Erdöl/Tabellen und Grafiken


Als Single muss sie nicht auf einen Freund oder Ehemann Rücksicht nehmen.

Warum die USA die Welt führen sollten


Als im Mai die indischen Arbeiter erneut in Streik treten und die Verdopplung ihrer Löhne fordern, werden die Streikführer vom englischen Militär verhaftet. Etwa indische Arbeiter werden entlassen und nach Indien deportiert. Bis vervierfacht sich die Zahl der Beschäftigten, nun arbeiten hier etwa 10 Iraner, Inder und Europäer. Die Engländer schicken das Kriegsschiff Cyclamen in die iranischen Gewässer. Ganz ähnlich entwickelte sich die Geschichte Mexikos vor und Venezuelas vor Jahrhunderts; ihr Streik führte zum Sturz des Schah und zur "zweiten Ölkrise".

Das Land war nur wenige Tagen vom Stillstand entfernt. Die Hälfte der Departements musste das Benzin rationieren. Noch nicht untersuchen konnte Bukold die Streiks in den französischen Raffinerien und Häfen; die dadurch ausgelösten Versorgungsprobleme waren so gewaltig, dass Umwelt- und Energieminister Jean-Louis Borloo im Anschluss erklärte: Die Revolten gegen Lebensmittelpreise Höhere Rohölpreise übersetzen sich in steigende Preise bei Nahrungsmitteln und anderen grundlegenden Gütern: Die "Tortilla-Revolte" in Mexiko war die Folge der sprunghaft gestiegenen Nachfrage nach Biotreibstoffen und dem Wettbewerb um begrenzte Anbauflächen.

Die Rententheorie ist entstanden beim Versuch, die Fluktuationen des Weizenpreises zu erklären. Ricardo lebte in einer Periode, in der die Weizenpreise beständig stiegen Diese Verteuerung erklärte er mit der Flucht auf immer unfruchtbareren Boden.

Weil in einer Zeit von Getreidemangel und knappem Ackerland auch dieser Weizen gebraucht wird, sei der schlechteste Acker preisbestimmend. Marx erlebte dagegen, dass der Getreidepreis seit stark fiel.

Er stellte fest, dass Ricardos Theorie rein statistisch nicht mehr? Im Lichte seiner eigenen Ausarbeitungen begriff er Ricardos Diffirentialrente ähnlich wie den industriellen Extraprofit , mit dem Unterschied, dass hier der Extraprofit mit einer monopolisierbaren Naturkraft zusammenhängt. Viel wichtiger ist aber seine Erkenntnis, dass es neben oder besser unterhalb der Differentialrente eben das gibt, was er die absolute Rente nennt.

Denn warum sinkt durch die kapitalistische Konkurrenz der Wert landwirtschaftlicher Produkte nicht auf ihren Kostenpreis, wie es in der Industrie geschieht? Hier bringt Marx die Frage der organischen Zusammensetzung hinzu: Das Grundeigentum verhindert aber den vollständigen Ausgleich der Profitrate, die Grundrente kommt hinzu und resultiert in einem höheren Marktpreis.

Es gibt Stellen bei Marx, wo er die niedrigere organische Zusammensetzung in der Landwirtschaft geradezu als Voraussetzung für die absolute Rente sieht. Vor allem aber sind Boden und Naturkräfte nicht wie ein industrielles Produkt beliebig zu vervielfältigen. Das Kapital kann die Landwirtschaft ungeheuer rationalisieren, aber es kann sich dem Anspruch des Grundeigentums auf einen Teil des Agrarprodukts nicht entziehen. Es muss dem Grundeigentümer den Überschuss des Wertes über den Kostenpreis lassen.

Weil Marx Ricardos Rententheorie nach langer Kritik vollständig verworfen hat, kann man mit Marxens Aussagen zur Grundrente vor diesem Zeitpunkt nicht weiterkommen. Wenn Marx die unterschiedlichen Eigenschaften der Erde als Produktions element Landwirtschaft , als Produktions bedingung Bauplatz und als Reservoir von Gebrauchswerten Bergwerke behandelt, widerspricht er Ricardos Erklärung, die Rente werde dem Grundeigentümer "für den Gebrauch der ursprünglichen und unzerstörbaren Kräfte des Bodens gezahlt".

Erstens habe der Boden keine unzerstörbaren Kräfte , zweitens habe er insofern auch keine ursprünglichen Kräfte original powers , als der Boden überhaupt nichts "Originelles" sei, sondern das Produkt eines naturhistorischen Prozesses.

Das zeigt an mehreren Stellen seines Werks, etwa im Kapital , Band 1: Weil sich im Jahrhundert danach das Ricardianische bzw. Die Natur ist ebensosehr die Quelle der Gebrauchswerte Aufheben referiert die Thesen kurz so: Freilich können sich natürliche Bedingungen stark verändern. Die Erdölförderung in der Nordsee oder in den USA ist wesentlich teurer als im Nahen Osten, und so lange solch teures Erdöl nötig ist, um die weltweite Nachfrage zu befriedigen, ist es der Wert dieser marginalen High cost -Produzenten, der den Preis des Erdöls bestimmt.

Der Unterschied zwischen diesem Marktpreis und dem Low cost -Erdöl, der eine höhere als die Durchschnittsprofitrate ermöglicht, kann insoweit als Rente gefasst werden Das tun übrigens nicht nur Linke, viele Ökonomen arbeiten mit dieser Vorstellung, beziehen sich dabei aber nicht vermeintlich auf Marx, sondern direkt auf Ricardo. Der damalige Ölminister des Iran, Amuzegar, schrieb Facts, Fiction and Fair Play", in: Foreign Affairs , Bd. Er begründet das damit, dass die absolute Rente nach dem Konzept von Marx in Bezug auf die Ölindustrie keinen Sinn mache, da die organische Zusammensetzung des Erdölkapitals höher sei als die durchschnittliche industrielle.

Unserer Ansicht nach stützt er sich damit auf eine schwache Stelle bei Marx, der andeutete, die absolute Rente könne historisch entfallen, wenn die Differenz in der organischen Zusammensetzung entfiele. Bina beschäftigt sich nicht mit den Voraussetzungen der Tauschwertproduktion, er spricht von "Grundeigentumsverhältnissen", meint damit aber die Eigentumsformen privat und staatlich ; seine Periodisierung Preissetzung durch Kartelle, danach Übergang zur "freien Konkurrenz" ist Geschichte von oben.

Wir haben die kritischen Punkte dieser Theorien nur angetippt. Bezeichnend ist allemal, dass sie zwar das Wertgesetz hochhalten, dabei aber nur die Konkurrenz zwischen den Kapitalisten wahrnehmen und den Klassenkampf komplett ausblenden. Es ist der typische Versuch eines falsch verstandenen "Marxismus", das Wertgesetz zu retten, indem man von den zugrundeliegenden Gebrauchswerten absieht. Nochmal einen ganz anderen Weg schlagen seit kurzem die Negrianer ein, v.

Vercellone 7 , indem sie nun alles zu "Rente" erklären und sich somit nicht mehr mit der spezifisch kapitalistischen Mehrwertproduktion beschäftigen müssen. Scheinbar ganz anders argumentieren viele Linke, die vom "Recht der Völker auf ihre Naturressourcen" sprechen. Auch die ersten radikalen Anhänger Ricardos vertraten zunächst die Ansicht, dass "alles in Ordnung wäre, würde die Grundrente an den Staat bezahlt.

Die Forderung "die Ressourcen gehören denen, die drauf sitzen", bleibt im Rahmen des Kapitalismus. Wenn schon, dann gehören sie der ganzen Menschheit - und auch der zukünftigen. Die Abschaffung des Grundeigentums ist nicht mit der "Aneignung der Grundrente durch den Staat" gleichzusetzen, sondern mit der Abschaffung des Staates. Zur Sicherung ihres politischen Überlebens bestechen viele erdölproduzierende Staaten Teile der Bevölkerung durch die Verteilung der Ölrente, und sie finanzieren damit die ständige Aufwertung der Landeswährung zur Verbilligung der importierten Lebensmittel.

Diese Ölrente ist global erzeugter Mehrwert - sie ist nichts Unerschöpfliches, sie entkommt nicht dem Wertgesetz. Ein beliebig herausgegriffenes Beispiel: Im Februar hat allein das Königshaus von Saudi-Arabien angesichts der Aufstandsbewegungen der saudischen Bevölkerung zusätzliche Sozialleistungen von 40 Milliarden Dollar versprochen.

Hieran wird deutlich, wie brisant die Erschöpfung der Ölfelder auch innenpolitisch ist. Vor dem Hintergrund der Erschöpfung der Ölvorräte erklären sich die hohen Preisausschläge während der Aufstandsbewegungen in Libyen und Bahrain mit der Angst vor ihrer Ausbreitung. Nur wenn wir die Gebrauchswertseite und die politische Seite zusammen diskutieren, wird aus dem "geologischen Problem" eine Frage von Klassenkampf und der möglichen Umwälzung aller Verhältnisse.

World Energy Outlook , www. Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologien im Insurgent Notes 1, http: Die oft zitierte Nachfrage Chinas nach Öl stieg von bis in etwa genauso stark wie die Nachfrage der Spekulanten nach Terminkontrakten im Sommer hielten Indexinvestoren Kontrakte, die einer Ölmenge von 1,1 Milliarden Barrel entsprechen.

Dazu passend haben heute die "Spekulanten" die "Ölscheichs" als Verursacher hoher Ölpreise vom ersten Platz in der öffentlichen Debatte verdrängt. Einige davon findet Ihr in Archiv auf www. Wildcat -Zirkular 6, http: Vom Massenarbeiter zur kognitiven Arbeit.

Eine historische und theoretische Betrachtung". Arbeitsgeschichte und Arbeitsbegriff in der Konfrontation mit den globalen Arbeitsverhältnissen des Jahrhunderts, Berlin-Hamburg , Assoziation A.

Bildunterschriften der im Schattenblick nicht veröffentlichten Abbildungen der Originalpublikation:. Aus den USA kamen und vor allem deprimierende Nachrichten.

In der Krise hat sich diese Situation durch Massenentlassungen und Kürzungen der öffentlichen Ausgaben massiv verschärft. Und es wird schlimmer kommen: Im Immobilien- und Bankensektor stehen weitere Einbrüche bevor; wenn die staatlichen Konjunkturprogramme weltweit auslaufen, wenn die USA ihre expansive Geldpolitik radikal zurückfahren, werden weitere Jobs abgebaut und Mittel gekürzt werden.

Es geht dabei nicht um ein paar Bücher weniger in der Bibliothek, sondern darum, dass Leute keine Rente mehr kriegen und Hunger leiden.

Aber Proteste, Gegenwehr, kollektive Selbsthilfe? Erst im Herbst entwickelte sich zumindest Widerstand gegen Zwangsvollstreckungen. Und dann kam im Dezember ausgerechnet aus den Knästen ein starkes Signal des Aufruhrs: In Georgia hatten sich die Gefangenen mehrerer Knäste koordiniert und die Arbeit verweigert. Und das nicht ohne Grund: Seit ist die Gefangenenzahl von Mit vielen Strafen geht eine lebenslange Degradierung einher, viele Verurteilte haben beispielsweise keinen Anspruch auf Essensmarken und Sozialwohnungen mehr.

Gleichzeitig wurden Gangster und Eliten durch Drogenhandel reich, wurde der Krieg der Contra in Nicaragua durch Drogengelder finanziert. Black Power wurde von Staat und Gangs in die Zange genommen, bis sich viele nur noch ums Überleben kümmern konnten.

Gesetze wurden verschärft - hier tat sich die Regierung Clinton besonders hervor - Polizei und Knäste mit viel Geld aufgerüstet. Ein Teil der Gefängnisse wurde privatisiert, die beteiligten Unternehmen haben nun natürlich ein Interesse daran, dass die Knäste erhalten bleiben und voll belegt sind. Gesamtgesellschaftlich verursachen sie zwar hohe Kosten, aber viele Kommunen hoffen, dass der Bau und Betrieb von Gefängnissen Arbeitsplätze schafft und die lokale Wirtschaft über diese "prison revenue" 1 stützt.

Insgesamt arbeiten mindestens Im Bundesstaat Georgia arbeiten die Gefangenen für den Gefängnisbetrieb, machen Küchen- und Putzarbeiten, dafür werden sie gar nicht bezahlt. Allerdings brauchen sie immer mehr Geld etwa für Telefonate über Privatunternehmen, die hohe Gebühren verlangen in einigen Staaten wird sogar Geld für Arztbesuche und den Gefängnisaufenthalt selbst verlangt. Dezember gab die zuständige Behörde bekannt, dass die Gefangenen in den vier vollständig bestreikten Gefängnissen in ihren Zellen eingeschlossen worden waren.

Angestellte behaupteten, sie hätten frühzeitig vom geplanten Streik erfahren und die Leute vorbeugend eingesperrt. Zum Teil wurden Warmwasser und Heizung abgestellt, die vermeintlichen Anführer verlegt, Handies beschlagnahmt.

In Telfair wurde das komplette Eigentum von Gefangenen zerstört und in Macon wurden Gefangene bedroht und einige vermeintliche Anführer in Isohaft gesteckt. Die Gefangenen in Telfair wehrten sich, indem sie ihre Zellen mit Bettlaken verhängten, damit sie nicht gezählt werden konnten.

Der Streik wurde nach sechs Tagen beendet, nachdem er wohl ursprünglich nur für einen Tag geplant gewesen war. Eine andere Begründung war: Die Aktion war sehr gut vorbereitet, allein die Koordinierung zwischen mehreren Gefängnissen erfordert einiges. Das war durch die Verwendung von Handies möglich, die zwar verboten sind, aber vor allem durch Gefängniswärter eingeschmuggelt und zu horrenden Preisen verkauft werden. Im Voraus waren Lebensmittel gesammelt und ein Zeitpunkt mit passenden klimatischen Bedingungen gesucht worden.

Vermutlich waren die Anführer der Aktion gut auf die verschiedenen Knäste verteilt und traten nicht öffentlich in Erscheinung, so dass sie nicht sofort entfernt werden konnten. Sie betont aber auch, der Streik sei von den Gefangenen selbst organisiert worden. Das war überhaupt nur möglich, weil die unterschiedlichen "ethnischen Gruppen", Gangs usw. In der Vergangenheit liefen Auseinandersetzungen in den Knästen oft darauf hinaus, dass die unterschiedlichen Gruppierungen gegeneinander vorgegangen sind.

Der Streik in Georgia war in dieser Form nur möglich, weil dieses Gegeneinander überwunden wurde: Ob es mit der Wirtschaftskrise im Zusammenhang mit Verarmung und Repression zu mehr Verhaftungen kommt, oder ob auch daran gespart werden muss, ist noch offen.

Während einige Staaten im Jahr die Gefangenenzahl weiter erhöht haben, haben andere die Ausgaben reduziert und "Reformen" eingeleitet, um die überfüllten Gefängnisse zu leeren. Klar ist aber, dass die Haftbedingungen sich weiter verschlechtern werden.

Mittlerweile sind in Bundesgefängnissen nur noch 76 Prozent der Planstellen besetzt. Die Zahl der Gewalttaten nimmt damit zu, wie auch Berichte über verdorbenes Essen. Trotz der steigenden Gefangenenzahlen seit Anfang der 70er Jahre hat die Zahl der Gefängnisaufstände stark abgenommen. Vielleicht ist der Streik eines der ersten Zeichen einer sich ändernden gesellschaftlichen Stimmung: Und vielleicht ist das ein globaler Prozess, denn in Nordafrika passiert das Gleiche.

Während die Regierung Obama noch einen Aufschwung vortäuscht und mit weiterer Verschuldung Zeit gewinnen kann, ist die Situation der Bundesstaaten und Kommunen bereits viel prekärer. In Illinois müssen Behörden ihre Räume verlassen, weil die Mieten nicht gezahlt werden können, Sozialarbeiter kriegen ihren Lohn zu spät, Apotheken gehen pleite, weil das Gesundheitssystem nicht funktioniert.

In anderen Städten wird die Finanzierung für Museen und andere Kultureinrichtungen komplett gestrichen, Feuerwachen geschlossen, und generell macht es den Eindruck, als müsse der Staat Aufgaben wie Bildung, Gesundheitsversorgung und Armenfürsorge komplett aufgeben.

Langsam wird es Teil des allgemeine Bewusstseins, dass es so weitergehen wird, und zwar überall. Und nachdem zwei lange Jahre vieles stillschweigend und vereinzelt hingenommen wurde, wird nun auch klar, wie schnell die Stimmung umschlagen kann. Sie sollen bis zu 50 Prozent ihrer Rentenversicherung und mindestens zwölf Prozent ihrer Krankenversicherung selbst zahlen, was einer erheblichen Lohnkürzung gleichkommt.

Zudem sollten Lohnerhöhungen in Zukunft auf die Inflationsrate begrenzt werden. Es ermöglicht die Privatisierung zahlreicher Kraftwerke und die Zerstörung des bisher gut funktionierenden Rentensystems. Zudem sollten die Rechte der Gewerkschaften im öffentlichen Dienst beschnitten werden: Von den Lohnkürzungen betroffen waren vor allem Verwaltungs-, Krankenhaus- und Unipersonal sowie LehrerInnen - Polizei und Feuerwehr sollten zunächst davon ausgenommen bleiben.

Der Protest verläuft entlang einer Konfrontation mit Republikanern und Tea-Party-Anhängern, die Demokraten haben sich bis zur obersten Ebene eingeschaltet. Mit ihrem Status als Tarifpartner würden diese ihre Existenzberechtigung verlieren.

Beide setzen auf Verhandlungen und Kompromisse: Der öffentliche Dienst ist die letzte Branche, in der es überhaupt noch nennenswerte Gewerkschaften gibt, es ist leicht vorstellbar, dass sie wie die anderen in der Bedeutungslosigkeit versacken: Eine Kritik an dieser Politik wird auf den Demos nicht laut. Die Gefahr besteht nur darin, dass die Proteste von der Demokratischen Partei mit ihrer Kampagne für die Abberufung Walkers eingefangen werden.

Viele DemonstrantInnen stellen aber ihre materiellen Probleme in den Vordergrund: Es ist klar, dass dies nur der "Anfang" der Angriffe ist, dass es anderswo genauso kommen wird - und dass es alle angeht. ArbeiterInnen in der Industrie und anderen Privatunternehmen mussten in den letztenjahrzehnten schwer bluten, sind heute vereinzelt, desorganisiert und prekarisiert - von Alters- und Gesundheitsversorgung können sie nur noch träumen.

Die Leute im öffentlichen Dienst werden daher teilsweise als privilegierte Gegner gesehen, gemeinsames Demonstrieren ist nicht selbstverständlich. Trotzdem kommen zu den Protesten auch die organisierten Installateure, " Joe the Electrician ", Leute aus der stark verkleinerten Harley-Davidson -Fabrik, und erklären in Interviews und auf Schildern ihre Solidarität.

Ein früherer Bürgermeister von Madison, der die 60er dort mitbekommen hat, sagte: Dass AfroamerikanerInnen und Latinos bei den Protesten nicht zu sehen sind zeigt allerdings, dass sie sich noch nicht bis zu abgehängten und unterprivilegierten Teile der Arbeiterklasse verallgemeinert haben.

Es leben zwar nur sehr wenige AfroamerikanerInnen in Wisconsin, aber die waren fast vollständig abwesend. Die Proteste hatten sich unmittelbar nach der ersten Ankündigung der Gesetze am Montag, den In den nächsten Tagen reisten immer mehr Leute aus ganz Wisconsin an, es gab aber auch Demos in anderen Städten. Am Mittwoch wurden bereits Schulen geschlossen, weil kaum jemand da war - in Madison meldeten sich am Donnerstag 40 Prozent der LehrerInnen krank. Die Zahl der Demonstranten stieg von Auch wenn sie das Capitol nicht unter ihrer Kontrolle hatten - Polizei und Sicherheitsdienste waren anwesend, der Betrieb lief zum Teil weiter Es war keine symbolische, stundenweise "Besetzung", sondern die Leute blieben wochenlang, schliefen unter der riesigen Kuppel des herrschaftlichen Gebäudes, hängten überall Plakate auf; riefen den ganzen Tag Parolen und trommelten.

Durchaus nicht alle waren SchülerInnen und StudentInnen deren Gebühren um 20 Prozent erhöht werden sollen , und viele sind begeistert von dieser Erfahrung. März wurde die Regierung dann ganz rabiat: Damit wird nochmal deutlicher, dass es sich um einen politischen Angriff auf die Gewerkschaften und die ArbeiterInnen handelt, dass hier das Werk Reagans vollendet werden soll. Sogar viele Bauern liefen mit ihren Traktoren auf und sagten, dass sie als arbeitende Menschen selbstverständlich mitmachen würden.

Die Hoffnung der Proteste liegt vor allem in der schnellen Ausbreitung auf andere Staaten; denn mittlerweile werden in vielen ähnliche Gesetze geplant. Eine Wirtschaftsdozentin stellte treffend fest, dass die AktivistInnen in Wisconsin in zwei Wochen mehr an Debatte erreicht hätten, als Eierköpfe wie sie selbst es in Jahren können.

Trotzdem schaffte es die Bewegung nicht, die weitergehende gesellschaftliche Unzufriedenheit aufzunehmen auch die gegen die Berlusconi-Regierung gerichtete legalistische Linke begleitete etwa im Gewand der Zeitung La Repubblica nur die ersten Schritte der Bewegung , sie blieb somit isoliert und verschwand nach dem Herbst in der Versenkung, ohne viel erreicht zu haben.

Mit der Verschärfung der Krise fanden dann jedoch mehr oder weniger stille Kämpfe statt: Dieser drohte, das Werk zu verlagern, und machte damit massiv Druck gegen die gewerkschaftlichen Vertretungen und für noch miesere Arbeitsbedingungen. Diese erhielten aber Unterstützung und Zustimmung aus weiten Teilen des Landes. Gleichzeitig wuchs mit dem endgültigen Bruch zwischen dem Parlamentspräsidenten Gianfranco Fini und Berlusconi die innere Krise der Regierungsmehrheit.

Vor diesem Hintergrund begannen im Herbst erneut Aktionen an den Universitäten. Zunächst protestierten die Assistenten gegen die bevorstehende Hochschulreform, die sie finanziell und in Hinsicht auf ihre Vertragsbedingungen schlechter stellen würde. Die Demos am Oktober, zu denen die FIOM aufgerufen hatte, wurden dann zum Ort und Moment, an dem diese unterschiedlichen Motivationen zusammenkamen. Es ging nicht nur um Arbeiterthemen, sondern um die Metallergewerkschaft herum fand sich ein breites Spektrum zusammen Studis, knowledge workers , Bewegungen für kommunales Wasser, Bürgerrechtsvereinigungen, popolo viola 2 , usw.

Gefolgt von einer nationalen Versammlung am Tag danach in der römischen Uni La Sapienza , war dieser Tag ein erster Schritt beim Versuch einer politischen Neuzusammensetzung, wenn auch vielleicht mehr angekündigt als tatsächlich praktiziert. In einem Klima mehr oder weniger offenen gesellschaftlichen Aufruhrs ging derweil die Regierungskrise weiter, am Dezember musste Berlusconi in beiden Parlamentskammern die Vertrauensfrage stellen.

Während Berlusconi drinnen im Palast mit gekauften Parlamentarierstimmen so gerade noch sein Überleben sicherte, verwüsteten junge Studenten, Arbeiter und Arbeitslose die Stadt.

An den militanten Aktionen beteiligten sich viele StudentInnen und durchkreuzten damit das Spiel der Reformisten, zwischen "Guten" und "Bösen" zu unterscheiden. Trotz aller Widersprüche und obwohl dieser Ausbruch bisher singulär geblieben ist, kamen in ihm unterschiedliche Teile der Bewegung zusammen und verfestigten ihre Beziehungen. Denn diesmal blieben die FIOM und die Basisgewerkschaften die anderen Gewerkschaften stellten sich erneut auf die Seite der Unternehmensleitung mit ihrem Protest nicht allein.

Ungeachtet der knappen Niederlage zeigte die Abstimmung, dass die Arbeiter entschlossen sind, nicht weiter vor Erpressungen zurückzuweichen, und es gab viele begleitende Unterstützungs- und Solidaritätsveranstaltungen nicht nur von seiten der Studentenbewegung, die sich auch sofort dem Streik vom Im Unterschied etwa zu Frankreich entwickeln sich in Italien keine neuen Arbeiterorganisationen parallel zu den historischen Gewerkschaften.

Augenblicklich versuchen sie damit, sozialstaatliche Forderungen "Bürgergeld" mit historischen Gewerkschaftsforderungen Arbeitsbedingungen zusammenzuhalten; bezeichnenderweise war die Hauptparole der Demos beim Streik am Schwankend zwischen gemeinsam erlebten Kämpfen und Konflikten, taktischen Allianzen, halbinstitutionellen Absprachen und mehr oder minder symbolischen Zusammenkünften vertiefen sich die Verflechtungen zwischen der Arbeitswelt und den Mobilisierungen an Schulen und Unis.

Gleichzeitig entstanden international tätige, vitale Klein- und Mittelbetriebe, die sogenannten "Multis im Westentaschenformat". Italien ist ein Bindeglied zwischen der Produktion hochwertiger Konsumgüter mit hoher technischer Kapitalzusammensetzung im Norden, und einer Produktion mit hoher Ausbeutung in Osteuropa und Ostasien; dort gehen niedrige Löhne, lange Arbeitszeiten und hohe Arbeitsintensität - im Unterschied zur alten Unterentwicklung - zuweilen mit der Fähigkeit einher, in neue und relativ fortschrittliche Bereiche vorzudringen.

Ganze Bereiche technologischer Forschung, wie Chemie und Elektronik, wurden abgebaut, während man Loblieder auf das Wirtschaftswunder des Nordostens anstimmte: Dabei wurden die Arbeitsverträge so stark ausdifferenziert und der Gesamtarbeiter so weit zerstückelt, dass es manchmal für den Arbeitsprozess selbst kontraproduktiv geworden ist. Die jungen Generationen aber finden in diesem Szenario auch das Meer, in dem sie sich bewegen und wo immer möglich lebenslange monotone, repetitive oder schlecht bezahlte Arbeit verweigern.

Offiziell ist fast ein Drittel der italienischen Jugendlichen arbeitslos: Was die Soziologen mismatch auf dem Arbeitsmarkt nennen, also gleichzeitige Arbeitslosigkeit und offene Stellen, steigt weiter an.

Jugendliche mit guten Zeugnissen finden keine entsprechende Arbeit. Sie machen den harten Kern des Protests aus - zusammen mit denen, die noch in der Ausbildung sind, aber schon kapiert haben, welche elenden Perspektiven sie erwarten. Über diese wirtschaftliche und soziale Zerrüttung schob sich die institutionelle und politische Krise der Regierung Berlusconi; und vor diesem Hintergrund entwickelten sich die Kämpfe Sie scheinen langsam wieder den roten Faden der kollektiven Dimension aufzunehmen, nachdem die Prekarisierung jahrelang als psychologisches und ideologisches Instrument zur Steuerung der Arbeitskraft funktioniert und die einen gegen die anderen aufgewiegelt hatte.

Bei vielen herrscht noch die daraus resultierende Angst und Resignation, aber viele andere ArbeiterInnen und StudentInnen reagieren auf die Krise, indem sie Verbindungen zu anderen gesellschaftlichen und arbeitenden Subjekten suchen.

Der gewalttätigen Selbstbezogenheit einer politischen Klasse ohne jeden Bezug zum Rest der Gesellschaft wurde dabei auch militant entgegengetreten: Die Gewalttätigkeit der europäischen Regierungen drückt sich im Ausnahmezustand aus, der zur normalen Regierungspraxis geworden ist. Sie kann nicht rechtsstaatlich reguliert werden, denn sie ist die Natur des Staates selbst, so wie die Polizeiattacken die "demokratische Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung im Namen des Volkes" sind.

There are individual men and women, and there are families". Das war bereits ein Epilog auf eine Reihe von Kämpfen und Niederlagen und leitete eine neue Angriffsrunde auf alles ein, was noch Reste von "gemeinsam" und "kollektiv" beinhaltete: Rechte, Arbeitsverträge, Gesundheitsversorgung, öffentliche Dienste, Wohnungsfrage. Kollektive Rechte und Verträge sind nicht in einer Art natürlicher Reifung der Rechtskultur entstanden, sondern in den Kämpfen der Arbeiterbewegung errungen und so lange es ging verteidigt worden.

Wann immer nötig oder nützlich, hat der moderne Staat sein Verhältnis zu den individuellen Rechten umdefiniert und dabei vorgebliche Garantien komplett ausgehöhlt oder gleich ganz abgeschafft. Wir müssen die Anomalie wieder herstellen - und nicht versuchen, die Staatsmaschine auf die Gleise juristischer Normalität zu setzen. Der Betrug der 80er und 90er Jahre bestand nicht darin, dass sich eine politische Klasse nicht um ihre Kinderchen gekümmert hätte, sondern in der Neutralisierung der Politik durch das Recht.

Die sogenannten Linken wollten den Staat durch neue Rechte für Minderheiten und benachteiligte Individuen demokratisieren. Nach und nach übernahmen auch die Vertreter der Arbeiterbewegung diese Auffassung - während die kollektiven Rechte untergraben und das Recht der Arbeiterklasse zersetzt wurde, zu deren Verteidigung Gewalt anzuwenden. Das wurde zu einer allgemeinen Ansicht - zumindest bis vor ein paar Monaten. Denn die aktuellen Mobilisierungen haben diese Vorstellungswelt angekratzt, den Betrug der politischen Repräsentanz aufgezeigt und den Weg freigemacht zu Kämpfen für gemeinsame Rechte und Güter.

Der Kapitalismus entwickelt zwar die Voraussetzungen eines Kampfs für Demokratie, zersetzt sie aber zur selben Zeit. Das Kapitalverhältnis ist fundamental unvereinbar mit Demokratie, es ist seinem Wesen nach totalitär im engen Sinne.

Rechte gründen sich entweder auf die Macht am Arbeitsplatz, oder sie werden früher oder später zu einem hohlen Trugbild. Deshalb brauchen wir eine andere Politik und Praxis von Demokratie: In den heutigen konkreten und materiellen Kämpfen macht sie ihre ersten Schritte, wenn auch noch unsicher, als Vorankündigung und Vorwegnahme. Solange aber die verschiedenen an dieser politischen Praxis beteiligten Gruppierungen das einigende Thema in ihrer gemeinsamen "prekären" Lage sehen, in einer beschreibenden und psychologischen Kategorie, die nicht mehr bringen kann, als dem in der kollektiven Revolte ausgedrückten Zorn einen Namen zu geben, solange bleibt jede Hypothese einer realen Gemeinschaft substanziell verletzlich.

Solange sie weiter von sich als "Junge" und "Studierende" reden, können sie ein Grundeinkommen reklamieren, weil das ja die Fortsetzung des von Mama und Papa bezahlten Taschengelds ist. Aber mit diesem Szenario entfernt man sich keinen Millimeter von Thatcher: There are individual men and women, and there are families. Wenn sich der Zorn darauf beschränkt, wie es besonders die Forderungen der Ingenieur- und Naturwissenschafts-Studenten zeigen, einer politischen Klasse die Schuld zu geben, weil diese nicht den offenkundigen Schluss zieht, dass Investitionen in die Forschung zu Innovation führt, und Innovation die Wettbewerbsfähigkeit des Landes stärkt; wenn es also nur Zorn auf eine politische Klasse ist, weil sie keinen "richtigen" Kapitalismus betreibt, dann ist dieses Terrain nicht die Basis für eine "Neuzusammensetzung" der sozialen Bewegungen, sondern kann leicht zur Grundlage ihrer Zersetzung werden, weil der Schutz der "Jungen" und "Studierenden" vor Prekarität leicht zur Last auf dem Rücken der "Älteren" und "Festeingestellten" werden könnte, indem man z.

Oder man verlangt vom öffentlichen aber auch vom privaten System höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung, damit Italien sich in der internationalen Arbeitsteilung "besser" positioniert.

Ob man ein "Existenzgeld" fordert auf der illusorischen Grundlage, wonach Menschen in jeder ihrer Aktivitäten oder Inaktivitäten produktiv seien, oder ob man einen Platz an der Sonne verlangt, weil "Männer der Wissenschaft" wertvoll für das ökonomische Wachstum seien, das politische Ergebnis ist in beiden Fällen dasselbe: Politisch können wir das nur überwinden, wenn wir über die Auseinandersetzungen auf der Verteilungsebene hinausgehen und die Kämpfe um gesellschaftlichen Lohn mit der Frage verbinden, was, wie und wieviel produziert wird.

Denn die Dynamik der kapitalistischen Entwicklung in Italien und darüberhinaus zeigt, wie fragil die Standortperspektive ist. Der sogenannte "Königsweg zur Wettbewerbsfähigkeit" - den diejenigen beschwören, die höhere Investitionen in die Forschung fordern, wobei sie allzu simpel die "wissensbasierte Ökonomie" gegen die "materielle" Arbeit stellen - produziert nur dann mehr Mehrwert, wenn zur höheren Produktivkraft der Arbeit auch ihre intensivere Verausgabung und ein längerer Arbeitstag kommen.

Entlang der transnationalen Verwertungsketten überkreuzt sich überall die Extraktion von relativem und absolutem Mehrwert: Und nicht nur Marchionne zeigt uns, dass auch in den Sektoren hoher relativer Mehrwertproduktion das kapitalistische Bedürfnis nach autokratischer Herrschaft in der Fabrik schwindelerregend zunimmt, ohne Rücksicht auf das physische und mentale Wohlergehen der ArbeiterInnen.

Die Reformen des Bildungszyklus der letzten fünfzehn Jahre sind nicht die Ausgeburt von unterbelichteten Politbürokraten, sondern ein Versuch, die Bildung mit den Prozessen kapitalistischer Rationalisierung des Wissens in Einklang zu bringen, und die "Gelmini-Reform" ist nur der letzte Akt in dieser Reihe inhaltlicher Kontinuität. Die Infopakete sind normale Waren, die auf dem Markt gekauft werden können und deren Produktion ausgelagert werden kann.

Als Produktionssystem hat die Bildung dagegen eine andere Funktion, sie soll Werktätige produzieren, das ist genau so wichtig wie die Produktion von Waren. Für einen Teil der "postfordistischen" Produktion brauchen diese keine besonderen Qualitäten, stattdessen müssen sie eine besondere Einstellung lernen, das "lebenslange Lernen", eine Fähigkeit, die von der EU zu den Schlüsselkompetenzen gezählt wird. Sie müssen die auf dem Bildungsweg verabreichten "Wegwerf"-Infopakete "lernen", weil Bildung heute wie die "Gebrauchsanweisung" für eine neue Verfahrensweise funktioniert, sie ist schnell überholt, und im Verlauf von "kontinuierlicher Weiterbildung" werden neue Gebrauchsanweisungen nötig.

Die teilweise Höherqualifizierung und die begrenzte Unabhängigkeit dieser ArbeiterInnen vom Produktionsablauf wären aber ein unakzeptables Risiko. Weil sie aber nicht mehr mit der Waffe der direkten Kontrolle oder einer allzu linearen Dequalifizierung kontrolliert werden können, soll die scheinbare Herrschaft des Marktes über die Produktion diese Rolle spielen die Börse gebe den Rhythmus der Kapitalverwertung vor, die internationale Konkurrenz oder der öffentliche Haushalt setzten Grenzen, genauso werden das make or buy , die Dezentralisierung, die Fremdvergabe und das innerbetriebliche outsourcing ausgespielt.

Wer ständig Bildungskrediten hinterherlaufen muss, wird schon im Studium dazu erzogen, dem Inhalt der Lehre so gleichgültig wie möglich zu begegnen, und sich dem timing und der Logik des Marktes anzupassen. Deshalb vermischt sich in den Kämpfen der Studierenden auf konfuse Weise das Bewusstsein, dass nicht alle studieren können oder sollen, auch wenn das bisher nominell allen offen steht, mit der Desillusionierung oder dem Zorn derer die ihre Erwartungen enttäuscht sehen.

Die kapitalistische Rationalisierung des Wissens hat aber nicht nur die Bildungsinstitutionen verändert, sondern auch das Wissen selbst, das einerseits in Pakete zerlegbar wurde, die nach dem Funktionscode ihrer maschinellen Vergegenständlichung aufgebaut sind, andrerseits Qualifikationen und Spezialisierungen liefern muss, die ohne Sinn und Zusammenhang auskommen.

Es soll das "wie" gelehrt werden, ohne dass die Frage nach dem "warum" und "für wen" auftauchen kann. Es geht nicht mehr um die Alternative zwischen öffentlicher und privater Schule und auch nicht um die gemeinsame Aneignung dieses zutiefst kapitalistischen und informatisierten Wissens: Stattdessen müssen wir über Bildung, Wissen und Arbeit ausgehend von unseren eigenen Bedürfnissen diskutieren, um zu bestimmen, was, wieviel und wie wir produzieren.

In einer Fabrik oder in einem Callcenter, wo die in den Arbeitsmitteln vergegenständlichten Kenntnisse dazu dienen, Arbeit auszupressen, genau so wie dort, wo diese Kenntnisse unabhängig von ihrer Qualität und ihrem Anwendungszweck produziert werden. Denn damit soll ein Entwicklungsmodell verewigt werden, das nur dem Profit dient, und dem physische, moralische und ökologische Zerstörung gleichgültig sind. Bis vor wenigen Jahren wären solche Vorstellungen als reine Ideologie angesehen worden.

Aber die objektive Krise des Kapitals und die Kämpfe der Menschen innerhalb und gegen diesen höllischen Mechanismus setzen sie heute wieder auf die Tagesordnung.

Sie könnten das gemeinsame Terrain bilden, auf dem Arbeiter und Leute, die an den Unis kämpfen, vor allem Assistenten und Studierende, zusammenkommen, so wie sie schon in den Kämpfen der letzten Monate zusammengekommen sind. Der Name drückt aus, dass sie sich keiner Partei zugehörig fühlen. Sie sind gegen Berlusconi, fundamental rechtsstaatlich und fordern Gerechtigkeit und Informationsfreiheit ein. Es ist eine Bewegung des in "sozialen Netzwerken" virtuell verbundenen Kleinbürgertums, das denkt, das Problem bestünde in einem Erwachen des demokratischen Bewusstseins.

Im Schattenblick nicht veröffentlichte Abbildungen der Originalpublikation: In Pausengesprächen auf linken Kongressen erzählen alle mit Begeisterung von ihrem Schrebergarten und dem selbst angebauten Gemüse. LandLust ist mit jährlichen Auflagensteigerungen im zweistelligen Prozentbereich der Star auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt; sie verleiht den Sehnsüchten von StadtbewohnerInnen nach dem Althergebrachten, dem einfachen, gesunden Leben Ausdruck.

Mit "Landwirtschaft" hat all das wenig zu tun. Dieser Arbeit entfliehen die Leute weltweit, um ihren Lebensunterhalt auf leichtere Art zu verdienen. Nun tönt es drohend auf allen Kanälen: Diese begannen mit Forderungen nach billigen Nahrungsmitteln und gehen weit über archaische "Brotrevolten" hinaus, hier fordern nicht Arme Brot von ihrem Herrscher, sondern einen Regimewechsel oder sogar eine andere Gesellschaft.

Sie setzen tatsächlich die "Agrarfrage" wieder neu auf die Tagesordnung, nicht rückwärtsgewandt und nicht als kapitalistisch rationalisiertes Agrobusiness. Auf den folgenden Seiten versuchen wir, all das aufzunehmen. Der zahlungskräftige "bewusste Konsument" wird sicherlich seine Nische finden, aber gesellschaftlich kommen an der Nahrungsmittelfrage sehr grundlegende Brüche und dauerhafte Entwicklungsblockaden zum Vorschein, die Arbeiterkämpfe in China, Aufstände in Nordafrika und Verarmung in den Metropolen miteinander verbinden.

Der Kapitalismus hat in den letzten Jahren die Nahrungsmittelproduktion ungeheuer ausgeweitet, steht aber seit drei Jahrzehnten an einer Schwelle, die er mit den bisherigen Methoden nicht überwinden kann. Wir stellen die verschiedenen Aspekte dieser Blockade: Am Ende dreht es sich darum, wer die Land- Arbeit macht.

Im nächsten Heft wollen wir an zentralen Punkten tiefer schürfen. Wo gibt es tatsächlich eine Verknappung? Oft dienen Nachrichten über Missernten dazu, die Preise hochzutreiben. Zum Beispiel ist in Russland trotz der katastrophalen Hitzewelle im letzten Sommer die Ernte gut ausgefallen. Nun werden die Überschwemmungen in Australien und die Dürre in China angeführt In den letzten fünf Jahren bewegten sich die Lebensmittelpreise im Rhythmus der Finanzblase.

Spekulatives Kapital floss weltweit in "renditesichere" Anlagen wie Rohstoffe und Grundnahrungsmittel bzw Ackerboden und löste damit seit Herbst massive Preissteigerungen aus. Ein Jahr später war Weizen 80, Reis Prozent teurer geworden. Nach der Lehman-Pleite im September gingen die Preise abrupt nach unten. Als danach aufgrund der ultralockeren Geldpolitik der Notenbanken wieder anlagesuchendes Kapital in Agrarrohstoffe strömte, stiegen die Preise erneut und übertrafen sogar die historischen Höchststände von ; ausgerechnet , einem Jahr mit Weizen-Rekordernten, erreichte ein Scheffel 27, kg an der Börse von Chicago den bis dahin höchsten Preis von 25 Dollar.

Jüngstes Beispiel ist der Reis-Preis, der zu Jahresbeginn in fünf Wochen um 24 Prozent stieg - ebenfalls auf den höchsten Stand seit obwohl eine Rekordernte erwartet wird und die Lagerbestände weltweit sehr hoch sind. Fünf Tage nach der Katastrophe in Japan fielen alle Agrarrohstoffpreise - "Experten" behaupten nun, es gebe gar keine Reisknappheit Mit den wahren Ursachen hat das nicht viel zu tun. Dieses " Land-grabbing " radikalisiert die bisherige Cash Crops -Produktion.

Die Eigner werden von ihrem Ackerboden vertrieben, für die einheimische Bevölkerung verknappt sich das Nahrungsmittelangebot. Die Verteuerung fossiler Stoffe hat weltweit den Pflanzenverbrauch für Heizung, Treibstoff oder als Ausgangsstoff für Kunststoffe hoch getrieben. Statt Biogas aus pflanzlichen Abfällen zu produzieren, werden extra Feldfrüchte angebaut und dies auf Druck der Agrarlobby auch noch hoch subventioniert.

Dies entzieht der Nahrungsmittelproduktion ertragreiche Böden. Es besteht ein riesiger Bedarf an einer erhöhten Energieproduktion, was sehr kostspielig ist. Neue Kraftwerke sind teuer. Dementsprechend spricht alles dafür, Energie einzusparen, nicht zuletzt angesichts des Ölpreises, der seit einigen Jahren unter Druck steht.

Nah am Kunden begann Danfoss, die Zahl seiner Mitarbeiter für die technische Unterstützung mit sieben Kollegen schrittweise anzuheben.

Wir sind davon überzeugt, dass unsere Techniken dazu beitragen werden, die langfristigen Ziele des Königreichs zu erreichen. Saudi-Arabien sieht sich einem heftigen und kontinuierlichen Anstieg des Hausenergiebedarfs gegenüber, was enorme zukünftige Auswirkungen auf Wirtschaft und Umwelt nach sich ziehen wird, erläutert er und weist darauf hin, dass der anhaltende Energieverbrauch des Landes seine Fähigkeit beeinträchtigen kann, die Weltmarktpreise für Öl zu stabilisieren.

Wir möchten staatliche Entscheidungsträger und alle beteiligten Akteure dafür sensibilisieren. So hat es unter anderem die Kennzeichnung von elektrisch betriebenen Geräten eingeführt, Bestimmungen für Klimaanlagen auf den Weg gebracht und auf nicht regelkonforme Einrichtungen reagiert.

Alle anderen Kräne stehen still. Die saudische Wirtschaft ist stark auf öffentlich geförderte Projekte angewiesen. Mit dem erheblichen Rückgang der Subventionen knickte auch die Wirtschaft ein. Das Unternehmen erhielt den Zuschlag für einen dreijährigen Wartungsvertrag für die über Bauten der Universität. Sein Aufgabenbereich umfasst Angebote zur Verbesserung des Leistungsfaktors von 0,85 auf 0,91, um entsprechend den ab geltenden Bestimmungen des saudi-arabischen Energieversorgers Saudi Electric Company Energie zu sparen.

Je höher der Leistungsfaktor, desto geringer die Netzbelastung. Dies wird mit der Installation sogenannter Oberschwingungsfilter von Danfoss Drives sichergestellt. Auf diese Weise konnten bei einem Gebäude bereits Energieeinsparungen von 35 Prozent erzielt werden, wobei sich diese Investition bereits nach nur 18 Monaten amortisierte. Das energiesanierte Gebäude ist mit zwei Filtern ausgestattet.

Die Zukunftsperspektiven sind gut, da die König- Abdulaziz-Universität eine Vorbildfunktion für andere Projekte einnimmt, erklärt der kaufmännische und technische Direktor Khursheed Khan. Die hier eingebauten Lösungen werden auch an anderer Stelle zum Einsatz kommen.

Er erläutert, dass der Markt zwar einen Einbruch um 15 Prozent verzeichnet hat, der Einzelhandel aber weniger schwer getroffen wurde. Refrigeration House hat kürzlich mit dem Verkauf der blauen Danfoss-Verdichter begonnen und erwartet hohe Absätze für dieses Jahr.

Ich erwarte, dass wir dieses Jahr 50 Prozent mehr Umrichter verkaufen können und freue mich auf mehr Schulungen, damit wir noch mehr über die Geräte erfahren können, sagt er. Hier entwickelt und fertigt das Carrier-Unternehmen Samco Lüftungsgeräte, bei denen es sich um Klimaanlagen für Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekten handelt. Als Neuheit wird derzeit ein Modell mit eingebautem Umrichter entwickelt. Samco geht von einem jährlichen Absatz von bis Einheiten aus, was einem Verkauf von Danfoss-Reglern entspricht.

Auf Seite 30 können Sie einen unserer Kollegen in Dschidda kennenlernen. Der Jeddah Tower, wie er zukünftig aussehen soll. Verschiedene Produkte werden in dem Projekt verbaut. Er wird einen gläsernen Boden mit einer Fläche von Quadratmetern haben. Christiansen in seiner Eröffnungsrede vorgab: Ja, das ist ehrgeizig und anspruchsvoll, aber es kann erreicht werden, sagte er im Hinblick darauf, was wir in den letzten Jahren geschafft haben: Zeitgewinn in Polen Während der dreitägigen Konferenz lag der Schwerpunkt auf vier zentralen Bereichen: Basierend auf diesen Ergebnissen, kombiniert mit einer umfassenden Analyse, hat nun jeder vier Stunden pro Woche zusätzlich freigemacht, um die wichtigsten Kunden mit hohem Wachstumspotenzial zu besuchen.

Wir haben jetzt eine Ausgangsbasis und werden das Ganze im September überprüfen, um sicherzustellen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Schulung von Personen Seit der ersten Vertriebskonferenz sind das ganze Jahr über gute Ergebnisse zu verzeichnen: Dieses Instrument stellt sicher, dass die Vertriebsdaten genau und zuverlässig sind.

Wir verfügen nun über Applikationsentwicklungszentren auf allen Kontinenten. Diese helfen uns, Schwierigkeiten beim Kunden zu beseitigen und diesem erfolgreiche Geschäfte zu ermöglichen.

Neue digitale Lösungen verbessern die Erfahrungen des Endabnehmers mit uns. Der Fitter's Buddy beispielsweise ist eine webbasierte Lösung für mobile Geräte, der Monteuren hilft, sodass die Zahl der Anfragen an unsere Zentren sinkt.

Sie sehen also, dass wir in die richtige Richtung gehen. Diese wird in enger Zusammenarbeit mit den Regionen erfolgen, die die Einbindung und Entwicklung der Mitarbeiter vorantreiben, profitables Wachstum fördern und dazu beitragen, dass Danfoss sich den Kunden gegenüber als One Danfoss präsentiert. Das wollte man wiederholen.

Im nächsten Jahr erreichten sie Prozent bei der Zuverlässigkeit und auch für andere Parameter. Weil ihre Kollegen von Drives nur eine niedrige Punktzahl erreichten. Julio Molinari nahm die Sache in die Hand und brachte die Teams zusammen gewannen sie die Auszeichnung erneut.

Wir mögen aus vier Segmenten und 11 Regionen bestehen sowie in über Ländern vertreten sein, aber in den Augen der Kunden sind wir nur ein Unternehmen One Danfoss. Das Wichtigste für uns ist, auch so zu denken, sagte er.

Das gesamte Vertriebspersonal bei Danfoss kennt jetzt seine Pipeline-Ziele. Vorhandene Lücken wurden identifiziert. In einer ähnlichen Umfrage, die kürzlich durchgeführt wurde, war diese Zahl auf 26 Prozent gesunken. Jetzt gaben 74 Prozent an, dass die Pipeline auf genauen und verlässlichen Daten basiert. Der Marketingpreis zeigt, dass man Kundenbindung erreichen kann: Hervorragende Technik und exzellenter Service honorieren das Engagement: Die Bestätigung erfolgte durch den Kunden.

Segmentübergreifender Preis Danfoss denken: Das nordamerikanische Nahrungsmittel- Team übertrug die Danfoss-Werte in ein Segment-übergreifendes Vertriebskonzept und in Danfoss denken. Sie erreichten eine eindrucksvolle 50 Prozent-Steigerung 33 Mio.

Das ist das Ergebnis bester Kundenbeziehungen sowie der Förderung der Danfoss Wertversprechen an den Nahrungsmittelhandel, unabhängig von internen Organisationsstrukturen.

Erfolg honoriert durch Diversitätspreis Umfassende Diversität: Das Unternehmen stellte 25 Mitarbeiter ein. Ziel war eine Umsatzverdopplung. Die Marktanteile stiegen von Position vier auf eins. Diese besondere Entwicklung führte laut einem externen Report zu Umsatzrückgängen bei allen Wettbewerbern. Das beste Kundenbeziehungsteam zeigt, wie man Kundenbindung aufbaut: Entwickeln sie ein umfassendes Konzept für eine nachhaltige Partnerschaft. Danfoss erreichte die geforderte Lieferantenleistung in den Bereichen Lieferung, Qualität, Technische Unterstützung, Wellenlänge und Kostenmanagement.

Vier Führungskräfte erhielten einen Preis für Führen durch Vorbild. Das alles basierend auf solider Qualität und Liefertreue und durch unsere neue digitale Plattform. Wenn wir dies diszipliniert angehen, wächst unsere Pipeline und führt zu mehr Wachstum. Viola Papenberg Marketing Kommunikationsmanagerin, CER Was über den Beitrag jedes einzelnen Segments gesagt wurde, führte zu einem starken Teamgeist und verdeutlichte, dass wir alle für die Zukunft von Danfoss wichtig sind.

Heute ist die Nutzung aller Ressourcen in vollem Gang. Danfoss vormals White Drive Products. In den vergangenen 80 Jahren baute Danfoss hydrostatische Übersetzungen, Orbitalmotoren und Regeleinheiten.

Im September bündelte man seine Kräfte. Programmdirektor Martin Nordborg leitet die Fusion der beiden Unternehmen. Er ist überzeugt, dass die Chance besteht, dass die beiden führenden Hersteller in der Lage sind, gemeinsam das Wachstum zu beschleunigen. Wenn man sich so etwas vornimmt, muss die Rechnung lauten: Es wurde im September von Danfoss übernommen. An seinem 40sten Jubiläum übernahm Danfoss die Firma. Zusammen wurde man zum weltweit führenden Hersteller von hydraulischen Orbitalmotoren.

Wir müssen zu zweit besser sein, als wir es einzeln waren. White Drive Products besitzt einzigartige Produkte und einen Marktzugang, den wir nicht haben. Wir verfügen über eine starke Wertschöpfungskette und ein ausgefeiltes Beschaffungswesen. Umfirmierung Die Umfirmierung war das erste, womit man sich befasste. Aus uns und die wurde schnellstmöglich ein wir. Die Mitarbeiter haben den Änderungsprozess extrem gut gemeistert. Im Gegenteil, sie wollten sogar, dass der Wechsel schnell über die Bühne geht.

Innerhalb der Werke wird die Produktion beschleunigt. Wir verbessern die Gebäude und Fertigungssysteme. Das Projekt wird ein Jahr lang weiterlaufen. Wir haben also weiterhin viel zu tun. Ungenutzte Maschinen wurden demontiert, Bereiche neu zugeschnitten und Wände und Decken gestrichen. Dasselbe passiert in den kommenden Monaten in den anderen Bereichen.

Pläne über den Austausch von Produktionsanlagen zwischen Hopkinsville und Nordborg sind zur besseren Nutzung der Ressourcen geschmiedet. Dieses Jahr werden die Umfirmierung und strukturelle Veränderungen abgeschlossen werden liegt das Augenmerk auf Wachstum und den synergetischen Ergebnissen.

Wachstumspotenzial ist vorhanden und wir haben nichts gesehen, was dem Synergiepotenzial entgegenstehen würde, sagt Martin Nordborg. Durch gemeinsamen Einkauf mehr fürs Geld Kurz nachdem Danfoss im vergangenen September Sondex übernommen hatte, wurde der Einkauf durchkämmt. Das führte zu mehr Stahl und Titan für das gleiche Geld. Weitere Verbesserungen sind in Angriff genommen, eine Arbeit, die nicht so schnell enden wird.

Das bedeutet, dass Nordborg nun auf diesem Feld über ein einzigartiges Wissen und über eine stabile Wachstumsgrundlage verfügt. Wir bündeln unsere Kräfte, weil wir der Meinung sind, gemeinsam besser zu wachsen als allein, sagt Michael Dollerup und bezieht sich damit auf den Grund des Zusammenschlusses.

Sondex hat in Rekordzeit expandiert. Daraus resultieren weitreichende Vorteile, die es zu nutzen gilt. Wir fertigen auftragsbezogen, verfügen über kein Lager und haben nichts auf Vorrat, erklärt Michael Dollerup. Die Firma besitzt Werke in sechs Nationen: Doch das Unternehmen verkauft auch Sonderanfertigungen, unter anderem aus Titan für den Schiffsbau.

Der Konzern bringt ein umfangreiches Netzwerk, viel Erfahrung und systematisierte Prozesse mit in die Ehe, sagt Carsten Holmer Lauritsen, dessen Wissen sich als nützlich erwies, als man sich eingehend mit dem Einkauf befasste.

Vorgegangen war man anhand des systematischen Ansatzes von Danfoss nach dem Offenen Buch- Prinzip,wo die Preise in kleine Abschnitte heruntergebrochen und analysiert werden. Stahl und Titan Als erstes nahm man sich Stahl und Titan vor. Die beiden Metalle machen den Löwenanteil 50 Prozent bei Sondex aus.

Dasselbe geschah mit Titan. Folglich ersparte sich Sondex einige Prozent gegenüber den für ausgehandelten Verträgen und erzielte mehr Wert für das gleiche Geld. Es geht darum herauszufinden, wo Wirkung erzielt wird und wo nicht. Es ist nicht möglich, Preiserhöhungen beim Rohmaterial aufzufangen, während aber die Grundpreise beeinflussbar sind. Erläutert Carsten Holmer Lauritsen: Sie mögen noch so gut in ihrem Beruf sein, aber sie könnten vielleicht mit der richtigen Ausstattung noch Besseres leisten.

Häufig machen Sie das Beste aus dem, was sie haben. Aber was passiert, wenn sich die Voraussetzungen ändern? Neue Lastkraftwagen Sondex profitiert nicht nur bei den Metallankäufen, sondern unter anderem ebenso beim Transport, wo die Danfoss-Volumen die Türen für bessere Arbeitskonditionen öffnen.

Synergien wurden ebenso beim Kaffee gefunden. Die beiden Firmen nutzen denselben Röster, der nun ein besseres Angebot vorlegen muss. Das neu erworbene Unternehmen verfügt über mehr als tausend Lieferanten und es gibt kaum noch Überlappungen. Wir bieten bessere Zahlungsbedingungen und Sondex zieht nun nach. So erhalten wir einen besseren Kapitalfluss. Das ist kein Prozess, der an einem gewissen Punkt in der Zukunft endet. Sie fanden verschiedene Wege, mehr Ware mit weniger Geld einzukaufen.

Zuerst beim Kauf von Stahl. In dieser Serie möchten wir Ihnen einige vorstellen. Ein Winkel- oder Fischgrätmuster sorgt für eine optimale Wärmeübertragung im Fall eines Druckverlusts.

Mit nur einem einzigen Zylinder war diese Maschine allerdings anfällig. Daher werden heute Blöcke mit Zylindern eingesetzt, wobei jeder einen Druck von bar aufweist. Dies entspricht tatsächlich der Tonnen-Presse von Sondex. Mit der Übernahme des Unternehmens durch Danfoss im September kam auch eine einzigartige Palette an Arbeitsmaschinen in unseren Besitz. Er konstruierte seine erste Presse selbst. Es folgten seitdem rund 20 weitere. Dank seiner Pressen hat sich Sondex zum weltführenden Unternehmen in der Produktion von Plattenwärmetauschern entwickelt.

Die Presse ist mit Tonnen dem Gewicht von mehr als zwei Blauwalen so schwer, dass sie vor Ort auf einem verstärkten Fabrikboden in den Produktionsbereichen von Sondex am Marsvej im dänischen Kolding gebaut wurde. Das Stempeln der Platten bezeichnet man als Deformation und die erfolgt, wenn die Platten kalt sind. Während der Deformation der Stahlplatten werden sie um 25 Prozent extrahiert.

Die Presse kann Platten bis zu etwa sechs oder sieben Quadratmetern verarbeiten. Mohamed wohnt rund 90 Kilometer von dem für Muslime heiligsten Ort entfernt. Die Leute in meinem Heimatland träumen davon, nach Mekka oder Medina zu reisen. Ich schätze, dass ich Mekka in einem Zeitraum von fünf bis sechs Jahren Mal besucht habe. Anfangs bin ich jeden Monat hingefahren. Einmal ging er mit seiner Familie auf den Haddsch die Pilgerreise, die Moslems mindestens einmal in ihrem Leben antreten sollen, sofern sie die Möglichkeit dazu haben.

Beide tauschten Fotos aus und vereinbarten ein Treffen im Haus ihrer Familie. Dann ging er nach Dubai. Es war ein langes Jahr mit vielen Telefonaten, bevor sie ihre Hochzeit mit Gästen feiern konnten.

Nichts Übertriebenes und sehr traditionell, wie er sagt. Mohamed zu Danfoss kam, arbeitete er sieben Jahre in Dubai, unter anderem bei Schneider, einem Wettbewerber von Drives. Ob er nun einen Tag frei hat oder nicht er arbeitet immer. Und so setzt sich die Danfoss-Belegschaft zusammen: Kinobesuch in Dubai Die Töchter Madiha 6 und ihre Schwester Mehrab 8 spielen gern zusammen und ab und zu auch mit anderen indischen Kindern aus dem Wohnblock.

Dann stehen eine Wüstensafari oder ein Kinobesuch an. Das geht in Saudi-Arabien nicht - es gibt keine Kinos. Von dort kommt C. Sie haben ein kleines Haus rund 50 Meter von der Küste entfernt und halten ein paar Kühe.

Sie mögen das Leben auf dem Land und die frische Milch. Nilofar und die Kinder sollen in ein paar Jahren nachziehen, da die Eltern das Bildungssystem in Indien für besser halten. Doch dieser Rückgang könnte die gesamte Weltwirtschaft ins Unglück stürzen. Ein paar Zahlen und Zusammenhänge machen dies schnell deutlich.

Die globale Erdölproduktion eines Tages beträgt etwa 90 Millionen Fass. Auf das Jahr gerechnet kommt so eine Summe von 3,6 Billionen!

Nun ist es einerseits so, dass erdölproduzierende reiche Länder wie Norwegen oder Saudi-Arabien ihr verdientes Geld weltweit anlegen und somit für Investitionen sorgen, die die Wirtschaft ankurbeln können; andrerseits ärmere Erdöl-Produzenten wie Venezuela, Nigeria oder auch Russland dringend auf die Einnahmen aus dem Erdöl-Geschäft angewiesen sind. Wenn Russland nun nicht mehr genug Rubel aus dem Erdölgeschäft erlöst, kann es in Deutschland wiederum z.

Bei dem momentanen Erdölpreis-Verlust ist noch ein anderer Aspekt zu berücksichtigen: Die Förderung von Erdöl und Erdgas durch Fracking. Sie begannen mit dieser besonderen Öl- und Gasförderung allerdings auch in einer Zeit, als der Rohölpreis moderat zwischen 40 und 80 US-Dollar pendelte. Doch die Fracking-Methode ist erst dann wirtschaftlich lukrativ, wenn mit dem geförderten Öl ein Preis um die 80 US-Dollar erlöst werden kann. Das war jahrelang nicht der Fall — und im Moment auch wieder nicht.

Eigentlich lohnt sich Fracking gar nicht mehr, und so sind auch die Investitionen der Fracking-Firmen stark zurückgegangen. Geostrategen vermuten, dass die Amerikaner deshalb mit dem Fracking begonnen haben, um den wirklichen Zustand ihrer Wirtschaft zu vertuschen. Anhand des Energieverbrauches eines Landes lässt sich ziemlich sicher ablesen, in welcher wirtschaftlichen Verfassung das Land ist. Wenn wenig Öl und Gas importiert werden müssen, geht es der Wirtschaft eines Landes in der Regel nicht so gut.

Da nun die Amerikaner selbst verstärkt Öl und Gas fördern was derzeit nicht exportiert werden darf , lässt sich nicht mehr genau bestimmen, wie es um die Wirtschaft der USA wirklich steht. Fast alle Fracking-Unternehmungen sind durch Kredite finanziert. Diese Kredite wurden — ähnlich wie die amerikanischen Hypotheken-Kredite — in Anleihen umgewandelt und in alle Welt verkauft.

Die Ölpreis-Bombe tickt also. Und das auch geopolitisch. Denn die bekannten erdölfördernden Länder — zusammengeschlossen in der OPEC — sehen sich durch das amerikanische Fracking bedroht. Die Bibel gibt nämlich kaum Auskunft darüber, wie das Innenleben des Himmels beschaffen ist. Bücher über angebliche Himmelserfahrungen fügen der Heiligen Schrift Informationen hinzu, die sich dort nicht finden und auch nicht nachprüfen lassen.

Ich habe null Zweifel, dass alles nur ausgedacht ist. Der damals sechsjährige Junge wurde so schwer verletzt, dass er an der Schwelle zum Tod stand und ins Koma fiel.

Als er zwei Monate später gelähmt erwachte, behauptete er, dass ihn Engel in den Himmel gebracht hätten. Auch habe er einen Blick in die Pforten der Hölle tun können.

Er habe die Geschichte nur geschrieben, um Aufmerksamkeit zu erregen. Damals habe er die Bibel noch nicht gelesen. Heute wisse er, dass sich Menschen nicht durch Lügengeschichten verführen lassen sollten. Sie sollten nur die Heilige Schrift lesen; das sei genug: Weltkirchenrat und Evangelische Allianz wollen enger kooperieren. Das teilten Vertreter beider Seiten nach einem Treffen am Januar im schweizerischen Bogis-Bossey bei Genf mit.

So sei es angesichts des zunehmenden Terrors notwendig, dass Christen möglichst mit einer Stimme sprächen. Konkrete Ergebnisse, auf welchen Gebieten die Kooperation verstärkt werden soll, gab es nicht. Der Weltkirchenrat ist der Dachverband von evangelischen, orthodoxen und anglikanischen Kirchen mit mehr als Millionen Mitgliedern.

Warum die Draghi-Billion zeigt, wie schlimm es um den Euro-Raum steht. Besonders in Griechenland, Italien und Spanien ist die Arbeitslosenquote hoch — gerade bei jungen Leuten. Gut ausgebildet sitzen sie zumeist bei Mama und Papa zuhause, weil sie wegen ihrer Arbeitslosigkeit keinen eigenen Hausstand gründen können. Die Banken wiederum sollen der Wirtschaft dafür günstige Kredite anbieten. Doch wird diese 1,Billionen-Spritze der europäischen Wirtschaft wieder auf die Beine helfen?

Denn fehlendes Geld ist nicht die wahre Ursache für die derzeit schwächelnde Wirtschaft im Euro-Raum. Vom Packer über den Koch, den Versicherungsmakler, den Sachbearbeiter bis hin sogar zum Richter sind Berufsbilder durch den Computer bedroht — so die Wirtschaftswoche. Es fehlt einfach der Massenbedarf für Massenarbeit in Europa. Den Arbeitslosen im Euro-Raum werden die 1,14 Billionen wohl kaum helfen.

Was viele Deutsche nicht wissen, ist die Tatsache, dass z. Italien und Frankreich über keine staatliche Notenbank verfügen, so wie es die deutsche Bundesbank ist. Besonders in Italien hat diese private Notenbank dem italienischen Staat und auch Unternehmen über zwei Billionen Euro geliehen. Sollte es in Italien mit der wirtschaftlichen Entwicklung weiter bergab gehen, wird Italiens Bankensystem zusammenbrechen.

Draghis Billionen-Spritze dient in Wirklichkeit nichts anderem, als den Kollaps des südeuropäischen Bankensystems zu verhindern. Und wer haftet für diese Billionen-Überweisung? Doch wen kümmert das noch? Die amerikanische Firma Deagel ist ein Unternehmen, das den weltweiten Bereich von Militärgütern seit Jahren analysiert und Regierungen und Geheimdiensten dazu entsprechende Informationen zur Verfügung stellt. So war beispielsweise am Auf den Internetseiten von Deagel findet sich jedoch auch eine Rubrik, die bei näherer Betrachtung dem Normalbürger Schock und Schauder über den Rücken jagen muss.

Deagel präsentiert eine lange Liste von Ländern der Erde und prognostiziert dort für jedes Land eine Entwicklung in Bezug auf Bevölkerung, Wirtschaft und Höhe des Militärhaushaltes. Diese Prognose ist ausgerichtet auf das Jahr Nach den bei Deagel nachzulesenden Zahlen wird die westeuropäische Bevölkerung sich in den nächsten zehn Jahren um Millionen!

Die Schweizerische Bevölkerung soll beispielsweise von heute 8 Millionen auf 2,8 Millionen absinken, die österreichische von 8,2 auf 6,4 Millionen und die deutsche von 81 auf 80 Millionen.

Die US-Bevölkerung soll um sage und schreibe Millionen zurückgehen und nur noch etwa 70 Millionen betragen. Anfragen von besorgten Amerikanern an die Firma Deagel ergaben, dass die Firma auf diesen Zahlen beharrt, die Quellen dazu aber nicht nennen will.

Deagel rechnet mit einem totalen Zusammenbruch der westlichen Gesellschaft. Die Deagel-Experten sind keine Hellseher — das beteuern sie immer wieder, was bedeutet, es könnte auch ganz anders kommen —, dennoch behauptet Deagel, ihre Prognosen beruhten auf seriösen Informationen.

Preisgeben will sie diese aber nicht — Firmengeheimnis. Wenn es tatsächlich so kommen sollte, wie Deagel es prophezeit, stellt sich für den Normalbürger die Frage: Wie soll denn in nur 10 Jahren die westliche Bevölkerung so dramatisch schrumpfen? Im Moment deutet einiges darauf hin, dass ein Dritter Weltkrieg schon im Gange sein könnte.

Das vermutet zumindest Papst Franziskus. In einer Rede am Erst vor wenigen Monaten schafften die Amerikaner neue moderne Atombomben nach Deutschland. Gleichzeitig verstauen die Amerikaner ab Mitte August massenhaft neues militärisches Gerät in einem atombombensicheren Höhlensystem in Norwegen. Das US-Militär unterhält weltweit 36 solche Versorgungsstützpunkte, auf denen gigantische Mengen an Militärgerät eingelagert sind. Deutschland müsse sich auf Flüchtlingsströme aus Osteuropa einstellen, so Ulfkotte.

Nur zum Manöver oder mit konkretem Einsatzbefehl? Die eigentlichen Unruhen in der Ukraine begannen Ende Februar und führten zum Umsturz der demokratisch gewählten Regierung Janukowitsch. Es ist vollkommen klar, dass Russland sich mit einer solchen Machtzusammenballung direkt an seinen Grenzen bedroht fühlen muss und diese Bedrohung wohl nicht hinnehmen kann und wird.

Und Putin lässt bereits seine militärischen Muskeln spielen. Wie die Bild-Zeitung aus Kreisen von Bundestagsabgeordneten erfahren haben will, waren am Januar mehrere russische strategische Bomber in der Luft, die plötzlich von ihrer arktischen Patrouillenroute abwichen und über der Nordsee auftauchten.

Sie sollen scharfe Atomwaffen an Bord gehabt haben. Wie es aussieht, gehen die westlichen Geostrategen aufs Ganze: Sollte es auch nur vereinzelt zum Einsatz von Atomwaffen in Europa und den USA kommen, dann könnten rasch die Zahlen an Bevölkerungsschwund zusammenkommen, die Deagel bereits aufgelistet hat. Laut dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel war die erste Auflage von Die Plastikfigur zeigt einen Mann mit schwarzer kirchlicher Robe und einer Barett-Kopfbedeckung für protestantische Pfarrer.

Jahrestag der Reformation werben. Nun hat die Tourismus-Zentrale weitere Die Luther-Figur kostet 2,39 Euro plus Versandkosten. Dieses Phänomen gibt es jetzt bei uns auch: Mit Luther oder Dürer [auch Playmobil-Figur] spielt man nicht, den stellt man sich auf den Schreibtisch - als unverfängliches Bekenntnis.

Interview mit Pastor Olaf Latzel: Gott hat mich durchgetragen. Er ist wohl der derzeit berühmteste evangelische Pastor in Deutschland: In einer Predigt vom Januar hatte sich Latzel unmissverständlich gegen jeglichen Götzendienst von Christen ausgesprochen. Selbst die offizielle Politik in Form der Bremischen Bürgerschaft distanzierte sich — bisher einmalig in Deutschland — in einem Beschluss von Latzel. TOPIC sprach mit dem streitbaren, bibeltreuen Pastor und erkundigte sich in einem Interview, wie es ihm persönlich gehe und wie er mit dem ganzen Druck fertig werde.

Bruder Latzel, was hat sie am meisten an der heftigen Resonanz auf Ihre Predigt geschockt? Die Haltung der Kirche. Dass aus den eigenen Reihen so geschossen wird. Das ist ein einmaliger Vorgang. Natürlich bin ich ein Stück weit richtig gerüttelt worden. Schlimmer waren für mich die Auswirkungen im Umfeld zu sehen: Was eine solche Sache mit Leuten macht.

Ich fühle mich dennoch getragen durch unseren Herrn und Gott. Der Herr ist da, aber auch die Geschwister, die zu einem stehen. Das ist was ganz Tolles. Was hat Ihnen in der akuten schwierigen Zeit am meisten Halt und Trost gegeben? Also, die Losungstexte in den ersten Tagen waren wie in meine Situation direkt hinein-gesprochen, aber auch die Wochenpsalme.

Das passte wie nichts anderes. Das konnte ich so annehmen. Das war für mich ganz stark. Einfach getröstet durch Gottes Wort. Ich bin durchgetragen worden, das kann ich nicht anders sagen. Was würden Sie gerne persönlich ihren Kritikern und Feinden sagen wollen?

Guckt auf das, was Jesus getan hat. Prüft das mal nach. Leuten, die über Kirche, über mich oder über meine Predigt geschrieben haben, die gar nicht wissen, wer Jesus ist, denen kann ich nur zurufen: Probiert das doch einfach mal aus: Lest die Bibel, forscht darin, ob es den Jesus wirklich gibt. Ob man sich auf dieses Wort nicht einfach verlassen kann, wie ein kleines Kind.

Stephen Hawking befürchtet Kollaps des Universums. Nicht wenige halten das britische Genie für den intelligentesten lebenden Menschen. Im schlimmsten Fall könnten Experimente zur Erforschung des Higgs-Teilchens dazu führen, dass sowohl die Erde als auch das gesamte Universum untergehen könnten. Alles Existierende werde sich dann aus menschlicher Sicht in einem Nichts auflösen, so Hawking. Der Astrophysiker schränkte seine bedrohliche Prognose insofern ein, dass es zurzeit keinen Teilchenbeschleuniger auf dieser Erde gebe, der so viel Energie für gefährliche Teilchen-Experimente erzeugen könne, um so eine Katastrophe auszulösen.

Dabei wird genau das gewagt, wovor Hawking warnt: Sie wagen etwas, was auf dieser Welt deshalb noch nicht gewagt werden konnte, weil kein Teilchenbeschleuniger der Vergangenheit solche Energien für den Zusammenprall von Teilchen produzieren konnte, wie jetzt der LHC.

Ich freue mich darauf zu sehen, was die Natur für uns bereit hält. Nur noch ein paar Jahre bis zum Ende der Welt? Bibelleser wissen in etwa, wann das Ende der Welt kommen wird — weil Jesus den Termin, wenn auch nicht ganz exakt, genannt hat. Dann erst kommt das Ende. Wie Forschungsdirektor David Taylor dem Informationsdienst Assist mitteilte, gibt es weltweit noch etwa 1.

Jedes Jahr erreichten Missionsmitarbeiter etwa ethnische Gruppen neu mit dem Evangelium. Wenn diese Entwicklung anhalte, könnten Christen zum ersten Mal davon ausgehen, dass der Missionsbefehl zu ihren Lebzeiten erfüllt werde, so Taylor. Auch die Übersetzungsarbeit des biblischen Textes in Sprachen, in denen es noch keine biblischen Texte gibt, wird immer kürzer. Wie die Zeitschrift Faszination Bibel in ihrer neuesten Ausgabe berichtet, gebe es eine breit aufgestellte Allianz von Bibelgesellschaften, die vernetzt und mit vereinten Kräften Bibelübersetzungen vorantrieben.

Auch die Computertechnik mache heute vieles sehr viel schneller. Gingen in vergangener Zeit übersetzte Bibeltexte oft durch verschiedene Umstände verloren — etwa durch Naturkatastrophen oder Unruhen —, so gebe es heute eine Internet-Plattform, auf die fertig übersetzte Textteile der Bibel hochgeladen und dort gesichert werden können.

Legt man allerdings zugrunde, dass jeder Mensch das Alte wie das Neue Testament in seiner Sprache komplett zur Verfügung haben soll, dann fehlen solche Gesamtausgaben des Wortes Gottes noch für 1,3 Milliarden Menschen.

Papst kündigt Vollkommenen Ablass an. Besonders für evangelikale Theologen aus der Weltweiten Ev. Allianz WEA wie Prof.

Thomas Schirrmacher müsste es ein Schock sein. Eigentlich sind wir uns theologisch näher als gedacht s. Das passt immer besser.

Dezember beginnen und am Was ist nun der Vollkommene Ablass? Nach katholischer Lehre wird die ewige Schuld durch die Beichte und die folgende Absolution vergeben. Eine zeitliche Strafe bleibt jedoch bestehen. Durch einen Ablass kann diese Zeitstrafe im Fegefeuer — auch für Verstorbene — verkürzt oder ganz gestrichen werden. Vom Ablass ausgehend könnte man nahtlos konfessionskundlich praktisch alles erläutern, was die katholische Kirche von anderen Konfessionen, etwa den evangelischen oder orthodoxen, unterscheidet.

Kirche niemals geben kann? Was George Friedman am 4. Februar vor dem Chicago Council on Global Affairs eine private USOrganisation, die sich mit globalen Fragen beschäftigt öffentlich sagte, wird für manchen Deutschen mehr als erhellend sein. Die Aussage erklärt z. Klar ist dann auch, warum nach der Wiedervereinigung Deutschlands neue Besatzungsrechte festgeschrieben wurden, die Deutschland noch bis zum besetzten Land machen s.

Die deutsche Politik sei diesbezüglich zu unentschlossen. George Friedman ist der Gründer und Vorsitzende der führenden privaten US-amerikanischen Denkfabrik Stratfor und ein beachteter und gern gehörter Geostratege.

Februar sagte er vor dem Chicago Council: Vereinigt sind diese beiden die einzige Macht, die uns [die USA] ernsthaft bedrohen könnte. Wie wird sich Deutschland weiterhin im Ukraine-Konflikt verhalten?

Dadurch ist eine Zuspitzung des Ukraine-Konfliktes erst einmal ausgebremst. Doch wie lange noch? Die Amerikaner werden hier wohl nicht locker lassen. Eine neue Generation von TV-Empfängern könne nicht nur etwas empfangen — nämlich Fernsehprogramme —, sondern auch aus dem heimischen Wohnzimmer heraus etwas senden.

Alles, was im Wohnzimmer gesprochen werde. An wen und zu welcher Verwendung? Darüber gibt Samsung keine Auskunft. Die Daten — also das Gesagte — würden erfasst und vertraulich behandelt. Das kann man glauben oder nicht. Ein solches Abhören über die TV-Geräte kann nur funktionieren, wenn diese Geräte ans Internet angeschlossen sind — sonst nicht.

Dazu kommt, dass man gewisse Zusatzschaltungen für das TV-Gerät aktivieren muss, so die offizielle Mitteilung.

Auch hier muss man glauben, dass nichts automatisch geschieht. Es ist mittlerweile technisch so ausgefeilt, dass es Sprachbefehle sehr gut erkennen kann und Befehle präzise für Bankaktivitäten ausführt.

Stellen Kinder dieser Barbie-Puppe Fragen, so werden diese an einen Computer geschickt, der versucht, dem Kind über das Internet und den Lautsprecher der Puppe darauf eine sinnvolle Antwort zu geben. Diese Gespräche sollen auch so genutzt werden, um das Gesagte des Kindes zu analysieren, um beim nächsten Gespräch bessere Antworten geben zu können.

Die Frömmigkeit der Endzeit. Vor nicht ganz 2. Timotheus-Brief, Kapitel 3, Verse 1 bis 5b. Wer sich anno in der Gesellschaft des sogenannten christlichen Abendlandes umschaut, wird feststellen müssen: Fast alles, was Gottes Wort für die Menschen der letzten Tage prognostiziert, ist heute zu beobachten.

Nur bei einem Punkt scheint die Sache nicht so eindeutig: Der christliche Glaube verflüchtigt sich. Bei den Heranwachsenden im christlichen Abendland spielen Gottesfurcht oder Frömmigkeit kaum noch eine Rolle.

Wo zeigt sie sich, die Frömmigkeit der letzten Tage anno ? Der Mensch war und ist hoffnungslos religiös. Zwei Drittel der Weltbevölkerung 63 Prozent bezeichnen sich als religiös. Aber auch die Nichtreligiösen sind auf der Suche nach Sinn im Leben.

Hier stellt sich die Frage, ob sie nicht vielleicht — eher versteckt — religiös sind. Auf Anhieb kamen Personen. Während der Sonntagsversammlung werden gemeinsam alte Popsongs gesungen, literarische Texte oder eigene Gedichte vorgelesen, Vorträge über wissenschaftliche und gesellschaftliche Themen gehalten, Zeiten der Stille werden in die Stunden eingebaut, und am Ende wird auch eine Kollekte gesammelt.

Die Sunday-Assembly-Bewegung versteht sich als nichtreligiöse bzw. Während das Singen lauter wurde, fielen Trommeln und Bässe ein, und die Sänger gingen zu einem muslimischen Gesang über die Herrschaft Allahs über: Das Werk des Heiligen Geistes ist es, uns in alle Wahrheit zu führen. Nicht nur in die biblische oder christliche Wahrheit.

Wir sind Wahrheitssucher, die sich darum bemühen, die Welt von der Liebe Gottes zu überzeugen und nicht die Welt zum Christentum zu bekehren. Danach ist jeder Mensch auch ohne Bekehrung und Glauben durch Jesus längst versöhnt mit Gott und natürlich errettet für die Ewigkeit. Im Inklusivismus geht es nur noch darum, diese angeblich alle Menschen umfassende Liebe Gottes bekannt zu machen, bzw. Menschen davon zu überzeugen.

Ausgehend von der Feststellung, dass es Kulturen gibt, die ganz dicht mit Religion z. Das bedeutet für die islamische Welt, dass man nicht mehr missioniert wie in früheren Zeiten mit einer klaren Verkündigung des Evangeliums im direkten Gegensatz zum heidnischen Glauben, sondern man missioniert unter Einbeziehung heidnischer Kulturelemente — also im Kontext, im Zusammenhang der vorherrschenden Kultur. Er vertrat die Ansicht, die Religion als unantastbaren Teil der Kultur anzusehen und Gott zu erlauben, durch die heidnische Religion zu wirken, anstatt gegen sie.

Ebertshäuser nennt in diesem Zusammenhang die Wycliff- Bibelübersetzer und präsentiert das Zeugnis eines ehemaligen Wycliff-Mitarbeiters. Es stimmt schon nachdenklich, dass die Wycliff-Weltallianz in einer Stellungnahme zur Frage der Kontextualisierung so argumentiert: Auch in seine Gemeinde darf jeder seinen Gott mitbringen.

Shuk selber glaubt weder an Gott noch an Jesus Christus, ist aber beleidigt, wenn man ihm vorwirft, er sei kein Christ. Man könnte diese Aussage auch anders formulieren: Nichts ist so gefragt wie der christliche Glaube. In der Volksrepublik China mit der dynamischsten Volkswirtschaft der Welt wird nichts so stark nachgefragt wie der christliche Glaube. Die Zahl der Christen wächst um jährlich zehn Prozent — schneller als der Autoabsatz. Die Zahl der Christen, die derzeit auf bis zu rund Millionen geschätzt wird, übertrifft bereits die der 85 Millionen kommunistischen Parteimitglieder.

Der Protestantismus, besonders der evangelikaler Prägung, sei für die Chinesen attraktiver als die katholische Kirche. Dabei muss man zwischen den staatlich anerkannten Kirchen und den nicht registrierten Hausgemeinden unterscheiden. Nicht berücksichtigt sind dabei die romtreuen Katholiken und jene protestantischen Hausgemeinden, die sich nicht der Kontrolle des Staates unterwerfen wollen. Attraktiv sowohl für die wirtschaftlichen Verlierer wie auch für Unternehmer und Akademiker sei unter anderem, dass sie ihre Gefühle zeigen dürften.

Die Menschen weinten, wenn sie hörten, dass ihnen der Heiland geboren und Jesus für sie gestorben sei. Die evangelikalen Gemeinden propagierten einerseits Leistungsbereitschaft und Moral, sorgten andererseits aber auch für solidarischen Ausgleich.

Sie befriedigten auch die dringendsten Wünsche der Chinesen. Dazu zähle angesichts einer allein im letzten Jahr um 13 Prozent gestiegenen Scheidungsrate die Eheberatung. Christliche Unternehmer nähmen ihre Geschäftspartner auch bisweilen in die Kirche mit. In den Betrieben förderten sie die christliche Kultur. So gebe es keine Saufgelage; Mätressen würden nicht geduldet. Chinas kommunistische Machthaber reagieren unterschiedlich auf das Wachstum der Christenheit in ihrem Land.

Andererseits werden laut FAS Gottesdienste der staatlich registrierten Gemeinden und auch mancher Hausgemeinden überwacht. Die Aktionen richteten sich sowohl gegen Untergrundgemeinden wie auch gegen staatlich anerkannte Kirchen. Schlimmer Kollaps oder Super-Konjunktur? Wir sind keine Hellseher, sondern Ökonomen. Daher wissen wir nicht, wann er kommt und wie viele Krisen in welchen Teilsystemen des Finanzsystems ihm noch vorausgehen werden.

Aber dass er kommt, ist keine dunkle Prophetie. Der finale Kollaps ist eine logische Konsequenz unbestreitbarer wirtschaftlicher Grundregeln.

Was wir momentan erleben, wird in die Geschichtsbücher eingehen. Noch nie war mehr ungedecktes Geld im System als derzeit. Noch nie wurden die Bilanzen der Notenbanken stärker aufgebläht, noch nie waren die Zinsen so niedrig.

Diese Schwellenstaaten haben sich zu einem lockeren Verbund zusammengeschlossen, um weltwirtschaftlich dem Westen die Stirn zu bieten. In diesen sechs Staaten leben etwas über drei Milliarden Menschen — Menschen, die denselben Wohlstand erreichen möchten, wie Bürger im Westen ihn haben. Es entstünde ein gigantischer Markt, der bedient werden will. Schon seit etlicher Zeit betreibt China eine kluge Wirtschaftspolitik.

Sie hat zum Ziel, aufstrebenden Wirtschaftsmächten mit Krediten eine Wirtschaftsentwicklung zu ermöglichen. Kann China für eine Zeit lang die Weltwirtschaft retten? Hall-Jahr, Schmitta und die Blutmonde. Der letzte in der aktuellen Serie der vier Blutmonde wird zum jüdischen Laubhüttenfest am September am Himmel erscheinen.

Das seltene Himmelsereignis von vier aufeinander folgenden Mondfinsternissen, wobei der Mond sich blutrot zeigt, begann zum Passah-Fest am Die anderen folgten zum Laubhüttenfest am 8. Oktober und zum Passah-Fest am April wobei die Blutmonde in Israel selbst nicht zu sehen sind, sondern anderswo auf dem Globus. Solche vier aufeinander folgenden Mondfinsternisse, auch Tetrade genannt, hat es in den letzten 2.

Ob eine andere aktuelle Besonderheit auch gewisse Parallelen zu Israel aufweist, muss sich noch zeigen. Weil die Israeliten u. Derzeit befinden wir uns wieder in einem solchen Schmitta-Jahr, das im September enden wird.

Es wurde in den Staaten schnell zu einem Bestseller. Titel des Werkes auf Deutsch: Cahn behandelt in seinem als Roman geschriebenen Werk das 7-Jahre-Schmitta-Prinzip und zeigt auf, wie alle sieben Jahre auf der Welt mehr oder weniger Bedeutendes passiert sei — z.

Cahn ist fest davon überzeugt, dass sich am Ende des aktuellen Schmitta-Jahres im September etwas Weltbewegendes ereignen werde. Von bibeltreuen Kritikern in den USA wurde das Buch scharf verurteilt, weil es das Schmitta-Prinzip, das nur für Israel gilt, auf weltpolitische Ereignisse übertragen habe. Jom-Kippur-Krieg oder die 1. Intifada der Palästinenser Nun wird im September etwas zusammentreffen, was schon eine Einmaligkeit besitzt: Nach dem gregorianischen Kalender wird am September das Dieses Hall-Jahr, das nach der Bibel das Volk Israel alle 50 Jahre begehen soll, wird auch als Erlassjahr bezeichnet, in dem aller Besitz zum ursprünglichen Eigentümer zurückkehren soll.