Mietpreisbremse: 9 Dinge, die Sie wissen müssen

Grafik vergrößern. Zweifel an fachlicher Kompetenz von neuer Abteilungsleiterin. Die Bausenatorin hatte erst vor wenigen Tagen für Ärger gesorgt, weil sie Mittes Jugendstadträtin Sandra.

Angesichts hoher Bodenpreise , Nebenkosten und gestiegener Materialkosten lohnt sich ein Neubau heute häufig nur dann, wenn eine Nettokaltmiete von mindestens zehn Euro verlangt werden kann.

Fehlender Willen, Berlin zu gestalten

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Der Herr über Haut und Haar. Auch hier mussten die Länder zunächst bestimmte Gebiete festlegen, in denen die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum gefährdet ist. In diesen Gebieten darf die Miete innerhalb von drei Jahren um nicht mehr als 15 Prozent steigen. In anderen Gebieten gilt weiterhin die eine Kappungsgrenze von 20 Prozent.

In zwei von drei Fällen liegt die Miete deutlich über dem Spiegel. Dabei ziehen Vermieter alle Register. In dem neuen Gesetz sind drei Ausnahmen für Neubauten, umfassende Modernisierungen und bereits bestehende Miethöhen vorgesehen. Als Neubau gelten Wohnungen, die nach dem 1. Oktober erstmals vermietet worden sind.

Hier gilt die Mietpreisbremse nicht. Damit will der Gesetzgeber verhindern, dass der ohnehin spärliche Wohnungsneubau ins Stocken gerät. Angesichts hoher Bodenpreise , Nebenkosten und gestiegener Materialkosten lohnt sich ein Neubau heute häufig nur dann, wenn eine Nettokaltmiete von mindestens zehn Euro verlangt werden kann.

Als umfassend gilt eine Modernisierung, wenn mehr als ein Drittel der Mittel aufgewendet wurde, die ein vergleichbarer Neubau gekostet hätte.

Eine Mieterhöhung nach solchen Umbauten über die Kappungsgrenze hinaus ist erlaubt. Ausgenommen sind auch bestehende Mietverträge. Liegt die Miete für eine Wohnung zum Zeitpunkt des Inkrafttretens bereits mehr als zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete, darf das auch in Zukunft so bleiben. Vermieter müssen also eine in der Vergangenheit zulässig vereinbarte Miete nicht absenken.

Bezahlbare Wohnungen in Ballungsräumen: Mit der Mietpreisbremse will die Bundesregierung überzogene Wohnungsmieten verhindern. Doch Experten kritisieren die vielen Ausnahmen. Der Gesetzgeber wollte verhindern, dass Vermieter Modernisierungen unterlassen, weil sie im Anschluss die Miete nicht wie gewünscht anheben könnten.

Deshalb gilt wie in der Vergangenheit: Elf Prozent der Modernisierungskosten können pro Jahr auf den Mieter umgelegt werden, auch wenn die Gesamtmiete dann oberhalb der Zehn-Prozent-Schwelle der Mietpreisbremse liegt.

Diese Modernisierungsumlage wird Teil der regulären Miete, muss also nicht wieder zurückgenommen werden, wenn sich die reinen Modernisierungskosten amortisiert haben. Berücksichtigt werden Modernisierungen, die bis zu drei Jahre zurückliegen.

Meistens erstellt die Gemeinde den Mietspiegel selbst. Die Daten können dann im zuständigen Amt — das kann ein Wohnungs- oder auch ein Sozialamt sein — angefordert werden. Mitunter erstellen auch Interessenvertreter von Mietern oder Vermietern einen Mietspiegel. Im Zweifel kann ein Mieterverein vor Ort weiterhelfen.

Grundsätzlich ist zwischen einfachen und qualifizierten Mietspiegeln zu unterscheiden. Einfache Mietspiegel dagegen sind Marktschätzungen, die vor Ort mit Experten der Wohnungswirtschaft erstellt werden. Da nicht jede Wohnung gleich gut ausgestattet oder gleich gut gelegen ist, werden Wohnungskategorien gebildet und einfachen, mittleren und guten Lagen zugeordnet.

Stellt ein Mieter fest, dass seine Miete um mehr als zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen soll, ist diese Forderung des Vermieters — abgesehen von den genannten Ausnahmen — unzulässig. Der oberhalb der Kappungsgrenze liegende Betrag ist unwirksam. Der Mieter kann zu viel verlangte Miete einbehalten — auch wenn er den Mietvertrag mit der zu hohen Forderung unterschrieben hat.

Allerdings muss der Mieter seinen Vermieter in Form einer qualifizierten Rüge auf die überzogene Miete aufmerksam machen.

Darin muss er begründen, auf welcher Grundlage er die ortsübliche Vergleichsmiete und den nun zu hoch angesetzten Mietbetrag festgestellt hat. Dafür muss der Mieter natürlich wissen, wie hoch die Miete seines Vormieters war. Ist die Rüge erteilt, kann der Mieter ab diesem Zeitpunkt zu viel gezahlte Beträge zurückverlangen.

Zurückliegende Zahlungen kann er nicht einfordern. Seit Juni gilt bei der Wohnungsvermittlung das sogenannte Bestellerprinzip. Die 2,38 Nettokaltmieten, die viele Makler früher von Mietern wie eine Art Eintrittsgeld in die Wohnung verlangen, muss seitdem in der Regel der Vermieter zahlen. Auch Mieter können sich wie bisher an Makler wenden, um sich eine Wohnung suchen zu lassen.

Hier rechnen Maklerverbände mit Rechtsstreitigkeiten. Denn die Vermittler müssen zwischen Wohnungen, die von Vermietern gemeldet wurden und Wohnungen, die sie exklusiv für Mieter am Markt gesucht und gefunden haben, unterscheiden. Vermittlungsverträge müssen in Textform gehalten sein, damit sie gültig sind.

Die Mietpreisbremse soll dafür sorgen, dass das so bleibt. Home Geld Immobilien Mietpreisbremse: Geldanlage Immobilien Verbraucher Podcast Börse. Berlin, Dresden und München sind die Städte mit den stärksten Mieterhöhungen. Mit diesen Tricks wird die Mietpreisbremse umgangen. Das Video konnte nicht abgespielt werden.

Bitte versuchen Sie es später noch einmal. So funktioniert die Mietpreisbremse.