Matratzen Test 2018

importierte. Ö 7,6 Mio. t Rohöl aus 16 Staaten und 7,1 Mio. t Fertigprodukte (hauptsächlich Benzin und Diesel) D ,7 Mio. t Rohöl und 28,6 Mio. t Fertigprodukte.

Der hohe Gehalt an ungesättigten Fettsäuren sorgt jedoch dafür, dass das Öl schnell ranzig wird. Edelstahl, Feuerfestindustrie, Turbinen, Magnetbänder. Nicht verzweigte Kohlenwasserstoffe neigen gerne dazu, während verzweigte und ungesättigte Kohlenwasserstoffe , sowie Aromaten eine relativ hohe Klopffestigkeit besitzen.

Inhaltsverzeichnis

Von der Pflanze zur Bohne. Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke der Welt und ein wichtiges Handelsgut. Auf einer Gesamtfläche von circa 10 Millionen Hektar werden heute jährlich rund Millionen Säcke à 60 Kilogramm Rohkaffee produziert.

Auch in Raps, Rucola, Brunnen- und Gartenkresse sind Glucosinolate enthalten, diese kommen jedoch lediglich im Hausgebrauch als Würzmittel zum Einsatz.

Eine professionelle Senfölgewinnung erfolgt aus den zuletzt genannten Pflanzen nicht. Kalt gepresstes Senföl gehört zu den wertvollsten Ölen , die in der Speisezubereitung sowie als Heilmittel zur Verfügung stehen. Senföl, das im Kaltpressverfahren gewonnen wurde, behält seine vollständigen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe. Üblicherweise wird eine Schneckenpresse verwendet. Damit die Kaltpressung gute Ergebnisse liefert, muss die Saat sauber sein.

Nur dann wird eine hohe Produktqualität erreicht. Zum anderen wird die Beschädigung der Schneckenpresse verhindert. Diese relativ geringe Endfeuchte ist essenziell wichtig für die Lagerung der Saat über mehrere Monate. Eine kühle Umgebungstemperatur und eine gute Belüftung sind ebenfalls bedeutend.

Bei der gewerblichen Herstellung von Senföl wird die gereinigte und gelagerte Saat in die Schneckenpresse gegeben. Sie liefert das Rohöl. Das Rohöl befindet sich im Rohöltank und wird mit einem Rührwerk permanent durchgerührt. Aus dem Rührwerk läuft das Rohöl mittels Kammerfilterpresse über Platten zum Rohöltank und wieder zurück. Dabei wird das Rohöl weiter gereinigt. Das Senföl durchläuft den Kreislauf mehrere Male. Alle ausgefilterten Feinstoffe sammeln sich als Filterkuchenschicht in den Kammerfilterplatten.

Sobald der gewünschte Reinheitsgrad erreicht wird, wird der Kreislauf unterbrochen und das Öl durch einen Feinfilter bis zum Endtank geleitet. Für den Hausgebrauch ist eine handbetriebene Ölpresse das Mittel der Wahl. Eine einfache Art, Senföl selber herzustellen ist, Olivenöl mit Senfsamen anzureichern. Hierzu ist eine Flasche Olivenöl nötig, die mit einem Esslöffel Senfsamen versehen wird. Die Flasche wird gut verschlossen und für 14 Tage an einem dunklen und kühlen Ort aufbewahrt.

Danach kann das Öl durch einen Filter gegossen und die Senfkörner aufgefangen werden. Das abgeseihte Öl schmeckt und duftet nach einer leichten Senfnote. Das kalt gepresste Senföl gehört aufgrund seiner Inhaltsstoffe und Wirkungen zu den wertvollsten Ölen, die in der Speisezubereitung sowie als Heilmittel zur Verfügung stehen Bildquelle: Enthalten sind ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Die Wirkung von Senföl ist aufgrund etlicher Studien gesichert für diverse Entzündungen, darunter Mandelentzündung, Nebenhöhlenvereiterung, Bronchitis, Erkältung und einige mehr. Senföl ist auf vielerlei Art anwendbar und es gibt Anwendungsgebiete, in denen die klinische Wirksamkeit nachgewiesen wurde. Die Universität Freiburg wies in einer aktuellen Studie die entzündungshemmende Wirkung von Senföl nach.

Beide Studien sind ganz aktuell aus dem Jahr Nicht klinisch belegt, doch von Anwendern aus Erfahrung bestätigt, ist die Wirksamkeit gegen. Die Erfahrungen rühren aus den langen Anwendungszyklen der Naturheilkunde und Volksmedizin, zum Teil auch aus dem hausärztlichen Alltag. Dennoch ist festzustellen, dass die Wirkung nicht bewiesen ist, weil es keine klinischen Studien dazu gibt.

Nicht gesichert, aber bei Laborversuchen und traditionellen Anwendungen aufgezeichnet, ist die Wirksamkeit von Senföl bei. Hier mag sich jeder selbst ein Bild machen, ob und in wieweit Senföl seine Wirkung entfalten kann. Vitamin A ist ein enorm wichtiger Inhaltsstoff.

Er stärkt das Immunsystem , unterstützt die Heilung von Wunden, stärkt die Blasenfunktion, schärft die Sehkraft und ist wichtiger Baustein beim Knochenwachstum. Vitamin B ist wasserlöslich. Es unterstützt den Aufbau von Muskeln und fördert die Verdauung.

Hinzu kommen stoffwechselstärkende und fettabbauen Eigenschaften. Vitamin C ist für das Immunsystem unersetzlich. Es stärkt das Bindegewebe , kräftigt das Zahnfleisch, schärft die Konzentration , begünstigt die Wundheilung und ist für die Konservierung und den Aufbau der Haut, der Knochen und der Zähne erforderlich.

Vitamin D wirkt sich positiv auf die Blutgesundheit aus. Dabei ist es wertvoller Baustein für die Blutgerinnung. Vitamin E stärkt die Augen, dämmt Entzündungen ein und beugt Arteriosklerose vor.

Es gilt als natürliches Konservierungsmittel. Sie balancieren den Wasserhaushalt im Körper aus, wirken blutbildend und regulieren den Säuren-Basen-Haushalt. Nur mithilfe von Kalium ist es möglich, zugeführte Nährstoffe in Energie umzuwandeln. Calcium wird für den Knochenbau verwendet und es ist für die Blutgerinnung erforderlich. Magnesium unterstützt die Muskelfunktionen und hilft dabei, Energie aus zugeführter Nahrung zu gewinnen.

Gleichzeitig wirkt es stärkend auf die Nervenkraft. Phosphor und Chlor übernehmen neben den genannten Aufgaben eine wesentliche Rolle bei der Bildung der Magensäure und beim Nährstofftransport zwischen den Zellen. Senf und Senföl sind altbewährte Hausmittel. Senf bieten breite Anwendungsmöglichkeiten, denn wie im vorigen Kapitel ausführlich beschrieben, sind die Wirkungen vielseitig.

Die krampflösende Wirkung ergibt sich aus der verbesserten Durchblutung, die durch das Senföl angeregt wird. Als Brustwickel löst Senfpaste zuverlässig Schleim und lässt ihn flüssiger werden. Gerade im Bereich der Bronchien , die durch festsitzenden Schleim Schmerzen verursachen, kann eine Anwendung mit Senföl oder Senfpaste plus Wärme eine wahre Wohltat sein. Wer empfindlich ist, sollte die Haut vorher mit einer fetthaltigen Creme einreiben.

Keinesfalls sollte Senföl oder Senf direkt auf die Brustwarzen aufgetragen werden, da das empfindliche Schmerzen verursachen kann. Wenn der Körper aufgrund einer Behandlung mit Senföl oder Senf von einer besseren Durchblutung profitiert, kommt es in der Folge zu Erwärmung der betroffenen Körperpartien, was wiederum zur Eindämmung der Schmerzen führt. Der stoffwechselanregende Mechanismus lässt die Körpertemperatur steigen. Anwender schwitzen leichter, was sich bei beginnenden Erkältungskrankheiten bewährt hat.

Auf diese Weise kann man versuchen, die Krankheit möglichst früh herauszuschwitzen. Bei Niereninfektionen hat sich Senföl als natürliche Alternative zu antibiotischen Mitteln bewährt. Bei Niereninfektionen hat sich Senföl als Alternative zu antibiotischen Mitteln bewährt.

Insbesondere bei der Infektion von Harnwegen lassen sich recht gute Erfolge erzielen. Grund ist die bakterien- und pilzabtötende Wirkung von Senföl innerhalb der harnableitenden Wege. Eine Einnahme von Senföl Präparaten führt dazu, dass die Harnproduktion angekurbelt wird. Dieser Vorgang unterstützt das Ausschwemmen von Schadstoffen einerseits. Andererseits werden die Nieren stärker durchspült. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass Betroffene ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, um die Wirkung des Senföls zu begünstigen.

Antibiotika] gegen Bakterien versagen immer häufiger. Jahrhunderts der Hauptzweck der Erdölförderung. Heute ist Erdöl einer der wichtigsten Rohstoffe der Industriegesellschaft. Es ist der bedeutendste Energieträger, insbesondere als Rohstoff für die Herstellung von Treibstoffen , sowie Ausgangsstoff für zahlreiche Produkte der chemischen Industrie, wie Düngemittel, Kunststoffe, Lacke und Farben oder auch Medikamente.

Als Folge von Gesners Entdeckung begann in der zweiten Hälfte des Man wusste zwar bereits, dass bei einigen Tiefbohrungen nach Sole für die Salzgewinnung Erdöl in die Bohrlöcher eingesickert war, aber gezielt nach Erdöl gebohrt hatte bis dahin noch niemand.

In Wietze befindet sich heute das Deutsche Erdölmuseum. Weltberühmt wurde die Ölbohrung, die Edwin L. Drake bohrte im Auftrag des amerikanischen Industriellen George H. Daher gelten der August und Titusville als die historisch bedeutenderen Daten bzw. Wichtig ist hierbei, dass das Wasser nahe dem Meeresboden ruhig ist und sich nur sehr selten mit Wasser aus geringeren Meerestiefen mischt. Dadurch können sich in der betreffenden Meeresbodenregion leicht sauerstoffarme oder -freie Bedingungen einstellen.

Diese verhindern die vollständige Zersetzung der Algenbiomasse — ein Faulschlamm entsteht. So bilden sich über einige Jahrmillionen hinweg mächtige Sedimentfolgen mit hohem Anteil an organischem Material.

Im Laufe weiterer Jahrmillionen werden die biomassereichen Abfolgen, durch Überdeckung mit weiteren Sedimenten und der kontinuierlichen Absenkung der Sedimentstapel in etwas tiefere Bereiche der oberen Erdkruste Subsidenz , erhöhten Drücken und erhöhten Temperaturen ausgesetzt. Das meiste heute geförderte Erdöl ist stattdessen aus dem immer noch relativ lipidreichen Kerogentyp II Exinit hervorgegangen, der typisch für marine Ablagerungsräume ist.

Es entsteht zwar weiter Gas, aber kein Öl mehr, sondern ein fester Kohlenstoffrückstand. Bei der natürlichen Niedrigtemperatur-Reifung der Kerogene zu Kohlenwasserstoffen fungieren offenbar zudem die Tonminerale im Sediment als Katalysatoren. Dies entspricht im Regelfall einer Versenkungstiefe von bis Metern.

Somit ist aus dem einstigen biomassereichen Sediment ein kohlenwasserstoffführender Tonstein oder, im Fall dass ein relativ hoher Anteil des Planktons aus Kalkalgen bestand, ein kohlenwasserstoffführender Mergel oder Mergelkalkstein geworden. Solche feinkörnigen Gesteine, deren Kohlenwasserstoffgehalt auf einen ursprünglich hohen Gehalt an Biomasse zurückgeht, werden als Erdölmuttergesteine engl.: Die meisten Erdölmuttergesteine entstammen dem Zeitraum von bis Millionen Jahren vor heute Unterdevon bis Unterkreide.

Letztgenannte werden als unkonventionelle Lagerstätten bezeichnet, weil die Ölförderung aus diesen Gesteinen mit althergebrachten konventionellen Methoden nicht rentabel ist. Ab dem Austritt der Kohlenwasserstoffe in das Nebengestein, auch als primäre Migration bezeichnet, spricht man traditionell von Erdöl bzw. Innerhalb des Porenraumes des Nebengesteins wandern Öl und Gas dann aufgrund ihrer relativ geringen Dichte in Richtung der Erdoberfläche. Grundwasserströme sorgen hierbei auch für einen seitlichen lateralen Transport.

Öl und Gas können auf ihrem Weg nach oben auf undurchlässige, weil geringporöse, Gesteinsschichten treffen.

Sind diese Teil einer geologischen Struktur, die aufgrund ihrer Form eine weitere Wanderung auch in seitlicher Richtung verhindert, reichern sich Öl und Gas unterhalb dieser abdichtenden Gesteinsschicht an. Die entsprechende Struktur wird als geologische Falle bezeichnet. Solche Fallen entstehen beispielsweise durch den Aufstieg von Salzstöcken.

In den höchsten Bereichen der Lagerstätte befindet sich aufgrund der geringsten Dichte das Gas. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer Gaskappe. Unterhalb des ölgesättigten Bereiches der Lagerstätte wird der Porenraum des Speichergesteins von dem Grundwasser gefüllt, das ohnehin im Porenraum von Sedimentgesteinen stets vorhanden ist, und das von Öl und Gas aus dem Bereich der Lagerstätte verdrängt worden ist.

Ein geringer Wasseranteil ist jedoch auch im öl- und gasgesättigten Bereich der Lagerstätte noch vorhanden.

Dieses wird als Lagerstättenwasser bezeichnet. Da das geringporöse Deckgestein engl.: Im Fall, dass Erdöl durch diese so genannte tertiäre Migration an oder bis dicht unter die Erdoberfläche gelangt, entstehen Ölsande sowie Asphalt - bzw.

Bei untermeerischen Gasaustritten kann sich bei geeigneten Bedingungen an diesen Stellen im Meeresboden Methanhydrat bilden. Nach Bildung einer Lagerstätte in einer Fallenstruktur kann das darin enthaltene Erdöl, z. Dabei wird das Öl in Gas vorwiegend Methan und Bitumen überführt. Alternative Hypothesen zur Entstehung von förderwürdigen Erdgas- und Erdölvorkommen verneinen, dass diese in geologischen Zeiträumen aus sedimentärer Biomasse hervorgegangen sind. Die deshalb auch unter der Bezeichnung abiotische oder abiogenetische Hypothesen zusammengefassten Ansätze gehen überdies davon aus, dass es sich bei Erdöl und Erdgas nicht um fossile Energieträger handelt, sondern um juvenile und regenerative Energieträger.

Frühe moderne abiogenetische Thesen wurden im Während Mendelejew annahm, dass das Erdinnere aus Eisencarbid bestehe, das mit Grundwasser zu Kohlenwasserstoffen reagiere, postulierten Humboldt und Gay-Lussac, dass Kohlenwasserstoffe aus vulkanischen Quellen stammten.

In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts lassen sich zwei Schulen unterscheiden: Beiden Schulen gemein ist, dass sie den Ursprung der Kohlenwasserstoffe im oberen Erdmantel verorteten, von wo aus diese entlang tiefreichender Störungen , wie sie beispielsweise in Grabenbrüchen auftreten, in die oberen Bereiche der Erdkruste einwanderten.

Hinzu kam, dass aus der Präsenz organischer Verbindungen in Chondriten und dem Nachweis geringer Mengen von kurzkettigen n-Alkanen Methan, Ethan, Propan, Butan in ultramafischen Gesteinen geschlossen wurde, dass im Erdinneren ein stark reduzierendes chemisches Milieu herrsche, das die Bildung von Kohlenwasserstoffen generell erlaube.

Jahrhunderts wurde von der nächsten Generation der Verfechter der russisch-ukrainischen Hypothese Jack F. Kenney, Wladimir Kutscherow zudem ins Feld geführt, dass einerseits die Umwandlung von Methan in längerkettige n-Alkane nach den Gesetzen der Thermodynamik nur unter den Druck- und Temperaturbedingungen des oberen Mantels günstig sei, andererseits die Umwandlung sauerstoffhaltiger organischer Verbindungen, wie Kohlenhydrate , die Hauptbestandteile pflanzlicher Biomasse, in längerkettige n-Alkane nach den Gesetzen der Thermodynamik generell ungünstig sei.

Einer Arbeitsgruppe um Kutscherow gelang zudem der experimentelle Nachweis, dass Methan unter den Druck- und Temperaturbedingungen des oberen Mantels teilweise zumindest in kurzkettige höhere n-Alkane überführt wird. Das vermutlich wichtigste Argument gegen die abiogenetischen Thesen ist, dass der obere Mantel sehr wahrscheinlich kein reduzierendes, sondern ein schwach oxydierendes chemisches Milieu aufweist.

Das Mengenverhältnis der verschiedenen Kohlenstoffverbindungen in Fluideinschlüssen in Mantelgesteinen zeigt, dass Kohlenstoff im oberen Mantel, wenn nicht in Reinform als Diamant , dann weit überwiegend in Form von Kohlendioxid bzw. Karbonat vorliegt, und dass er auch in dieser Form in die obere Kruste und an die Erdoberfläche gelangt.

Überdies erfolgt der Transport des Kohlendioxids nicht als reines Gas bzw. Fluid, sondern stets gelöst in aufdringendem Magma. Die Präsenz wirtschaftlich förderbarer Kohlenwasserstoffvorkommen in Kristallingesteinen lässt sich mit modernen, erst in den er Jahren entwickelten Modellen zur Migration von Fluiden in Krustengesteinen erklären. Hierbei spielt die Permeabilität der Kristallingesteine eine entscheidende Rolle. Ausreichend geklüftetes, relativ oberflächennah liegendes Kristallin im Randbereich eines Sedimentbeckens kann demnach sehr wohl als Speichergestein geeignet sein für biogenetisch entstandene Kohlenwasserstoffe, die aus tief versenkten Muttergesteinen in zentraleren Beckenbereichen stammen.

Auch besagt die biogenetische Hypothese, dass sich Erdöl und Erdgas nicht aus frischer, sondern aus bereits teilweise biotisch, teilweise diagenetisch veränderter Biomasse bilden, sogenannten Kerogenen. Insbesondere in diagenetisch veränderten, ursprünglich biomassereichen marinen Sedimenten , den wahrscheinlichsten Kandidaten für Erdölmuttergesteine, ist das Verhältnis von Sauerstoff zu Kohlenstoff wesentlich kleiner als das Verhältnis von Wasserstoff zu Kohlenstoff, sodass in diesen Sedimenten durchaus thermodynamisch günstige Bedingungen für die Entstehung von Kohlenwasserstoffen herrschen.

Nicht zuletzt sprechen auch Isotopenverhältnisse für die biogenetische These. Die von Kenney, Kutscherow und einigen wenigen weiteren Wissenschaftlern vertretene Ansicht, dass Erdöl- und Erdgaslagerstätten primär das Resultat der vertikalen Migration dynamic fluid injection juveniler Kohlenwasserstoffe aus dem Erdmantel in die obere Kruste seien, und den daraus folgenden Schluss, dass Erdöl und Erdgas keine endlichen Ressourcen seien, dass sich weitgehend ausgeförderte Lagerstätten sogar wieder auffüllten, entbehrt somit einer seriösen wissenschaftlichen Grundlage.

Grundlage für die Erdölsuche ist genaues Kartenmaterial. In bestimmten Gebieten z. Iran kann man Lagerformationen bereits an der Erdoberfläche mittels Luftbildkartierung erkennen. In Gebieten mit mächtiger Überdeckung der tieferen Schichten durch junge Formationen oder im Offshore-Bereich genügt dies nicht. Auch lassen sich aus Luftfotos alleine keine genauen Gesteinstypen oder deren Alter bestimmen.

Interessant sind Stellen, an welchen für darunterliegende Erdölvorkommen typisches Gestein an die Erdoberfläche tritt. Dort werden kleine Gesteinsstücke abgeschlagen und mit einer Lupe bestimmt. Die gezielte Suche nach Erdöl- und Erdgasvorkommen bezeichnet man als geophysikalische Prospektion. Das sichere Aufspüren im Untergrund verborgener Strukturen, in denen sich Öl und oder Erdgas angesammelt haben können, ist in den letzten Jahrzehnten zur wichtigsten Voraussetzung einer erfolgreichen Suche nach Kohlenwasserstoffen Sammelbegriff für Erdöl und Erdgas geworden.

So tritt aus seicht liegenden Lagerstätten ständig Erdöl in geringen Mengen aus. Ein Beispiel dafür ist die seit dem Jahrhundert bekannte, aber mittlerweile versiegte St. Die Suche nach tief liegenden Ölvorkommen erfolgte früher durch eine eingehende Analyse der geologischen Verhältnisse eines Landstrichs. In der Folge wurden dann an ausgewählten Orten Probebohrungen niedergebracht, von denen ca. Am Beginn der Erkundung steht das Auffinden von Sedimentbecken.

Das geschieht häufig durch gravimetrische oder geomagnetische Messungen. Im nächsten Schritt kommt die Reflexionsseismik zum Einsatz. Dabei werden an der Erdoberfläche akustische Wellen erzeugt, die an den unterschiedlichen Bodenschichten reflektiert werden. Je nach Einsatz an Land oder im Wasser werden unterschiedliche Verfahren verwendet.

In der marinen Seismik werden die seismischen Wellen mit Airguns erzeugt. Die Aufzeichnung der Wellen erfolgt mit Hydrophonen , die entweder am Meeresboden ausgelegt oder hinter einem Schiff an der Meeresoberfläche im Schlepp gezogen werden.

Aus den Laufzeiten und Charakteristiken der reflektierten Signale lassen sich Schichtenprofile errechnen. In der frühen Phase der Prospektion werden 2-D-Messungen durchgeführt, in deren Ergebnis man Schichtenprofile entlang von sich kreuzenden Messlinien erhält. Basierend auf den seismischen Daten werden nun auch erste Erkundungsbohrungen getätigt. Im nächsten Schritt werden in ausgewählten Gebieten seismisch 3-D-Messungen durchgeführt.

Hierbei werden die Punkte zum Erzeugen und Messen seismischer Wellen so ausgelegt, dass man ein dreidimensionales Bild der Gesteinsschichten erhält. In Kombination mit bohrlochgeophysikalischen Messdaten kann nun ein quantitatives Modell der Erdöl- oder Erdgasreserven sowie ein Plan für weitere Bohrungen und zur Förderung erstellt werden. Befindet sich eine Erdöllagerstätte nahe der Erdoberfläche, so kann das darin enthaltene, zu Bitumen verarmte Öl im Tagebau gewonnen werden.

Aus tieferen Lagerstätten wird Erdöl durch Sonden gefördert, die durch Bohrungen bis zur Lagerstätte eingebracht werden. Nach Abschluss der Bohrarbeiten kann auch eine reine Förderplattform eingesetzt werden, Beispiel: Hierbei lösen sich Isotope des Radiums zusammen mit anderen Elementen im Tiefengrundwasser, das u.

Das Lagerstättenwasser steigt bei der Erdölförderung zusammen mit Öl und Gas in den Förderleitungen zur Erdoberfläche auf. In den dabei entstehenden Krusten, die als engl.

In anderen zur Ölförderung eingesetzten Gerätschaften, z. Wasserabscheidern , finden sich die ausgefallenen Sulfate und Karbonate in Schlämmen, die überwiegend aus Schweröl und ungewollt mitgeförderten, feinen mineralischen Bestandteilen des Speichergesteins bestehen. In Ländern, in denen deutlich mehr Öl oder Gas gefördert wird als in Deutschland, entstehen auch deutlich mehr Abfälle, jedoch existiert in keinem Land eine unabhängige, kontinuierliche und lückenlose Erfassung und Überwachung der kontaminierten Rückstände aus der Öl- und Gasproduktion.

Die Industrie geht mit dem Material unterschiedlich um: Dort hatte das Unternehmen Ashland Inc. An einigen dieser zum Bau von Zäunen oder Klettergerüsten genutzten Rohre traten Strahlendosen von bis zu Mikroröntgen pro Stunde auf, so dass die Grundschule und einige Wohnhäuser nach Entdeckung der Strahlung sofort geräumt werden mussten.

So wurde sie jeweils unmittelbar nach den beiden Weltkriegen auf 20 Jahre geschätzt. Trotz erheblich höherem Verbrauch und einer sehr dynamischen Wirtschafts- und Technikentwicklung ist sie danach jeweils angestiegen.

Nach einer Krise in den er Jahren wurde sie auf 25 Jahre angesetzt. Diese Konstanz der Reichweite wird auch mit dem Stichwort Erdölkonstante benannt.

Weil aber mittlerweile die Kosten für die Förderung unkonventioneller Erdöllagerstätten, wie Ölsand oder Schweröl, so weit gesunken sind, dass sie annähernd im Bereich der Kosten der konventionellen Erdölförderung liegen, werden solche unkonventionellen Lagerstätten nunmehr den Ölreserven eines Landes hinzugerechnet.