Makroökonomie

Die Makroökonomie (von griechisch μακρός makros „groß“; οἶκος, oíkos „Haus“ und νόμος, nomos „Gesetz“), auch Makroökonomik, makroökonomische Theorie oder Makrotheorie, ist ein Teil der Volkswirtschaftslehre.

Die Auswirkung von Niedriglöhnen in armen Volkswirtschaften kann man durch das folgende Beispiel verdeutlichen.

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betrieblicher Geltungsbereich Gilt für die Mitglieder des Schweizer Fleisch-Fachverbandes (SFF) sowie allen übrigen Arbeitgebern von Betrieben, welche überwiegend im Metzgereigewerbe und in der Fleischwirtschaft tätig sind.

Seit Ende der er Jahre weitete sich der Niedriglohnsektor durch den technischen Wandel und die Globalisierung , also die Zunahme des internationalen Handels und der weltwirtschaftlichen Arbeitsteilung, stark aus. Marktorientierte niedrigproduktive Beschäftigungen wurden zunehmend durch Importe ersetzt.

Die geringqualifizierten Beschäftigungen in den Industriestaaten gingen dadurch zurück, während immer mehr Menschen solche Beschäftigungen nachfragten, weil mehr Frauen erwerbstätig werden wollten und mehr Arbeitskräfte einwanderten.

Dagegen wurden immer mehr hochqualifizierte Beschäftigte gesucht. Infolgedessen sanken die Löhne für niedrig qualifizierte Beschäftigungen, während die Löhne für hochqualifizierte Beschäftigungen durch den Nachfrageüberschuss anstiegen.

Das Anwachsen des Niedriglohnsektors wurde dadurch begünstigt, dass gesetzliche Mindestlöhne entweder ganz fehlten oder dass bestehende Mindestlöhne real sanken, weil sie jahrelang nicht angehoben wurden. Da sich auch immer weniger Beschäftigte gewerkschaftlich organisierten und sich das Lohnverhandlungssystem immer weiter aufsplittete, hatten die Beschäftigten dem Entstehen von Niedriglöhnen nichts entgegenzusetzen.

Auf dem World Economic Forum in Davos am Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt. Ich rate allen, die sich damit beschäftigen, sich mit den Gegebenheiten auseinander zu setzen, und nicht nur mit den Berichten über die Gegebenheiten.

Deutschland neigt dazu, sein Licht unter den Scheffel zu stellen, obwohl es das Falscheste ist, was man eigentlich tun kann.

Wir haben einen funktionierenden Niedriglohnsektor aufgebaut, und wir haben bei der Unterstützungszahlung Anreize dafür, Arbeit aufzunehmen, sehr stark in den Vordergrund gestellt. Je geringer die Entlohnung, desto schlechter sind die Arbeitsbedingungen. Aus sozialer und gesellschaftlicher Sicht sind Niedriglöhne nicht nur Auslöser für Altersarmut , sondern sie sind auch für die Verarmung eines erheblichen Teils der Volkswirtschaft ursächlich. Betrachtet wird das Brutto-Arbeitsentgelt von sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten.

Deutschland hat seit einen allgemeinen Mindestlohn. Dennoch tauchen teilweise auch bei Zeitarbeitsfirmen Fälle von Lohndumping auf, wobei der Mindestlohn deutlich unterschritten wird. Niedriglohn bezieht sich auf ein sehr geringes Lohnniveau eines Exportlandes im Vergleich zu dem importierenden Land, wobei ersteres durch arme Volkswirtschaften und Entwicklungsländer und letzteres durch fortgeschrittene Industriestaaten vertreten ist.

Ein Niedriglohn ist dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsentgelt in der exportierenden Volkswirtschaft viel geringer ist als das eines Arbeitnehmers in einem importierenden Industriestaat für eine vergleichbare Tätigkeit bei gleichem Alter.

Seit der zweiten Hälfte des Jahrhunderts begann zum ersten Mal in der Weltwirtschaftsgeschichte die Durchsetzung internationaler Arbeitsteilung und Spezialisierung auf komparative Vorteile. Bisher standen der Import und die heimische Wirtschaft noch nicht in einem Konkurrenzverhältnis, da Handel aus Gründen fehlender Substitute betrieben wurde.

Dies war der erste historische Schritt zur Ausprägung von Niedriglohnländern , so wie sie noch heute vorherrschen.

Als historischer Meilenstein dieser Arbeitsmarktstruktur gilt der Glen Grey Act , der in der damaligen britischen Kapkolonie durch Premierminister Cecil John Rhodes initiiert und euphorisch als Bill for Africa deutsch etwa: Gesetz für Afrika bezeichnet wurde. Dieses Gesetz schuf eine legislative Basis für die in Grundzügen vorhandene Rassentrennungspolitik und das ökonomische Modell der späteren Apartheidideologie.

Seit der fortschreitenden Globalisierung, die durch Protektionismus und wirtschaftlicher Isolation von Regierungen im Ersten und Zweiten Weltkrieg gestört wurde und erst in den er Jahren wieder aufblühte, ist auch eine verstärkte Internationalisierung des Kapitals zu beobachten. Diese bestand in der Verlagerung der Produktion industrieller Erzeugnisse und Dienstleistungen in Entwicklungsländern, die ihre günstigen Kosten für den Produktionsfaktor Arbeit als komparativen Vorteil nutzen konnten.

Hintergrund für die Restrukturierung insbesondere von Fertigindustrieprodukten in weniger fortgeschrittene Volkswirtschaften lag in der Gewinnmaximierungsabsicht internationaler Unternehmen, die in den geringeren Produktionslöhnen in Entwicklungsländern eine Kostenminimierung sahen.

Die Theorie des Ricardo-Modells besagt unter anderem, dass das relative Lohnniveau einer Volkswirtschaft in der Regel dem dortigen relativen Produktivitätsniveau entspricht siehe Grafik. Bei vollkommenem Wettbewerb findet Entlohnung nach der Grenzproduktivität der Arbeit statt, weil die Arbeitgeber auf Dauer nur bis zur Grenzproduktivität Lohn zahlen können. Anderenfalls würden die Lohnkosten die Kosten der eigentlichen Produktion unnatürlich in die Höhe treiben.

Dementsprechend niedrig ist auch ihr nationales Lohnniveau. Niedriglohn in Entwicklungsländern ist die Folge der Spezialisierung auf komparative Vorteile, also auf die Produktion arbeitsintensiver Güter. Ausgangspunkt sind zwei Staaten mit unterschiedlicher Produktivität und Arbeitskräftepotential. In dem Entwicklungsland sind Arbeitskräfte im Überfluss und Kapital nur knapp vorhanden, weshalb die Löhne relativ niedrig sind.

Diese lassen sich nicht exakt voneinander trennen, sondern ergänzen sich gegenseitig. Mikroökonomie und Makroökonomie analysieren beide die Verhaltensweisen von Wirtschaftssubjekten.

Im Mittelpunkt der Mikroökonomie steht dabei das einzelne Wirtschaftssubjekt, bei der Makroökonomie hingegen das Durchschnittsverhalten der Wirtschaftssubjekte. Hinzu kommt, dass in der Makroökonomie auch Bereiche in die Untersuchung mit einbezogen werden, die in der Mikroökonomie nicht berücksichtigt werden, wie zum Beispiel die Bedeutung des Staates oder des Auslandes. Die Mikroökonomie befasst sich hauptsächlich mit einzelnen Märkten, also mit Märkten von bestimmten Gütern und deren Analyse.

Die Makroökonomie hingegen betrachtet die aggregierten Einzelmärkte wie den Gütermarkt oder den Geldmarkt und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Gesamtzusammenhänge.

Dabei greift die Makroökonomie auf die in der Mikroökonomie untersuchten Einzelentscheidungen der Wirtschaftssubjekte zurück. Erste Fragen zu ökonomischen Sachverhalten finden sich bereits in der Antike. Dies sind Gedanken, welche sicherlich bereits zu früherer Zeit aufkamen. Das Besondere an den Griechen und Römern, den Scholastikern und Naturrechtsphilosophen ist allerdings, dass sie nicht die Volkswirtschaftslehre als solche in den Vordergrund stellten, sondern sie die ökonomischen Probleme immer im Zusammenhang mit einer anderen Wissenschaft betrachteten, beispielsweise der Ethik , der Rechtswissenschaft oder der politischen Philosophie.

Eine eigentliche Wirtschaftswissenschaft liegt hier allerdings nicht vor. Jedoch sollte man die Mitarbeit dieser Autoren nicht unterschätzen, da ihr Beitrag einer der beiden Urquellen ökonomischer Forschung gleichwertig ist.

Eine andere Quelle ist das Werk diverser Autoren, welche sich mit praktischen und politischen Fragen der Wirtschaftsführung und auch der Verwaltung befassten.

Zu diesen Autoren zählen unter anderem Lehrer der damaligen Verwaltungshochschulen, Bürokraten, Politiker und Geschäftsleute. Da sie Praxiserfahrung mitbrachten, war ihnen die analytische Darstellung ihrer Ideen weniger wichtig als das eingebrachte Tatsachenwissen. Jahrhundert stieg die Zahl der Veröffentlichungen derart an, dass die Hauptaussagen der formulierten Gedanken den Namen Merkantilismus prägten.

Hauptaufgabe des Merkantilismus war es, die nationale Handelskraft zu unterstützen und die Beschaffung von Einnahmen für die Schatzkammer der Fürsten auch camera genannt. Daraus leitet sich die Bezeichnung Kameralismus ab, welche den deutschen Merkantilismus bezeichnet. Sie stellt einen Vorläufer der deutschen Finanzwissenschaft dar. Jahrhunderts schloss sich in Frankreich eine Gruppe von Autoren zusammen und gründeten eine Schule. Er war der erste, der eine gesamte Analyse des Wirtschaftsprozesses aufstellte, die auch die Kreislauftheorie mit einbeschloss.

Diese Leistung ist beachtenswert. Beeinflussung erhielten die Physiokraten von Richard Cantillon , der erstmals näher auf das Problem der Allokation einging und der zeigte, welchen Einfluss die Nachfrage über eine Änderung der relativen Preise auf die Zusammensetzung der volkswirtschaftlichen Produktion hat.

Durch sein Werk wurde die Volkswirtschaft als selbständiges Wissensgebiet anerkannt. Orientiert man sich an Joseph Schumpeters Aussage, dass die Erkenntnis einer Wissenschaft die Erkenntnis ihrer selbst sei, so war dies der Schritt, mit dem die Ökonomie eine eigenständige wissenschaftliche Disziplin wurde. Die Klassik macht nur Sinn, wenn man sie im Kontext der ihr vorangegangenen Epochen betrachtet.

Mit dem Werk von Smith und den Beiträgen der Vorläufer als Grundlage beschäftigten sich die Ökonomen der Klassik mit allen essentiellen Fragen, die den Inhalt der heutigen Volkswirtschaftslehre ausmachen. Einen Kernpunkt der Klassischen Ökonomie stellt das Harmonieprinzip dar.

Sehr wichtig ist dabei, dass sich der Staat weitestgehend aus dem Wirtschaftsleben heraushält. Das Hauptinteresse des Klassikers galt vielmehr den Aussagen, die bereits zum Überschuss getroffen wurden.

Auf die Verwendung des Überschusses legten die Ökonomen besonderes Augenmerk. Das Ende der klassischen Epoche befindet sich, wenn man der Marxschen Einteilung folgt, im Jahr und ist gleichzeitig der Beginn der Neoklassik. Der Marginalismus als Überschrift für Grenzbetrachtungen, zu denen unter anderem die Grenzkosten und der Grenznutzen zählen, gehört ohne jeden Zweifel zu den wichtigsten Innovationen der Neoklassik.

Er ermöglichte es, das wirtschaftliche Verhalten auf einzelne Individuen zurückzuführen. Während der klassischen Epoche stand noch die makroökonomische Betrachtungsweise im Vordergrund, während in der Neoklassik ein universelles Individuum im Mittelpunkt der Analyse steht. Diese Sicht kann man als mikroökonomisch bezeichnen. War für die Klassiker noch der Wert eines Gutes gleich den Kosten der Produktion, so sind die frühen Neoklassiker der Meinung, dass derjenige Preis, den die Nachfrager zu zahlen bereit sind, also der Marktpreis, sich durch den Grenznutzen bestimmt.

Die Wertlehre, welche hier Anwendung findet ist im Unterschied zur Klassik subjektiv geprägt. Auch ist der Schwerpunkt, welcher im Mittelpunkt der Überlegungen steht, ein anderer als der in der klassischen Epoche.

Die Neoklassik befasst sich hauptsächlich damit, wie knappe vorhandene Ressourcen verteilt werden. Diese Überlegungen führten zum Ergebnis, dass sich die Angebotsstruktur durch den relativen Preismechanismus der Nachfragestruktur angleicht und somit eine optimale Allokation entsteht. Das Hauptthema ihrer Ausführungen zu diesem Thema ist der Grenznutzen. Durch das Anwenden der Grenznutzentheorie erreichten Jevons und Walras, dass heute gebräuchliche mathematische Anwendungen als Standard eingeführt wurden.

Auf Stunden bezogene Entgeltteile z. Die Lenkzeit ist nach der Fahrzeit, in der der Lenker neben sich noch mindestens einen weiteren Arbeitnehmer befördert, zu bemessen. Diese Zeiten sind beim Anspruch auf Taggeld zu berücksichtigen. III gebührt, gebührt keine Lenkzeitvergütung.

Die Lohnabrechnung und -zahlung erfolgt in der Regel monatlich. Der Lohnzahlungszeitraum ist der Kalendermonat. Die Lohnzahlung mit schuldbefreiender Wirkung erfolgt auf ein Bankkonto des Arbeitnehmers. Die gänzliche oder teilweise Abfindung des Lohnes in Sachleistungen ist unstatthaft.

Der Anspruch auf Taggeld besteht für jene Tage, an denen eine tatsächliche Arbeitsleistung von mehr als 3 Stunden erbracht wird oder bei Schlechtwetter eine Arbeitsbereitschaft von mehr als 3 Stunden besteht. Eine Änderung dieses Hauptwohnsitzes ist dem Arbeitgeber unverzüglich bekannt zu geben.

Erfolgt kein Nachweis durch den Arbeitnehmer oder besteht kein Hauptwohnsitz in Österreich oder in einem Grenzbezirk, so gilt der Erstaufnahmeort beim jeweiligen Arbeitgeber in Österreich als Anknüpfungspunkt. Dienstreisen ins Ausland sind nur solche Dienstreisen, bei denen das Reiseziel im Ausland liegt. Ist der Arbeitnehmer nicht in der Lage, um diesen Betrag ein Quartier zu finden, werden die tatsächlich erforderlichen Übernächtigungskosten gegen Beleg vergütet.

Arbeitnehmer, die vom Arbeitgeber von einer Arbeitsstätte auf eine andere Arbeitsstätte oder zu kurzfristigen Arbeiten abgeordnet werden, haben Anspruch auf:. Die nachstehende Bestimmung tritt nur in Kraft, wenn der Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger die Beitragsfreiheit schriftlich bestätigt: Anstelle der Fahrtkosten für ein öffentliches Verkehrsmittel kann auch ein pauschaler Betrag von 12 Cent je km bezahlt werden.

Im Falle einer Beförderung des Arbeitnehmers vom und zum auswärtigen Ort durch den Arbeitgeber entfällt für diese Strecke die Heimfahrtsvergütung. Dies gilt auch bei Inanspruchnahme der Freifahrt für Lehrlinge. Kann der Lehrlinge eine Schülerfreifahrt oder Schulfahrtsbeihilfe in Anspruch nehmen, wird der Erstattungsanspruch um diesen Betrag verringert. Die Lehrlingsentschädigung ist für die Dauer des Berufsschulbesuches so zu bezahlen, als ob der Lehrling im Betrieb gearbeitet hätte.

Der Lehrberechtigte, bei dem der Lehrling die für den Lehrberuf festgesetzte Lehrzeit beendet, ist verpflichtet, diesen drei Monate in seinem Betrieb in seinem erlernten Beruf weiter zu verwenden. Die Internatskosten das sind die Kosten für Quartier und Internatsverpflegung , die durch den Aufenthalt des Lehrlings in einem für die Schüler der Berufsschule bestimmten Schülerheim zur Erfüllung der Berufsschulpflicht entstehen, hat der Lehrberechtigte dem Lehrling zu ersetzen.

Bei positiver Bewertung, erhält er eine einmalige Prämie in Höhe von Euro. Diese Räume sind entsprechend sauberzuhalten. Quartiere sind den gesetzlichen bzw. Den Anordnungen des Dienstgebers bzw. Die in diesem Kollektivvertrag festgesetzten Zulagenbeträge und die in Hinkunft festzusetzenden Lohnbeträge sind auf einen Cent kaufmännisch zu runden.

Bei der Abrechnung sind allfällige Reststunden aliquot zu berücksichtigen. Das gleiche gilt für die Zeit der Teilnahme an Truppenübungen bzw. Wurde die Betriebszugehörigkeit in der Zeit zwischen dem 1. November und dem 1. November in Kraft getreten, am April rückwirkend mit 1. Oktober ; siehe auch Anhang XI, Seite Eine Lösung des Arbeitsverhältnisses vor dem letzten Arbeitstag einer Kalenderwoche ist nur bei Arbeitsverhältnissen bis zu 5 Jahren möglich:.

Wird das Arbeitsverhältnis vom Arbeitgeber gelöst, hat der Arbeitnehmer Anspruch auf sofortige Auszahlung des verdienten Arbeitslohnes. Mai in Kraft. April jeden Jahres gekündigt werden. Abänderung des Kollektivvertrages zu führen.