Auf- und Abwertung einer Währung

Überblick über die Währungen aller Länder mit ISO-Kodes.

Von an durfte die britische Zentralbank neue Banknoten nur noch gegen Ankauf einer genau festgelegten Menge Goldes ausgeben. Dies ist das Ergebnis bei einer dauernden passiven Zahlungsbilanz. Der Dollarkurs sinkt bzw. Der Wechselkurs kann dabei von der Zentralbank an eine andere Währung oder aber an einen Währungskorb gebunden werden. Link Fang Kategorien Zufälliger Artikel.

Wirtschaftskunde, Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre

Überblick über die Währungen aller Länder mit ISO-Kodes.

Danke für Ihre Bewertung! Danke für Ihren Kommentar! Sie können jedes Artikel nur einmal bewerten. Sie können jedes Produkt nur einmal bewerten. Your review could not be added! Januar wurde der Euro als neues Zahlungsmittel zunächst nur in 12 Ländern, die an der dritten Stufe der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion teilnahmen und die sogenannte Eurozone bildeten, eingeführt.

Problematisch bei fixen Wechselkursen ist ebenso die Einschränkung der Handlungsfreiheit der Wirtschaftspolitik. Dies kann sich in Form von importierter Inflation oder internationaler Illiquidität des Landes auswirken. In der Praxis existieren innerhalb des durch fixe und flexible Wechselkurse abgesteckten Spektrums in abgestufter Form eine Reihe weiterer Wechselkursarrangements: Zwischen und herrschte als Wechselkurssystem der klassische Goldstandard , der sich gegenüber dem Bimetallismus Gold-Silber-Währung bzw.

Der Preis der eigenen Währung eines Landes wurde in Einheiten von Gold fixiert, und es bestand die Verpflichtung, zu diesem Kurs jederzeit Gold gegen die eigene Währung zu tauschen. Die Wechselkurse der Goldstandardländer blieben also während dieser Phase konstant. Praktisch alle wirtschaftlich bedeutenden Länder gehörten dem Goldstandard an.

Nachdem während des Ersten Weltkrieges der Goldstandard suspendiert worden war, versuchte man in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen, den Goldstandard in einer modifizierten Form wiederherzustellen. Nach einer Phase flexibler Wechselkurse kehrten die meisten Länder zu festen Goldparitäten zurück.

Man praktizierte nun den Golddevisenstandard: Die unkoordinierte Rückkehr zu Goldparitäten mit der Folge von Über- und Unterbewertungen bei wichtigen Währungen führte zum Zusammenbruch des restaurierten Goldstandards als internationales Währungssystem. Auslöser war die Suspendierung der Goldeinlösepflicht der Bank von England für das britische Pfund am In der folgenden Zeit kam es zu Abwertungen anderer Währungen und es herrschte währungspolitische Desintegration.

Diese Phase war gekennzeichnet durch die Bildung von Währungsblöcken:. Bereits während des Zweiten Weltkrieges wurde begonnen, die Grundlagen für ein neues internationales Wechselkurssystem zu schaffen. Auf der internationalen Währungs- und Finanzkonferenz der Vereinten Nationen am In der Folge gingen die wichtigsten Welthandelsländer zu mehr oder weniger flexiblen Wechselkurssystemen über. In vielen Industrieländern folgten, begünstigt durch zwei Ölkrisen , Jahre der Stagnation und relativ hoher Inflation zusammenfassend Stagflation genannt.

Die meisten beteiligten Länder führten im Januar eine gemeinsame Währung ein, den Euro. Januar war der Euro Buchwährung ; im Januar wurde er als Bargeld eingeführt. In den letzten Jahren ging die Tendenz bei den Wechselkurssystemen weg von den Zwischenlösungen Intermediate hin zu den beiden Extremen:. Zwischen und ist die Zahl der Länder, die zu einem völlig flexiblen oder extrem rigiden Wechselkursregime übergegangen ist, stark angestiegen.

Als Hauptgrund dafür gilt bzw. Grundlegend wird die Wahl des Wechselkurssystems von nationalen Interessen und internationalen Verflechtungen bestimmt. So wird beispielsweise ein Land, das enge Handelsbeziehungen zu den Nachbarländern unterhält sowie stark von Exporten abhängig ist und in dem der Exportsektor politisch sehr viel Einfluss hat, ein System fester Wechselkurse bevorzugen.

Es erfolgt eine Abwägung verschiedener Effizienzkriterien , wie zum Beispiel:. Der Kapitalismus Ohrenkuss Was ist das? Informationen zur politischen Bildung Nr. Klaus-Peter Kruber Zur Person geb. Wechselkursänderungen Eine deutsche Computerfirma möchte amerikanische Rechner importieren.

Bei einem angenommenen Wechselkurs von 1: Nach der Dollaraufwertung muss er nur noch US-Dollar in Euro umwechseln, um die fünf Autos zu bezahlen und er wird sich überlegen, ob er nicht weitere Autos in Deutschland kaufen soll. Quellentext Wechselkurstheorien Grundlegend für die theoretische Erklärung von Wechselkursen war lange Zeit die Kaufkraftparitätentheorie, die bis in die klassische Nationalökonomie zurückreicht und in ihrer heutigen Form auf den schwedischen Ökonomen Gustav Cassel zurückgeht.

Sie erklärt den Wechselkurs aus den Güterströmen zwischen zwei Ländern und dem damit verbundenen Angebot bzw. Das Grundmodell geht davon aus, dass zwischen zwei Ländern Freihandel besteht Transportkosten werden vernachlässigt.

Der Dollarkurs sinkt bzw. Tatsächlich bilden sich natürlich nicht Wechselkurse für einzelne Güter, sondern diese werden modellhaft zu Güterbündel zusammengefasst, so dass es um die Angleichung der Preisniveaus, nicht jedes einzelnen Preises geht. Der nominale Wechselkurs W entspricht dem Verhältnis des in jeweiliger Landeswährung gemessenen Preisniveaus zwischen dem Inland und dem Ausland.

Neben der absoluten Höhe des Wechselkurses interessiert vor allem seine Änderung. Steigt also das Preisniveau im Inland schneller als im Ausland, wird es attraktiver, im Ausland einzukaufen. Die Nachfrage nach ausländischer Währung nimmt zu bzw. Im Ergebnis wird die Währung des Inlands abgewertet bzw.

Die Kaufkraftparitätentheorie erklärt nur Wechselkursänderungen, die durch Preisänderungen im Güterhandel hervorgerufen werden. Das Modell lieferte eine ausreichende Erklärung, so lange internationale Wirtschaftsbeziehungen im Wesentlichen auf Güterhandel reduziert waren.

Ihren Einfluss beschreibt die Zinsparitätentheorie. Wichtig sind dabei nicht nur bestehende Zinsdifferenzen, sondern auch der Wechselkurs bzw. Dies lässt sich an einem Beispiel verdeutlichen: Ein Sparer erhält bei einem inländischen Kreditinstitut auf ein festverzinsliches Wertpapier eine Verzinsung von vier Prozent bei einjähriger Laufzeit. Bietet eine ausländische Bank ein Papier mit gleicher Verzinsung und Fälligkeit an, ergibt sich die ausländische Rendite erst unter Beachtung des Wechselkurses.