EZB: Wann sinken die Leitzinsen?

2. 8. Dezember Zusammenfassung: Seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahre gewinnen in den Wirtschaftswissenschaften theore-tische Ansätze an Bedeutung, die finanz- und realwirtschaftliche Analysen miteinander verbinden.

Gehören hohe Zinsen der Vergangenheit an? Allerdings zeigen empirische Untersuchungen, dass zwischen und in der Volksrepublik China der umgekehrte Zusammenhang galt. Steigt dieser neutrale Zins, haben sie mehr Spielraum, die Leitzinsen anzuheben, sinkt er, fällt ihnen das eher schwer.

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Wenn beim Kreditmarkt ÜA vorliegt, wird der Zinssatz sinken, bis sich bei I = S ein Einkommens-Ausgabengleichgewicht etabliert --> Anpassungsprozess an das Gleichgewicht Kann bei flexiblen Preisen angewandt werden, bei fixen Preisen muss das Einkommen angepasst werden.

Tscha vieleicht hat der Verbraucher auch einfach zu wenig Geld in den Taschen. So ähnlich wie in Deutschland nach der Euroeinführung und Gürtelengerschnall Politik. Nach den mir vorliegenden Informationen ist es schwer aus einer Deflation rauszukommen, was ich aber trotzdem nicht verstehe: Deflation hat viele Ursachen!

Wenn Preise eine zeitlang nach dem Motto: Wenn Kinder durch die gesellschaftlichen Verhältnisse zum Luxusgut werden und nur noch [ Dazu kommen die Folgen der Finanzkrise, der Einbruch der internationalen Marktnachfrage und die anteilig ins Untragbare gewachsene Bürokratie, die nichts schafft, aber mittels Federstrich ihren Wohlstand auf Kosten der Menschen zu sichern vermag!

Wenn die entwickelten Industriestaaten, wie Japan und Deutschland nicht wieder ein sachliches Verhältnis zwischen Wertschöpfung und Wertverzehr in Bezug zur gesellschaftlichen Produktivität und dem Wachstum derselben herstellen, drohen Verwerfungen, die sich in Ereignissen niederschlagen, gegen die sich die derzeitige Krise wie eine Badekur ausnimmt!

Warum kann man eigentlich die Deflation so schwer bekämpfen? Ich frage mich schon seit geraumer Zeit, warum die Deflation eigentlich immer also so bedrohlich dargestellt wird.

Der Staat hat doch Instrumente, die Preise künstlich teurer zu machen, wenn der Markt auf diese Weise versagt. Zum Beispiel durch angekündigte Erhöhungen der indirekten Steuern. Das mag unpopulär sein, aber wenn sich der richtige Effekt einstellt, sind die Wähler vermutlich auch dazu bereit. Möglicherweise gibt es ja keine indirekten Steuern oder werden nicht vom Zentralstaat erhoben wie in den USA. Meine Hypothese für diese Modell- und Theorielücke: Zinssatz und Sparvolumen mit einfachen Modellen zu errechnen, in denen dann Funktionsbeziehungen quantitativ berechenbar sind und mit mathematischen Modellgleichungen einfachst darzustellen sind.

Das fiel mir bei diesem Aufsatz noch auf. Das Märchen vom Rumpelstilzchen klärt hier auf. Wenn ffentlich bekannt wird, wie und was verschleiert wurde, dann wird sich die IGMetall vom Verschleierer trennen müssen. Bitte melden Sie sich zunächst hier an. Die Aktion konnte nicht durchgeführt werden. Es trat ein Fehler auf. Keine Angst vor Inflation! Geld ist nicht so übel. Mädchen, lernt mehr Mathe! The Grumpy Economist John Cochrane.

Economist's View Mark Thoma. Die wunderbare Welt der Wirtschaft. In diesem Blog blicken wir tiefer in Börsen und andere Märkte - meist mit wissenschaftlicher Hilfe.

Nehmen wir den Fall sinkender Zinsen an. Wegen der sinkenden Zinsen ist künftiger Konsum Ersparnis im Vergleich zu laufendem Konsum weniger attraktiv geworden.

Deshalb sollten die Menschen eigentlich mehr konsumieren und weniger sparen. Das ist ein Grund, warum die Geldpolitik in einer Konjunkturschwäche darauf setzt, mit Leitzinssenkungen den Konsum und damit das Wirtschaftswachstum zu beleben.

Wegen der sinkenden Zinsen sinken auch die Erträge auf vorhandene Ersparnisse. Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte überprüfen Sie Ihre Eingaben. Dezember um Weitersagen Facebook Twitter Email. Denn schaut man nicht auf die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen, sondern die für viele Sparer relevanteren Zinssätze für Spar-, Termin- oder Sichteinlagen, zeigt sich, dass auch zu Zeiten der D-Mark die von den Banken und Sparkassen gebotene Verzinsung häufiger unter der Inflationsrate lag.

In der Grafik ist dieser Sachverhalt für Spareinlagen abgebildet. Insofern erweist sich die Neigung vieler deutscher Anleger, einen erheblichen Teil ihrer Ersparnisse auch langfristig auf Bankkonten zu halten, im Sinne eines langfristigen Vermögensaufbaus als unergiebig. In den vergangenen Jahren waren negative Realzinsen sogar eher die Regel als die Ausnahme.

Bereits vor der Finanzkrise, nämlich in den siebziger Jahren, Anfang der neunziger Jahre sowie in den er Jahren, erhielten Bankkunden insbesondere auf ihre Spareinlagen keine inflationsausgleichende Verzinsung. Wie sich der Zins für Anlagen mit sehr guter Bonität in den kommenden Jahren entwickeln wird, ist schwer vorhersehbar. Die demographische Entwicklung in den meisten europäischen Staaten spricht nicht für eine nachhaltige wirtschaftliche Dynamik.

In einem solchen Falle könnten nach Ansicht dieser Schule auch die Zinsen in Europa noch lange sehr niedrig bleiben. Der Chefökonom der Commerzbank, Jörg Krämer, weist allerdings darauf hin, dass auch in den vergangenen Jahrzehnten die japanischen Anleiherenditen durch die Situation in den Vereinigten Staaten beeinflusst waren. Da in den Vereinigten Staaten früher oder später die Leitzinsen steigen dürften, nimmt Krämer an, dass mit einem Anstieg der amerikanischen Anleiherenditen auch die Renditen deutscher Bundesanleihen steigen könnten — sofern die EZB nicht mit massiven Anleihekäufen gegen halte.

Eine ähnliche Version dieses Artikels ist am August im Finanzteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen. Die meisten Makromodellen berücksichtigen nicht der Einfluss der Zinsen auf Börsenkurse und Immos Da der Preis der Aktien theoretisch die Summe der diskontierten zukünftigen Cash-Flows ist, sollten dann auch bei eine Zinssenkung die Kurse steigen und umgekehrt. Da aber die Zentralbanken Angst vor Borsencrash und fallenden Kursen haben, vermeiden sie Zinserhöhungen oder Verringerung der Geldmenge oder Verlangsamung ihres Wachstums auch wenn sie ratsam sind und umgekehrt.

Der Fehler liegt aber bei den Zentralbanken. Nun, so richtig versteht wohl niemand, was "Geld" ist. Geld idt nicht einfach ein Gegenstand, Ding welches den Handel auf Märkten erleichtert.

Zuallererst ist Geld eine zwischenmenschliche Interaktion, die auch auf Märkten stattfindet. Das ist die Äquivalenzfunktion. Weshalb hat sich endlich Geld als allgemeines Äquivalent zum Kauf der Güter durchgesetzt? Kann man gleich zur Frage kommen: Wie misst Geld den Wert von Gütern?

Ganz einfach über den Preis als Geldwert. Wie bei nachlassender Wirtschaftsdynamik die Investitionen sinken muss auch die Kreditnachfrage sinken. Damit sinken aber nicht nur die Zinsen auf solche Kredite. Die Gewinne auf die Investitionen sinken ebenfalls, die die Zinsen für die Kredite erwirtschaften müssen. Würden die Zinsen nicht sinken, dürften die Gewinne nicht sinken.

Damit die Gewinne nicht sinken, müssten die Löhne sinken, was durch Entlassungen erreicht wird. Damit sinkt aber der Konsum und neue Investitionen lohnen sich nicht mehr, weil sie zu wenig Gewinn abwerfen. Eine typische Abwärtsspirale bildet sich. Es ist völlig klar, wie man aus dieser Abwärtsspirale wieder herauskommt.

Das gelingt nur durch Investitionen. Die wichtige Frage ist also: Wann ist die private Wirtschaft wieder bereit, in der Lage und willens verstärkt zu investieren? Am einfachsten ist der Ruf nach dem Staat. Investiert der Staat auf pump, schafft er Nachfrage nach Industriegütern und Dienstleistungen. Die Unternehmen haben gesicherten Absatz und die Bereitschaft zu investieren steigt. Es werden Arbeitsplätze geschaffen und der Konsum steigt. Jetzt trägt sich der Aufschwung wieder selbst.

Durch staatliche Investitionen müssen nicht nur die Güter schlechthin gekauft werden. Vor allem müssen die Gewinnerwartungen der Verkäufer erfüllt werden. Das dauert aber seine Zeit bis das Vertrauen entsteht. Der Staat muss also immer länger in immer höhere Vorleistungen treten.

Das muss auch dann passieren, wenn nicht gerade eine Finanzmarkt-, Staatsschulden- oder sonst eine Krise droht oder bereits besteht. Wie lange muss die Nullzinszeit andauern, bis unsere Experten die ökonomischen Zusammenhänge erkennen und die Lehren anpassen bzw. Bisher glaubte man darauf verzichten zu können, wenn die Krisen rasch enden.

Wer konnte denn ahnen, dass auch noch im verflixten 7. Jahr, diese Krisen nicht überwunden sind? Jetzt erst werden die Forderungen nach Erklärung immer drängender.

Dabei ziehen bereits wieder düstere Wolken auf, die das nächste wirtschaftliche Unwetter ankündigen. Was wird uns denn der anrückende Hurrikan samt Tsunami alles bringen? Können die Staaten wieder helfen? Ja sie können Zeit schinden, indem sie erneut alle Verluste auf Kredit sozialisieren. Derzeit beträgt der Geldumlauf über Mrd. Soll es so immer weitergehen? Glaubt man einigen Nobelgedächtnispreisträgern für Wirtschaft, dann sagen die Ja.

Geld ist nur ein Token bzw. Oder um eine andere Betrachtung hinzuzufügen: Ein Geldschein ist ein allgemein konvertierbarer Schuldschein. Immer wenn wir Geld erhalten, dokumentiert damit der Geldgeber, dass er uns etwas schuldet und wie viel. Der Witz bei Geld besteht darin, dass jeder in der Gesellschaft bereit ist, diese Schuld zu begleichen.

Erst dadurch lässt sich in einer Gesellschaft in komplexer Arbeitsteilung produzieren und Wohlstand erzeugen. Oder man kann es auch anders ausdrücken: Der Wohlstand einer Gesellschaft kann nur auf Pump erzeugt werden. Über den direkten Tausch von Leistungen wird das Tauschen sehr schnell so komplex, dass wir die meiste Zeit mit der Organisation von Tauschgeschäften statt mit der Produktion von Waren und Dienstleistungen beschäftigt wären.