Schweizer Rennsport News - Autorennsport CH


Alessio bremste auf der Zielgeraden sehr stark ab und es wäre beinahe zu einer Kollision zwischen uns gekommen. Ziel der Strategie bleibt, die Absicherungskosten in Seitwärtsmärkten zu verdienen und im Falle eines Einbruchs zu jedem Zeitpunkt eine Kernabsicherung an Bord zu haben.

Wie soll ich meine ETFs kombinieren?


Man muss in Hockenheim sicherlich nicht zwingend gewinnen, um den Titel zu holen. Es ist vor allem wichtig im ersten Rennen gut zu punkten, um auch im zweiten Lauf noch im Titelrennen zu liegen. Denn ich erwarte, dass der Titel am Sonntag entschieden wird. Wir wollen unseren Teamkollegen im Titelkampf eine faire Protektion geben, haben aber natürlich auch eigene Ambitionen auf ein gutes Ergebnis. Die Konstellation mit Thomas Jäger anzutreten ist toll. Ich bin sehr motiviert und wir wollen beim Finale eine gute Leistung zeigen.

Er war während der acht Runden Gleichmässigkeitsprüfung mit den geringsten Zeitabweichungen unterwegs und wurde als Sieger geehrt. Er beendete sein Debüt mit dem elften Rang. Porsche Super Sports Cup: Thomas Fleischer kämpfte lange auf Rang zwei in der Gruppe 5c um einen der heissbegehrten Pokale, bis es ihn im Zweikampf eine Runde vor dem Zieleinlauf drehte und er bis auf Rang acht zurück gereicht wurde.

Ähnlich erging es Marcel Wagner, der sich in der Gruppe 7c mit dem Teamkollegen Otto Klohs schnell von den Verfolgern um mehr als 40 Sekunden absetzte. Seine Führung verlor er aufgrund eines Drehers im letzten Renndrittel. Er wurde von den Reifenstapeln abgefangen und konnte daraufhin nur noch zusehen, wie das Schwesterauto mit Otto Klohs den ersten Platz erbte und den Sieg nach Hause fuhr. Ich bin mir sicher, dass die Rennroutine schnell wiederkommt. Er erwischte einen mässigen Start und landete nach einem Überholversuch abgedrängt in die Wiese mitsamt der Konkurrenz im Aus.

Marco Zolin- Meyer kämpfte in der Gruppe 7e um eine Podiumsposition musste sich am Ende jedoch äusserst knapp mit einem vierten Rang begnügen.

Achte die karierte Flagge. Startfahrer Carlo Lusser hatte noch mit seiner Qualifikationszeit gehadert, blieb dann aber bis zum Wechsel auf den Fahrerkollegen in Schlagdistanz zur Spitze. Thomas Fleischer sicherte auf seinem Turn den zweiten Rang mit einer lupenreinen Fahrweise bis über die Ziellinie, was im Team als versöhnlicher Abschluss gefeiert werden konnte.

Zum Saisonende teilt sich Seiler seine Corvette Z R GT3 wieder mit Jeroen Bleekemolen. Gemeinsam mit dem Niederländer startete der Schweizer bereits beim Rennwochenende auf dem Nürburgring. Die Kombination war höchst erfolgreich: Nach der perfekten Zusammenarbeit mit Jeroen auf dem Nürburgring haben wir sofort vereinbart, auch beim Finale zusammen zu fahren.

In Hockenheim wollen wir nochmals alles geben. Es wäre toll, wenn wir beim Finale nochmals die Chance haben, gemeinsam auf das Podium zu fahren. Wir werden in jedem Fall in Hockenheim nochmals angreifen. Das entspricht ungefähr dem bisherigen Saisonschnitt nach vier von fünf Wertungsläufen.

Prominente Unterstützung erlangt Morand Racing. Das spannende Rennen in Austin hatte Michelin zu verantworten. Denn während Toyota keine Probleme hatte Doppelstints mit einem Reifensatz zu fahren, waren die Reifen auf den R18 bei 30 Grad Aussentemperatur in Texas jeweils fertig, nachdem eine Tankfüllung Diesel verfeuert war. Bei jedem zweiten Boxenstopp holte Toyota so immer wieder massiv auf. Toyota konnte über die insgesamt sieben Boxenstopps im Rennen insgesamt 90 Sekunden auf Audi gutmachen, doch der bessere Speed der R18 gab letztendlich den Ausschlag zum Sieg.

McNish fuhr 23,6 Sekunden vor Sarrazin über die Ziellinie. Das Team hat unser Auto gut abgestimmt, aber letztendlich fehlte uns nach dem verregneten Freitag einfach Trainingszeit im Trockenen. Fässler lieferte eine Flugeinlage ab, nachdem der Schweizer beim Überrunden der beiden Werks- Porsche in der Startphase über einen Kerb geriet und die Luft katapultiert wurde.

Nach dem Fahrerwechsel auf Lotterer blieb das Getriebe des R18 im fünften Gang stecken, eine Sicherung hatte sich bei der Flugshow zuvor gelöst. Anschliessend folgte noch eine Durchfahrtsstrafe nach einem Tempoverstoss in der Boxengasse. Nur ein delaminierter Vorderreifen sorgte kurz für erhöhten Blutdruck bei Senna, ansonsten fuhren die beiden Aston Martin- Werksfahrer souverän zu einem makellosen ersten gemeinsamen Klassensieg in der Sportwagen- WM.

Aston Martin Racing reparierte zwar noch, doch die technischen Kommissare untersagten die Fortsetzung des Rennens. Bei den beiden finalen Rennen steht der "Liga der Supersportwagen" der spannendste Titelkampf in der Geschichte der Serie bevor.

Yvan Muller zum 4. Das Team musste einige Opfer bringen, aber jetzt hat es sich ausgezahlt. Ich glaube, das Beste ist es, dieses Rennen als ein ganz normales zu betrachten und nicht als das letzte der Saison. Wir werden sechs Stunden lang alles geben. Wenn wir alles richtig machen und das nötige Glück auf unserer Seite haben, dann werden wir glücklich nach Hause fahren", gibt Ramos einen Einblick in die Stimmungslage beim in der Meisterschaft führenden Kessel- Trio. Entsprechend motiviert wird das letzte Rennen des Jahres in Angriff genommen.

Für uns wird es einfach darauf ankommen, unser Bestes zu geben", sagt Stippler und zählt in diesem Zusammenhang auf seinen Heimvorteil: Teamkollege Mies stellt klar: Wir haben alles, was wir brauchen. Ich erwartete bis zur Karierten Flagge ein spannendes Rennen.

Leinders kennt die Situation aus dem vergangenen Jahr, doch es gibt einen wesentlichen Unterschied. Der komplette Druck lastete auf uns. In diesem spüren wir keinen Druck. Wo und wann genau der Test stattfinden wird, ist derzeit noch unklar. Sicher ist aber, dass Müller bei den Verantwortlichen von Audi sehr hoch im Kurs steht. Wir beobachten ihn schon lange. In der Gesamtwertung belegt der jährige Draco- Pilot derzeit Rang sieben.

Sein bisheriges Highlight der Saison Und eigentlich sollte damals der letzte Rennlauf auch der Abschied des nun doch schon in die Jahre gekommenen RM1 sein. Doch ausgerechnet bei seinem letzten offiziellen Einsatz versagte ein Achswellengelenk seinen Dienst und Reto musste kurz nach dem Start hilflos ausrollen. Diese offene Mick- Rechnung will er dieses Jahr noch begleichen… Mickhausen wir kommen und lassen den RM1 noch einmal die Strecke hoch.

Fahrer Stefan Fallet mit seinem er- Diebels wird mit dabei. Zum Ende dieser Saison beginnt das Team schon mit den Vorbereitungen für Inhaber Thomas Sandmann, der in jungen Jahren die legendären Tourenwagen der Gruppe A pilotierte und später als Teamchef für viele Gesamtsiege und Meistertitel seiner Fahrer in Marken- und Langstrecken- Pokalen verantwortlich zeichnete, kennt insbesondere die Seat- Rennwagen schon seit über 10 Jahren.

Auch bei Topcar ist man höchst motiviert: Der Schweizer erhielt den Sieg allerdings erst nach Rennende am grünen Tisch zugesprochen. Somit fiel der Belgier, der im zweiten Rennen mit Platz zwei den vorzeitigen Meisterschaftsgewinn gefeiert hatte, vom ersten auf den Ich fuhr allerdings die schnellste Rennrunde und war direkt hinter Alessio, also habe ich den Sieg auf jeden Fall verdient", freute sich Boschung über den ersten Saisonsieg seines Teams KUG Motorsport.

Picariello hatte nach dem Überfahren der Ziellinie stark abgebremst und dadurch den folgenden Boschung behindert, der Picariellos Auto nur knapp ausweichen konnte.

Im Windschatten des jeweiligen Kontrahenten tauschte das Trio mehrfach die Positionen und zunächst sah es danach aus, als ob sich Kremer durchsetzen könnte. Günther hatte vor dem Gastspiel in der Slowakei noch Chancen auf den Meisterschaftssieg, fiel aber in den ersten beiden Läufen vorzeitig aus. Nach der erfolgreichen Premiere in der Slowakei vor 8. September traditionell das Saisonfinale stattfindet.

Ich fuhr allerdings die schnellste Rennrunde und war direkt hinter Alessio, also habe ich den Sieg auf jeden Fall verdient. Alessio bremste auf der Zielgeraden sehr stark ab und es wäre beinahe zu einer Kollision zwischen uns gekommen.

Ich musste schnell reagieren und ausweichen - das war nicht ungefährlich. Das gesamte Rennen war sehr turbulent. Der Start ist mir gut gelungen und ich machte Positionen gut. Nachdem mich Alessio passiert hatte, musste ich mich gegen Beitske verteidigen.

Glücklicherweise ist mir das gelungen und ich kann mit einem Sieg im Gepäck abreisen. September in der Nähe von Bratislava ein Wochenende zum Vergessen.

Doch dann sorgte der Junior im Qualifying für eine faustdicke Überraschung: Mit einer perfekten Runde holte er sich den dritten Platz. Ein jähes Ende nahm der zweite Lauf in der Slovakei, der am Sonntag stattfand. Mario Farnbacher präsentierte in der Startphase eine bärenstarke Leistung, indem er gleich mehrere Positionen gutmachte. Dann wurde der Porsche- Fahrer allerdings aus dem Rennen geworfen: Ein Konkurrent hatte ihn von der Strecke geräumt.

Dementsprechend fällt das Fazit von Philipp Frommenwiler aus: Nichtsdestotrotz haben wir es geschafft, mit einer wirklich starken Performance Akzente zu setzen. Für das Finale stimmt uns dies zuversichtlich. Die beiden Corvette- Piloten eroberten durch ihren fünften Saisonsieg nach einem packenden Rennen in der Slowakei vor 8.

Ich hoffe, dass wir es in diesem Jahr schaffen, auch nach dem letzten Rennen an der Tabellenspitze zu liegen. Durch einen kleinen Fehler von Keilwitz in der Startrunde konnte Buhk dann für wenige Kurven die Führung übernehmen, bevor der Corvette- Pilot konterte und wieder vorn lag. Mies ging nach dem Fahrerwechsel knapp hinter Alessi als Zweiter wieder auf die Strecke und brachte seinen Audi 1, Sekunden hinter der siegreichen Corvette ins Ziel. Im Rennen heute war es deutlich wärmer als an den beiden vergangenen Tagen, das Auto war deutlich besser zu fahren als zuvor.

Über unseren Speed im Rennen war ich überrascht, denn in den vergangenen Tagen haben wir uns hier sehr schwer getan. Abt Racing als Vierte ins Ziel. Abt Racing im Audi R8. Bis zum Fahrerwechsel baute Knap den Vorsprung auf fünf Sekunden aus.

Nach dem Pflichtboxenstopp setzte Den Boer dann die starke und fehlerlose Fahrt fort und lag zwischenzeitlich mit 15,2 Sekunden Vorsprung an der Spitze, bevor er Tempo rausnahm und souverän zum ersten Saisonsieg fuhr.

Aber mein Vorsprung war gross genug. Kechele und Teamkollege Dominik Schwager 36, München mussten sich aus dem Kampf um die Podiumsplätze vorzeitig verabschieden. Der Schweizer führte zu Rennbeginn, musste dann aber in der zweiten Rennhälfte die Führung nach einem zu langsamen Boxenstopp an Bourdeaux und dessen Teamkollege Alfred Renauer 28, München abgeben. Das Audi- Duo startet von der Pole Position in das Alpine hat das erste Rennen seit dem Motorsport- Comeback der Traditionsmarke zu Jahresbeginn gewonnen.

Den Grundstein zum ersten Sieg von Alpine seit dem Langstreckencomeback legte Ragues mit einem starken Stint in der in der ersten Rennstunde.

Der Franzose profitierte dabei von seinen exzellenten Michelin- Regenreifen. Hartley schaffte es gegen Rennende noch den Rückstand auf die Alpine wieder zu reduzieren, musste sich aber schliesslich gemeinsam mit Jonathan Hirschi mit 38 Sekunden Rückstand und Rang zwei zufrieden geben.

Das Rennwochenende auf dem Slovakia Ring September markiert das Der Lauf am Sonntag live bei kabel eins ab Niemand hatte vorher von mir gehört und nach der Pole und dem Sieg fragte sich jeder, wer ich bin. Daraufhin musste ich beim Rennleiter antreten. Die Predigt werde ich wohl nie vergessen.

Nur zwei Wochenenden hat der Routinier, der stets eine Corvette steuerte, ausgelassen. Wie meinen ersten Sieg auf dem Lausitzring mit Patrick Gerling. Leider ist die Corvette am nächsten Tag in der Mauer gelandet und wir mussten die folgende Veranstaltung in Zolder auslassen. Ein Highlight war auch das Rennen auf dem Nürburgring Ich lag bis kurz vor Rennende in Führung, dann fing es zum regnen an.

Ich bin nur noch herumgerutscht und am Ende Dritter geworden. Dafür bin ich ihr sehr dankbar, denn wenn sie nicht hinter mir und dem Sport stehen würde, würde ich sicherlich nicht mehr im Rennauto sitzen.

Oder die ersten motorsportlichen Gehversuche von Christopher Haase, aber auch die beiden damals erst jährigen Tschechen Martin Matzke und Jiri Skula, die das Feld aufgemischt haben. Die Überleitung zu mir dann war kurz und prägnant: In Austin will die Marke am Während sich die Fahrer mit dem Studium von Videos und im Simulator auf die Strecke vorbereiten, haben die Ingenieure von Audi Sport die Einsatzbedingungen für den Audi R18 e- tron quattro mit Hilfe mathematischer Simulationen vorausberechnet.

Möglicherweise steht Audi vor einer weiteren Herausforderung: Neben dem Wettbewerb im Starterfeld schenken sich auch die beiden Audi- Fahrermannschaften untereinander nichts: Zuletzt trennten die Startnummern 1 und 2 im Qualifying in Brasilien lediglich fünf Hundertstelsekunden. Wolfgang Ullrich Audi- Motorsportchef: Die Fahrer schätzen sie sehr hoch ein. Ich hoffe, dass unsere Mannschaft und die Autos dort auf Anhieb gut zurechtkommen.

Es ist ein wichtiges Rennen in einem für Audi sehr bedeutenden Markt, deshalb wollen wir ein gutes Ergebnis erreichen. Daran wollen wir anknüpfen. Spannend wird es auch dadurch, dass die Rennstrecke für uns alle absolutes Neuland ist.

Auf diese vielfältigen Herausforderungen bereiten wir uns gründlich und konsequent vor. Allerdings waren wir noch nie in Austin.

Darauf freuen wir uns - nicht nur auf den Kurs, sondern auch auf die attraktive Stadt. Ich fahre sehr gerne in Amerika, denn dort haben die Rennen immer ein besonderes Flair.

Bereits im Simulator war die Strecke sehr anspruchsvoll. Die Kurvenkombinationen sorgen mit ihren unterschiedlichen Geschwindigkeiten und den Radien für einen Rhythmus, an den wir uns erst gewöhnen müssen. Wichtig ist auch, das Auto auf der relativ breiten Strecke sehr präzise zu platzieren. Wir alle freuen uns schon auf dieses Rennen.

Zur Vorbereitung haben wir zwei Möglichkeiten: Videos von anderen Rennserien studieren und mit dem Simulator arbeiten. Vor Ort müssen wir uns dann möglichst schnell an die Strecke gewöhnen. Ich habe schon viele positive Kommentare zu dieser Strecke gehört.

Die erste Passage in Austin erinnert mich an den Kurs in Suzuka. Aber es gibt auch mehrere Spitzkehren, die typisch sind für neue Strecken. Auf die Mischung bin ich gespannt und ich hoffe, dass unser R18 e- tron quattro auch dort schnell sein wird.

In Amerika gibt es ein enthusiastisches Rennsport- Publikum. Ich habe mir schon die Aufzeichnungen von einigen Rennserien angesehen, die dort gefahren sind. Es ist eine interessante Strecke und ich freue mich immer, neue Kurse kennenzulernen.

Sein Tempo konnte keiner der Verfolger mitgehen, so dass der Abstand zu Rang 2 nach acht Runden bereits über 10s betrug. Runde zum Stopp reinkam. Nach dem Pflichtstopp wurde es allerdings noch einmal spannend. Somit musste der Schweizer noch einmal Gas geben. Am Ende ging es mit 9,5s Abstand über den Zielstrich. Der hatte mit seinen Reifen zu kämpfen und beklagte sich über mangelnden Grip. Kurz vor Schluss brach auch noch der Auspuff, wodurch der Ladedruck verlorenging.

Der dritte Platz im Gesamtklassement, sowie Rang 2 in der Division 1 war dem Schweizer aber dennoch sicher. Aufregung herrschte dann plötzlich beim Boxenhalt: Ausgelaufenes Öl drohte sich zu entzünden, woraufhin das komplette Schmiermittel mühevoll entfernt werden musste. Hinter Bickel fuhr Dr. Nach einer starken Anfangsphase übergab Schönau den Radical an der fünften Gesamtposition. Leimer profitierte von den Ausfällen von Coletti und Nasr. Fabio Leimer hat seine Chance genutzt: Auch für Daniel Abt war es ein Rennen zum Vergessen.

Der Jährige fuhr nach einem Reifenschaden als Ich hatte einen guten Start und konnte die Führung noch vor der ersten Kurve übernehmen. Dies war sehr wichtig für mich. Das hat das Rennen für mich ein wenig vereinfacht. Ich denke im ersten Stint wäre Bird vielleicht etwas schneller gewesen. Unser Boxenstopp war super, hiermit einen riesen Dank an das ganze Team. Ich habe wie wild gepusht.

Leimer schob sich noch vor der ersten Schikane an Bird vorbei. Bird blieb bis zu seinem Pflichtboxenstopp in Runde 20 länger auf der Strecke als Leimer, der bereits in Runde elf seine Reifen wechselte.

Die Taktik wäre beinahe aufgegangen, doch bei Birds Stopp klemmte das rechte Hinterrad. Bird verlor gute sechs Sekunden und reihte sich hinter Leimer wieder ein. In der Folgezeit holte Bird Sekunde um Sekunde auf und lag in der Schlussphase des Rennens praktisch in Leimers Heck, wurde von seinem Team jedoch zurückgepfiffen, um Platz zwei sicher ins Ziel zu fahren.

Denn auch Bird profitierte von den Ausfällen der Titelkonkurrenz. Für Coletti war Monza der sechste Ausfall in Serie. Der Monegasse war bei seinem Pflichtstopp zu schnell in der Box unterwegs. Die folgende Durchfahrtsstrafe warf ihn aussichtslos zurück — Sechs Runden vor dem Ende gab Coletti auf. Nasrs Rennen war in Runde 18 nach einem technischen Defekt beendet. Nachdem er bereits eine Woche zuvor das Stunden- Rennen im belgischen Zolder gewonnen hatte, ist er nun der erste Fahrer in der Geschichte des Motorsports, der zwei Gesamtsiege bei Stunden- Rennen an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden feiern konnte.

Das ist ein wirklicher Langstreckenfahrer! Dabei trug er natürlich seinen Tirolerhut, der als sein Markenzeichen gilt. Der Hofor- Mercedes blieb jedoch auch nicht von Problemen verschont.

Das belegte auch die relativ hohe Ausfallquote: Von den 56 gestarteten Autos wurden sechs Fahrzeuge wegen unzureichende Distanz nicht gewertet. Elf Autos fielen offiziell aus. Später fiel das Team wegen eines Lochs im Kühler jedoch wieder zurück. Stefan Mücke wurde zur Beobachtung ins Krankenhaus transportiert, hatte aber keine ernsthaften Verletzungen. Die Kollision bedeutete auch das vorzeitige Aus für den Clickvers.

Dass die Piloten mehr und mehr aufs Ganze gehen, zeigte sich dann auch am Sonntag beim Sprintrennen in Monza, das zur Crash- Orgie mutierte. Den Sieg bei dem actiongeladenen Rennen sicherte sich der Brite Jack Harvey vor Daniil Kyvat, der bereits den ersten Lauf am Samstag gewinnen konnte und mit seinem zweiten Rang weiter alle Chancen auf den Titelgewinn hat.

Jetzt ist es in der Meisterschaft sehr eng, was sehr anspornend ist. Das Rennen hatte es wie der Titelkampf in sich: Bereits beim Start krachte es. Die beiden Piloten blieben unversehrt, schieden allerdings aus. Den wohl spektakulärsten Crash des Rennens lieferte Adderly Fong, der bei einem Überholversuch am Ende der Geraden auf seinen Konkurrenten auffuhr und mit seinem Boliden abhob.

Der Gesamtfünfte Conor Daly war derweil damit beschäftigt, von Platz 23 aus durch das Feld zu pflügen. Am Ende reichte es immerhin noch zu Rang acht. In Runde zwölf zog der Russe auch an Regalia vorbei. Nachdem bei Williamson die Reifen stark abbauten, holte sich Kyvat auch Rang zwei.

Zum Sieg reicht es dann aber nicht mehr ganz: Mit nicht einmal einer Sekunde Vorsprung holte sich Harvey seinen zweiten Saisonsieg. Bergrennen Gurnigel stehen am 7. Nun heisst es Asphalt statt Sägemehl, Rennoverall statt Zwilchhosen und Tagessieger statt König — und der dürfte für einmal nicht Steiner Marcel heissen. In diesem Jahr ist Marcel Steiner allerdings nicht der grosse Favorit. Um sich seinen Fans beim Heimrennen trotzdem in Aktion zu präsentieren, steigt er auf den Martini- Sportwagen um, mit dem er und seine ersten beiden Tagessiege am Gurnigel eroberte.

Der Walliser führt mit seinem Lola- Cosworth die Schweizer Bergmeisterschaft an und hat sich auch den zweiten Tagessieg am Gurnigel nach zum Ziel gesetzt. Einzig ein Defekt oder ein Ausrutscher in einem Rennlauf könnte Berguerand um den Sieg bringen und Steiner den Weg zu einem neuerlichen Volltreffer ebnen. In allen Kategorien ist praktisch die gesamte Schweizer Bergelite präsent.

Bei den Tourenwagen ist die Ausgangslage in der Bergmeisterschaft ziemlich klar: Das Gurnigelrennen könnte durchaus schon eine Vorentscheidung bringen. Als attraktive Neuerung werden erstmals zwei Grossleinwände im Zuschauerraum im Laas und im Zielbereich aufgestellt. Auf ihnen können der Start der einzelnen Teil- nehmer und die Passage in einer äusserst attraktiven Kurve gezeigt werden. Kein Grund also, wegen der Formel 1 auf das Rennen am Gurnigel zu verzichten.

Ebenfalls zum ersten Mal erhielten die Organisatoren die Bewilligung, Shuttleflüge mit dem Helikopter vom Start ins Ziel und umgekehrt anzubieten. Einer der Piloten wird das Urgestein Jimy Hofer sein. Wer bequem ins Renngelände gelangen will, benutzt vorzugsweise den Shuttledienst mit Postauto- Bussen oder erreicht seinen bevorzugten Zuschauerplatz über das Ziel im Gurnigelbad.

Viele Fans wollen sich allerdings die Gelegenheit nicht entgehen lassen, zuerst im Fahrerlager oder am Start Rennluft zu schnuppern, bevor sie den Weg zu den prächtigen Naturtribünen in Angriff nehmen. Eisenmann verbindet seit Jahren eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem nationalen und internationalen Motorsport und verfügt über eine voll ausgerüstete mechanische Werkstatt.

Sie fertigt Auspuffanlagen und Sportschalldämpfer, die mit handgearbeiteter Perfektion aus hochwertigem Edelstahl hergestellt werden. Die Strömungstechnik, Rohr- und Dämpferdimensionierung eines Eisenmann- Sportschalldämpfers sorgt für optimale Motorleistung und Drehmoment in allen Fahrsituationen.

Jeder Sportschalldämpfer wird durch aufwendige Messverfahren auf Motortyp, Fahrzeug und Verwendungsbereich abgestimmt. Wir sind überzeugt, mit dieser Partnerschaft die für den SLK optimalste Auspuffanlage verbauen zu können und freuen uns auf die gemeinsame Zukunft.

Der Franzose gewann ein Chaos- Rennen in Baltimore. De Silvestro auf Platz 5. Das lag zwar nicht unbedingt an ihm selbst, doch das wird dem Franzosen am Ende egal sein. Zuvor sorgten mehrere Unfälle bei Neustarts dafür, dass er nach vorne gespült wurde. Nach dem letzten Neustart sah sich noch Marco Andretti in Front.

Seine Führung war symptomatisch für das Chaos. Denn in den letzten 10 Runden wurde er von Platz 1 bis auf Position 10 durchgereicht, da überhaupt nicht die Geschwindigkeit hatte, vorne zu fahren. Lediglich durch die vielen Unfälle kam er nach vorne. Doch Pagenaud setzte sich um 4 Sekunden ab und gewann am Ende souverän.

Bourdais, der zwischenzeitlich führte, kam danach aber noch einmal zurück und wurde Dritter. Platz 4 ging an Justin Wilson. Auch er überstand das Rennen nicht ohne Dreher. In der Haarnadelkurve war es wiederum Bourdais, der ihn leicht am Heck traf. Ein tolles Rennen lieferte auch Simona de Silvestro ab. Sie kam auf Platz 5 ins Ziel. Gewinner des Rennens war einmal mehr Helio Castroneves, der trotz eines neunten Platzes seine Tabellenführung gegenüber Scott Dixon auf 49 Zähler ausbauen konnte.

Power, der bis dahin dominierte, versuchte bei einem Neustart Bourdais auf der rechten Seite zu überholen. Dabei übersah er Dixon und drückte ihn in die Mauer. Das Rennen war für den Neuseeländer beendet. Erst über den Boxenfunk hat er erfahren, dass er von Dixon berührt wurde.

Nach einem Elektrikproblem kam er nicht mehr vorwärts und stieg aus. Seine Titelverteidigung ist mit 74 Punkten Rückstand bei noch 3 ausstehenden Rennen immer unwahrscheinlicher. Audi siegt weiter Audi bleibt in der Sportwagen- Saison bisher ungeschlagen.

Doch dann erlebte das Fahrertrio eine ungewöhnliche Pechsträhne. Es war verkantet montiert worden. So musste Duval eine Runde auf drei Rädern komplettieren. Am Ende durfte sich Audi- Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich dennoch über ein Rennwochenende freuen, das keine Wünsche offen gelassen hat. Das Audi Sport Team Joest hat mit den Startplätzen eins und zwei, der schnellsten Rennrunde und dem Doppelsieg das maximal mögliche Ergebnis erzielt und den ersten Sieg in Südamerika gefeiert.

Lediglich der mit Spannung erwartete Kampf mit Toyota fiel aus. Der einzige Rennwagen des Herausforderers war bereits in Runde 25 in einen Unfall verwickelt worden und musste deshalb das Rennen vorzeitig beenden. In drei Wochen will Audi Sport seine Erfolgsserie fortsetzen. Es war ein Rennen mit sehr vielen Zwischenfällen. Doch wir hatten zum Glück überhaupt keine Probleme. Deshalb hatten wir in der Schlussphase auch kaum noch Druck von hinten und konnten den Sieg nach Hause fahren.

Wir haben alle einen guten Job gemacht. Es tut mir leid für den Audi 2, aber wir sind dadurch in der Meisterschaft etwas näher gekommen. Natürlich war es die Priorität, dass ein Audi gewinnt. Das ist uns gelungen, auch wenn es ein sehr schwieriges Rennen für das Auto mit der Nummer 2 war.

Schade, dass der Toyota ausgeschieden ist, denn danach war es nicht mehr ganz so spannend. Das ganze Team hat eine tolle Arbeit geleistet. Wir können zufrieden sein. Wir haben heute natürlich auch etwas vom Pech der anderen profitiert. Deshalb musste ich im Verkehr weniger riskieren und fuhr mit einem Sicherheitspolster. Das zeichnet sich schon jetzt ab: Wie viele es von welcher Sorte sein werden, das ist derzeit noch nicht klar.

Und er scheint bereits mit zehn Neuwagen zu rechnen: Ein paar mehr dürften es aus der Sicht von Lotti schon noch werden. Fahrzeuge nach altem Reglement - nach Lottis Rechnung also mindestens zehn - sind dringend erforderlich. Fraglich ist nur, wer sich darauf einlässt, mit altem Material maximal um den Titel in der "B- Wertung" zu fahren.

Lesen Sie in der Übersicht mehr über mögliche Szenarien. Aus München kommt und wohl auch darüber hinaus kein Neuwagen. Der deutsche Hersteller will sich künftig auf andere Bereiche im Kundensport- Programm konzentrieren, deren Reglements serienübergreifend gelten. Die derzeit schnellsten Autos im Feld wären nicht schnell genug, um es mit den Neuwagen aufzunehmen. In der "B- Wertung" hätte man mit dem Cruze aber sicher ein schlagkräftiges Fahrzeug.

Der werksseitige Einstieg ist besiegelt. Ein drittes Auto ist denkbar. Mit der US- amerikanischen Marke ist daher nicht zu rechnen. Honda bleibt werksseitig dabei. Und die Japaner könnten ihr Engagement ausbauen, wie Lotti angedeutet hat. Ob alle Honda- Autos dem neuen Reglement entsprechen oder ob sich vielleicht der eine oder andere "Jahreswagen" unters Feld mischt, ist noch nicht klar, aber durchaus möglich.

Nach dem erfolgreichen Rollout im Juni auf der Porsche- Teststrecke in Weissach durchläuft der völlig neu konstruierte Sportprototyp eine Phase von Funktionstests. Der ehemalige Formel- 1- Testfahrer aus der Schweiz zählt seit dem 1. Doch wir stellen uns gerne dieser Herausforderung. Christoph Zwahlen verunglückt Er und sein grüner Opel Kadett waren einer der Publikumslieblinge bei den heimischen Bergrennen.

Zwahlen erlitt beim Highspeed Unfall mehrere Brüche in den Beinen und wurde ins Spital in Sion geflogen wo er sofort operriert wurde. Laut aussage der angehörigen geht es dem Thurgauer den umständen entsprechend gut. Von unserer Seite wünschen wir rasche und gute Genesung und freuen uns auf die fortsetzung der Karriere des schnellen Sympathieträgers.

Dieser übernahm nun auch die alleinige Führung in der Schweizer Rennwagen Bergmeisterschaft. Die beiden Audi- Fahrermannschaften lieferten sich einen spannenden Kampf um die besten Positionen in der Startaufstellung.

So knapp das Ergebnis des Samstags war, so wenig lässt es einen Rückschluss auf die Kräfteverhältnisse am Sonntag zu.

Zudem erwartet das Audi Sport Team Joest einen zusätzlichen Boxenstopp im Vergleich zum stärksten Mitbewerber Toyota, da das Tankvolumen des Diesel- Hybridsportwagens ebenfalls reglementbedingt deutlich kleiner ausfällt.

Eurosport sendet in Deutschland eine Zusammenfassung des Rennens am Dienstag, dem 3. Stimmen nach dem Qualifying Dr. Ich freue mich sehr über die Startplätze eins und zwei — das war eine tolle Leistung. Aber am Sonntag wartet eine neue Aufgabe auf uns. Wir werden voraussichtlich einen Boxenstopp mehr als unsere Konkurrenten von Toyota einlegen müssen, da das Tankvolumen vor Le Mans noch einmal geändert wurde. Aber wir werden alles geben, um trotzdem ein gutes Ergebnis daraus zu machen.

Am Ende zählt nur die Zeit, egal, wie gering der Abstand ist. Wichtiger als dieser Unterschied ist, dass wir in der Meisterschaftswertung einen Punkt gutgemacht haben. Die ganze Mannschaft hat erstklassig gearbeitet. Dass es so knapp ist, ist ein gutes Zeichen für beide Autos. Wichtig ist, dass wir vor Toyota bleiben. Ich hoffe, dass die Positionen morgen so bleiben werden Marcel hat auf neuen Reifen erstklassige Arbeit abgeliefert.

Ich war am Anfang nicht so zuversichtlich, weil ich auf andere Autos auflief und mein Auto deutlich untersteuerte. Am Ende sind mir dann doch ganz gute Runden gelungen. Wichtig ist, dass die Reifen für das Rennen in einem guten Zustand geblieben sind. Und am Sonntag geht es natürlich auch um Strategie. Es sieht gut aus, aber wir müssen unsere Konzentration wahren. Ich war in meinen Runden wohl ein bisschen zu konservativ.

Trotzdem waren die Zeiten nicht schlecht. Nun sind wir Zweite in der Startaufstellung, auch wenn wir lieber Erste gewesen wären. Aber wir sind ganz vorn mit dabei und absolut wettbewerbsfähig. Vor einem Jahr lag Toyota weit vor uns, jetzt sind wir vorn. In der "Liga der Supersportwagen" mischen in diesem Jahr zwei schnelle Frauen vorne mit. September will Frey gemeinsam mit Haase wieder in die Punkte fahren. Mal hatten wir im Rennen Pech, mal lag unserem Auto die Strecke einfach nicht besonders gut.

Diesen verlorenen Punkten läuft man natürlich die ganze Saison hinterher. Als ich das erste Mal mit dem R8 gebremst habe, habe ich mich richtig erschrocken, denn ich war noch die Bremse aus dem DTM- Auto gewohnt. Das fängt bei der Position der Pedale, Spiegel und des Lenkrads an und hört bei der Fahrzeugabstimmung auf.

Zum Glück haben Markus Winkelhock und auch Christopher Haase einen ähnlichen Fahrstil wie ich, das macht die Abstimmungsarbeit einfacher. Es hat allerdings auch Vorteile, sich das Auto mit jemandem zu teilen. Denn man lernt, sich durchzusetzen. Grundsätzlich sind ja Szenarien möglich, bei denen ich plötzlich eine Gewichtung habe, welche nicht mehr zwischen BIP und Marktcap liegt oder sogar weit entfernt von beiden sind, was mich irgendwann verunsichern würde.

Übertrieben gesagt zum Verdeutlichen , was mache ich jetzt aber, wenn in 30 Jahren bspw. Oder wenn sich die Marktkapitalisierungen plötzlich so verändern würden, dass mein USA Anteil schlussendlich tiefer ist, als ihre entsprechende Marktkapitalisierung und ihr BIP. Um den Rebalancierungsvorteil zu nutzen, sollte man ja seine einmal gewählte Gewichtung über den ganzen Anlagehorizont beibehalten.

Darum meine Frage an dich, du hast dich ja auch für einen Mittelweg zw. Wie sieht dieser aus und hat er statische Komponenten? Oder siehst du meine Problematik gar nicht als Problem? Ich sehe das Ganze nicht als Problem. Wenn sich die Welt verändert, dann darf sich dein Portfolio doch auch gerne ändern. Du musst es ja nicht jedes Jahr aufs Zehntel genau nachziehen.

Ich gehe persönlich für mein Depot sowieso davon aus, dass es nicht mal 10 Jahre so bestehen bleibt. Wer kannte denn vor 10 Jahren bitte schon ETF? Wie der Wesir selber immer sagt: ETF sind nicht die Goldrandlösung, sie sind nur im Moment! Dann sind insgesamt Denn wir haben dann Euro, Euro und Euro. Hier der Link zur Ing-Diba. Das bestimmte Märkte zB. Regression zum Mittelwert halt dh. Ich beschäftige mich jetzt ca. Warum ist das eine "Unsicherheit" für dich?

Jetzt musst du dir selbst die Frage beantworten Es gibt Leute, die sind mit der Fondslösung schon am zufriedensten, und es gibt welche die lieber an zwei dutzend Positionen bis zur dritten Nachkommastelle herumtüfteln wollen. Da gibt es auch nicht wirklich ein allgemeines "richtig" oder "falsch", sondern jeder soll dass machen, womit er sich am wohlsten fühlt und vom Management-Aufwand noch vernünftig und wirtschaftlich umsetzen kann.

Was, denkst du denn, "fehlt" dir noch in deiner Aufteilung, bzw. Oder zusätzlich Smallcaps und Faktoren wie Value etc. Kann, wie gesagt, aber nicht muss - eben je nachdem, was jeder selbst davon hält. Oder meintest du eher Streuung über weitere verschiedene Anlageklassen?

Anleihen, Rohstoffe, Immobilien unternehmen ;- , und so weiter? Kann man machen, klar - wie gesagt, das ist individuell jedem Anleger nach eigenen Ermessen selbst überlassen und es kann da kein allgemeines "das musst du machen!

Am besten ist es, du liest dir selbst die Argumente für und gegen diese Anlageklassen selbst durch und entscheidest am Ende, was dich davon überzeugt und was nicht.

Warum dir niemand "von aussen" was zu deinem speziellen Fall vorsagen kann, wird auch klar, wenn man eigentlich mal überhaupt erst auf die Basics zu sprechen kommt, bevor es danach um die Anlageklassen und deren Verteilung geht: Viel wichtiger ist ja doch überhaupt dass du dir erst Gedanken machst, was für ein Anlageziel du hast, welchen Anlagehorizont, welche Risikotoleranz usw Deswegen also als erstes daraus zB.

Mit was für genauen ETFs du dann deinen Risikoanteil im einzelnen bevölkern willst, ist dann erst die Kür nach der Pflicht. Ein Tip, auch wenn das erstmal vllt blöd klingt - dann schau dir die Charts doch auch einfach nicht mehr an?

Wenn es dir zB. Ha, klappt meist doch eh nicht, denn wer schon vorher so vorsichtig rangeht, hat doch gerade im Crash wenn alle Schlagzeilen vom Weltuntergang schreien erst Recht nicht die Nerven, dann All-In zu gehen "was, wenn es noch weiter runter geht?

Einfach immer eine bestimmte Summe in einem bestimmten Zeitintervall investieren egal wie die Kurse grad stehen und situationsbedingt rebalancen um die Allokation auf Kurs zu halten. Das wird natürlich nie die im Rückblick ;- allerbeste Methode sein, aber eben auch nicht die allerschlechteste, und für die meisten Menschen wohl auch immer die entspannteste.

Die Erfahrung zeigt ja auch, dass die Risikobereitschaft bei Privatleuten mit steigendem Vermögen oft tendenziell eher nachlässt, weil sich die Gedanken dann immer mehr zuerst mal um die Bewahrung der mühsam zusammengearbeiteten Lebensleistung drehen. Deswegen, siehe Basics oben, Verlustgrenze und Verteilung der Risikoklassen definieren, Investitionsplan erstellen und dann einfach nur noch stur dran halten. Mit was für ETFs du dass am Ende umsetzt, ist eigentlich fast schon das unwichtigste in der ganzen Kette - aber falls du zu deinem speziellen Vorschlag zum Schluss noch einen Kommentar willst World, Europa, EM, klar kann man so machen, da wird dir hier sicher niemand prinzipiell wiedersprechen.

Ach, und im Ernst: Es gibt nicht den richtigen Einstiegszeitpunkt. Du kannst Dir viele tolle Vorgehensweisen überlegen und z. Deine Einzahlungen auf je 10 Monate zu je 10TE aufteilen. Wenn es dann am Ende des Schläfst Du hingegen besser, wenn Du eher in kleineren Tranchen anlegst, ist da auch ok. Du wirst es eh nicht perfekt machen - musst Du zum Glück aber auch nicht. Kleine Lektüre zum Thema: Oder hast Du im Vorfeld schon an der Börse investiert, jedoch nicht passiv?

Es sei denn die TE sind für dich eher Peanuts, die Du in den nächsten Jahren immer wieder anlegen kannst. Dann ist das natürlich was anderes. Wenn dies wirklich Deine Erstinvestition in Aktien ist, würde ich entgegen meiner persönlichen Vorgehensweise eher zu einer schrittweisen Anlage raten.

Dann bist Du nicht von heute auf morgen mit der vollen Investition den "Gezeiten" ausgesetzt. Vielen Dank für deinen für mich sehr hilfreichen Kommentar und den Link, der der ja exakt auf meine Situation passt. Nach einer Nacht drüber schlafen, werde ich schrittweise investieren - nimmt mir jedenfalls etwas von dem Hin und Her im Kopf.

Und ich werde hier einen Alarm setzen, wenn ich loslege. Eine Auswahl meiner früheren Unbedarftheit um nicht zu sagen Dämlichkeit und meine Glücks:. Nicht zu vergessen, der an meine BU Versichung gebundene Fonds, der zehn Jahre brauchte, um die Verwaltungsgebühren wieder einzuspielen ist seit einigen Jahren auf Eis gelegt.

Ich bin ja eher Europa orientierter, wenn später noch mehr hinzu kommen sollte würde ich dann noch einen für den US-Markt hinzunehmen. Naja, es geht noch nichtmal ums rentieren an sich, sondern überhaupt erst ums möglich-sein.

Die Broker haben Mindestbeträge für ihre Sparpläne https: Also auch wenn natürlich alles besser als nichts ist, wäre es prinzipiell schon besser wenn du deine Sparrate erhöhen könntest. Ich würde den Leuten umso mehr noch, wenn sie ja Anfänger sind generell raten, lieber mehr als weniger zu streuen, und die Basis gleich mit einem ETF auf die ganze Welt zu legen.

Das wird bei den kleinen Raten wohl eh nicht wirtschaftlich vernünftig umzusetzen sein, für den Sicherheitsanteil des Kapitals reicht erstmal schon eher ein Tagesgeldkonto. Aber lieber jetzt beginnen als nie denke ich mir. Der Rest kommt eigentlich immer auf mein Tagesgeld Konto! Danke, dass ihr eingesprungen seid Stefan: Von meiner Seite ist da nichts mehr hinzuzufügen. Ich finde es sehr gut, dass Du anfängst. Heute mit 25 Euro anzufangen ist besser als in einem Jahr mit Euro zu starten.

Du sammelst Erfahrungen, stellst fest, was geht und was nicht. Ganz oft habe ich festgestellt: Der Appetit kommt mit dem Essen. Es würde mich nicht wundern, wenn Du in einem Jahr Bilanz ziehst und sagst: Könnte aber mehr sein. Basics oben, Verlustgrenze und Verteilung der Risikoklassen definieren, Investitionsplan erstellen. Hat sich in den letzten Jahren an dieser grundlegenden Einstellung etwas geändert, oder würdest du persönlich auch im Jahr ein ETF-Depot so strukturieren?

Ich hatte mich nur etwas gewundert, da du letztens zwischen den Zeilen für den sogenannten risikofreien Teil Gold und Anleihen-ETFs als Ersatz für hohe Tagesgeldkonten in Betracht gezogen hattest, falls ich mich da richtig erinnere. Daher hätte es ja auch sein können, dass du auch den rsikobehafteten Teil inzwischen anders strukturieren würdest. Aber falls es irgendwann soweit kommt, wirst du sicher einen neuen Artikel schreiben,.

Halb richtig ;- Gold - niemals. Gold ist kein Ersatz für Tagesgeld, sondern für ganz schlimme Zeiten, wenn das Internet abgeschaltet ist und wir unsere Kartoffeln im Vorgarten ziehen. Ja, wenn Du mehr als Dann greift die Anlagensicherung nicht mehr so richtig. Du bist dann in so einem blöden "Dazwischen". Es geht dann nicht mehr darum Zinsen zu erhalten, sondern im Falle eines Falles das Geld nicht zu verlieren. Die Bundesrepublik Deutschland als solche ist hoffenlich pleiterobuster, als die Banken der Republik.

Diese Überlegung steckt dahinter. Moin Felix, da gehen die Geschmäcker immer auseinander. Ich persönlich finde, dass solche "Quality", high dividend, low volaitility etc.

Varianten der Indices nur wieder das verwässern, was ich eigentlich will: Diese Rosinenpickerei hat dagegen wieder den heimlichen Hintergedanken den "breiten Markt" durch irgendwelche Tricks doch noch zu schlagen.

Das kostet aber Gebühren und es leidet natürlich die Marktbreite Titel statt ca. Ich hatte mal eine Artikelserie zu den ganzen neumodischen aufkommenden "Smart Beta"-ETFs geschrieben, unter anderem auch in einem Kapitel den Quality-Faktor genauer vorgestellt. Link unten mitgeliefert, kannst ja mal lesen wenns dich interessiert. Womit ich persönlich noch Probleme hätte, ist dass du meinst in Quality zu investieren, weil du es irgendwo bei einer Autoritätsperson oder was man dafür hält mal "gehört" hast.

Das reicht eigentlich nicht. Wurden denn auch verständliche und überzeugende Argumente mitgeliefert, warum Quality besser sein soll? Wenn nicht, hätte sich die Sache entweder a gleich erledigt oder b sollte wenigstens zum Anlass genommen werden eigene Nachforschungen zum Sinn und Zweck dahinter anzustellen. Gut, du fragst wenigstens hier nach und hast damit schonmal die Hälfte der Recherchearbeit delegiert, aber trotzdem solltest du dir immer noch verschiedene unabhängige Argumente von Dritten pro UND contra besorgen.

Hier ist soweit alles im Rahmen. Die dabei verwendeten Kriterien sind Eigenkapitalrendite, Schwankung des Gewinnwachstums und Verschuldungsgrad. Prinzipiell ist mir das ja alles recht sympathisch, denn ich würde mich ja auch nicht freiwillig gern bei unprofitablen und hochverschuldeten Firmen engagieren - aber in der Praxis gibt es auch bei jedem noch so gut klingenden System mehr oder weniger immer gewisse Einschränkungen, die man vorher wissen muss um damit umgehen und es richtig einsetzen zu können.

Das dazu investierbare Produkt von iShares https: Das wichtigste aber, was man verstehen muss, ist dass es dieses historische langfrist-Renditepremium inwieweit du dran glaubst, dass das auch in Zukunft bestehen bleibt, ist wieder die nächste Frage nicht einfach so "umsonst" gab, sondern quasi nur als "Belohnung" dafür, dass man mittelfristig auch mal Phasen der Unterperformance also schlechtere Renditen als der Standardindex aushält und durchsteht.

Smart Beta ist kein "heiliger Gral" und die klassischen Tugenden der Kapitalanlage, besonders die langfristige und geduldige Herangehensweise, werden auch hier wieder, vielleicht mehr denn je, benötigt. Aber das kann dir wohl auch keiner "von aussen" mal einfach so für dich sagen weder Frau Schwarzer noch Herr Kommentator-Chris.

Am Ende ist es dein Geld, und nur du musst ja mit den Konsequenzen deiner Entscheidungen leben. Damit du die Entscheidung dann auch wirklich souverän triffst und dich auch lange daran halten kannst , ist es eben essentiell, durch eigene Bildung ein wirklich informiertes Abwägen der Pro- und Contra-Argumente zu erreichen.

Auf dem Blog von ChrisS gibt es hierzu diesen Artikel: Das war ja auch so beabsichtigt. Der will Aufmerksamkeit und sein Buch verkaufen. Klappern gehört zum Handwerk. Nicht als Widerspruch, aber vielleicht als Ergänzung zu deiner Ergänzung: Das ist ja schon trivial-definitorisch so: Eine Auswahl kann immer nur kleiner sein als die Gesamtmenge, aus der sie genommen wurde.

Das allein wäre für mich noch kein Problem an sich, denn im Prinzip geht es ja nur darum, was man mit der Auswählerei überhaupt beabsichtigt zB. Dass das nicht leicht ist, zeigen ja die aktiven Fonds, die im Prinzip alle das gleiche Streben nach Überrendite durch "Rosinenpickerei" der vermeintlich besten Aktien versuchen und in der Masse den Index langfristig auch nur unterperformen.

Dass es dabei in der Praxis immer zu Kompromissen kommen muss, die auch zu optimistische Zukunftserwartungen dämpfen sollten, ist hoffentlich jedem Benutzer klar, ansonsten werden sie eben auch nur wieder bald von der Realität enttäuscht.

Diversifikation generell ist sinnvoll, aber ab einem gewissen Punkt spielt auch die reine Anzahl der Einfluss einzelner Titel verwässert sich also ins unmerkbare weniger eine Rolle als die Art und Charakteristika der wichtigsten Aktien an sich. Ein Index mit Unternehmen, die alle der selben Branche angehören ist so auch weniger diversifiziert als ein Index mit vielleicht "nur" 20 Firmen, die aber alle aus unterschiedlichen Bereichen sind.

Die vermeintlichen Rosinen entpuppen sich dann als verschimmelte Trauben. Wenn man einfach nur eine populistische Definition von "krisensicher" verwenden will, also "macht in Börsenkrisen weniger Verluste als andere", kann man sich schon auf die Suche nach verschiedenen Konzepten machen indem man historische Börsenkrisen untersucht und schaut ob es gemeinsame Merkmale von Aktien gibt, die sich dort besser als der Marktdurchschnitt geschlagen haben.

Denn auch das stimmt: Meist treffen sie unterschiedliche Branchen eben unterschiedlich besonders ja auch wenn die Krise gerade mit einer bestimmten Branche ursächlich zu tun hat. Sowas bezeichnet man dann gern als "defensiven" Sektor. Auch das "Quality"-Konzept an sich muss nicht weniger krisensicher sein, nur weil es "Rosinenpickerei" mit weniger Aktien betreibt. Im Gegenteil, schaut man sich die langfristige Performance an, hat er sich in Jahren, wo der normale World negativ war, stets ein paar Prozentpunkte besser geschlagen als der Standardindex, und auch die langfristige Standartabweichung ist immer etwas geringer gewesen.

Macht ja auch ganz intuitiv schon Sinn - wo möchte ich denn auch in einer Krise eher investiert sein, lieber in Firmen mit hohen Profitmargen, stabilen Gewinnen und niedriger Verschuldung, oder in unprofitablen Schrottfirmen die kurz vor der Pleite stehen? Man muss sich nur mal die Performance des DivDax anschauen, dann weiss man was dieser Versuch einer Dividendenstrategie gebracht hat.

Das der DivDax kein gutes Konzept ist, können dir sogar auch ausgewiesene Anhänger von Dividendenstrategien schon sagen.

Das liegt noch nichtmal daran, weil er "zuwenig" Unternehmen enthält, sondern weil die Auswahlkriterien zu "stumpf" sind. Erfolgreiche Dividendeninvestoren schauen eben nicht nur auf die reine Höhe der Dividende allein im Gegenteil, oft ist dann eine zu hohe Dividende schon eher "suspekt" , sondern bezieht eine ganzheitliche Unternehmensbetrachtung mit ein.

Dividendenbeständigkeit und -Wachstumsrate, Ausschüttungsquote sowie allerhand weitere Bewertungszahlen, Umfeld und Entwicklung spielen da noch eine Rolle. Gerade die gering gewichteten Unternehmen werden dann vernachlässigt.

Hast du eine Vorstellung, wie viele von den ca. Wo wird die sinnvolle Grenze gezogen? Ehrer bei oder eher bei Unternehmen? Ich glaube wir sind in unserer Ansicht nicht weit auseinander, aber in einem Punkt sehr wohl: Ich glaube man kann den Markt nich schlagen und daher ist marktbreit für mich eben doch das Nonplusultra. Alle klugen Bewertungsmethoden scheitern daran, dass sie a nur die Vergangenheit betrachten können b auch in der Statistik gerne Rosinienpickerei betreiben.

Heute sind es die Underperformer überhaupt. Auch Eisenbahngesellschaften haben fast Jahre gute Gewinne gemacht. Bis es mit dem Aufkommen des Automobils eben vorbei war damit. Und natürlich kann man das auch mit Zahlen belegen. Aber das sagt ja nix über die reale Rendite aus. Denn in den Blütejahren steigen sie natürlich auch nie so hoch wie die grade angesagten Branchen. Schönes Beispiel ist zB. Zurückgerechnet hat der laut Eigenwerbung seit jedes Jahr alle anderen Indices der Welt outperformt.

Das klingt beeindruckend und zumindest der Rechenaufwand der notwendig sowas überhaupt auszurechnen ist es vermutlich auch. Aber dennoch ist das ein rein rückwärtsgewandets Rechnen, das sind reine Fingerübungen. Aber was sagt mir das über die Börsenentwicklung bis ?

IMO absolut gar nix. Puh, wenn sich da also "unsere Ansichten unterscheiden", impliziert das ja das Ich daran glauben würde. Grad nochmal meinen Text überflogen, ob das irgendwo so stehen würde, nee da liegt wohl mehr Unterstellung vor. Mit einem Streitgespräch kann ich leider auch nicht dienen, wenn es um Positionen geht die ich garnicht habe.

Warum ist das wichtig? Nun, nehmen wir bsp einfach mal den Begriff "Value". Was ist das überhaupt? Was macht eine Aktie zu einer Value-Aktie und andere nicht? Welche Unternehmenskennzahlen nehme ich, um Value zu "beschreiben" und zu messen?

Kann ich mit den jeweiligen Kennzahlen überhaupt den Faktor effektiv "einfangen"? Ob zB ein Low Volatility -Subindex auch tatsächlich eine langfristig dauerhaft niedrigere Volatilität als sein Mutterindex hat, kann nicht einfach so trivial als gegeben angenommen werden, sondern muss auch immer noch hinterher überprüft werden.

Dass ein Faktorkonzept dann auch erst "erweisen" muss, ob damit der Markt langfristig und nachhaltig geschlagen werden kann, ist selbstverständlich. Ohne Beweis müsste man ja tatsächlich nur dran "glauben", anstatt historisch belegbare Fakten zur realistischen Orientierung seiner Annahmen zu haben.

Andersherum gesagt, was würdest du denn auch als Beweis, dass der Markt "langfristig geschlagen" werden kann, überhaupt akzeptieren? Was ist langfristig, was ist geschlagen? Wenn du dich wirklich offen damit auseinandersetzen willst, wirst du auch in der akademischen Literatur hunderte Studien zu den genannten Aktien-Faktoren finden, die sie in einer Vielzahl von Marktsituationen und Zeitperioden untersucht haben, alles nur ein paar Googleklicks entfernt.

Wenn du nichts davon akzeptierst, kannst du auch eine eigene Studie betreiben, um sie zu widerlegen. So kommt ja durch ständiges gegenseitiges Überprüfen die Wissenschaft als ganzes voran, nicht mit Dogmatik. Zu studieren, "was gewesen war" ist absolut nützlich, denn das gibt uns eine realitätsbasierte Orientierung, um unsere Annahmen über die Zukunft entsprechend zu verbessern die denn auch woher sonst informiert sein sollen, einfach aus der Luft gegriffen?

Nicht, weil man das einfach so naiv fortschreiben kann, sondern um Zusammenhänge und Prozesse zu erkennen, daraus Modelle zu formulieren, und diese dann in der weiteren Zukunft auf die Probe zu stellen. Niemand sagt, dass dabei alles absolut und ohne Einschränkungen ist, aber über das Wesen und die Grenzen der Empirie haben sich schon seit einigen Jahrhunderten vor uns viele nicht allzu dumme Leute Gedanken gemacht.

Das ist jedenfalls kein besonderer "Denkfehler", der dir als einziger aufgefallen wäre. Wenn du beispielsweise glaubst, dass der Markt nicht zu schlagen ist, woher nimmst du dann auch diese Überzeugung? Puh, also damit ich dich richtig verstehe, wie glaubst du dass beispielsweise der Quality-Index überhaupt funktioniert?

Dass er sich etwa nur einmal vor hundert Jahren seine Aktien ausgewählt hatte, und seitdem nicht wieder angeschaut hat? Verständnis ist Vorraussetzung zur qualifizierten Kritik am Konzept, zum Beispiel mit einem Blick in die frei verfügbaren Methodologies https: Nach einem halben Jahr wird das Ganze wieder getan, und Firmen, die im Peervergleich unprofitabler oder verschuldeter geworden sind werden entfernt zugunsten neuer Aufsteiger.

Du hast doch zuerst die "Krisensicherheit" infrage gestellt, nicht Rendite ;- Und so schlecht haben sich CS dort auch langfristig nicht geschlagen, sondern den SP insgesamt outperformt.

Wenn der CS-Sektor in Krisen weniger fällt als andere Branchen, hat er ja auch danach einen viel geringeren Renditeverlust wieder aufzuholen, sondern kann sich einfach gemütlich weiterentwickeln und trotzdem oder gerade deshalb insgesamt vorne liegen. Muss man auch nicht wissen. Es ging eigentlich nur darum, wie "krisensicher" der CS-Sektor generell ist oder allgemein, dass es überhaupt Beispiele für "krisensicherere" Aktien als der Gesamtmarkt gibt.

Wieviele Krisen es in Zukunft noch geben mag ist dabei bolle, sondern eher dass sich aus der Vergangenheitskrisenperformance des CS-Sektors die Annahme nicht Garantie, falls man gleich wieder ins Extrem überspringt berechtigen lässt, dass er die eventuellen zukünftigen Krisen wahrscheinlich er, also relativ auch wieder weniger Verlust erleidet als der Gesamtmarkt.

Naja, wenn ich so mal schnell die Methodology des BDCI überfliege, finde ich da auch keine allzu megakomplizierte Rechenarbeit dass es da schon einen Supercomputer bräuchte, prinzipiell ist das für jeden noch in der heimischen Tbk mit ein paar Skripten machbar. Obs was taugt, kann ich nicht sagen, aber Zertifikate interessieren mich langfristig generell eh nicht, ebensowenig das penetrante Privatanleger-Marketing, und ob die bei ihren Backtests doch mit Lookahead-Hindsight Bias geschummelt haben, wird sich schon zeigen wenn das Papier ein paar mehr Jährchen Praxistest hinter sich hat.

Auch fehlen rigorose akademische Studien, wie es sie eben für die bekannten Faktoren gibt, um das Konzept dazu auch von unabhängigen Dritten zu replizieren und eben auf "Stringenz und Validität" in vielen verschiedenen Märkten und Zeiträumen zu untersuchen, was mir ja lieber ist ;-. So da hätten wir also wieder den Kreis zum Anfang geschlossen, und ich beende das ganze mal mit einer Rest-Synthese:.

Dass der marktkapitalisierte Standardindex beim Investieren das "Nonplusultra" wäre, würde ich nicht behaupten, aber einfach nur weil es für mich generell keine Nonplusultras gibt, sondern immer nur ausreichend gute Kompromisse um seine jeweiligen individuellen Ziele zu erreichen davon ist der MK also einer, aber nicht unbedingt nur der einzige. Nach gut einer Stunde uff! Durch eure Beiträge und den Artikel haben sich schon viele Fragen geklärt - erste Sahne!

Hier also nun meine Fragen:. Anlagehorizont Jahre oder länger. Ich habe auch stundenlang gegrübelt und mir Gedanken gemacht, welche Gewichtung ich wähle und mich dann so entschieden, wie ich mich letztlich einfach am wohlsten fühle. Anstatt noch viele weitere Monate zu grübeln und immer wieder nicht zu investieren, sollte man am besten einfach mal "mutig" mit einem breit gestreuten Depot loslegen und spüren, wie sich die möglichen hohen Schwankungen anfühlen!

Die Theorie ist das eine, mit echtem Geld bekommt man bestimmt noch ein ganz anderes Gefühl. Von daher vielen Dank für den Blog und die Ratschläge der ganzen Vorposter sowie gutes Gelingen bei den jeweiligen Depot-Entscheidungen! Aber menschlich ist eben jeder unterschiedlich in seiner Situation und Veranlagung, wichtiger ist also dass der Betrag zu dir "passt" und du ihn langfristig diszipliziniert genug durchhalten kannst.

Am Ende ist das langfristige Besparen von ein paar Welt-ETFs sogar eine ziemlich "langweilige" Angelegenheit, sobald die anfängliche Aufregung verflogen ist, und so soll es ja auch sein. Man schickt dort eben sein Geld hin und gut is', und der Depotstand muss dann auch nicht mehr zwanghaft aller paar Tage gecheckt werden. Vielen Dank für deine tollen und interessante Texte die man wirklich sehr gut versteht!

Ich interessiere mich sehr für Aktien und habe sehr lange und intensiv nach ETF's geschaut. Hallo Alex, was ich davon halte? Wenn Du nicht mindestens 3. Der Zinseszinseffekt besser gesagt geometrisches - dh. Auch ist "Diversifikation" was anderes. Sparpläne können nicht "diversifiziert" sein, sondern nur die Assets selbst an sich, die man damit bespart.

Klingt pedantisch, aber saubere Begrifflichkeiten sorgen für eine saubere Anwendung. Was spricht dagegen, mehrere ETF-Sparpläne anzulegen? Danach wieder von vorne, d.

Geht das nicht Ich kenne mich mit den Möglichkeiten der Banken nicht so gut aus? Der Zinseszins ist überhaupt nicht davon betroffen. Solange du nichts verkaufst oder Ausschüttungen vergisst wieder anzulegen, gibt es einen Zinseszinseffekt.

Auch die Diversifikation ist nicht davon abhängig, wie genau du die Einzahlungen vornimmst. Die von Dir genannten Indizes sind breit streuend und somit in Ordnung. Wichtig ist nur, dass du einen wachsamen Blick auf die Kaufkosten hast. Bei Euro Beträgen hängt es stark mit den Sparplankonditionen deines Brokers ab. Zunächst einmal wäre ich auch bereit eine höhere Sparrate von max ,- zu zahlen und des weiteren habe ich vor einen höheren Betrag als Einmal-Investition zu zahlen.

Da die thesaurierenden etfs den Gewinn ja quasi re-investieren habe ich ja schon einen zinseszinseffekt, oder täusche ich mich da? Wenn der Betrag aber nun auf zwei oder drei Sparpläne verteilt werden muss, dann verringert sich doch auch der Zinseszinseffekt oder nicht?

Meine eigentliche Frage ist ob es Kosten erst einmal beiseite gelassen einen Unterschied bei der Rendite macht ob ich ETFs in einem Sparplan ausführe oder ob ich ETFs auf Sparpläne verteile und somit nicht monatlich einen Betrag in einen Sparplan investiere sondern die monatliche Rate aufgeteilt wird. Einen Zinseszinseffekt hast du bei allen Anlagen generell schon, bei dem die Zuwachsfunktion geometrisch ist. Also irgendwie verstehe ich dich auch nicht so ganz richtig: Wenn das gleich ist, wird auch das Ergebnis gleich sein.

ETF-Sparplan bei meinem aktuellen broker: Unabhängig von der schlechteren Diversifikation erziele ich hier doch auch nur eine Rendite pro Sparplan und nicht eine Gesamtrendite wie im ersten Beispiel.

Somit werden dann auch nur die niedrigeren Raten verzinst? Darüber hinaus habe ich so auch kein "Weltportfolio" sondern nur einzelne von einander unabhängige ETFs die sich gegenseitig nicht ergänzen Deine Diversifikation ist in beiden Fällen gleich hoch: Du streust Dein Geld über drei verschiedene Anlageklassen. Da ist nichts schlechter oder besser - ChrisS wies Dich ja schon darauf hin, dass man bei den Begriffen etwas aufpassen muss: Heute kann niemand vorhersehen, welche deiner beiden Kombinationen besser sein wird.

Da Deine Variante 1 eine höhere Aktienquote hat, sind die Chancen hiermit in 35 Jahren besser abzuschneiden sicherlich höher. Eine Garantie gibt es hierauf aber nicht. Deine Unterscheidung zwischen Rendite pro Sparplan und Gesamtrendite ist mir leider nicht ganz klar. Ob dazu jetzt ein Sparplan angelegt wird, der dann drei Buchungen vornimmt oder drei Sparpläne, die jeweils eine Buchung vornehmen, ist im Endeffekt exakt identisch.

Du hast also in 35 Jahren drei Töpfe in die Geld geflossen ist. Jeder Topf wird dabei eine andere Rendite erwirtschaftet haben. Hast Du also 35 Jahre lang zum Beispiel monatlich. MircoR, schau Dir am besten einfach mal die verlinkten Berechnungen an und versuche diese nachzuvollziehen. Du kannst dort auch sehr schön den Zinseszinseffekt erkennen - die erwirtschafteten Gewinne des ersten Jahres werden im zweiten Jahr wieder "verzinst". Das alleine ist der Zinseszinseffekt.

Das die genannten Renditen nur dem Beispiel dienen, ist hoffentlich klar. Ich habe irgendwelche Werte gewählt. Das bedeutet in Deinem Fall: Auf welchen Konten sich das Geld ansammelt ist egal.

Du bist immer gleich gut diversifiziert und bekommt immer die gleiche Rendite Genühren mal aussen vor gelassen. Das Weltportfolio besteht aus voneinander unabhängigen ETFs.

Das ist doch gerade der Clou daran. Diversifikation durch möglichst geringe Korrelation. Egal ob sie in einem Sparplan stecken, bei verschiedenen Banken gehalten werden oder sogar von verschiedenen Menschen Ehepaare, die gemeinsam veranlagt werden. Zusammengeführt wird alles in Excel. Wo das Zeug lagert ist belanglos. Warum sollte das bei "Variante 2" denn auch anders sein? Es kommt in bei beiden in etwa das selbe Geld monatlich in den selben ETFs an, die werden sich also langfristig ähnlich entwickeln.

Selbst wenn man noch extra pedantisch sein wollen würde, und sagt dass aufgrund der minimal höheren Aktienteil-Gewichtung die langfristige Rendite vielleicht ein paar Zehntelprozentpunkte besser sein könnte mit entsprechender Volatilität , aber das wäre schon relativ akademisch.

Zumal sich ja der Effekt deiner "Gewichtung durch Einzahlung" mit der Zeit von selbst verschiebt. Die Rendite wird doch nicht "pro Sparplan" betrachtet, sondern auf Gesamtdepotstand-Ebene. Warum soll das zweite Depot auch "schlechter diversifiziert" sein, es sind die selben ETFs in etwa der selben Aufteilung die du ja auch später noch weiter anpassen kannst, wenn du's unbedingt genau haben willst enthalten? Solange du dasselbe Kapital reinsteckst, "verzinst" sich das auch ganz genauso.

Und natürlich hast du ein Weltportfolio mit ETFs die sich gegenseitig ergänzen gerade WEIL sie etwas unabhängig voneinander sind, nur so funktioniert Diversifikation ja überhaupt, mit Anlagen die nicht im Gleichschritt korreliert laufen. Nochmal, ob du mit "einem Sparplan" gleich in mehrere ETFs investieren kannst, oder "mehrere Sparpläne" also für jeden ETF einzeln anlegen musst, ist nur ein brokerabhängige Art die jeweiligen Buchungsvorgänge zu behandeln der eine Broker bündelt die Orders so, der andere hat ein Eins-für-Einen Prinzip , aber macht praktisch bei dem was damit am Ende "hinten rauskommt" keinen Unterschied.

Lass dich davon nicht verrückt machen, und haja probier's doch einfach aus und fang einfach an: Bei Comdirect und Onvista, also bei beiden, kann man beliebig viele Sparpläne einstellen. Um nun auf deine Zahlen zurückzukommen: Ich denke, dass wir dem Missverständnis, dem du unterliegst, am einfachsten auf die Spur kommen, wenn wir bei beiden Brokern mit den gleichen ETFs und den gleichen Anlagebeträgen arbeiten.

Deshalb tue ich jetzt so, als wäre die Variante, die du eigentlich nicht bevorzugst, deine Wunschvariante:. Diese hier dargestellte ETF-Kombination kannst du bei der Comdirect innerhalb eines einzigen Sparplans für Euro realisieren, in dem du bei der Sparplananlage genau diese Werte einträgst:. Und jetzt kommt das Entscheidende: Die Diversifikation "Weltportfolio" ergibt sich aus deinem Depotbestand. Ich habe mein Verständnisproblem nun glaube ich erkannt.

Daher kann ich auch mehrere Sparpläne ausführen. Ich werde nun schauen dass ich mit drei Sparplänen in drei ETFs investieren werde, dann sollte ich erstmal meine Ruhe haben ;. Zur Geburt möchte ich unserem Sohn ein Einstandgeschenk machen: Ich glaube zwar, dass ich auch darüber schon mal - hier? Meinst du damit nationale deutsche? Ob das "Sinn" macht ist eigentlich eine relativ sinnfreie Frage: Sinn für Wen, und Sinn Wozu?

Der Historie und akademischen Theorie nach haben Smallcaps langfristig etwas Überrendite ggü Standardwerten gebracht mit den üblichen Disclaimern, die ich schon öfter wiederholt hab: Höhere Rendite gibts auch nur aufkosten von höherer Volatilität, phasenweise gibts auch Unterperformance, und ob das alles für die Zukunft genauso gilt, sei jedem selbst überlassen.

Das wird in dieser Dosis deine Gesamtportfoliorendite vllt nur um ein paar hundertstel oder zehntelprozentpunkte aufpimpen, aber haja wenn du sie willst brauchst du dich von niemanden hier abhalten zu lassen. International also richtig Global-Smallcaps ist eigentlich immer der "kleindeutschen" Lösung vorzuziehen, weil diversifizierter. Nö, du scheinst ziemlich davon überzeugt zu sein und willst es durchziehen, darauf kommt es an, nicht das sich jeder um ein paar unwichtige Details streitet.

Nimm deine Motivation und halte damit auch lange genug deine Allokation durch, damit du nach einiger Zeit die Früchte davon siehst. Na solange der Broker das mitmacht und die Gebühren im Rahmen bleiben, mach was dich glücklich macht: Naja, es geht weniger um konkrete Produktempfehlungen ist ja auch immer so ne Sache ;- , sondern ums allgemeine Prinzip. Hier mal ein Beitrag zum Thema Investieren fürs Kind: Nur mal so ein paar grundlegende Gedanken dazu: Du kannst für dein Kind eigentlich maximales Renditepotential fahren - es wird ja wohl noch mindestens 18 Ansparjahre geben also Zeit für Wertaufbau , auf Krisensicherheit die nur Rendite kostet muss da eher weniger Wert gelegt werden, da ja im Ggs zur eigenen Altersvorsorge zum Beispiel dein Kind ja anderweitig also durch dich konkret abgesichert ist und nicht das Depot schon zum Leben braucht.

Schick da einfach jeden Monat stur das Geld zB Kindergeld drauf und du brauchst eigentlich überhaupt nicht mehr draufschauen. Zu den ganzen Artikeln freue ich mich auch immer besonders auf Kommentare von euch, da diese immer sehr ausführlich und verständlich geschrieben sind.

Vielen Dank also dafür! ThomasG Den hast du gesucht: Breit streuen, Kosten niedrig halten. Hallo MirkoR, In einem nicht genannten Forum würdest du bei dieser Frage mehr oder weniger freundlich auf die Suchfunktion verwiesen. Es ist eine Art Standardfrage. Da wir hier den guten Ton pflegen, wird dir aber gerne geholfen: Hast du schon diesen Artikel gelesen und verstanden: Deine Nachfrage zur Laufzeit verrät mir, dass dir vermutlich der Zusammenhang zwischen Kurs und Zins einer Anleihe noch nicht ganz klar ist.

Lies dir mal den Artikel durch. Es gibt auch eine Podcastfolge, die sich nur mit dem Thema Anleihen beschäftigt. Dieses Wissen gepaart mit der Vermutung! Die Festgeldzinsen sind zwar auch gering, aber zumindest noch positiv. Hallo MircoR, Dummerchen hat recht. Umschichten kannst Du immer noch. Nicht besser, anders ;- RK1 bedeutet risikoarmer Anteil. Eine Laufzeit von Jahren ist einfacher abzusehen, als 10 Jahre. Deutschland wird mit ziemlicher Sicherheit nicht pleite gehen in den nächsten Jahren.

Gibt's dann den Euro noch? Deshalb sind kurze Laufzeiten mehr RK1 als lange Laufzeiten. Für andere Zwecke sind sicherlich auch 10jährige eine gute Option.

Wiederverkauf der Wohnung mit Alternative ETF eingesetztes Kapital Warum sollte man die Alternative 2 wählen, zumal die Wette auf eine Erzielung um 20 Prozent höhere Verkaufserlöse sichtlich valider ist, als 12 Prozent jährliche netto Rendite unter Berücksichtigung des Risikoverhältnis der beiden Alternativen. Ob es Fälle geben kann, in denen Immobilien lukrativer sind als Aktien?

Ob es Immobilien auch weniger lukrativ sein können als Aktien? Oder möchtest Du eine ganz allgemeine Diskussion Aktien vs. Immobilien vom Ast brechen? Das führt zu heftigen Diskussionen, in denen mit Zahlen argumentiert wird, die heute niemand vorhersehen kann. Für die Aktivität auf einem Blog kann das ganz sinnvoll sein - "willst Du Traffic schreib was über Immobilien".

Aber ich habe noch keine Diskussion zu dem Thema erlebt, in der auch nur ein Befürworter der einen Seite sich hat von der anderen Seite hat überzeugen lassen. Warum also noch eine solche Diskussion? Die Zukunft wird anders aussehen - Inflation, Marktentwicklungen sowohl im Aktien- als auch im Immobilienmarkt, persönliche "Einschläge" im Leben - das alles kennst Du heute nicht. War München nicht die Stadt, in der die Preise schon exorbitant gestiegen sind? Geht das da immer so weiter? Woher kennst Du eigentlich die konkreten Risiken bei beiden Anlageformen?

Risiko gering, weil keine Kursschwankungen sichtbar? Aktien haben immer ein höheres Risiko, weil die ja so böse schwanken? Dazu kommen die weichen Argumente wie Zwangssparen, finanzielle Flexibilität, etc.

Auch am Arbeitsmarkt wird der Aufschwung wohl vorerst anhalten. Doch die Arbeitslosigkeit ist auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Er gilt als uneitel, hölzern - aber humorvoll: Andrea Enria, der neue Chef der Europäischen Bankenaufsicht. Mit ihm liegt das Amt künftig in den Händen eines Italieners, der dafür bekannt ist, die Banken seines eigenen Landes nicht zu schonen. Um ein neuerliches Chaos im Flugverkehr zu verhindern, will die Lufthansa Tausende neue Mitarbeiter in Europa einstellen.

Damit geht sie eins von vielen Problemen der schnell wachsenden Branche an. Mehr Personal, Infrastruktur, engmaschige Flugpläne - was muss besser laufen? Eltern pflegen, Kinder hüten, kürzertreten: Ab können Beschäftigte zeitweise ihre Arbeitszeit reduzieren. Das mittelständische Outdoor-Unternehmen Vaude hat schon jetzt eine hohe Teilzeitquote.

Antje von Dewitz im Gespräch mit Sina Fröhndrich. Talfahrt an den Börsen: Zum ersten Mal seit fährt der deutsche Leitindex Dax keinen Jahresgewinn ein. Die Stimmung sei zu euphorisch gewesen, sagte Gertrud Traud im Dlf. Gertrud Traud im Gespräch mit Claudia Wehrle. Dem seit laufenden Aufschwung gehe ein bisschen die Luft aus. Michael Hüther im Gespräch mit Silke Hahne.

Der Kongo ist ein Krisenland - von dem die deutsche Autoindustrie beim Bau von Elektroautos immer abhängiger wird. Kritiker weisen auf Menschenrechtsverletzungen in den Minen des Landes hin. Von Elisabeth Weydt und Kai Küstner. Der Einzelhandel strebt sogar auf eine Rekordmarke im Weihnachtsgeschäft zu.

Das soziale Netzwerk steckt in der Krise: Nur bei Elektroautos gab es ein sattes Plus von 70 Prozent. Und steckt in Schwierigkeiten. Die Kunden bleiben aus und die Gewinne brechen weg. Und zu allem Übel: Es gibt auch zu Weihnachten keinen neuen Chef.

Anleger flohen bereits, die Aktie brach ein. Familienministerin Franziska Giffey will den Erzieher-Beruf attraktiver machen - und hofft damit auch, mehr Männer für die Tätigkeit anzusprechen. Als wichtigsten Anreiz sieht Giffey die Bezahlung: Künftig soll die Ausbildungsvergütung bereits im ersten Jahr über 1. Geheimdienste vieler westlicher Staaten warnen: Telekommunikationsunternehmen, die Huawei-Steuerungsgeräte einsetzen, laufen möglicherweise Gefahr, ausspioniert zu werden.

China und der Konzern weisen dies zurück. Oliver Roth im Gespräch mit Konrad Busen.