Work and travel in Indien

India's Federalism Works, but there is Room for Improvment In economic terms, the federal system was created with the intention of maximising economies of scale, while still providing public services to cater to people’s divergent preferences.

Portugal hello workawayers, i moved to a amazing cork farm in southwest alentejo this summer: I took the challenge to build this place and develop and Ecostay with the nature and provide an immense and I am situated in a village nearby a well known city named Shimla in Himachal Pardesh India. Schreiber 0 Leser

Viele Regierungen sind dafür

 · Joachim und Paul sind für die Entsendeorganisation Auroville International ein Jahr auf einer Biofarm in Indien.

Globale Agrarprodukte wie Weizen, Reis, Sojabohnen oder Kaffee werden lange vor ihrer Ernte an den Terminbörsen gehandelt und noch während des Transports immer wieder hin und her verkauft.

Bevor das Pfund Kaffee in unserer Küche landet, hat es unter Umständen mal den Besitzer gewechselt. Seit einigen Jahren nun erlebt dieses Geschäft einen tiefgreifenden Wandel, in dem die traditionellen Akteure durch Hedgefonds und institutionelle Investoren verdrängt werden. So kaufte ein einziger britischer Hedgefonds im Vorjahr kurzerhand sieben Prozent der gesamten Welt-Kakaoernte auf. Auf diese Weise lassen sich Weltagrarmärkte und mit ihnen die Überlebenschancen vieler Menschen kontrollieren und manipulieren.

Einen ersten Vorgeschmack lieferte die Spekulationswelle des Jahres , als sich der Reispreis verdreifachte. In einigen Ländern des Südens kam es daraufhin zu Hungerkrisen und Aufständen. Seit Anfang haben sich die Preise beinahe verdoppelt. Auch die Landnahmen im Ausland, heute oft als Land Grabbing bezeichnet, sind eigentlich eine uralte Geschichte. Früher nannte man das Kolonialismus. In den zurückliegenden Jahren standen China und Indien, aber auch arabische Länder im Focus der Öffentlichkeit, die mit ihren Landinvestitionen durch Staatsfonds oder durch private Firmen unter anderem das Ziel verfolgen, unabhängiger von Weltagrarmärkten und Spekulationswellen zu sein.

Sie bringen damit zusehends die gesamte Wertschöpfungskette der Welternährung unter ihre Kontrolle. Afrika bietet für solcherart Kapitalanlagen eine ideale Konstellation — es gibt viel fruchtbares Ackerland und wenig Demokratie. Ertragreiche Böden bleiben indessen auch auf diesem Kontinent nie ungenutzt. Da aber von Ägypten bis Namibia die meisten Kleinbauern und Nomaden keine formellen Besitztitel haben, führen die Landnahmen zu ihrer Enteignung und Vertreibung.

Es geht um die Aussicht auf schnelle Gewinne. Folglich wird das Land ausgebeutet, ohne sich um eine nachhaltige Nutzung zu kümmern, und angebaut, was am meisten Cash bringt: Wenn in ein paar Jahren die Böden ausgelaugt sind, rennen diese Investoren längst dem nächsten globalen Trend hinterher.

Hedgefonds und andere spekulative Finanzinvestoren, so die Studie, untergraben damit die Ernährungssicherheit in den betroffenen Regionen und führen auf dem Weltmarkt zu starken Preisschwankungen bei Grundnahrungsmitteln.

Hier wird es jedoch kompliziert. Denn afrikanische Regierungen wollen mit ihrer Öffnung für finanzkräftige Investoren gerade dieser ewigen Wiederkehr des Hungers entgegenwirken.

Die kleinbäuerliche Landwirtschaft Afrikas leidet unter hochgradiger Unproduktivität — eine Folge jahrzehntelanger Vernachlässigung.

Vielen Bauern ist es nicht einmal möglich, ihre Ernte zu lagern und damit erwähnenswert zu handeln. Während mancherorts Überschüsse verrotten, wird in Nachbarregionen gehungert.

Deshalb unterstützt auch die Weltbank die Landnahmen in Afrika nach wie vor tatkräftig und mit finanziellen Mitteln. Bisher freilich werden Hoffnungen auf eine Win-Win-Situation schwer enttäuscht. Statt Geld in die Infrastruktur zu stecken, stellen die Finanzinvestoren Forderungen: Enteignete Bauern warten oft vergeblich auf versprochene Entschädigungen für den erlittenen Landverlust.

Und neue Jobs entstehen in der kapitalintensiven Plantagenökonomie kaum. Die Weltbank versucht indes, mit einem freiwilligen Verhaltenskodex für Investoren ihre Modernisierungsstrategie zu retten, was zivilgesellschaftlichen Organisationen eher Kopfschmerzen bereitet. Sie richten sich vorwiegend an die Regierungen und beziehen menschenrechtliche Verpflichtungen wie das Recht auf Ernährung mit ein.

Zivilgesellschaftliche Organisationen könnten so bei künftigen Landgeschäften bei ihren Regierungen den Schutz der Menschenrechte reklamieren. Nicht viel, aber immerhin ein Anfang. Auf diesem Weg wandern erhebliche Summen entweder direkt in den Landerwerb oder in transnationale Konzerne, die ihrerseits das Landgeschäft betreiben.

Roman Herre rät von solchen Geldanlagen grundsätzlich ab. Sie möchte zu gern glauben, dass ihr Ältester sein Drogenproblem in den Griff bekommen hat. Mareike Mikat inszeniert den Bühnenklassiker nun am Stadttheater Konstanz. Hallo Gabriela Simon, ein guter und sehr wichtiger Beitrag. Am kommenden Mittwoch Doch die Spekulanten setzen sich bereits heftig dagegen zur Wehr.

Nur dann kann es gelingen, eine wirkungsvolle und dringend notwendige Regulierung und eine weitgehende Begrenzung der Spekulation mit Lebensmitteln auf EU-Ebene durchzusetzen. Ein sehr wichtiges Kapital, welches, meiner Meinung nach, eine feste Rubrik oder Ähnliches beim Freitag bekommen sollte. Registration is free and requires only your email address. Password required Remember me? Please enter your email address and click on the reset-password button.

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