Top 3 ETFs für die Verfolgung des S & P 500 per November 2017


Angesichts der niedrigen Preise können viele Produzenten nicht mehr kostendeckend fördern.

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Dies wäre der Super-Gau, wie anwesende Anleger befürchten. Neben einer wahrscheinlich niedrigen Quote von Prozent, wie Stefan Loipfinger errechnete, würde das bei einer jährlichen Ausschüttung von rund 5 Prozent auf vier Jahre, zu einem endgültigem Total-Verlust der Anleger führen. Sebastian Brunner, Pressesprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters Jaffe, wiegelte die Thematik im generellem Sinn ab. Eine Anfechtungsklage sei sehr schwer durchzufechten und nicht im vorrangigen Interesse eines Insolvenzanwaltes.

Worin sich die Referenten alle einig waren, dass sich die BaFin in diesem Fall viel zu stark herausgehalten hat. Inwieweit diese Klage durchsetzungsfähig sein wird, lässt sich heute noch nicht beantworten, so die Meinung der anwesenden Juristen. Wer hat hier eigentlich was geprüft? Wenn nichts vorhanden war, was ist dann geprüft worden von den Analysten und Vermittlern? Ist bei den Vermittlern was für Anleger zu holen? Wenn es Banken oder Sparkassen waren, dann schon, meinten anwesende Juristen.

Am Nachmittag der Veranstaltung wurde dann über Verbesserungen diskutiert, um solche Skandale in der Zukunft zu vermeiden. Hier ist ganz klar auch die Politik gefragt, die sich aktuell auch sehr zurückhält. Wir werden es sehen. Redaktionsbüro Friedrich Andreas Wanschka. Nur etwas über vier Prozent der Anleger werden in Deutschland als Aktionäre geführt. Wenn man die relevante Zielgruppe auf die über Jährigen verkleinert sind es immerhin schon über sieben Prozent.

Und wieviele Deutsche spielen Lotto erlaubt ab 18 Jahren? Nahezu jeder Dritte, also fast 33 Prozent. Das muss man sich auf der Zunge einmal zergehen lassen. Eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 1 zu knapp Millionen wird hingenommen, da ein Millionengewinn winkt. Und Aktien werden als riskant angesehen. Lassen Sie mich das bildlich darstellen: Wir lassen wie bei einem Kinderwettbewerb irgendwo in Russland einen Luftballon mit einer Karte daran in die Luft steigen.

In einem Datenprogramm sind alle Telefonnummern Russlands gespeichert, und mit einem Zufallsgenerator wird nun eine Nummer ausgewählt. Sie rufen diese Telefonnummer — natürlich mit perfekten Russisch — an. Wenn nun an dieser Nummer die Person in Russland dran ist, die Ihre Karte des Luftballons gefunden hat, wäre das in etwa so wie der Gewinn eines Sechsers mit Superzahl beim Spiel 6 aus Die Wahrscheinlichkeit, dass der Spieler sein Geld komplett verliert, liegt den Statistikern zufolge bei sage und schreibe 97 Prozent.

Trotzdem investiert der durchschnittliche Lottospieler Euro jedes Jahr in die Geldvernichtungsmaschine Lotto — mit staatlichem Plazet. Und Aktienanlagen werden als zu riskant abgelehnt.

Sie fanden heraus, dass sich der typische Anleger nicht von einer geringeren Schwankungsbreite bzw. Volatilität, also einem geringeren Risiken leiten lässt, sondern von einem höheren Erwartungswert. Und der richtet sich auch an der Chance nach dem höheren Gewinn aus. Und das auch, wenn die Verteilung von Chancen und Risiko sehr ungleich sind wie beim Lotto. Sie unterscheiden dabei positive und negative Schiefe. Daher erscheint der wenig wahrscheinliche höhere Verlust aus dem Investment bedrohlicher als der nahezu sichere kleine Verlust aus dem Lottospiel.

Das kommt sehr auf die Gestaltung des Investmentfonds an. Denn das was für breit gestreute Portfolios gilt, wirkt sich auch bei Fondsportfolios aus: Den fallenden Aktien insbesondere von exportorientierten Werten standen Gewinne bei Anleihen und Gold gegenüber. Am Brexit-Freitag schloss er quasi unverändert und gewann sogar über das Wochenende inklusiv Montag etwa 0,2 Prozent. Damit liegt er ein Prozent besser als die Kategorie -Performance bei Morningstar. Am Brexit-Freitag schloss er im Plus mit fast einem halben Prozent und gewann sogar über das Wochenende inklusiv Montag sage und schreibe 1,77 Prozent.

Auch über das Wochenende inklusiv Montag bauten die Verlierer die Verluste aus und schlossen mit -1,72 Prozent bzw. Nein zu unethischen Investments hingegen sagen immer mehr Versicherer, die Allianz und die AXA ziehen sich aus Tabakaktien zurück und riskieren damit, den Kunden eine Underperformance zu liefern, denn tatsächlich sind die SündenInvestments sehr einträglich. Stellt sich die Frage, warum sich viel Zaster mit Laster machen lässt. Dafür sehen die Forscher mehrere Gründe. Die Sünden-Investments unterliegen keinen radikalen Technologie-Veränderungen.

Selbst wenn die Gesetze für die Tabak-Industrie immer mehr verschärft werden, rauchen die Leute weiter. Denn Tabak- und Alkoholkonsum nehmen in wirtschaftlich schwachen Zeiten nicht ab — im Gegenteil. Der Alkoholverbrauch, das Rauchen und Glückspiel haben als menschliche Laster auch in ökonomischen Schwächephasen oder trotz staatlichen Verbots Bestand. Das sah man besonders gut zur amerikanischen Prohibition.

Dass aber sogar zu Zeiten des Brexit die Formel gilt, überrascht. Bei Gold hatte man das erwartet, bei sündhaften Aktien eher nicht. Manche Aktienwerte explodierten regelrecht zwischen dem schwarzen Freitag Nun muss aber jeder selbst entscheiden, ob er für oder gegen Sünden-Investments ist, nach Ansicht einiger Experten ist die Börse aber nicht gemacht für Gutmenschen. Arbeitseinkommen darf nicht höher besteuert werden wie Kapitaleinkommen. Das schreit nach einem Faktencheck: In Deutschland sind bestimmte Anwendungen der Kapitalertragsteuer als Abgeltungsteuer ausgestaltet, meist in Form einer Quellensteuer bei Einkünften aus Kapitalvermögen.

Zusammen mit der Einführung des Gesonderten Steuertarifs für Einkünfte aus Kapitalvermögen hat sie seit dem 1. Januar auch bei Privatanlegern für bestimmte Kapitaleinkünfte grundsätzlich abgeltende Wirkung Abgeltungsteuer. Vor diesem Zeitpunkt hatte sie diese nur bei z. Bereits ab einem Jahreseinkommen von Damit würden bereits viele Angehörige der Mittelschicht für Kapitaleinkünfte einen Spitzensteuersatz zahlen. Durch den Informationsaustausch von über Staaten wähnt man das Thema Steuerflucht im Griff, was diesen Grund der Abgeltungssteuer aushebeln soll.

Das Thema Vereinfachung greift jedoch weiterhin. Abgeltungssteuer wird direkt an der Quelle — also bei der Bank — vereinnahmt. Denn was die Nullzinsphase durch fehlende Zinsen nicht raubt, greift der Staat mit höheren Steuern auf Dividenden und Kursgewinne ab.

Erste Kritiker rufen bereits jetzt nach einem höheren Sparerfreibetrag. Wenn die Abgeltungssteuer fällt, kommen auf Sparer hunderte, wenn nicht sogar tausende Euro Mehrbelastung pro Jahr zu.

Dies wird streng kontrolliert und durch einen Advocatus Diaboli hinterfragt. Wobei die bekannten Selbstheilungskräfte eines Menschen nicht als wissenschaftlich belegt gelten. Ähnlich verhält es sich in der Finanzwelt. Anleger und Investoren rufen Heilige und Propheten an, um die Zukunft zu erfahren und sich danach zu richten. Interessant sind die Fragen und Antworten, die immer nach dieser Anlegerhilfe abgedruckt werden. Zwei wollen wir kurz zitieren und Anmerkungen dazu abgeben.

Unter der Voraussetzung, dass es nicht zu unvorhersehbaren politischen Krisen oder einer Wirtschaftsabschwächung kommt, hat der Dax unserer Meinung nach gute Aussichten. Wir sprechen bei der Antwort also hier von einer fundierten Vermutung. Trotzdem hat der Antwortgeber absolut richtig gehandelt. Er hat die Antwort eingeschränkt. Das bedeutet, dass allein schon wegen der hinzuzurechnenden Dividenden und Erträgen ein Zuwachs erreicht wird.

Und zum anderen sind unvorhersehbare Ereignisse omnipräsent. Frage zum Thema Zinsen: Wie lange werden wir die Nullzinsen im Euro-Raum noch haben? Eine Zinswende ist in der Währungsunion derzeit nicht absehbar.

Allerdings ist davon auszugehen, dass die Leitzinsen auch nicht mehr weiter gesenkt werden. Bei langfristigen Anlagen können wir kurzfristig noch leichte Zinsrückgänge sehen, weil die Europäische Zentralbank demnächst auch Unternehmensanleihen aufkaufen wird.

Die Inflationsrate wird in den nächsten Monaten nur langsam anziehen, sodass aus heutiger Sicht auch im nächsten Jahr die Leitzinsen auf dem aktuellen Niveau bleiben dürften.

Ich bin zwar der gleichen Meinung wie der Antwortgeber, würde es aber darüber hinaus politisch begründen. Wir sind in einem politischen Markt, der nur noch wenig mit dem freien Markt zu tun hat. EZB und Regierungen manipulieren die Wirtschaftsentwicklung pseudolegal in ihrem Sinne, weil die Schulden ihnen sonst über den Kopf wachsen und die Staatshaushalte kollabieren.

Wäre das der Untergang des Abendlandes? Nein, und es ist auch kein Platz für irgendwelche Verschwörungstheoretiker. Das Einzige, was passiert, ist eine Umverteilung von Privat- in Staatsvermögen, nicht aber von arm nach reich. Letzteres wird immer suggeriert, ist aber falsch.

Und damit würde eine ganze Politikergeneration ihre Posten verlieren. Will aber keiner und deshalb werden die Zinsen lange Zeit niedrig gehalten, bis ein Staatsschuldenabbau eleganter realisiert werden kann.

Die Antworten der Experten waren richtig und gut, aber auch politisch korrekt. So soll es auch sein. Wir haben dies zum Anlass genommen, den Investmentfonds nach gleichem Muster wie die Fonds in der Nullnummer unter die Lupe zu nehmen: Max Otte ist ein gefragter Untergangsprophet, seit dem er die Finanzkrise quasi vorhergesagt hatte.

Vermutlich, weil dafür Geduld und oft antizyklisches Anlageverhalten notwendig sind. Dieses Verhalten entspricht nicht dem Drang der meisten Anleger, kurzfristig schnelle Gewinne zu erzielen. Im Vergleich zum Value Investing müssen aber dafür auch viel höhere Risiken eingegangen werden.

Bei unserem Value Ansatz verbinden wir die quantitativen Kriterien, wie z. Bilanzanalyse, mit den qualitativen, wie der Managementkomponente. Wenn dann noch die Bewertung günstig ist, also der Titel mit einem hohen Abschlag des Börsenwertes zum fairen Wert notiert, kaufen wir. Wir lassen quasi die besten Manager der Welt für uns arbeiten. Inwiefern prägt Sie diese Zusammenarbeit in Ihrer heutigen Tätigkeit? Der rationale Anleger kann diese Über- und Untertreibungen am Aktienmarkt nutzen.

Von ihm stammt folgendes Zitat: Mit konsequenten Handeln und etwas Geduld lässt sich dieses Prinzip erfolgreich umsetzen. Buffett prägt uns mit seinem Qualitätsbewusstsein. Wie sieht die Strategie hinter dem Fonds aus? Wir investieren in exzellente Unternehmen zu einem möglichst günstigen Preis und bleiben oft viele Jahre investiert.

Da nur relativ wenige Aktien unseren Ansprüchen genügen, verfolgen wir lediglich rund Titel weltweit, wobei wir natürlich immer wieder mal einen Neuzugang haben. In unserem konzentrierten Fondsportfolio befinden sich etwa 30 Titel. Selbst Warren Buffett verzichtet darauf. An welchen Anlegertyp richtet sich der Fonds? Der Investmentansatz ist langfristig erprobt und grundsätzlich für jeden geeignet.

Allerdings setzen wir vor allem auf Anleger, die einen mittelfristigen Anlage- oder Haltehorizont haben. Da wir Benchmark-unabhängig investieren, kann es kurzfristig auch mal zu Abweichungen zum Vergleichsindex kommen.

Unsere Anleger wollen mittel- bis langfristig überdurchschnittliche Wertzuwächse erzielen und sind bereit dafür kurzfristig höhere Schwankungen und temporäre Phasen von Underperformance zu akzeptieren. Solche Phasen werden von vielen Anlegern oft antizyklisch zum Nachmischen genutzt.

Hierdurch konnten in der Vergangenheit nochmal zusätzliche Wertsteigerungseffekte erzielt werden. Deutsche Aktien sind derzeit nicht im Fonds enthalten. Gibt es in Deutschland zu wenige gute Unternehmen?