Der Inhaber kann von für ihn günstigen Kursschwankungen profitieren, ohne im anderen Fall Nachteile zu erleiden.


Die Gegenseite des Kontrakts ist davon nicht betroffen, da die Börse in die Position eintritt. Das bei Forwards bestehende Ausfallrisiko ist damit erheblich gemindert. Ein Swap ist eine bindende bilaterale Vereinbarung über den Tausch von Zahlungsströmen. Das einfachste Beispiel für einen Swap ist der Tausch von festen gegen variable Zinszahlungen auf einen bestimmten Nennwert. Die variable Zahlung wird dabei an einen Referenzzins wie z.

Bei Abschluss eines Swaps ist dann der entsprechende Festzins zu vereinbaren. Während der Laufzeit des Kontrakts findet dann zu den so genannten Reset Dates eine Anpassung des variable n Zinssatzes statt. Auf der Basis dieses neuen Zinssatzes erfolgt dann eine Ausgleichszahlung zwischen den Parteien, deren Richtung vom Verhältnis des variable n und des festen Zinssatzes abhängt. Unbedingte Terminkontrakte sind meist so konstruiert, dass bei Vertragsabschluss keine Zahlungen zwischen den Vertragsparteien erfolgen, der Kontraktwert also null ist.

Dies wird durch die geeignete Wahl des Forward- oder Futurespreises bzw. Der Wert eines solchen Terminkontrakts muss jedoch in der Zukunft nicht null bleiben, sondern kann je nach Wertentwicklung des Underlyings positiv oder negativ werden vgl. Call und einer Verkaufsoption engl. Der Inhaber einer Kaufoption hat das Recht, nicht jedoch die Pflicht, das Underlying zu einem bestimmten Festpreis, dem so genannten Basispreis , zu bestimmten Terminen während der Optionsfrist zu kaufen. Kann dieses Recht jederzeit ausgeübt werden, nennt man die Option amerikanisch, falls es nur am Ende der Optionsfrist ausgeübt werden kann, europäisch.

Der Inhaber einer Verkaufsoption hat das Recht, das Underlying zum Basispreis zu verkaufen, wobei man wieder zwischen amerikanischem und europäischem Optionstyp unterscheidet. Entsprechend ist der Verkäufer Stillhalter in beiden Fällen die Option short. Das Optionsrecht wird nur dann ausgeübt, wenn dem Inhaber dadurch wirtschaftliche Vorteile erwachsen.

Die Auszahlung einer europäischen Kaufoption im Fälligkeitstermin ist z. Dies bedeutet, dass die Short-Partei nach dem Zeitpunkt des Vertragsabschlusses keine Zahlungen mehr erhalten kann.

Die Bestimmung dieser Prämie in Abhängigkeit von bestimmten Charakteristika der betrachteten Option und des Underlyings ist Gegenstand der Optionspreistheorie. Die Asymmetrie des Auszahlungsprofils einer Option ist der wesentliche Grund dafür, dass Option en auf stärker schwankende Underlyings teurer sind als solche auf weniger volatile.

Der Inhaber kann von für ihn günstigen Kursschwankungen profitieren, ohne im anderen Fall Nachteile zu erleiden. Weitere wichtige Einflussfaktoren für den Wert einer Option sind der gegenwärtige Wert des Underlyings, der Basispreis und die Restlaufzeit.

Ceteris paribus steigt ein Call im Wert bei einer Wertsteigerung des Underlyings, während der Put billiger wird. Ein höherer Basispreis reduziert den Wert eines Calls und steigert den Putpreis. In den meisten Szenarien führt eine höhere Laufzeit zu höheren Werten sowohl für Puts als auch für Calls.

Ein Überblick findet sich wiederum bei Hull, John C. Diese Gleichung erlaubt z. Eine solche exotische Produkteigenschaft ist z. Während die Auszahlung einer Standardoption nur vom Wert des Underlyings im Ausübungszeitpunkt abhängt, ist bei einer pfadabhängigen Option die teilweise oder gesamte Folge der Werte des Underlyings bis zum Fälligkeitszeitpunkt relevant.

Bei einer Barrier- Option wird beispielsweise eine kritische Grenze Barrier für den Wert des Underlyings festgelegt, bei deren Über- oder Unterschreitung während der Optionsfrist ein bestimmtes Ereignis ausgelöst wird. Tritt das Ereignis bei einer Überschreitung der kritischen Grenze ein, handelt es sich um eine Up-Barrier, andernfalls um eine Down-Barrier. Kombiniert man diese Spezifikationen mit einer Standardoption, so erhält man beispielsweise einen Down-and-Out-Call, bei dem das Kaufoptionsrecht erlischt, wenn der Wert des Underlyings zu irgendeinem Zeitpunkt die Down-Barrier unterschreitet.

Ein weiteres Beispiel für Kontrakte mit pfadabhängiger Auszahlung stellen so genannte asiatische Option en dar, deren Auszahlung vom Durchschnitt der Kurse des Underlyings während der Optionsfrist abhängt. Noch ein exotisches Element kann bei Option en dadurch entstehen, dass sie von mehreren Underlyings abhängen. Im einfachsten Fall ist das Underlying dann ein Portfolio, z. Andere Option en mit mehreren Underlyings weisen Auszahlungsprofile auf, die z.

Sie stellen meist Kombinationen aus einer Aktienanlage oder einem festverzinslichen Investment und Option en dar. Im Gegenzug kann der Käufer jedoch nicht voll an Wertsteigerungen der Aktie partizipieren, da ab einer bestimmten Höchstgrenze für den Aktienkurs nur noch diese Höchstgrenze, nicht jedoch der Aktienkurs gezahlt wird.

Es handelt sich bei einem Discountzertifikat um eine Kombination aus Aktie und Call short oder alternativ um eine festverzinsliche Anlage und einen Put short. Der Anleger verkauft also implizit eine Option an den Emittent en des Zertifikat s und finanziert so den Discount. Eine Aktienanleihe ist eine Anleihe , die während der Laufzeit meist relativ hohe Kuponzahlungen garantiert, bei der jedoch der Rückzahlungsbetrag vom Wert der zugrunde liegenden Aktie abhängt.

Üblicherweise erfolgt die Rückzahlung zum Nominalwert, wenn die Aktie am Fälligkeitstermin der Anleihe über einem gewissen Wert notiert, andernfalls erhält der Investor die Aktie bzw. Auch hier hat der Investor dem Emittent en implizit einen Put verkauft, da der Emittent von fallenden Kursen der Aktie profitiert.

Als Informationsquelle sei aufgrund der raschen Veränderungen in diesem Marktsegment in erster Linie auf das Internet verwiesen. Einsatzbereiche von Derivaten 1. Hedging Unter Hedging versteht man die systematische Kombination von negativ korrelierten Finanztiteln zum Zwecke der Risikoreduktion. Der Risikobegriff kann dabei sowohl symmetrisch als auch asymmetrisch verstanden werden, d.

Hedging kann sowohl die Reduktion der Schwankung Volatilität einer Position als auch die Verminderung des asymmetrischen Verlustrisikos zum Ziel haben. Im Falle der völligen Elimination jeglichen Risiko s spricht man von einem perfekten Hedge. Will man bei einer gegebenen Long-Position im Underlying z.

Die Kombination aus dem Underlying und dem Forward short führt dazu, dass das Underlying synthetisch auf Termin zu einem bereits heute feststehenden Preis verkauft wird. Daraus resultiert ein sicherer zukünftiger Wert der Gesamtposition. Analog kann der Einstandspreis für einen zukünftigen Erwerb des Underlyings bereits heute durch eine Long-Position im Forward festgeschrieben werden.

Er weist jedoch den Nachteil auf, dass im Falle der Kombination aus Underlying long und Forward short der Investor zwar gegen Kursverluste abgesichert ist, aber gleichzeitig auch nicht an Kursteigerungen partizipieren kann.

Eine Long-Position im Underlying kann auch durch den Kauf einer Put- Option gegen Kursverluste abgesichert werden, ohne dass die Partizipation an Kurssteigerungen verloren geht. Deckung der Verlust e, bei steigenden Kursen wird der Put nicht ausgeübt, es ist jedoch auch keine Zahlung erforderlich. Diese Hedge-Variante ist nicht kostenlos, da die Optionsprämie zu zahlen ist, welche ökonomisch betrachtet den Preis für den Erhalt der Partizipationsmöglichkeit bei steigenden Kursen des Underlyings darstellt.

Bei einer Barrier- Option wird beispielsweise eine kritische Grenze Barrier für den Wert des Underlyings festgelegt, bei deren Über- oder Unterschreitung während der Optionsfrist ein bestimmtes Ereignis ausgelöst wird.

Tritt das Ereignis bei einer Überschreitung der kritischen Grenze ein, handelt es sich um eine Up-Barrier, andernfalls um eine Down-Barrier. Kombiniert man diese Spezifikationen mit einer Standardoption, so erhält man beispielsweise einen Down-and-Out-Call, bei dem das Kaufoptionsrecht erlischt, wenn der Wert des Underlyings zu irgendeinem Zeitpunkt die Down-Barrier unterschreitet. Ein weiteres Beispiel für Kontrakte mit pfadabhängiger Auszahlung stellen so genannte asiatische Option en dar, deren Auszahlung vom Durchschnitt der Kurse des Underlyings während der Optionsfrist abhängt.

Noch ein exotisches Element kann bei Option en dadurch entstehen, dass sie von mehreren Underlyings abhängen. Im einfachsten Fall ist das Underlying dann ein Portfolio, z. Andere Option en mit mehreren Underlyings weisen Auszahlungsprofile auf, die z. Sie stellen meist Kombinationen aus einer Aktienanlage oder einem festverzinslichen Investment und Option en dar. Im Gegenzug kann der Käufer jedoch nicht voll an Wertsteigerungen der Aktie partizipieren, da ab einer bestimmten Höchstgrenze für den Aktienkurs nur noch diese Höchstgrenze, nicht jedoch der Aktienkurs gezahlt wird.

Es handelt sich bei einem Discountzertifikat um eine Kombination aus Aktie und Call short oder alternativ um eine festverzinsliche Anlage und einen Put short. Der Anleger verkauft also implizit eine Option an den Emittent en des Zertifikat s und finanziert so den Discount. Eine Aktienanleihe ist eine Anleihe , die während der Laufzeit meist relativ hohe Kuponzahlungen garantiert, bei der jedoch der Rückzahlungsbetrag vom Wert der zugrunde liegenden Aktie abhängt.

Üblicherweise erfolgt die Rückzahlung zum Nominalwert, wenn die Aktie am Fälligkeitstermin der Anleihe über einem gewissen Wert notiert, andernfalls erhält der Investor die Aktie bzw. Auch hier hat der Investor dem Emittent en implizit einen Put verkauft, da der Emittent von fallenden Kursen der Aktie profitiert. Als Informationsquelle sei aufgrund der raschen Veränderungen in diesem Marktsegment in erster Linie auf das Internet verwiesen. Einsatzbereiche von Derivaten 1.

Hedging Unter Hedging versteht man die systematische Kombination von negativ korrelierten Finanztiteln zum Zwecke der Risikoreduktion. Der Risikobegriff kann dabei sowohl symmetrisch als auch asymmetrisch verstanden werden, d. Hedging kann sowohl die Reduktion der Schwankung Volatilität einer Position als auch die Verminderung des asymmetrischen Verlustrisikos zum Ziel haben.

Im Falle der völligen Elimination jeglichen Risiko s spricht man von einem perfekten Hedge. Will man bei einer gegebenen Long-Position im Underlying z. Die Kombination aus dem Underlying und dem Forward short führt dazu, dass das Underlying synthetisch auf Termin zu einem bereits heute feststehenden Preis verkauft wird.

Daraus resultiert ein sicherer zukünftiger Wert der Gesamtposition. Analog kann der Einstandspreis für einen zukünftigen Erwerb des Underlyings bereits heute durch eine Long-Position im Forward festgeschrieben werden. Er weist jedoch den Nachteil auf, dass im Falle der Kombination aus Underlying long und Forward short der Investor zwar gegen Kursverluste abgesichert ist, aber gleichzeitig auch nicht an Kursteigerungen partizipieren kann.

Eine Long-Position im Underlying kann auch durch den Kauf einer Put- Option gegen Kursverluste abgesichert werden, ohne dass die Partizipation an Kurssteigerungen verloren geht. Deckung der Verlust e, bei steigenden Kursen wird der Put nicht ausgeübt, es ist jedoch auch keine Zahlung erforderlich. Diese Hedge-Variante ist nicht kostenlos, da die Optionsprämie zu zahlen ist, welche ökonomisch betrachtet den Preis für den Erhalt der Partizipationsmöglichkeit bei steigenden Kursen des Underlyings darstellt.

Im Gegensatz zu dem beschriebenen Mikro-Hedge, bei dem im Prinzip jeder einzelnen Underlying-Position ein Derivat gegenüber gestellt wird, werden Derivate beim Makro-Hedge eingesetzt, um eine bestimmte Risikoart für ein ganzes Portfolio, im Extremfall für das gesamte Unternehmen , zielgerichtet zu steuer n. Aktien, Anleihen , Commodities gesteuert werden, ohne dass für jede Einzelposition ein Hedge konstruiert wird.

Beim Makro-Hedge verbleibt durch die meist imperfekte Übereinstimmung von Portfolio und Underlying das Basisrisiko, d. Spekulation Derivate eignen sich aufgrund ihres meist geringeren Kapitaleinsatzes sehr gut für spekulative Zwecke, da im positiven Fall der Ertrag je eingesetzter Einheit Kapital sehr hoch werden kann. Allerdings tritt diese Hebelwirkung natürlich auch im Verlustfall auf.

Analog würde man mit einer Short-Position im Forward auf fallende Kurse setzen. Der Forward weist jedoch andererseits unbeschränkte Haftung auf, d. Für Futures gelten prinzipiell die gleichen Aussagen. Der Erwerb einer Kaufoption stellt ähnlich wie ein Forward long eine Spekulation auf steigende Kurse dar, ist allerdings mit Kosten in Höhe der Optionsprämie verbunden. Dafür entfällt das Risiko zukünftiger Zahlungsverpflichtungen. Analog kann ein Put verwendet werden, um auf fallende Kurse zu spekulieren.

Ein Call short kann ferner als Wette auf fallende Kurse aufgefasst werden, da der Optionsverkäufer zu Beginn die Prämie erhält und im Falle nicht oder nur wenig steigender Kurse keine zukünftige Zahlung leisten muss. Arbitrage Eine Arbitragemöglichkeit liegt vor, wenn ein Portfolio ohne Kapitaleinsatz und ohne Risiko positive Rückflüsse für den Investor erbringt.

Im Kontext von Derivaten ist eine solche Arbitragemöglichkeit gegeben, wenn ein Derivat relativ zum Underlying oder anderen Finanztiteln falsch bewertet ist.

Im Falle einer Überbewertung würde ein Investor das Derivat verkaufen und die exakte Hedgeposition kaufen. Bei einer Unterbewertung des Derivats ist entsprechend umgekehrt zu verfahren. Arbitragestrategien mit Option en können z. Ferner kann eine Fehlbewertung einer Option mittels eines so genannten Delta-Hedges in eine Arbitragemöglichkeit umgesetzt werden.

Dabei wird gegen je eine Option eine bestimmte Anzahl von Einheiten des Underlyings, gegeben durch das Delta der Option , gehalten, sodass die Gesamtposition stets risikolos ist.

Das Problem bei dieser Strategie ist, dass sich das Delta mit der Zeit und sich verändernden Kursen des Underlyings selbst ändert, die Hedge-Position also im allgemeinen Fall ständig anzupassen ist. Ferner hängt das Delta vom verwendeten Modell ab, sodass hier auch die Entscheidung für ein falsches Modell zu erheblichen Verlust en führen kann. Vielmehr sind allgemeine Rechnungslegungsgrundsätze wie Vollständigkeit heranzuziehen. Derivate gelten im Regelfall als schwebende Geschäfte und sind bis zur Fälligkeit bzw.

Erst bei Erfüllung bzw. Werden Derivate für Sicherungsgeschäfte, d. Derivate sind demnach explizit in der Bilanz zu erfassen. Insbesondere werden neben nicht realisierten Verlust en auch eben solche Gewinn e bilanziell ausgewiesen. Die IAS unterscheiden u. The Pricing of Option s and Corporate Liabilities , in: Journal of Political Economy, Jg.