Macht Networking erfolgreich?


Als Anhaltspunkt auf jeden Fall, das wollte ich auch so nicht sagen.

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Tatsächlich haben verschiedene Studien gezeigt — wie u. Hauptgrund dafür ist, dass solche Netzwerke nicht-anonymisierte Umgebungen bilden: Von diesem Gesichtspunkt her ist also die Ehrlichkeit der Nutzer von sozialen digitalen Netzwerken — inkl.

Selbstmarketingspraktiker — einigermassen gewährleistet. Dies macht auch aus sozialen Netzwerken relativ sichere Umgebungen in Vergleich mit anonymisierten Umgebungen. Wenn wir jedoch in unserer Selbstpräsentation und Selbstdarstellung dafür sorgen müssen, dass unser Online-Bild authentisch bleibt, ist man bei unseren Online-Freundschaften viel freier.

So können wir Leute befreunden, die wir gar nicht kennen oder sogar, die wir überhaupt nicht mögen. Ein grosser Teil des Selbstmarketings bildet ja das Networking — also das Anknüpfen von Kontakten — hauptsächlich um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und sich bekannt zu machen. Der Wunsch, sein persönliches Online- Netzwerk zu erweitert, ist also sicher der Urpsrung von einer gewissen Scheinheiligkeit und Unehrlichkeit — aber, sind es Elemente, auf die man in einer solchen virtuellen Umgebung wert legt?

Ist hier Ehrlichkeit überhaupt erwartet? Für mich sind also Ehrlichkeit und Selbstmarketing nicht inkompatibel. Was ist Ihre Meinung zum Thema? Hier möchte ich kurz diskutieren, was die Gründe für eine solche Sucht sein könnten und, welche Rolle das Selbstmarketing darin spielen kann. Die von mir erwähnten Argumenten basieren nicht unbedingt auf wissenschaftliche Literatur.

Wenn Sie sich aber für die bisherige Recherche über das Thema interessieren, empfehle ich Ihnen den folgenden Artikel von Kuss und Griffiths Seriös betriebenes Selbstmarketing ist zeitaufwändig und verlangt eine gewisse Disziplin. Nachdem man sich eine Strategie ausgedacht und bestimmen hat, welche Aspekte der eigenen Persönlichkeit man hervorheben wollte, muss man sie auch umsetzen und sicherstellen, dass unser Online-Ruf postiv bleibt und, dass unser Online-Freundennetzwerk tatsächlich grösser wird.

Daneben müssen wir eben unsere alte und neue Beziehungen aufrechterhalten, unser Profil und Status ständig aktualisieren und auf die Seite unserer Kontakte surfen, um zu schauen, was über uns gesagt wird und vielleicht noch was Andere für Selbstmarketingstrategie haben. Wenn unser Selbstmarketing erfolgreich ist, haben wir also immer mehr zu tun und müssen bzw. Zum Un glück ist der Zugang zum Internet — und im weiteren Sinne zu den sozialen Online-Netzwerken — leichter und vor allem mobiler als je.

Mit dem Smartphone und dem Tablet können wir heute überall und jederzeit u. Profil und Status ändern, Fotos machen und hochladen sowie mit anderen interagieren. Für die Selbstmarketingspraktiker kann es einerseits als vorteilhaft betrachtet werden, denn so können sie nicht nur ihr Online-Bild besser pflegen, sondern auch immer einen Blick darüber haben, wie es mit ihrem Profil in ihrer Abwesenheit interagiert wird bzw. Andererseits kann sich jedoch diese ständige Zugänglichkeit zum Internet als gefährlich erwiesen, dann je mehr Zeit man auf sozialen Online-Netzwerken verbringt, desto höher das Risiko, dass man eine Sucht nach denen entwickelt.

Mit der Zeit bildet das Netzwerk ein immer grösserer Teil des eigenen Lebens, es kann sich in einen Ort der Zuflucht umwandeln, in dem man sich sicherer fühlt, nicht zuletzt deswegen, weil man selbst bestimmen kann, was man von sich selbst zeigt….

Für mich ist also die Tatsache, dass wir immer Online sind, die Ursache und nicht die Konsequenz von einer Sucht nach dem Internet und den digitalen sozialen Netzwerken. Ich glaube, es ist im Zusammenhang mit digitalen sozialen Netzwerken besonders leicht, süchtig zu werden, weil sie mit einem relativ geringen Aufwand von der Seite des Nutzers grosse Zufriedenheit zubereiten können, besonders was das Selbstmarketing betrifft.

Jetzt bin ich zwar neugierig: Wäre es für Sie schwierig, während eines ganzen Wochentages ohne Internet leben zu müssen? Im nächsten Post werde ich das Thema der Ehrlichkeit in den digitalen sozialen Netzwerken ansprechen, die Diskussion wird sicher interessant sein!

Ständig muss man prüfen, ob man tatsächlich so wahrgenommen wird, wie man es vorgesehen hatte. Dies macht man, indem man überwacht, was die Anderen über uns sagen z. Kommentare und publizieren z. Die Möglichkeit, dass auch andere Nutzer zu unserem Profil beitragen können, ist sowohl eine Stärke als auch eine Schwäche von digitalen sozialen Netzwerken: Die Tatsache, dass Dritte nicht nur Inhalte über uns veröffentlichen können, sondern auch sie durch die selben Kommunikationskanäle und zum selben Publikum wie wir vermitteln können, stellt die grösste Gefahr für unsere Selbstmarketingsstrategie dar.

Der Grund dafür ist, dass wir nur reduzierte Kontrollmöglichkeiten über was über uns gepostet wird haben. Tatsächlich können wir z. Wenn das so weit ist, dann können wir nichts mehr viel dagegen tun, denn es ist extrem schwer, Daten im Internet vollständig zu löschen. Das Internet vergisst nichts , und nie. Es kann also extrem schnell passieren, dass man die Kontrolle über das eigene Online-Bild verliert.

Es reicht, dass jemand einen für unsere Online-Persona schädlichen Inhalt auf ein soziales Netzwerk publiziert, damit die Kredibilität unseres Profils zerstört wird. Das bedeutet auch, dass wir darunter nicht nur privat, sondern auch beruflich leiden können. Ein extremes und tragisches Beispiel von den Konsequenzen, die von dem Publizieren unerwünschter bzw. Die Gefahr des ungenehmigten und unerwünschten Publizierens von Inhalten, die einen unter einem schädlichen, peinlichen und unangenehmen Licht zeigen können, ist also in sozialen Netzwerken im Web sehr ernst zu nehmen.

Sie betrifft alle Nutzer von solchen Netzwerken — und sogar alle Nutzer des Internets. Denn obwohl digitale soziale Netzwerke eine besonders günstige Umgebung für solche Angriffe bilden, können auch dafür andere soziale Medien benutzt werden, wie typischerweise Youtube. In Zusammenhang mit Selbstmarketing scheint mir jedoch das Thema besonders wichtig, da Selbstmarketingsparktiker aktiv versuchen zu überwachen und zu beeinflussen, was über sie gesagt und publiziert wird. Unberuhigend ist, dass man sich dagegen nicht wirklich schützen können; wir können nur hoffen, dass wenn so was passieren sollte, wir so schnell wie möglich die Verbreitung der betroffenen Inhalten verhindern können.

Was halten Sie vom Thema? Haben Sie schon eine solche Erfahrung gemacht? Ihre Meinung interessiert mich! Für diesen Post habe ich mich z. Die detaillierten Quellenangaben finden Sie, wie auch immer, auf CiteuLike. Im nächsten Post werde ich die Frage der Sucht nach sozialen Online-Netzwerken ansprechen und versuchen herauszufinden, welche Rolle das Selbstmarketing darin spielen kann.

Kann es uns süchtig werden lassen? Neuere Studien haben gezeigt, dass die Jugendlichen von heute selbstverliebter sind als die vorherigen Generationen.

Diese Tatsache wird in der Fachliteratur oft in Zusammenhang mit digitalen sozialen Netzwerken besprochen: Diese Hypothese beruht auf dem Argument, dass die Selbstmarketingsmöglichkeiten, die soziale Netzwerke im Web anbieten, eine ideale Umgebung für narzisstische Menschen aus ihnen machen Bergman et al. In diesem Post möchte ich mich also mit der folgenden Fragestellung auseinandersetzen: Weitherin mangeln sie an Empathie und bevorzugen künstliche, nicht-emotionale Beziehungen.

Aus diesen Gründen sind auch Narzissten überzeugte Selbstmarketingspraktiker Gentile et al. Jetzt stellt sich die Frage, ob die Tatsache, dass man oft mit narzisstischen Leuten in sozialen Online-Netzwerken, dazu führt, dass man selber narzisstische Neigungen entwickelt Buffardi und Campbell , S. Obwohl diese Frage bisher noch unbeantwortet bleibt bis jetzt hat keine Studie bewiesen können, dass es tatsächlich einen solchen Zusammenhang gibt , finde ich das Thema sehr fragenaufwerfend — besonders in Bezug auf das Selbstmarketing.

Erstens sind meiner Meinung nach Selbstmarketingspraktiker u. Dies liegt daran, dass wenn man versucht, die bestmögliche Selbstpromotionsstrategie zu entwickeln, man logischerweise auch ein Bisschen beobachtet, wie andere es machen. Zweitens denke ich, dass man sich durch das Werben für sich selbst in Gefahr begibt, ein falsches, unrealistisches Selbstbild zu entwickeln.

Kern des Selbstmarketings ist es ja, sich unter einem schmeichelhaften Licht den Anderen vorzustellen: Besteht nicht die Gefahr, dass unser Online-Bild uns so sehr gefällt, dass wir uns mit ihm identifizieren und vergessen, dass wir anders sind, und dadurch auch ein narzisstisches Verhalten entwickeln?

Glauben Sie, dass das Selbstmarketing uns dazu führen kann, narzisstisch zu werden? Im nächsten Post werde ich mich mit der Frage der Selbstüberwachung in digitalen sozialen Netzwerken und den damit verbundenen Gefahren auseinandersetzen. In Bezug auf die sozialen Netzerke im Web wurde und wird das Thema immer noch sehr stark diskutiert.

Wie wirken die sozialen Online-Netzwerke auf die Selbstachtung und welche Rolle spielt das Selbstmarketing dabei? Die grosse Mehrhreit der bisherigen Studien, die sich mit der Wirkung von sozialen Online-Netzwerken auf die Selbstachtung deren Nutzer befasst haben, sind zum Ergebnis gekommen, dass sie die Selbstachtung positiv beeinflussen. Die Wissenschaftler haben alle dieselbe Erklärung für dieses Phänomen: Durch selektive Selbstpräsentation bzw. Selbstdarstellung ist man in der Lage, ein sozial begehrenswertes Selbstbild zu erstellen, anhand von dem man seinen Selbstwert positiver einschätzt.

Im weiteren Sinne können wir also zu dem Schluss kommen, dass Selbstmarketing in digitalen sozialen Netzwerken zu betreiben generell zu einer Erhöhung der Selbstachtung führt. Es gibt aber ein Element, das wir noch nicht angesprochen haben, und zwar das Feedback bzw.

Das persönliche Profil, die Status-Änderungen sowie die Fotos können u. Diese Kommentare sind dann für alle weitere Nutzer sichtbar, die zum persönlichen Netzwerk gehören. Die Studie von Valkenburg et al. Für mich ist es auch eine Frage der Akzeptanz: Logischerweise sollten also negative Rückmeldungen den umgekehrten Effekt produzieren, d.

Genau dieses Phänomen haben Valkenburg et al. Leute, die ständig oder vorwiegend positive Rückmeldungen bekommen, gewinnen an Selbstachtung, während Leute, die ständig oder vorwiegend negative Rückmeldungen bekommen, verlieren an Selbstachtung.

Und da diese Rückmeldungen ein riesiges Verbreitungspotenzial haben, reichen einige, um grosse psychologische Schaden zu provozieren — vor allem bei Jugendlichen, für die die Meinung, die Andere von ihnen haben besonders wichtig ist Valkenburg et al. Als Fazit möchte ich betonen, dass man sich immer mit viele Vorsicht in sozialen Online-Netzwerken selbstvermarkten sollte bzw. Einmal, dass wir diese Online-Repräsentation von uns selbst erstellt haben, ist es nur normal, dass man sich einigermassen mit ihr identifiziert.

Nach Forret und Dougherty stellt Networking die proaktiven Bestrebungen von Individuen dar, persönliche und berufliche Beziehungen mit anderen zu entwickeln und aufrechtzuerhalten, wobei ein gegenseitiger Nutzen für die eigene Arbeit oder Berufslaufbahn bezweckt wird.

Insgesamt wird Networking also als wesentliche Fertigkeit zur Steigerung des Sozialkapitals und Berufserfolgs eingeschätzt. Networking wird in der Regel anhand spezifischer Items erfasst, welche sich von Studie zu Studie unterscheiden. Bozionelos entwickelte beispielsweise eine Networking-Skala auf Basis einschlägiger Literatur z. Instrumentelle Networking Ressourcen zielen auf Beziehungen ab, deren primäre Funktion es ist, die beruflichen Interessen der. Betroffenen zu fördern, expressive Networking Ressourcen betreffen dagegen Beziehungen, die primär als sichere Anlaufstelle für Besorgnisse und emotionale Belange dienen.

Ebenso existiert eine Networking-Skala von Wolff und Moser bestehend aus sechs Subskalen mit insgesamt 44 Items, die aus der kombinierten Messung der Facetten a internes versus externes Networking und b Aufbau versus Pflege versus Nutzung von Kontakten resultieren.

Die erste Facette unterscheidet zwischen internem und externem Networking und differenziert laut den Autoren zwischen Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern der eigenen Organisation, wohingegen die zweite Facette eine funktionale Gliederung in Aufbau, Pflege und Nutzung von Kontakten vornimmt, die auch in den allgemeinen Definitionen von Networking enthalten ist z.

Die deutsche Übersetzung Blickle et al. Judge, Cable, Boudreau und Bretz definieren Berufserfolg als positive psychische oder. Häufig wird eine Unterscheidung zwischen objektivem und subjektivem Berufserfolg vorgenommen vgl. Ng, Eby, Sorensen und Feldman, Huges definiert objektiven Berufserfolg als direkt beobachtbar, messbar und von einer unabhängigen dritten Partei nachprüfbar, subjektiven Berufserfolg dagegen als die Reaktionen von Individuen auf ihre wachsende Berufserfahrung.

Weiterhin wird subjektiver Berufserfolg auch als die individuelle Wahrnehmung von Erfolg definiert, welcher sich in Leistung, Zukunftsperspektive, Anerkennung und Zufriedenheit widerspiegelt Nabi, Laut Abele, Spurk und Volmer in press ist subjektiver Berufserfolg die Bewertung des eigenen Berufserfolgs entweder in Bezug auf eigene Standards oder in Bezug auf den Vergleich mit anderen.

Somit betrifft objektiver Berufserfolg tatsächliche, subjektiver Berufserfolg dagegen nur wahrgenommene Errungenschaften, wobei bei subjektivem Berufserfolg noch zwischen selbstbezogenem subjektivem Erfolg Zufriedenheit und auf Andere bezogenem subjektivem Erfolg Vergleichsurteile unterschieden werden muss.

Objektiver Berufserfolg ist beobachtbar und wird daher meistens durch Parameter wie Einkommen, hierarchische Position oder Beförderungen erfasst z. Mit der Messung von subjektivem Berufserfolg verhält es sich dagegen weniger einheitlich, überwiegend werden jedoch die Konstrukte der Arbeits- und Karrierezufriedenheit als Kriterium zugrunde gelegt z. In Tabelle 1 wird die Erfassung von objektivem und subjektivem Berufserfolg in verschiedenen Studien zusammengefasst.

Sehr häufig wird das Konstrukt der Persönlichkeit mit den Big Five bzw. Neurotizismus spiegelt die Tendenz wider, psychisch negativen Stress zu erfahren und sehr sensitiv auf mögliche Bedrohungen zu reagieren, während extravertierte Personen tendenziell gesellig sind und positive Emotionen erleben können.

Weiterhin kann zur Messung von Persönlichkeit auch das Interpersonale Circumplexmodell von Wiggins vgl. In einigen Studien wird mittlerweile auch auf das Konstukt der proaktiven Persönlichkeit, beispielsweise gemessen mit der Proactive Personality Scale von Bateman und Crant , zurückgegriffen z. Proaktive Persönlichkeit beschreibt die Verhaltenstendenz, Gelegenheiten zu erkennen, um Änderungen im beruflichen Kontext herbeizuführen, und die eigenen Handlungen auf diese Impulse auszurichten Crant, Nachdem die Konstrukte Networking, Berufserfolg und Persönlichkeit definiert sowie verschiedene Möglichkeiten der Messung thematisiert wurden, soll nun die Fragestellung der vorliegenden Studie anhand empirischer Studien spezifiziert werden.

In der vorliegenden Studie soll zunächst geprüft werden, ob ein Zusammenhang zwischen Persönlichkeit und Networking besteht und inwiefern die Persönlichkeit das Networking von Personen beeinflusst, da sich in der bisherigen Forschung nur wenige Studien zu den beiden Konstrukten finden lassen. Eine Studie von Bozionelos beschäftigt sich unter anderem mit dem Zusammenhang zwischen instrumentellen sowie expressiven Networking Ressourcen innerhalb der Organisation und den Big Five Persönlichkeitsfaktoren bei einer Stichprobe von insgesamt Büroangestellten, die administrative und leitende Tätigkeiten an drei britischen Universitäten ausübten.

Gewissenhaftigkeit sagte instrumentelle Networking Ressourcen negativ vorher, wohingegen Extraversion, Offenheit für Erfahrung und. Verträglichkeit keinen Einfluss auf Networking Ressourcen hatten.

Die Ergebnisse dieser Studie sprechen also dafür, dass Persönlichkeitsfaktoren mit Ausnahme von Gewissenhaftigkeit in Bezug auf Networking Ressourcen kaum eine Rolle spielen. Bei einer Fragebogenstudie von Wolff und Muck mit Berufstätigen steht dagegen die Untersuchung interindividueller Unterschiede als Determinanten von Networkingverhalten im Vordergrund, wobei die soziale Komponente von Networking auf Basis des Interpersonalen Circumplexmodells von Wiggins betrachtet wird.

Die Ergebnisse zeigen, dass Networking einen signifikant positiven Zusammenhang mit der Dominanzdimension, wie auch mit der Affiliationsdimension aufweist.

Eine differenzierte Analyse der Networkingsubskalen ergab weiterhin, dass externes Networking sowie der Aufbau von Kontakten stärkere Zusammenhänge mit Dominanz erkennen lassen.

Tabelle 3 stellt die Interkorrelation der in der Studie von Wolff und Muck verwendeten Variablen dar. Eine Studie von Lambert, Eby und Reeves , an der insgesamt kürzlich wiedereingestellte Büroangestellte teilnahmen, prüft mögliche Prädiktoren hinsichtlich der Intensität von Networking, gemessen mit der Skala von Wanberg et al.

Qualität des Netzwerks bei Arbeitssuchenden im kaufmännischen Bereich. Die Qualität des Netzwerks wurde anhand zweier Dimensionen erfasst: Erwartungskonform stand das Alter in einer kurvenförmigen Beziehung zur Mannigfaltigkeit des Netzwerks und die proaktive Persönlichkeit in einem positiven Zusammenhang mit der Intensität des Networking. Tabelle 4 fasst die oben beschriebenen Studien, welche einen Zusammenhang zwischen Persönlichkeit und Networking untersuchen, im Hinblick auf die Stichprobe, Messinstrument und Ergebnisse zusammen.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass sich eine eher heterogene Befundlage hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen Persönlichkeit und Networking abzeichnet. Die Studie von Lambert, Eby und Reeves wies unter anderem einen positiven Zusammenhang zwischen proaktiver Persönlichkeit und der Intensität des Networking nach.

Bozionelos stellte dagegen beispielsweise fest, dass Gewissenhaftigkeit instrumentelle Networking Ressourcen negativ vorhersagt sowie. Wolff und Muck zeigten jedoch, dass Networking positiv mit der Dominanz-, wie auch mit der Affiliationsdimension des Circumplexmodells von Wiggins zusammenhängt, welche eng mit Extraversion und Verträglichkeit korrespondieren Asendorpf, Die zweite Fragestellung der vorliegenden Studie bezieht sich auf den Zusammenhang zwischen Networking und Berufserfolg.

Es soll untersucht werden, ob Networking Berufserfolg vorhersagt. Hierzu existieren bereits mehrere Studien. So beschäftigt sich eine Studie von Forret und Dougherty unter anderem mit der Frage, wie Networking und Berufserfolg in Beziehung stehen.