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Gleiches trifft auf Selbstständige zu, die ein Geschäftskonto suchen.

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Das Gewebe leidet unter der Mangelversorgung, bis irgendwann die Haut am Innenknöchel oder Schienbein nachgibt und eine oft stark nässende Wunde entsteht. Mediziner nennen diese Form Ulcus cruris venosum. Seltener 10 Prozent ist ein Ulcus cruris auf eine arterielle Durchblutungsstörung periphere arterielle Verschlusskrankheit pAVK zurückzuführen.

Dann stellen sich die Symptome einer sich anbahnenden offenen Wunde anders dar. Die mangelernährte Haut verblasst, trocknet aus, wird kahl und wirkt dünn. Mediziner nennen die Erkrankung Ulcus cruris arteriosum. Sie gilt als gravierend und kann sogar zur Amputation der betroffenen Extremitäten führen. Die übrigen 10 Prozent der Patienten haben Stoffwechselstörungen, rheumatische Erkrankungen, Tumore oder Infektionen, die zu einer offenen Wunde führen. Zudem stören Diabetes und Herzschwäche die Wundheilung.

Die Behandlung eines Ulcus cruris setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Zum einen gilt es die in der Regel vorhandene Venenschwäche mit Kompressionstherapie und Bewegung zu behandeln, um den Abfluss des Blutes anzuregen.

Reicht dies nicht, kann eine intermittierende pneumatische Kompression oder Lymphdrainage sowie die Entfernung oder Verödung einiger Venen notwendig werden. Liegt der Grund für Ulcus cruris nicht in einer Venenschwäche, muss meist eine andere Therapie eingeschlagen werden. Begleitend wird mit Medikamenten behandelt, um Schmerzen und eine eventuelle Thromboseneigung unter Kontrolle zu bringen.

Behandlungsversuche in Eigenregie können die Wunde verschlimmern und zur Narbenbildung beitragen. Du schreibst am 1. März eine Rechnung über 1. Der Kunde hat nun 14 Tage Zeit, deine Rechnung zu zahlen — und wird sich wahrscheinlich auch diese Zeit nehmen. Um das Geld schnellstmöglich zu bekommen also bereits vor Ablauf des zweiwöchigen Zahlungsziels , kannst du deine Forderungen an ein Factoringunternehmen verkaufen, das dir dein Geld binnen kürzester Zeit zahlt.

Bei der Zusammenarbeit mit einem Factoringunternehmen handelt es sich üblicherweise um eine dauerhafte Partnerschaft. Der Vorteil für den Factoringnehmer: Er ist sofort liquide und kann mit dem Geld arbeiten, das seine Kunden erst später zahlen würden, als es der Factor tut.

Ja nach Form des gewählten Factorings, kümmert sich das Factoringunternehmen auch um den Mahnungsverlauf und treibt das Geld beim Kunden des Factoringnehmers ein. So hat der Factoringnehmer mehr Zeit für sein Alltagsgeschäft und muss sich nicht um das Verschicken von Zahlungserinnerungen, Mahnungen oder gar das Einschalten eines Inkassobüros kümmern.

Factoring ist für alle Unternehmen und Freiberufler interessant, die Leistungen anbieten oder Waren verkaufen. Der Clou ist die Finanzier ungsfunktion, die das Factoringunternehmen übernimmt.

Während die Zahlungen durch den Kunden erst innerhalb der gesetzten Zahlungsfrist eintreffen, oder sogar erst danach, übernimmt der Factor die Zahlung der offenen Forderungen sofort. Für den Rechnungssteller bedeutet das: Er erhält sein Geld schneller — in Form einer Vorfinanzierung.

Anders verhält es sich beim Fälligkeitsfactoring. Hier zahlt das Factoringunternehmen die offenen Forderungen erst zum gesetzten Fälligkeitstermin.

Auch wenn der Factoringnehmer dem Factoringunternehmen eine Gebühr für die entstandene Arbeit zahlen muss, so spart sich der Unternehmer eine Menge Arbeit, die mit dem Eintreiben der offenen Forderungen verbunden ist. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Formen des Factorings: Dem echten und dem unechten Factoring. Beim echten Factoring trägt das Factoringunternehmen das Risiko im Forderungsausfall. Der Clou für dich als Freiberufler oder Unternehmer: Du musst dich nicht um das Eintreiben deiner in Rechnung gestellten Leistungen oder Waren kümmern.

Das macht der Factor für dich. Zumindest, wenn du dich für Full Service Factoring entscheidest, bei dem neben dem Mahnen auch das Einschalten von Inkassounternehmen oder gar der Einsatz eines Anwalts für dich übernommen werden.

Wenn du diese Aufgaben übernimmst und das Factoringunternehmen sich lediglich um die Vorfinanzierung kümmert, spricht man dagegen vom Inhouse Factoring. Anders als beim echten Factoring, muss beim unechten Factoring der Factoringnehmer bei einem Forderungsausfall geradestehen. Er trägt also das Risiko, sollte ein Kunde einmal eine Rechnung nicht bezahlen und muss sich dementsprechend selbst darum kümmern, an sein Geld zu kommen.

Unabhängig davon, ob es sich um echtes oder unechtes Factoring handelt, bleibt das Veritätsrisiko immer beim Factoringnehmer. Etwa, wenn versehentlich eine Leistung in Rechnung gestellt wurde, die gar nicht erbracht wurde.

Des Weiteren wird zwischen offenem und stillem Factoring unterschieden. Beim offenen Factoring werden die Kunden des Factoringnehmers darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Forderungen von einem Factor eingetrieben werden und überweisen das Geld direkt an den Factor. Dieser zahlt wiederum das Factoringunternehmen für seine Leistungen. Sofort sein Geld erhalten und — im Fall des echten Factorings — das Risiko für einen Zahlungsausfall an den Factor abgeben, klingt sehr verlockend und hat durchaus seine Vorteile.

Doch sind auch Factoringunternehmen keine guten Samariter, die diese Leistungen umsonst erbringen. Sie lassen sich ihre Funktion als Vorfinanzierer durchaus gut bezahlen. Die Factoring Kosten variieren stark in Abhängigkeit von den, durch das Factoringunternehmen angebotenen, Leistungen.

Übernimmt der Factor das Mahnwesen und trägt er das Risiko beim Forderungsausfall, sind die Gebühren in der Regel höher, als beim unechten Factoring und Inhouse Factoring. Du fragst dich jetzt bestimmt, wie ein Factoringunternehmen seine Kosten berechnet. Davon abgesehen, dass sich eine Pauschalgebühr bei kleineren Rechnungen für den Factoringnehmer nicht wirklich lohnt.

Damit die Factoring Kosten für die erbrachten Leistungen im Verhältnis zu der Rechnungshöhe stehen, entsprechen diese üblicherweise einem prozentualen Anteil der in Rechnung gestellten Forderungen.

Dieser Prozentsatz liegt im Regelfall zwischen 0,5 und 2,5 Prozent. Nehmen wir an, du arbeitest mit einem Factoringunternehmen zusammen und ihr einigt ich auf Factoring Kosten in Höhe von zwei Prozent. Du stellst eine Rechnung über 1. In diesem Fall bekommst du von dem Factoringunternehmen Euro ausgezahlt.

Die übriggebliebenen 30 Euro entsprechen 2 Prozent von 1. Im Factoringvertrag sind die Rahmenvereinbarung zur Zusammenarbeit von Factoringunternehmen und Factoringnehmer schriftlich verankert. In erster Linie werden hier die künftigen Forderungsabtretungen, also die Höhe der Gebühr, die das Factoringunternehmen für seine Arbeit verlangt, und die Art der Zusammenarbeit echtes vs.

Zunächst wird im Factoringvertrag festgehalten, dass der Factoringnehmer seine Forderungen an das Factoringunternehmen verkauft und zugleich geregelt, wer die Forderungen beim Kunden eintreibt Full Service Factoring vs. An dieser Stelle des Factoringvertrags geht es bereits ans Eingemachte. Es wird geklärt, wer das Risiko bei einem Zahlungsausfall trägt.