Ist Palmöl ungesund? So steht es wirklich um das wichtigste Speiseöl der Welt

Tonnen Palmöl pro Jahr rund 68 Prozent für die Produktion von Nahrungsmitteln (inklusive Futtermittel für Nutztiere) verwendet, 27 Prozent gelangen in den industriellen Einsatz z. B. für Kosmetika sowie Reinigungsmittel und fünf Prozent werden bioenergetisch, vor allem für Bio-Kraftstoffe genutzt.

Es gehört zu den festen Pflanzenfetten. Kontakt - Restaurant Tagblatt Vielen Dank. Für uns als Konsumenten ist es natürlich möglich, Alternativen zu finden.

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Palmöl ist das in der Lebensmittelherstellung am meisten verwendete pflanzliche Öl. In vielen täglich konsumierten Produkten findet sich Palmfett. Gleichzeitig werden Verbraucher immer wieder durch Meldungen verunsichert, in denen über Urwaldrodungen für den Ölpalmenanbau in Südostasien berichtet wird. Über die Situation auf den ökologischen Plantagen und bei Bio-Lebensmitteln.

In Südostasien sind Politik und Palmölindustrie eng miteinander verflochten und die Expansion der Plantagen ist dort oberstes Staatsziel. Zusammen betreiben sie intensive Lobbyinitiativen. Die Käufer von Palmöl bevorzugen das tropische Öl aufgrund seines konkurrenzlos niedrigen Preises und seiner für Massenware günstigen Eigenschaften. Fakt ist, dass Ölpalmen nur in den von Regenwäldern bedeckten Gebieten nahe des Äquators gedeihen und deshalb für die Anlage der Plantagen die artenreichsten Ökosysteme der Welt abgeholzt werden.

Zudem ist es grundsätzlich falsch, die Erde in angeblich optimale Anbaugebiete für einen globalisierten Konsum aufzuteilen.

Wir können und sollten unsere Grundnahrungsmittel selbst anbauen und nicht auf Kosten der tropischen Regenwälder und der dort lebenden Menschen. Seitdem kann jeder Kunde in den Inhaltsangaben auf den Produktverpackungen nachlesen , ob Palmöl enthalten ist. Dann können Sie die Ware ins Regal zurückstellen und eine andere Marke wählen. Es gibt, von wenigen Ausnahmen abgesehen, immer Alternativen ohne Palmöl. Produkte von Unilever und Ferrero enthalten sehr häufig Palmöl. Schauen Sie am besten bei anderen Herstellern nach.

Auf Druck der Chemieindustrie wurde für Kosmetika, Reinigungsmittel, Kerzen und andere Produkte keine klare Deklarationspflicht eingeführt. Hier verbergen sich Palm- und Palmkernöl in einer langen Liste von Bezeichnungen. In Europa wird eine breite Palette von Pflanzenölen angebaut. Lein-, Maiskeim-, Oliven-, Raps- und Sonnenblumenöl. Und wer sich die Mühe macht, die Inhaltsangaben auf den Verpackungen durchzulesen, wird schnell feststellen, dass es jede Menge alternative, palmölfreie Produkte gibt.

Noch besser und sicherer ist es, sich die Speisen selbst aus frischen Zutaten aus regionalem Anbau zuzubereiten. Auch Anbauflächen für heimische Pflanzenöle sind bei uns reichlich vorhanden. Allein in Deutschland wurden aufgrund einer völlig fehlgeleiteten Bioenergiepolitik zwei Millionen Hektar Ackerland mit Raps für die Produktion von Biodiesel in Beschlag genommen. Anstatt für die Tanks von Autos und Lastwagen zu produzieren, sollten diese wieder dem Anbau von Lebensmitteln dienen.

Die Industrie jubelt uns überall Palmöl unter, weil es so billig und einfach zu verarbeiten ist. Palmkernöl, das für Kakaoglasuren, Eiskonfekt und Karamell verwendet wird, besteht sogar zu 80 Prozent aus gesättigten Fettsäuren. Besonders bedenklich ist deren Vorkommen in Säuglingsnahrung und Babyersatzmilch. Auch Nuss-Nougat- und Schoko-Brotaufstriche enthalten fast durchweg sehr viel schadstoffbelastetes Palmöl.

Die Gesundheit von Babys und Kindern ist dabei besonders gefährdet, da ihr Körpergewicht im Verhältnis zu den aufgenommenen Schadstoffmengen gering ist. Auch die Biobranche setzt auf Palmöl. Aber auch der Anbau von Biopalmöl wird von der Industrie dominiert — auf industriellen Monokulturen. Die zertifizierten Biopalmöl-Plantagen werden demnach auf der 4.

Ziel des Industrielabels ist es, die Produktion und den Absatz von nachhaltigem Palmöl zu steigern. Palmöl soll damit wieder hoffähig gemacht werden. Alle Regenwaldgebiete, die vor dem Jahr gerodet wurden, können demnach in Palmölplanagen umgewandelt und zertifiziert werden. Doch fast alle Regenwaldgebiete sind seit Jahrhunderten von indigenen Völkern bewohnt und durch die Menschen beeinflusst.

Trotz ihres ungeheuren Artenreichtums gelten sie damit als Sekundärwälder - und dürfen abgeholzt werden. Dabei bestehen gravierende Interessenkonflikte , denn wer streng prüft, bekommt wenig Aufträge. Beschwerdeverfahren sind sehr lang und enden meist ohne relevante Ergebnisse. So werden trotz des RSPO-Labels weiter unvermindert die Regenwälder für Ölpalmplantagen gerodet und auch die Einwohner — vor allem Kleinbauern und Indigene - von ihrem Land vertrieben, bedroht und verhaftet, wenn sie sich gegen den Landraub wehren.

Das Label führt zur Täuschung der Öffentlichkeit. Die Regen- und Torfwälder, die für die Anlage von Ölpalmplantagen gerodet und trockengelegt werden, speichern gigantische Mengen Kohlenstoff, der durch die Entwaldung als Kohlendioxid in die Atmosphäre entweicht. Aus den Produktionsrückständen wie den Kochabwässern der Ölmühlen entweicht Methan, das ein sehr starkes Treibhausgas ist. Deutschland und die EU treiben die Nutzung der erneuerbaren Energien voran. Zwei Drittel dieser Energie werden aus Biomasse gewonnen, d.

Beim Tanken haben wir leider keine Wahl. Wie viel Biosprit dem Kraftstoff beigemischt ist und aus welchen Rohstoffen dieser hergestellt wurde, müssen die Betreiber und Mineralölkonzerne nicht angeben.

Aufgrund des zunehmenden öffentlichen Drucks und Problembewusstseins haben viele Firmen damit begonnen, ihre Produktion umzustellen und Palmöl durch andere Öle und Fette zu ersetzen. Tonnen auf 3,0 Mio. Nun müssen sich das Parlament, die Kommission und die Mitgliedsländer auf eine gemeinsame Position einigen.

Weitere Informationen bei Rettet den Regenwald e. ORG und in unserem Shop:. Wir setzen uns aktiv für den Schutz der Regenwälder ein. Bitte beteiligen Sie sich — für den Schutz der Regenwälder! Keine Goldmine im Regenwald! Kontakt - Restaurant Tagblatt. Kontakt - Restaurant Bosch Beringen. Kontakt - Restaurant Werk4. Kontakt - Restaurant Connect. Kontakt - Restaurant Azzurro. Die Nahrungsmittelindustrie ist auf Palmöl angewiesen: Das ist ein Vorteil in der Produktion, denn beim unvollständigen Härten entstehen die unerwünschten Transfettsäuren.

Durch die Mischung von Palmöl mit diesen anderen Ölen lässt sich beispielsweise eine streichfähige Margarine herstellen. Ohne einen gewissen geringen Anteil an gesättigten Fettsäuren wären die Margarinen flüssig. Dies gilt auch für andere Fette, die in der industriellen Produktion von Produkten verwendet werden und aus technologischen Gründen eine gewisse Festigkeit aufweisen müssen.

Ein weiterer Vorteil von Palmöl ist seine Stabilität. Aufgrund seiner Zusammensetzung reagiert Palmöl wenig empfindlich auf den Einfluss von Hitze und Sauerstoff Oxidation , was ein technologischer und qualitativer Vorteil ist, vor allem bei lang haltbaren Produkten. Wird Palmöl durch andere pflanzliche Öle oder Fette ersetzt, hat dies nicht nur einen entscheidenden Einfluss auf die Konsistenz, sondern auch auf die Haltbarkeit und das Mundgefühl eines Produktes.

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