze unter Druck geraten sind.

Als attraktive Märkte gelten weiterhin Deutschland und Italien. Momentan wird weltweit die GW Marke an Solarstromleistung überschritten. Damit können 10 Millionen Haushalte mit sauberem Strom versorgt werden. Die Wachstumsraten der einzelnen Länder und Jahre variieren jedoch sehr stark. Tendenziell werden die sonnenreichen, nicht-europäischen Märkte bis schneller wachsen, da sie noch einen umfangreichen Nachholbedarf im Bereich Solarstrom haben.

Durch die für angekündigten weiteren Vergütungsreduktionen nimmt der Preisdruck wieder deutlich zu. Der Preisverfall führte zu einem Margendruck, allerdings nicht bei allen Zellen- und Modulherstellern in gleichem Masse.

Grafik 1 zeigt die Entwicklung der Gewinnmarge von sechs wichtigen Solarunternehmen für die Periode bis Dadurch entwickelt sich die PV-Industrie rasch zu einer reifen Industrie mit kompetitiver Massenproduktion. Dies bestätigen auch die heutigen Börsenbewertungen, welche auf das Niveau ausgereifter Industrien wie die Halbleiter- und Elektronikindustrie gesunken sind.

Italien und Deutschland zählen weiterhin zu den attraktivsten Märkten — sowohl für PV-Aufdachanlagen wie auch für Freiflächenanlagen siehe Grafik 2.

Dieses Jahr werden 1,35 GW neu installiert werden. Deutschland erlebt dieses Jahr erneut ein Boomjahr. Mit der Grösse und den zunehmenden Kosten, welche die Einspeisetarife für Solarstrom verursachen, wird die Kritik seitens Politik und Verbraucherschutz immer lauter. Mit stärkeren Absenkungen bei den Freiflächenanlagen oder zusätzlichen Boni für gebäudeintegrierte Lösungen setzt die Politik klare Signale.

Im laufenden Jahr haben viele Regierungen bereits Anpassungen bei den nationalen PV-Förderprogrammen vorgenommen und umgesetzt, sowie weitere Senkungen für angekündigt. Die drei Technologien der Solarenergie kurz erklärt: Please choose whether or not you want other users to be able to see on your profile that this library is a favorite of yours. Finding libraries that hold this item You may have already requested this item. Please select Ok if you would like to proceed with this request anyway.

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