CFD-Handel – eine Einführung

In diesem Blog schreibt Thomas Timmermann in seiner Funktion als Fondsmanager über die Entwicklungen am Aktienmarkt und die Auswirkungen auf die .

Wie auch immer ich das Modell drehe:

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CFD-Handel – eine Einführung. CFDs sind hochspekulative Finanzderivate, die nur für Anleger geeignet sind, die neben den Chancen auch die besonderen Risiken dieser Anlageklasse kennen.

In der aktuellen ideasTV-Sendung mit Achim Matzke auf n-tv hier online ansehen und im heute aufgenommenen ideasTV Radio Interview hier reinhören gehen wir noch detaillierter auf die technischen Verfassung des Markts ein. Natürlich gibt es auch positive Meldungen: Beispielsweise die relative Stärke der Wall Street gestern Abend! Dadurch haben wir zurzeit auch täglich oft mehrere Transaktionen in den Fonds. Im ETF haben wir übrigens seit seiner Auflage bis heute ca. In der zweiten Grafik oben sehen Sie die Performance des Zertifikats gegenüber der Benchmark und und dem deutschen bzw.

Die Unsicherheit an den globalen Aktienmärkten hielt auch im November an. Dahinter verbirgt sich die Angst, der jahrelange Aufwärtstrend an den Aktienmärkten könnte demnächst sein Ende finden. Daher ist es fraglich, ob es noch zu einer Jahresendrallye kommen wird. In diesem Marktumfeld konnten sich, wie die erste Tabelle oben zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien aus der Teilstrategie Europa absolut und relativ gesehen gut behaupten und gewannen an Wert, während der Markt verlor.

Die zweite Grafik zeigt die Wertenwicklung aller Branchensegmente im abgelaufenen Berichtsmonat. In Europa war die Wertentwicklung der defensiven Branchen Telekommunikation, Versorger und Verbrauchsgüter am besten, während Grundstoffe und speziell Energie unter dem Ölpreisverfall litten. Dies zeigt die Notwendigkeit und Chancen einer Branchenallokation.

Die richtige Zusammensetzung zur richtigen Zeit kann einen signifikanten Einfluss auf die Performance haben. Das Börsenklima bleibt rau. Derweilen schwächelt die Konjunktur in Europa: Die erste Grafik zeigt, dass die Wirtschaftskraft Italiens weiter nachlässt… und — was noch viel schlimmer ist — die Erwartungen auch!

In solch widersprüchlichen Börsenzeiten lohnt es, sich Kursverläufe aus der Perspektive eines technischen Analysten zu betrachten. Bei den beiden ETFs wurden heute keine Transaktionen ausgeführt. Wir sind aktuell für dieses Börsenklima recht gut positioniert und versuchen trotz unserer Kernabsicherung Zusatzrenditen in Seitwärtsmärkten zu generieren. Grafik 1 , … doch er hätte eigentlich — wie beim ETF — im schwachen Oktober deutlich weniger an Wert verlieren dürfen.

Da wir in beiden Fonds die gleiche Strategie einsetzen, ist der Unterschied umso erstaunlicher. Die Auflösung des Rätsels finden Sie in der Grafik 2. Da das Ziel der Selektion ein robustes Portfolio insbesondere für stürmische Börsenphasen sein soll, verwundert dies umso mehr. Wir sind letztlich zum Schluss gekommen, Wir sind der Überzeugung, dadurch zukünftig ein robusteres Portfolio an Bord zu haben.

Es zeigt sich hier ein klarer Vorteil einer aktiven Strategie: Man kann aktiv in das Regelwerk eines passiven Aktienselektionsprozesses eingreifen,… weil es die Marktgegebenheiten zurzeit erfordern. Und nun noch ein paar Anmerkungen zum Markt: Zusätzlich verbesserte sich die technische Verfassung des Aktienmarkts. Eine Trendumkehr zu einer neuen Hausse oder die immer wieder gewünschte Jahresendrallye ist derzeit aber leider noch nicht in Sicht.

Heute beginnt das GForum in Buenos Aires. Buenos Aires bietet hierfür definitiv sehr gute Rahmenbedingungen. Die von der Einführung von Zöllen besonders betroffenen Sektoren wie Automobil führen die Verliererseite an, während defensive Branchen wie Telekommunikation und Gesundheit aktuell gefragt sind. Hierfür haben wir gestern auf Basis einer quantitativen Herangehensweise, welche u.

Da die Transaktionen aktuell noch laufen, kann ich Ihnen die neuen Namen und die neue Branchenzusammensetzung natürlich noch nicht verraten. Die beiden Charts zeigen für einen späteren Vergleich schon einmal die Branchenallokation vor dem Rebalancing. Das ist auch dem Chef der US-Zentralbank aufgefallen und schon spekuliert der Markt auf eine Verlangsamung oder gar ein absehbares Ende des Zinserhöhungszyklus.

Schauen wir uns die Reaktion des Marktes in den Charts an: Im kurzfristigen Chart erkennt man, dass die Rendite 5-jähriger Staatsanleihen im November stark gefallen ist. Im hinteren längerfristigen Bereich relativiert sich jedoch der Einbruch. Die Renditen erscheinen noch immer in einem gesunden Aufwärtstrend. Niedrigere erwartete Zinsen machen den US-Dollar unattraktiver und daher schwächte sich zuletzt auch der Greenback gegenüber dem Euro leicht ab.

Wir haben in den letzten Tagen in beiden ETFs darauf reagiert und die Exponierung gegenüber dem Vormonat leicht angehoben. Ohne zu viel verraten zu wollen, Doch schauen wir uns doch den DAX-Chart einmal genauer an: Von weitem sieht der deutsche Leitindex im Jahr und wie ein nachgezeichneter Berg aus, Sie wurde beim Durchschreiten der Das negative Potential ist trotz der vielen Optimisten leider noch nicht ausgereizt. Zusätzlich ist der 9-jährige Aufwärtstrend im DAX knapp unter Als Fondsmanager interessiert uns die Frage, wie tief der Markt denn kurzfristig noch fallen könnte?

Und genau auf diese Marke konzentrieren wir uns zurzeit als kurzfristiges maximales weiteres Abwärtspotential. Sollte jedoch die technische Erholung der letzten Tage weiterlaufen, Durch den Einsatz von Optionen kann man den Grad der Absicherung sehr gut an die aktuelle Marktphase anpassen.

Grundsätzlich möchten wir mit unserer aktiven Absicherungsstrategie langfristig die Direktanlage schlagen. Dies erreichen wir, wenn wir in den schlechteren Marktphasen Absicherungsgewinne als Zusatzeinnahme generieren. Dadurch senken wir auch automatisch die Volatilität. Das Wochenende brachte gleich zwei positive Nachrichten: Der Brexit-Vertrag wurde seitens der EU verabschiedet und die italienische Regierung sendete Signale, über das Haushaltsbudget eventuell doch noch einmal nachdenken zu wollen.

Letzteres senkte die Renditen der jährigen italienischen Staatsanleihen s. Neben den europäischen Sorgen belasten die Märkte auch die ungewohnt schwache chinesische Konjunktur. Doch die Regierung reagiert, indem sie z. Und in sollen Steuersenkungen die Nachfrage weiter beleben. Die zweite Grafik oben zeigt die geplanten Senkungen. Wie schon am letzten Freitag, sicherten wir auch heute Absicherungsgewinne und passten die Positionen auf das aktuelle Marktniveau an. Da sich ein paar der Belastungsfaktoren zurzeit positiv entwickeln, erhöhten wir in beiden Fonds die Exponierung, ohne das Niveau der Absicherung substantiell zu senken.

Der erste Chart oben zeigt den Indikator für Deutschland hellblau , Amerika grün , die Eurozone gelb , China rot , Brasilien orange und für die Welt blau.

Das Problem ist, dass der Indikator weltweit fällt. Die Volkswirte beruhigen, indem sie auf die starke Binnenwirtschaft hinweisen. Immer wieder betonen sie, dass es in der Vergangenheit eine Rezession nur gab Das ist ja in Europa zurzeit nicht der Fall. Doch es gibt auch positive Nachrichten Es gab wohl erste zaghafte Zeichen der Einlenkung beim italienischen Haushaltsstreit. Die neue Kern-Absicherungszone liegt zwischen 3.

Sollten die Support-Zonen halten und eine Erholungsbewegung in Richtung Dadurch ist die Exponierung in Europa gestiegen. Aktuell aber hat sich der Wind gedreht und die Tech-Konzerne verlieren auf breiter Front. Zum Einordnen dieser Zahl: Stellen Sie sich — bevor Sie auf den zweiten Chart oben schauen - die Frage, ob Sie eingestiegen wären? ETF wird die Aktienselektion durch eine quantitative Selektion bestimmt. Der zweite Chart ergänzt nun den Zeitraum Das sieht nun schon wieder anders aus, oder?

Sie liegen nun gleichauf! Der erste Chart zeigt, dass die Erholung heute nicht wirklich eine Trendumkehr ist. Der Index wirkt angeschlagen und es ist fraglich, ob er es dieses Mal schafft, wieder gleich an die Tage-Durchschnittslinie rot dran zu kommen. Der Langzeit-Chart dahinter zeigt ähnliche Einbrüche in den Jahren und Wenn nun diese Stärke kippt, kriegen die sowieso schon angeschlagenen europäischen und asiatischen Aktienmärkte noch zusätzlichen Abwärtsdruck.

Zunächst wird aber morgen in den USA nicht gehandelt und daher könnten sich die Börsen zum Schluss der Woche vermutlich stabilisieren…. Wir haben heute keine Transaktionen in beiden Fonds ausgeführt und bleiben defensive. Es ist alles eine Frage der Perspektive! Er hat sich also in 10 Jahren versiebenfacht!

Der Langzeit-Chart oben zeigt, wie unspektakulär dieser Einbruch eigentlich ist Trotzdem erreichen uns in diesen Tagen immer mehr Hinweise, dass auch in dieser erfolgsverwöhnten Branche die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Die Belastungsfaktoren sind leider immer noch da: Es ist also noch zu früh, um auf wieder steigende Indexstände zu setzen.

Bei den Fonds konzentrieren wir uns jetzt darauf, die Erträge aus Absicherungspositionen bestmöglich zu sichern und die Optionsstrukturen an die tieferen Marktniveaus anzupassen. Da hilft immer ein Blick auf die langen Charts.

Eindeutig befindet sich der Index im Abwärtstrend. Nach unten liegt bei 3. Professionelles Fondsmanagement bedeutet, jetzt schon festgelegt zu haben, was wir dort an unserer Absicherungszone grün eingezeichnet zwischen 2.

Nach oben liegen ab 3. Die Tage-Durchschnittslinie bei 3. Die zweite Grafik zeigt die Realverzinsung in Deutschland. Dass sie im negativen Bereich liegt, ist nicht neu, sondern schon seit vielen Jahren der Fall. Die Grafik zeigt die Differenz zwischen der jährigen Rendite von Bundesanleihen und der deutschen Inflation. Laut Bundesbank hatten zum Ende des zweiten Quartals private Haushalte rund 2. Euro in Bargeld und Zins-Einlagen. Noch gibt es aber wenig Zeichen für einen nachhaltigen neuen Aufschwung.

Wir behalten daher unsere Renditechancen nach oben grundsätzlich offen. Ausschüttungen in diesem Jahr klar ersichtlich Spricht man mit den Befürwortern einer Jahresendrallye, hört man oft das Argument, Im Prinzip ist das richtig und ich wünsche mir auch eine Jahresendrallye! Gerade wenn lange in eine Richtung laufende Wirtschaftstrends anfangen zu wackeln, wird es schwierig, die erwarteten Gewinne der Unternehmen zu schätzen.

Das fängt schon innerhalb des Unternehmens selbst an: Sollte man frühzeitig über sich verschlechternde Bedingungen berichten und damit Kunden und Aktionäre beunruhigen? Vielleicht schränkt man erstmal die verfügbaren Informationen ein wie z. Es geht weiter in den Analyse-Abteilungen der Banken. Sollte man ohne handfeste Beweise die Modelle nach unten korrigieren, Wenn die geschätzten Unternehmensgewinne aber zu hoch angesiedelt werden, Und dann sind die KGVs heute plötzlich gar nicht so niedrig Es gibt aber einen Trick, Man schaut sich die Veränderungen der Gewinnschätzungen, für z.

Sollte man dort einen Abwärtstrend sehen, Und… Sie erraten es schon,.. Die Jahre bis sind Geschichte. Diese Zahlen verändern sich nicht mehr, Der Trend für geht nach unten! Und noch viel wichtiger… die geschätzten Gewinne für und ebenfalls! Also ist Vorsicht geboten und man sollte nicht alles auf das KGV setzen! Ansonsten passen wir immer am Freitag unsere kurzfristigen Optionspositionen an. Diese sorgen dafür, dass wir Seitwärtsrenditen in den Fonds erzeugen.

Diese Seitwärtsrenditen finanzieren unsere Kernabsicherung. Das ist auch zwingend erforderlich, Das bedeutet aber auch, Technisch überverkauft ist der Markt nun auch nicht mehr, Die Brexit-Verhandlungen nehmen nach 17 Monaten nun so richtig Fahrt auf, drohen aber in einem Chaos zu versinken.

Premierministerin Theresa May droht ihr Kabinett wegzubrechen und ein Misstrauensvotum liegt ebenfalls im Bereich des Möglichen. März geordnet oder brachial oder gar nicht aus der EU austreten wird. Dem Pfund bekommt die politische Entwicklung jedenfalls gar nicht gut. Im ersten Chart sieht man die fortwährende Abwertung seit dem beschlossenen Brexit Es stammen also zurzeit 7 von Aktien aus dem Vereinigten Königreich.

Vergleichen wir speziell die aktuelle Währungsallokation des Europa ex EUR Teilportfolios mit dem Vergleichsindex, so stellen wir fest, dass durch die quantitative Aktienselektion, welche insbesondere Dividendenaktien mit möglichst niedrigem Risiko sucht, wies das Portfolio im gesamten Jahresverlauf weniger GBP-Exponierung auf. Fairerweise sei aber auch das noch zu hebende Performance-Potenzial in der Schwedischen Krone erwähnt, die bisher im negativen Terrain liegt. Um das einmal klarzustellen: Aktienmärkte in normalen Wirtschaftszyklen steigen auf lange Sicht immer!

Nur gibt es dazwischen leider auch Schwächephasen Dabei sind die Dinge doch eigentlich klar: Die Einführung von neuen durchgreifenden Regulierungen in der Autoindustrie wirken sich natürlich auf die Profitabilität der Branche aus und schlagen sich auch in den Wachstumszahlen nieder. Und davon betroffen sind viele Industriezweige Zusätzlich kostet die Digitalisierung vieler Prozesse in fast allen Industriezweigen erst einmal Geld, bevor man von einem Effizienzgewinn profitiert.

Auch die zusätzliche Administration im Warenhandel, die der Brexit mit sich bringt, wird sich auf die Produktivität in den betroffenen Ländern auswirken.

In der heutigen ideasTV-Sendung mit dem Devisenexperten Ulrich Leuchtmann hinteres Bild oben haben wir uns wegen der wachsenden Risiken rund um den Euro bewusst mit Anlagealternativen beschäftigt: Schauen Sie doch mal rein ab ca. Zuletzt war der US-Dollar auf diesem Niveau!

Zins und Tilgung verteuern sich fast täglich! Das Resultat sehen Sie im hinteren Schaubild. Die fehlende Kaufkraft dort führt letztendlich zu einem geringeren Wachstum und davon merken dann auch wir Europäer schnell etwas. Eine technische Bodenbildung hier wäre ein gutes Omen für eine Trendumkehr an den europäischen Aktienmärkten… doch davon ist noch nichts zu sehen!

Alle Unternehmen, die im Bankensektor an der Börse Istanbul notiert sind, befinden sich im marktkapitalisierungsgewichteten Borsa Istanbul — Banks Index s. Er spricht eine klare Sprache: Zu beachten hierbei ist auch: Die europäischen Aktienmärkte starten schwächer in die Woche. Wir haben heute in beiden ETFs weiter unsere Absicherungspositionen geschärft: Die Exponierung beim ETF liegt zurzeit bei ca. Zur Einschätzung von Börsenbewegungen sind fundamentalen Zahlen einer Volkswirtschaft, wie die Geldmenge, wichtig: Eine stark steigende Geldmenge wird oft als positiv für die Aktienmärkte interpretiert, da dann vereinfacht gesagt mehr Geld ausgegeben werden kann Warum ist das für den Investor in Deutschland von Bedeutung?

China ist einer der wichtigsten Absatzmärkte für die deutsche Automobilindustrie! Diese Aktien haben insgesamt ein Gewicht von ca.

Der erste Chart zeigt das Gelmengenwachstum in China. Passend hierzu lagen die durchschnittlichen monatlichen Autoverkäufe in China von August bis Oktober bei nur noch 1,96 Mio.

Diese Woche war der technischen Erholung der starken Oktober-Korrektur gewidmet. Wie erwartet ist der DAX unter Wir mussten heute ausnahmsweise gar nichts in den beiden ETFs handeln.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende! Konkret lief das deutsche Aktienportfolio seit dem Die durch quantitative Selektion bestimmten 60 Aktien entwickelten sich insbesondere in der Abwärtsphase im Oktober signifikant. Anfang November nicht gelitten hat. Ist jetzt die Zeit der Value-Dividendentitel gekommen? Das verschlechtert die Chancen für weitere Steuersenkungen in den USA und generell wird der Präsident nun weniger politische Durchschlagskraft haben als bisher.

Vielleicht hoffen die heute Morgen stark steigenden europäischen Aktienmärkte auf eine Deeskalation des Handelsstreits durch die neuen politischen Verhältnisse? Es gibt ja zu den wesentlichen europäischen Branchen jeweils einen passenden ETF z. Wir nehmen heute in beiden ETFs nur kleine Veränderungen vor: Es gilt, unsere Seitwärtsprämien produzierenden Optionspositione an das gestiegene Marktniveau anzupassen. Zusätzlich trimmen wir weiter unsere Absicherungsposition, Gleichzeitig sorgt die Struktur der Kernabsicherung für eine langsame Erhöhung der Exponierung bei sich weiter erholenden Börsen.

Die Exponierung beim ETF liegt derzeit bei ca. Dieser Fakt wirkt sicherlich unterstützend. Aber es gibt jenseits des Atlantiks auch belastende Faktoren: Das ist gut für den zinshungrigen Anleger, Heute wird in den Vereinigten Staaten gewählt! Wie wird die Börse morgen früh auf das Wahlergebnis der Kongresswahlen reagieren? Vom Markt wird wohl erwartet, dass das Repräsentantenhaus von den Demokraten zurückerobert wird, Jede andere Kombination hätte das Potenzial, die Börse zu bewegen.

Schauen wir uns die Technik an: Der langfristige Chart zeigt,.. In den letzten zwei Jahren näherte sich der Index immer von oben der Tage-Durchschnittslinie Wir sind also in einer eher schlechten Ausgangslage für eine Jahresend-Rallye! Wie auch immer der Ausgang morgen ist — erst ein nachhaltiges Überschreiten der und Tage-Durchschnittslinie würde die technische Einschätzung für den amerikanischen Aktienmarkt verändern.

Dreht der Index jedoch wieder nach unten, Vor diesem Hintergrund bleiben wir defensiv in den USA: Die Exponierung beim ETF liegt aktuell bei ca. Trotzdem war im historischen Gebäude der alten Börse viel los! Nachdem ich neun Jahre lang eher zum Aktienkauf geraten habe, Das sorgte gefühlt für Verwunderung: Ich scheine mit meinem verhaltenen Ausblick noch in der Minderheit zu sein!

Der Vortrag war sehr gut besucht. Es wäre schön, wenn dies so wäre, In meinem Vortrag bin ich auf die wesentlichen Belastungsfaktoren eingegangen. Sie können den Vortrag noch diese Woche hier anschauen. Die Woche startet fast unverändert an den Börsen mit leichter Stabilisierungstendenz. Der DAX stand vor vier Wochen rund 1. Im ETF kaufen wir heute das Aktienportfolio nach, Hätten Sie gedacht, dass Apple einfach die Meldung von Verkaufszahlen einstellt? Was könnte wohl der Grund dafür sein??

Kommt es etwa zu einer absehbaren Verlangsamung der Erfolgsstory??? Es bleibt also beim täglichen Cocktail aus guten und schlechten Nachrichten…. Technisch ist die Erholung schon weit fortgeschritten und wir fangen an, in beiden ETFs die Absicherung wieder leicht stärker zu trimmen.

Man erkennt aber auch, dass sich der Index von unten wieder an die alten Tiefststände um 3. Spätestens dort sollte es technisch sehr schwierig werden, weiter zu steigen Das ist dann auch schon die Zusammenfassung meines Vortrags auf dem Börsentag Hamburg morgen: Die Präsentationsunterlagen können Sie hier einsehen nach Registrierung.

Falls ich Sie dort nicht treffe, wünsche ich Ihnen schon mal ein schönes Wochenende…. Nachdem die Aktienmärkte im September eher unverändert schlossen, ging es im Oktober rasant abwärts. Nicht wenige sehen derzeit das Ende des jährigen Bullenmarkts kommen.

Erreicht hat er erst einmal den Bereich um die Zwar konnten sie die Märkte zum Monatsende aufgrund der überverkauften Situation wieder leicht erholen, jedoch bleibt ein dickes Minus bei den Indizes stehen. Die zweite Tabelle zeigt die Wertenwicklung aller Branchensegmente im abgelaufenen Berichtsmonat. Die Wertentwicklung der meisten Branchen rentierte in diesem Marktumfeld teilweise sehr deutlich im negativen Terrain. Lediglich die defensiven Branchen Versorger und Verbrauchsgüter konnten in den USA eine positive Wertentwicklung zeigen, während in Europa nur die Aktien der Telekommunikation positiv rentierten.

Zusätzlich wirken in vielen Branchen Sonderfaktoren, wie Regulierung, Umweltauflagen und Digitalisierung, kostentreibend und damit auch Gewinn schmälernd! Die Ausstrahlung können Sie heute Abend auf n-tv ca. Der deutsche Aktienmarkt hat heute Morgen seine technische Erholung fortgesetzt.

Da wir nicht genau wissen, wie weit die Erholung gehen wird Dabei haben wir die Kern-Absicherungsstrecke verändert: Sie startet nun viel tiefer bei Durch den Tausch der Absicherungsoptionen ab Sollte der DAX unter Sollte der DAX jedoch wieder über Die Gutschrift müssten Sie morgen auf Ihrem Konto finden…. Während die Berichtssaison der Unternehmen eher holprig verläuft, überraschte heute die deutsche Inflationsrate: Diese Entwicklung dokumentiert die solide Lage der Wirtschaft in diesem Jahr und wurde natürlich auch vom stark gestiegenen Ölpreis beeinflusst.

Das Schaubild oben zeigt den langfristigen Verlauf der Inflation in Deutschland. Wir fragen uns zurzeit eher , wie weit die technische Erholung gehen kann und optimieren weiter die Seitwärtsrendite falls es doch länger dauert. Etappenziel nach unten bleibt das Niveau von ca. Dort sieht man den harten Einschlag der letzten Tage Wir gehen zurzeit wegen der angeschlagenen technischen Lage jedoch nicht davon aus und haben uns ziemlich defensiv in den USA positioniert.

Lange waren es die sehr hoch bewerteten IT-Aktien mit sehr geringer Dividendenrendite, die besser als die defensiven, neutral bewerteten Versorger-Aktien mit attraktiven Dividendenrenditen gelaufen sind. Im Oktober hat sich das Blatt jedoch gewendet und die Versorger haben konträr zum Aktienmarkt eine Rallye hingelegt, wie der erste Chart oben zeigt. Für das laufende Gesamtjahr liegen die IT-Aktien, wie die zweite Graphik oben zeigt, weiterhin auf Platz 1, dicht gefolgt von Gebrauchsgütern auf Platz 2, aber die defensiven Branchen Gesundheit und Versorger haben deutlich aufgeholt.

Der DAX liegt dann aber sicherlich unter Im ersten Chart sehen Sie den Indexverlauf über die letzten 5 Jahre abgebildet. Dies alles sind keine neuen Themen und ich habe oft im Blog darüber geschrieben. Dass nun der Aktienmarkt anfängt darauf zu reagieren, liegt vorwiegend daran, Noch glauben aber die meisten Analysten an eine kleine Konsolidierung mit gutem Ausgang. Es wäre sehr schön, wenn es so kommen würde. Darauf setzen können wir allerdings nicht! Die Märkte sind technisch im Sinkflug.

Wir waren und wir sind gut positioniert. Nicht etwa, weil Analysten diesen Sturz vorausgesagt haben, Die Exponierung ist dadurch leicht gestiegen. Ziel ist es, bei einer Erholung der Märkte die durch Absicherung erzielten Gewinne nicht wieder abzugeben.

Auf dem Weg dorthin werden wir die Exponierung langsam erhöhen und Schritt für Schritt Gewinne aus der Absicherung realisieren. Heute ist der Tag, an dem ich zum ersten Mal das Gefühl habe, Der Markt ist überverkauft. Diese Gegenbewegung sollte auch bald nachhaltig in Fahrt kommen. In der gestern ausgestrahlten ideasTV Sendung ging es vorwiegend um Italien und um die meines Erachtens derzeit beste Alternative zum Festgeld.

Sehen und hören Sie doch hier n och einmal hinein! Aus Sicht eines erfolgreichen Marketings sollte ich in diesem Blog die deutlich bessere Performance des ETF im Abwärtsstrudel der vergangenen Tage herausstellen… tue ich aber nicht!

Die Antwort liefert das Aktienportfolio: Normalerweise hätten wir also erwartet, dass sich das Portfolio bei fallenden Märkten besser entwickelt als der DAX z. Leider war dies nicht der Fall… im Gegenteil! Der ETF würde also ohne die erzielten Absicherungsgewinne deutlich tiefer notieren Über einen längeren Zeitraum sollte sich die oben beschriebene kurzfristige Schwäche also wieder ausgleichen Vergleichen Sie doch einmal, welcher Index ist bis heute höher gestiegen?

In welchem Index wären Sie lieber investiert gewesen? Wir sehen heute eine technische Erholung Es ist viel zu früh, von einer Trendumkehr oder einer Jahresendrallye zu träumen. Sie hören an meiner Antwort im Interview , wie überrascht ich von dieser Frage war. Danach fragte ich ihn, ob ich evtl. Für mich ist dies alles ein klares Signal für eine Trendwende. Während die fundamental denkenden Analysten sich immer noch an den guten Wirtschaftszahlen festklammern, Der Vorlauf des Aktienmarkts bevor ein Abschwung in den Kernwirtschaftszahlen sichtbar ist kann durchaus sechs Monate betragen.

Die einzigen fundamentalen Daten, die in die Zukunft schauen, Der zweite längere Chart gibt einen Hinweis, wo die Reise kurzfristig hingehen kann: Ebenfalls eingezeichnet ist unsere Kern-Absicherungszone. Wir mussten heute viele Optionen handeln, Sie liegt zurzeit beim ETF bei ca. Ziel unserer Strategie ist es, in negativen Märkten ca. Wir schütten am Oktober 3 Euro aus! Dieser Betrag müsste dann ab dem Oktober bei Ihnen gutgeschrieben sein.

Wir orientieren uns bei der Ausschüttung an der Dividendenrendite in Deutschland Zusätzlich zu den Dividendeneinnahmen haben wir zurzeit Gewinne aus Absicherungsgeschäften von ca. Grundsätzlich wollen wir die potenziellen Absicherungsgewinne nicht ausschütten, sondern in die Aktien reinvestieren. Die Woche beginnt mit einer Erholung Da der Markt überverkauft ist, liegt eine technische Erholung nahe. Wir haben daher heute Morgen in beiden ETFs sehr kurzfristige Optionen verkauft, um unsere Seitwärtsrenditen in dieser Woche zu erhöhen, denn wegen des gebrochenen langjährigen Aufwärtstrends im DAX dürfte das Potenzial für die technische Erholung begrenzt sein.

Der Analyse-Chart oben zeigt den mittelfristigen Abwärtstrend rot Der Analyse-Chart oben zeigt, wie sie sich in 6 Monaten fast verdoppelt haben!

Der zweite, längere Chart dahinter offenbart, wie dramatisch der Anstieg insgesamt im 5-Jahres-Vergleich ist. Der Aktienmarkt hat diese Verschärfung heute Morgen noch relativ gut weggesteckt und wir mussten nur geringfügige Positionsanpassungen durchführen.

Da der amerikanische Aktienmarkt nun auch anfängt, technisch zu schwächeln, haben wir unsere Exponierung in den USA heute Abend weiter gesenkt: Zusammen mit der europäischen Exponierung von ca.

An unserer defensiven Haltung hat sich also wenig verändert. Schaut man sich die chinesischen Aktienmärkte oder auch die Schwellenländer-Indizes an Es könnte gut sein, dass wir in Europa erst am Anfang einer nachhaltigen Korrektur sind! Diese Anpassung ist wegen der stark verschlechterten technischen Lage der Indizes erforderlich.

Sollte sich der Markt nicht sehr schnell erholen, geben die Charts zurzeit dieses negative Potenzial her… daher müssen wir uns jetzt vorbereiten. Für die Ausdehnung haben wir kein zusätzliches Geld eingesetzt und mussten auch die Exponierung nicht weiter erhöhen. März , dagegen verkauft. Das aktuelle Börsenjahr vermag aktuell anders verlaufen, als es noch zu Jahresanfang von den meisten Marktteilnehmern und Analysten prognostiziert wurde.

Dies trifft zum einen auf die jeweiligen Indizes zu, aber auch bei den einzelnen Aktiengesellschaften mehren sich kontinuierlich Gewinnwarnungen. Hierunter wird eine Anpassung der bisherigen Gewinnprognose nach unten verstanden, welche aufgrund der Publizitätspflicht, umgehend allen Marktteilnehmern gegenüber kommuniziert wird. Während in klassischen Hausse-Phasen diese Aktien dann tendenziell stagnieren oder leicht fallen, war in den letzten Wochen für viele Aktienkurse eine deutlich negative Reaktion zu sehen.

Als Aktienportfoliomanager ist man zweifelsohne erleichtert, wenn man — wie in beiden o. Das ist sehr wichtig und auch ein Bestandteil des Risikomanagements. An solchen Tagen ist aber oft auch das Phänomen der Sippenhaft zu sehen. Der gestrige Tag zeigte bereits Besserung und fast die Hälfte der Underperformance konnte wieder zurück erobert werden.

Aktienmarkt erholt sich heute, aber er schafft es bisher nicht, das verlorene Terrain von über ca. Die eingezeichnete blaue Linie war bisher immer der Wendepunkt nach oben. Solange wir — wie heute - unter der blauen Linien bleiben, müssen wir mit einer Fortsetzung des Abwärtstrends rechnen. Dabei sieht es fundamental immer noch recht gut aus.

Heute Morgen haben wir die ideasTV-Sendung aufgezeichnet s. Wir haben bewusst die europäischen Baustellen thematisiert: Den Brexit, die veränderten politischen Verhältnisse in Deutschland und den umstrittenen Italienischen Staatshaushaltsentwurf. Der Chefvolkswirt der Commerzbank sieht diese Probleme überraschend gelassen: Insofern sieht er den Abschwung am Aktienmarkt auch nur vorübergehend…. Wir bleiben daher defensiv: Die Exponierung beim ETF liegt heute bei ca.

Der DAX hat die Die Erholung auf Der seit haltende Aufwärtstrend wurde nach unten durchbrochen. Sofern dies nicht sofort korrigiert wird, ist die Hausse erst einmal beendet und es geht technisch bestenfalls seitwärts weiter. Im Zuge der Abwärtsbewegung haben wir die Exponierung sukzessive gesenkt: Die im September veröffentlichten Konjunkturdaten zeigen einmal mehr, dass sich die US-Konjunktur derzeit deutlich besser entwickelt als die Wirtschaft im Euroraum.

Während sich Auftrags- und Produktionslage im Euroraum verschlechtern und die Einkaufsmanagerindizes auf keine Verbesserung der Situation hinweisen, stellt sich zumindest die Situation am Arbeitsmarkt freundlich dar.

Eine Entscheidung, ob das Programm am Jahresende ausläuft, gab es allerdings noch nicht. Auf politischer Seite war die Situation um das italienische Haushaltsdefizit ein markttreibender Faktor, der sich im laufenden Berichtsmonat Oktober potenzierte. Waren die italienischen Politiker zu Monatsbeginn bemüht, die Investoren zu beruhigen, indem sie betonten, dass das Haushaltsdefizit im Rahmen der EU-Vorgaben sein werde, hörte man zuletzt Besorgnis erregendere Töne.

In diesem Marktumfeld konnten sich, wie die erste Tabelle oben zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien aus der Teilstrategie Europa überdurchschnittlich behaupten und legten an Wert zu, während der marktbreite EuroStoxx einen Verlust erlitt.

Die Wertentwicklung der einzelnen Branchen divergierte in diesem Marktumfeld erneut. Diese Zahlen belegen die Wichtigkeit eines ausgeglichenen Portfolios.

Einigkeit in Bezug auf Höhe und Richtung der Performance herrschte dagegen bei den Energie-Aktien, die vom steigenden Ölpreis profitierten sowie den Immobilienaktien, die unter den anziehenden Zinsen litten. Nach den zuletzt sehr turbulenten Tagen noch ein beruhigendes Update: Die Exponierung des ETF liegt heute bei ca. Die italienischen Aktien sinken, die italienischen Renditen steigen Über ihm liegen der kurzfristige Abwärtstrend und die grüne und rote Tage-Durchschnittslinien.

Der dahinter liegende Langzeit-Chart zeigt unsere Kernabsicherungszone rot und die Support-Zone bei rund Nicht zu sehen ist der neunjährige Aufwärtstrend, der bei knapp unter Sollte dieser langfristige Trend nach unten durchbrochen werden, kann der Markt sehr schnell… sehr weit! Sollte der Trend jedoch weiterhin verteidigt werden In dem heute Nachmittag geführten Börsenradio-Interview erkläre ich u. Hören Sie hier doch mal rein! Ich habe das Gluck, in den nächsten zwei Wochen in den Herbstferien zu sein.

Daher kann ich leider auch zwei Wochen lang keine Blog Einträge schreiben. Die beiden Fonds sind aber in meiner Abwesenheit in besten Händen: Johannes Krick kümmert sich jeden Tag um die Fonds. Bis heute um Mitternacht muss Italien sein Budgetvorschlag für abgeben… Dort geht es primär um das Budgetdefizit Die Reaktion an den Zinsmärkten sehen Sie in den Charts oben: Die Refinanzierung des Schuldenbergs hat sich also verteuert!

Dies scheint derzeit nicht der Fall zu sein. Der erste Chart zeigt, wie stark das Öl in letzter Zeit gestiegen ist. Merken Sie es schon an der Tankstelle? Was hat das aber mit den Aktienmärkten zu tun?

Gestern erwähnte ich die steigenden Renditen jähriger Staatsanleihen: Steigende Energiepreise führen zu steigender Inflation und dies beeinflusst die Geldpolitik. Und diesem Thema widmen wir uns heute Abend um Anhand der niedrigen Erwartungen und der einbrechenden Auftragseingänge lässt sich die fehlende Dynamik der heimischen Aktienmärkte gegenüber der haussierenden Wall Street ableiten.

Wir bleiben weiterhin eher defensiv, ohne die Möglichkeit der weiteren Erholung komplett auszublenden. Schaut man sich den ersten Chart oben an, so deutet die Rendite von ca.

Auslöser für Zinsanhebungen sind i. Da eine Straffung der Geldpolitik die Anlage in Zinspapiere attraktiver macht, bedeuten steigende Zinsen normalerweise eine Belastung für die Aktienmärkte.

Schaut man sich den zweiten Chart oben an, sieht man, dass dies nicht immer der Fall sein muss: Wenn die Unternehmensgewinne weiter steigen, kann das auch noch eine ganze Weile gut gehen. Im Auge behalten muss man die Entwicklung an den Zinsmärkten trotzdem! Fassen wir die letzte Woche zusammen, so ging es eindeutig wieder aufwärts! Der Chart oben zeigt, wie deutlich er sich erholen konnte: Sofern die Tage-Linie bei Die Tage-Durchschnittslinie ist dort bei 3. Sollte sich aufgrund der vielen Belastungsfaktoren aber der Wind drehen, dann wäre das Niveau von letztem Freitag ein technisch schöner Wendepunkt gewesen.

Wir müssen für beide Szenarien gewappnet sein und mussten daher in den letzten Tagen viel in den beiden Fonds handeln. Der erste Chart zeigt, dass im historischen Kontext noch reichlich Platz nach oben ist. Dass die gefühlte Inflation höher ist, kann man sicherlich nicht quantitativ belegen. Denn im Rahmen der quantitativen Selektion achten wir u. Dies gelingt zumindest den soliden Unternehmen, welche die höheren Einkaufspreise an den Endkonsumenten weitergeben können.

ETF oberhalb der Inflationsrate liegen. Die nächste Ausschüttung steht Anfang Dezember an. Bis dahin sind es gerade einmal zweieinhalb Monate. Die zweite Tabelle fasst die bisherigen Ausschüttungen zusammen. In der nächsten Woche sollte der Schwung dann genutzt werden, um nicht nur die und Tage-Durchschnittslinien zu überspringen, sondern auch die bestehenden Abwärtstrends. Der trotz der Gewinne heute sehr stark hinterher hinkende europäische Aktienmarkt ist fundamental begründet.

Obwohl der Dienstleistungssektor steigt, ist der Index für das Verarbeitende Gewerbe auf das niedrigste Niveau seit 2 Jahren gesunken. Es gibt ja auch zurzeit viele potenziell belastende Themen: Wie wird der Budgetplan von Italiens neuer Regierung aussehen?

Wie wirken sich langfristig die protektionistischen Zölle der USA auf die europäische Wirtschaft aus? Auf der anderen Seite halten schwächere Wirtschaftszahlen bei zwar gefühlter, aber nicht gezählter Inflation die EZB Geldpolitik expansiv und das wiederum stützt die Aktienmärkte.

Die Märkte honorieren heute Chinas Absicht, als Antwort auf den Protektionismus der amerikanischen Regierung, Zölle zu senken, statt zu erhöhen.

Davon profitiert natürlich die europäische Exportindustrie. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Neben den super Wirtschaftsdaten sollten auch die US-Zölle preistreibend sein, da die günstigen Produktionsketten aus China ja mit Steuern belegt werden Zumindest kurzfristig werden die USA die für Milliarden Dollar importierten chinesischen Güter die jetzt mit Zöllen belegt werden nicht selbst ersetzen können.

Dafür fehlen die richtigen Fabriken und vor allem billige Arbeitskräfte. Steigende Zinsen und eine sich abflachende US-Zinskurve sind mittelfristig eine Belastung für die amerikanischen Aktienmärkte.

Die europäischen Aktienmärkte stabilisieren sich weiter auf niedrigem Niveau. Bisher verläuft die Erholung schwach und überzeugt nicht wirklich. Während die Einzeltitelauswahl des Aktienbasisportfolios alle drei Monate mit Hilfe der quantitativen Aktienselektion überprüft und angepasst wird, gilt es prinzipiell in jedem Moment eines Handelstages die optimale Exponierung zu bestimmen. Unter Exponierung wird die tatsächliche Risikoquote, also die Summe aus gekauften Aktien und Derivatepositionen verstanden.

Im Asset Management bedient man sich hierzu einer Performancebeitragsanalyse. Wie der Name vermuten lässt, wird die Gesamtperformance des Fonds den einzelnen Komponenten zugeordnet.

Man spricht dann vom jeweiligen Performancebeitrag, z. Konkret wird der Zeitraum Gleichzeitig erhöhte die Türkische Zentralbank den Leitzins auf unerwartet hohe 24 Prozent, Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen liegt heute knapp unter 3 Prozent!

Zudem erholten sich die asiatischen Aktienmärkte zum Wochenende leicht. Mit Blick auf die europäischen Aktienmärkte stellt sich nun die Frage, ob wir nach erfolgreichem Abprallen von den Tiefstständen aus dem März dieses Jahres nun wieder auf dem Weg zu neuen Allzeithochs sind?

Nach oben gilt es den Widerstand bei Danach sind ein paar Zwischenhochs bis zum Allzeithoch bei ca. Die Stärke und Weite der Erholung der nächsten zwei Tage wird uns mehr Aufschluss darüber geben, ob es mittelfristig seitwärts weitergeht, oder ob wir unmittelbar davor sind, in eine deutliche Korrektur einzutreten. Erfreulicherweise gab es bei beiden Fonds in den vergangenen schwachen Börsentagen Zuflüsse. Das frische Fondsvolumen nutzen wir gestern, um Aktien in beiden Fonds nachzukaufen.

Dadurch ist die Exponierung - passend zur technischen Erholung - leicht gestiegen. Euro und beim ETF auf ca. Technisch wirkt nun die Marke von Für eine klare Trendwende nach oben reicht der Tag heute noch nicht, Auf der fundamentalen Seite sind die Wirtschaftszahlen für Deutschland zwar weiter sehr gut, Die blau abgebildeten Auftragseingänge bewegen sich in der Tendenz abwärts und liegen leicht unterhalb des Niveaus von November , Ebenfalls abgebildet sind die Industrieproduktion gelb und die Exporte grün.

Die dünne Linie ist der DAX. Warum sind die Auftragseingänge so interessant? Die zweite Grafik gibt uns noch mehr Informationen über die Auftragseingänge. Die Auftragseingänge aus dem Nicht-Euroraum fallen am stärksten. Dies wiederum liegt an den sich verschlechternden Wirtschaftszahlen in den Emerging Markets und in Asien.

Dabei gibt es in den USA viel interessantere Zinskurven. Oben abgebildet sind die Renditen für 5-jährige Staatsanleihen. Denn dann gibt es zusätzlich noch Währungsgewinne. Sollte irgendetwas die amerikanischen Aktienbesitzer beunruhigen, liegt es nahe, die Gewinne mitzunehmen und in die inzwischen attraktiven Anleihen umzuschichten.

Das Pfund konnte sich dementsprechend auch leicht erholen. Auch in Italien entspannt sich die Situation ein wenig. Im Chart oben sehen Sie die jährige Rendite für italienische Staatsanleihen.

Der Chart zeigt aber auch, dass diese Senkung den Gesamtanstieg in diesem Jahr nicht rückgängig macht! Dieser Index ist der am meisten beobachtete Index für die Entwicklung der Schwellenländer inkl. Die negative Entwicklung ist sowohl auf die zuletzt schwächeren Aktienmärkte als auch auf die teilweise sehr stark abgewerteten Währungen der Länder zu erklären.

In den heutigen globalen Handelsketten spielt eine wirtschaftliche Schwäche der Schwellenländer natürlich auch eine Rolle für die europäischen Unternehmen. Dort steht der Test der Tiefststände vom März diesen Jahres bei 3. Eine sofortige Erholung — wie beim letzten Mal — scheint diesmal angesichts der Aggressivität der Abwärtsbewegung in den letzten Tagen eher unwahrscheinlich.

Obwohl es in dieser Woche zu einer leichten Beruhigung in der Nähe der Supportzonen kommen kann Der Analyse-Chart oben zeigt, wie schnell er durch diese Unterstützung gefallen ist. Im Langzeitchart oben sieht man, dass nun auch der 9-Jahres-Trend s. Blog von vor 2 Tagen kurz vor dem Bruch ist. Es sieht also nicht gut aus. Neben unserer bestehenden Kernabsicherung haben wir nun auch Futures und kurzfristige Optionen Calls verkauft. Die Exponierung schwankt bei beiden ETFs zurzeit stark zwischen ca.

Zu diesem Zeitpunkt 7. In allen Profilen nutzen wir die erhöhten impliziten Volatilitäten, um Seitwärtsrenditen zu generieren. Die nächste Woche wird volatil bleiben Die US-Konjunkturdaten fielen im August erneut gut aus. Im Euroraum zeigte sich das Bild gemischt. Während Auftrags- und Produktionsdaten zu Monatsbeginn eher schwach tendierten, stabilisierten sich die Einkaufsmanagerindizes. In Deutschland kam es sogar zu einem überraschend deutlichen Anstieg des Ifo-Geschäftsklimaindex.

Zudem belegen die Daten, dass sich die immer besser werdende Lage am Arbeitsmarkt inzwischen auch in einem Anstieg der Lohnkosten niederschlägt.

Dies spiegelt sich allerdings noch nicht in der Kerninflationsrate wider, die noch immer um die 1-Prozent-Marke schwankt. Auf politischer Seite sind es einmal mehr die Wendungen im Zollstreit, die für Aufmerksamkeit sorgten. Die Unsicherheit über die Budgetpläne der italienischen Regierung hält an, allerdings bemüht sich Finanzminister Tria offensichtlich die Märkte zu beruhigen, in dem er betont, die Bedenken der Märkte und Ratingagenturen zu berücksichtigen.

In diesem Marktumfeld konnten sich, wie die erste Tabelle oben zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien aus der Teilstrategie Europa unterdurchschnittlich behaupten und verloren mehr als der Markt. Die Wertentwicklung der einzelnen Branchen divergierte in diesem Marktumfeld deutlich.

ETF vorliegende Fokussierung auf Finanz- und Versicherungswerte in Europa hat dementsprechend im Berichtsmonat gelitten, wenn gleich die überdurchschnittlich hohe Dividendenrendite insbesondere Versicherungen über die Zeit positiv wirken wird. Der Anteil an Banken wurde durch die Überprüfung und Anpassung des Aktienbasisportfolios wie letzte Woche beschrieben reduziert. Das Niveau von Der Chart zeigt dies deutlich. Sollte dieses Niveau nicht halten, geht es weiter abwärts, in Richtung Wie im Blog gestern beschrieben, ist dann aber der 9-jährige Aufwärtstrend gebrochen.

Es wird also ernst am deutschen Aktienmarkt!!! Da in zwei Tagen Optionspositionen auf dem Niveau bei Wir rechnen heute mit einigen Transaktionen… insbesondere, wenn die Die Absicherungspositionen machen sich bereits bezahlt… beim ETF stehen wir zurzeit bei ca.

Interessanter ist aber der hintere Chart: Dort sehen Sie den langfristigen Trend seit Um diesen sehr langen Zeitraum darzustellen, habe ich Monatswerte verwendet. Zwei besondere Kursmarken habe ich hier markiert: Durch die sehr lange Seitwärtsbewegung des DAX in den letzten ca. Dafür müsste der DAX auf ein Niveau von unter Da er in diesem Jahr schon zweimal bei Geschieht dies jedoch zum dritten Mal, wird es wegen dieses langfristigen Aufwärtstrends sehr ernst! Umgekehrt wäre eine Bestätigung dieses Bereichs sehr positiv: Da der Trend zurzeit konstant um mehr als 1.

Und die Technik auszublenden, wäre auch sehr einseitig, denn oft kommen die technische Signale lange vor den fundamentalen Begründungen. Und gerade auf der fundamentalen Seite gibt es ja zurzeit sehr viel Ungewissheit über die Zukunft!

Auf diesem Niveau sind für heute keine Transaktionen geplant. Die Finanzmärkte berührt das bisher nur am Rande Wir müssen die weitere Entwicklung bei den Brexit-Verhandlungen jedoch im Blick halten, denn als Exportmarkt steht England zurzeit an fünfter Stelle s. Exportzahlen im hinteren Schaubild oben: Während wir in den letzten 12 Monaten ca.

Deutlich zu sehen ist auch die spürbare Abschwächung der Exporte nach England schon seit einigen Monaten! Zu welchen Bedingungen die deutsche Wirtschaft ab April nächsten Jahres Waren nach England exportieren kann, ist unsicher Gestern war es wieder soweit: Diejenigen Aktien, die in das Universum der durch quantitative Selektion bestimmten Qualitätsaktien eingegangen sind, werden erworben und im Gegenzug werden diejenigen Aktien verkauft, die es nicht mehr unter die Top 25 USA bzw.

Zur Beibehaltung der gewünschten Länderallokation werden die drei Regionen bewusst singulär betrachtet. Die Aktien werden gleichgewichtet, dies entspricht 6 Aktien. Anders jedoch bei Risiken. Risiken sind keine unabhängigen Münzwürfe, anders als Renditen korrelieren sie miteinander und treten in Clustern auf, d. Das lässt sich empirisch nachweisen, in allen Anlageklassen zeigt sich dieses Verhalten.

Ich habe dazu zwei gute Charts, wie kann ich die hier posten? Es geht nicht darum, keine negativen Wertentwicklungen zuzulassen, die musst Du eingehen wenn Du eine Rendite über dem sicheren Zins erlangen möchtest.

Es geht darum, festzulegen wieviel Risiko Du eingehen willst. Wir sehen Risiko als Deine Währung, um langfristige Performance einzukaufen. Nur ob Du hohes oder niedriges Risiko eingehen willst soll Dir überlassen sein und zu Deiner Risikotoleranz passen. Die am Markt vertriebenen Lösungen erlauben es dem Kunden nicht zu verstehen, wieviel Risiko er überhaupt eingeht.

Kann ich beim moderaten Portfolio nur die Hälfte verlieren? Dieses Risiko sind wir bestrebt einzuhalten. Wir überwachen täglich und beabsichtigen einmal wöchentlich zu Handeln, um die Risikovorgaben einzuhalten und gleichzeitig die Tranksaktionskosten unter Kontrolle zu halten. Erik Podzuweit, Mitgründer von Scalable Capital sagt am Denn die Vola ist die über positive und negative Kursschwankungen gemittelte Streubreite.

Eine derartige Mittelung ist jedoch nur angebracht, wenn sich positive und negative Renditen spiegelbildlich verhalten. Doch in der realen Finanzwelt sind Renditen weder symmetrisch noch normalverteilt.

Negative Kursausschläge sind meist extremer als positive und treten wesentlich häufiger auf als es die Normalverteilung zulässt. Dadurch werden Verlustpotenziale bei der Verwendung von Volatilität systematisch unter- und Gewinnpotenziale überschätzt.

Deshalb konzentrieren wir uns bei Scalable Capital explizit auf Verlustrisiken und nicht einfach Schwankungsrisiken. Kein Problem, man bekommt ja besonders im Finanzbereich viel erzählt wenn der Tag lang ist.

Da ist es vernünftig zweimal hinzuschauen. Grundsätzlich können wir das Risiko eines Investments in zwei Komponenten zerlegen: Asset-Klassen mit einem hohen Basisrisiko liefern langfristig durchweg höhere Renditen z.

Es besteht also langfristig ein positiver Zusammenhang zwischen Basisrisiko und Rendite. Beim Überschussrisiko ist die Tendenz allerdings genau entgegengesetzt: Phasen mit hohem Überschussrisiko gehen eher mit einer schwachen Renditeentwicklung einher und umgekehrt. Gutes Risikomanagement muss beide Komponenten in Einklang bringen.

Unsere Anlagestrategie zielt zunächst darauf ab, jedes Portfolio in dem vom Kunden festgelegten Risikokorridor zu halten. Dazu werden ETFs, die verschiedene, breite Assetklassen abbilden mit geeigneten Basisrisiken kombiniert. Zeigen unsere Risikoprojektionen aufgrund von Änderungen in den Überschussrisiken oder des Zusammenwirkens der ETFs eine drohende Verletzung des Korridors an, werden die Portfoliogewichte entsprechend angepasst.

In risikoarmen Marktphasen wird hingegen in ETFs mit höheren Basisrisiken umgeschichtet, um so zusätzliches Renditepotenzial auszuschöpfen. All das wirkt sich im Mittel positiv auf die Performance aus. Zudem verringert die Risikosteuerung das Risiko, dass Anleger in schwierigen Marktphasen entnervt aussteigen und sich wieder auf Sparbuchzinsen beschränken.

Wir betreiben rein quantitatives Management. Umschichtungen erfolgen somit nicht aufgrund von subjektiven Meinungen zu vermeintlich günstigen Ein- und Ausstiegszeitpunkten sondern sind Folge einer Abweichung von dem gewählten Portfoliorisiko wir werden aktiv wenn Dein VaR droht nach oben oder unten verletzt zu werden.

Ich habe es mir hier beim Antworten etwas einfach gemacht und Teile des Interviews mit unserem Mitgründer Prof.

Bei Interesse hier das vollständige Interview: Insbesondere zum springenden Punkt Nr. Kurse sind ein Random Walk, Risiken nicht — diese haben eine Struktur und nachweisbare temporale Abhängigkeit. Zu den Kosten habe ich eine Frage an Dich: Ich frage deshalb, weil ich beim Betrachten der von vielen Banken erhobenen Gebühren verwundert war. Bei vielen zahlt man gerne auch mal 1,,00 Euro oder mehr.

Bei uns sind monatliche Einzahlungen kostenlos. Erstmal Danke für den Kommentar und das ihr euch der direkten Kritik hier stellt.

Gut, also schau ich mir mal euer Konzept mal genauer an: Aus folgendem Anlage-Universum https: Die Allokation wird dann ständig überwacht und ca. Aber ob ich nun zu eurer Zielgruppe gehöre, na mal sehen.

Das kriegt jeder, der sich mal ein bischen damit beschäftigt, auch noch selbst hin. Kann ja sein, das ihr dazu noch irgendne ganz tolle "secret sauce" verwendet, die nicht so leicht replizierbar ist, aber wenn ihr mir das schon mit Stichworten wie "besondere Komplexität" verkaufen wollt, schreckt mich das eher ab weil sich dahinter oft nur besondere Fragilität verbirgt.

Reizt mich leider weniger, da ich aus eigener Erfahrung im Erstellen und Testen von Handelsprogrammen und Portfolio-Optimizern sagen kann "Traue keinem Roboter, den du nicht selbst programmiert hast! Mich würden ja mal wenigstens genauere Daten zur Transaktionshistorie eurer Portfoliomodelle interessieren.

Eure Allokations-Grafik geht bis ins Jahr zurück da viele der benutzten ETFs noch nicht existierten, nehme ich mal an hier wurde mit Index-Daten simuliert? Wie wärs wenn ihr mal ein paar Equity Kurven mit veröffentlicht oder würde das zu sehr eurem Ansatz "wir versprechen keine Rendite aus der Vergangenheit" widersprichen? Klar, eure Webseite ist zielgruppengerecht schön web2.

Das ist noch nichmal eine Kritik, im Gegenteil, solche Informationen können euch ja helfen besser Kunden zu überzeugen. Value-at-Risk ist nicht unbedingt eine neue, esoterische Metrik, sondern wird in der Finanzwelt schon lange und oft benutzt. Allerdings ist auch sie, wie alles, nicht all-erklärend und komplett frei von Kritik. Gerade der von dir gern zitierte Herr Taleb bemängelt, das sie in der Praxis oft falsch benutzt wird, und sich niemand auf sie als alleiniges Risikomanagement verlassen sollte.

Nur weil mit z. Wer Value-at-Risk einfach naiv mit Maximum Drawdown verwechselt und am besten noch dementsprechend hochhebelt , wird früher oder später sein blaues Wunder erleben. Auch Scalable muss ja in den Risikohinweisen kleingedruckt zugestehen, dass mögliche Verluste die VaR-Grenze übersteigen können, damit auch ja keiner hinterher verklagt wird.

Gerade im amerikanischen Raum gibt es ja auch einige Blogs die Musterporfolios nach ähnlichem Prinzip betreiben, da kannst du auch die aktuellen Live-Renditen solcher Ansätze nachverfolgen. Ein paar Missverständnisse vielleicht abbauen, gerne, aber die Werbung überlass ich lieber den Anbietern die damit Geld verdienen wollen, und ja da könnte Scalable sicher noch etwas nachbessern, denn selbst ich der dem Konzept zumindest ja nicht ganz grundlegend ablehnend gegenübersteht bin noch nicht interessiert, die Extragebühr zu berappen nur um mein Kapital von einer Blackbox hin und her schieben zu lassen.

Value-at-Risk ist schon etwas leicht anderes und nicht einfach mit Volatilität gleichzusetzen. VaR hat, wie ich oben gesagt hatte, natürlich auch seine eigenen Probleme bei Google kann man dazu sowieso noch viel eloquentere Erklärungen finden, wenns einen wirklich interessiert , aber es passiert schon mehr als eben nur die Assets nach möglichst niedrigen Schwankungen zu gewichten wobei selbst solche naiven Risk Parity-Ansätze auch für manche Zwecke ihre Berechtigung haben.

Auch wenn es hier wieder nur um die reine Volatilität statt VaR geht, muss ich sagen dass es doch schon empirisch belegt ist, das steigende Volatilität besonders mit fallenden Aktienkursen zusammenhängt.

In Phasen, wo der Vix ruhig dahindümpelt, sind die Aktien meist brav am steigen. Steigt der Vix hingegen stark an, ist das meist mit einem Aktieneinbruch verbunden. Genaueres dazu zb hier: Egal, aber das es selbst bei reinen Aktien einen historisch bewiesenen "Low Volatility Faktor" kurzgesagt, schwankungsarme Aktien entwickeln sich langfristig besser als schwankungsstarke gibt, wurde hier im Blog in einigen Kommentaren auch von mir schon angesprochen, die entsprechenden Studien und Index-Vergleiche kann man sich leicht ergoogeln.

Ja, das steht erstmal scheinbar im Widerspruch zum allgemeinen "Finanz-Gesetz", das besagt das mehr Rendite immer nur mit mehr Risiko einhergehend zu erreichen ist, aber wie gesagt, deswegen werden solche Faktoren ja auch als "Anomalie" bezeichnet. Aber natürlich, wie bei allem, vertrau auch hier nicht einfach irgendjemandem, sondern lieber auf deine Alarm-Glocken ich nenne es bei mir den Bullshit-Detektor. Um denen sein Geld anzuvertrauen, sollte man das dahinterstehende Konzept schon wirklich durchgehend verstanden haben, und da haben die bisherigen Anbieter noch wirklich zuwenig Mehrwert demonstriert.

Der Hinweis auf den Vergleich mit Mischfonds ist dabei goldrichtig, die machen wenn sie "dynamic" oder "unconstrained" sind und nicht starren Min-Max Investitionsmandaten unterliegen ja im Grunde auch nichts anderes als aufgrund irgendwelcher algobasierter Bewertungsmodelle die Assets hin und her schichten, und die Mehrzahl von denen schneidet dabei auch nicht besser als ein simpler ETF-Benchmark ab.

Ob Scalable das besser macht, kann ich nicht beurteilen, und das sie auf ihrer Webseite nicht die Daten bereitstellen, die eigentlich nötig wären um das beurteilen zu können kann mir ja keiner erzählen dass sie ihre Algos nicht ausgiebig gebacktestet haben ist schonmal nicht gerade als unbedingt positiv anzusehen.

Christoph der mit den GmbHs sagt am Wow, da ist wirklich Dr. Ich werde mir wohl die Arbeit von Robert Engle einmal genauer anschauen müssen um an dieser Stelle besser informiert zu sein. Ich investiere zur Zeit ca Dazu kommt das Glück, dass ich meine beiden Favoriten bei der Ing Diba als Aktionsetfs kostenlos kaufen kann.

Einzig und alleine die Zukunft wird darüber Entscheiden wer jetzt wie gut war: Ich bin auf jedenfall schon gespannt. Franz Linner, verantwortlich für fintego sagt am Ich freue mich jede Woche auf den Newsletter und habe seit Monaten schon darauf gewartet bis es auch mal mein Thema erwischt. So, jetzt ist es endlich soweit und ich stelle mich natürlich auch der Diskussion. Sie haben alle recht mit dem was Sie schreiben.

Sie alle hier haben diese Meinungsbildung für sich schon geschafft bzw. Für Sie wären andere Lösungen nicht das richtige. Aber viele Leute sind nicht soweit. Daher sollte man auch nicht diskutieren, ob Robo-Advise-Produkte richtig oder falsch sind, sondern man muss darüber sprechen, ob die Produkte für die normalen Anleger taugen.

Viele Menschen haben kein Vertrauen in die Aktienmärkte. Das kann an der generellen Einstellung liegen oder daran, dass sie sich in den letzten Jahren in irgendeiner Form die Finger mit Aktien z. T-Aktie, Neuer Markt, etc. Die Zinsen sind historisch niedrig und die Inflation führt zum realen Geldverlust z. Und das wird vermutlich noch eine schöne lange Zeit so bleiben. Das verstehen die Leute zwar, aber am Ende hört man immer wieder denselben Satz: Inflation mag schon sein, dann gehe ich eben ein paarmal weniger zum Pizzaessen aber ich habe nichts mit Aktien verzockt und mein Geld ist noch da.

Dass das ökonomischer Blödsinn ist wissen wir alle, aber so ist die Realität und diese Menschen muss man überzeugen, dass sie bei ihrer Kapitalanlage etwas tun müssen. Da gibt es dann viele Wege, einer davon sind die angebotenen Robo-Advise-Lösungen. Diese sprechen aus meiner Sicht Leute an, die schon etwas selbstbewusster bei der Kapitalanlage sind und sich auch gerne mal selber informieren.

Wichtig ist mir zu erwähnen, dass ich persönlich nur etwas von Robo-Advice-Lösungen halte, die in Form einer standardisierten Fondsvermögensverwaltung umgesetzt werden. Das mag sein, der Bogen ist aber auch eine Absicherung für den Kunden.

Im Ernstfall wird ihm auch gesagt, dass das Produkt nicht für ihn geeignet ist und es kommt nicht zum Abschluss. Auch die Festlegung von Verlustschwellen ist ein Sicherheitsaspekt für den Anleger. Das jährliche Reporting wurde auch schon angesprochen. Ja, jede depotführende Stelle muss das liefern.

Bei der echten Vermögensverwaltung ist das aber wesentlich ausführlicher und kommt auch mindestens halbjährlich. Wem das nicht reicht und dann noch Fragen hat, der kann zumindest bei uns immer anrufen und mit dem Service oder mit mir oder einem meiner Mitarbeiter sprechen. Wer langfristig investieren will und dabei nicht am Kapitalmarkt anlegt, begeht einen Fehler. Für die Kapitalanlage gibt es viele Möglichkeiten. Neben do it yourself sind auch Robo-Adviser eine von vielen Lösungen.

Jede Variante hat ihre Daseinsberechtigung, je nach Anlegertyp der dahinter steht. Ja, ich glaube auch, dass Ihr dem interessierten Anleger etwas klarer machen müsst, warum er in Euch investieren soll. Da gibt es wohl auch tatsächlich einen Mehrwert des Anbieters durch das Ausnutzen steuerlicher Spielräume "Tax Harvesting". Steuernsparen kapiert jeder Depp - na, ja, in D wird das sogar etwas übertrieben hoch in der Bedeutung für einen Anlageerfolg eingestuft.

Dass das Volatilitäts-Korrelations-Modell nur einen Mehrwert hat, wenn eine hohe Vola vermehrt bei fallenden Märkten auftritt, erschlagt ihr in einem!?

Chris weist in seinem Kommentar ja nochmal darauf hin und ich kann mir durchaus vorstellen, dass diese Korrelationen gibt. Und sei es nur in der verlinkten Unter-Unterseite für Freaks wie uns hier, die bei Begriffen wie Korrelation, Volatilität, Varianz, Standardabweichung oder VaR nicht gleich schreiend aus dem Raum rennen. Dass Mischfonds nicht mit Eurem Ansatz zu vergleichen sind, finde ich übrigens nicht ganz einleuchtend.

Mischfonds-Manager dürfen mitunter den kompletten Markt abdecken und könnten zumindest auch ETFs verwenden. Insbesondere letztere sagen doch ähnliches über sich: Ich mache das nur ganz selten, da die meisten Blogs auf denen Leute anonym diskutieren können schnell unsachlich werden.

Hier ist die Qualität aber meist sehr hoch. Stimme Dir zu und möchte hier von der Community auch nicht falsch verstanden werden: Man muss aber gute Nerven haben und sich um die eingegangenen Risiken nicht viel scheren. Aktives Anfassen des Portfolios ist in den meisten Fällen nur teuer und oft schädlich. ABER man kann empirische Erkenntnisse der Risikoforschung zur Steuerung der Portfoliorisiken in einem bestimmten Umfang einsetzten und am besten geschieht dies mit Hilfe von Technologie, d.

Ja ehrlich, ein gleichwertiges Investmentmodell zu coden ist wirklich sehr aufwendig. Ich gebe Dir mal ein paar Daten und hoffe das kommt nicht zu angeberisch rüber: Wir bauen seit fast einem Jahr an dem Modell und haben es jetzt marktreif. Unsere Entwickler kommen u. Selber nachbauen ist also nicht unmöglich, aber teuer. Ganz wichtig ist mir jedoch: Wir wollen mit einem empirisch fundierten Konzept und mit Verwendung von Technologie eine professionelle Geldanlage für den langfristigen Vermögensaufbau bieten.

Nur hat der Privatinvestor dazu keinen Zugang. Wir wollen institutionelles Investment Management Privatinvestoren zugänglich machen und das zu geringeren Kosten als üblich. Zur Klarstellung und als Risikohinweis: Idiosynkratrische Risiken können natürlich nicht modelliert werden, Terrorattacken und andere Schocks sind nicht prognostizierbar. Wir erlauben dann zwar auch kurzfristig hohe Cash-Positionen aber die ersten Hits nimmt das Portfolio mit.

Hier posten kann ich ihn leider nicht ;- Aber hier mein Angebot: Backtests, die auf Simulationen beruhen dürfen nicht gezeigt werden, das verbietet der Regulator. Nur Backtests mit statischen Portfoliozusammensetzungen sind gestattet. Das ist auch richtig so, denn es kann viel Schwindel mit dem Zeigen von und Werben mit simulierten Handelsstrategien betrieben werden. Für unsere hausinternen Backtests zum Bestimmen der Parameter verwenden wir deshalb sogenannte Out-of-Sample Tests, um uns nicht selbst zu beschummeln und nicht ein Modell zu verwenden, welches auf einen bestimmten Zeitraum und ein bestimmtes Anlageuniversum ausgerichtet ist.

Deinen Hinweis nehme ich sehr ernst und wir werden ihn umsetzten. Wir wollten eh in den nächsten Wochen umfangreicheres Material auf unserer Webseite publizieren, inklusive eines wissenschaftlichen Whitepapers. Und auch an Dich und andere Blog-Besucher das Angebot: Wir haben besten Automatenkaffee und natürlich stereotypische Club Mate anzubieten.

Vielleicht bin ich trotz Ihrer ausführlichen Antworten einfach zu blöd, aber ich habe weder Ihre Technik noch Ihren Algorithmus so richtig durchschauen können. Anders geht es mir da bei klassischen Indexfonds. Besonders die, die so busy sind. Ich brauche eine Vermögensverwaltung, Scalable ist gut, Haken dran, fertig.

Wie bestimmt Ihr die Risikotragfähigkeit? Mit diesen putzigen Fragen, die man auf den Web-Sites der Robos findet?

Da kann sich doch keiner etwas drunter vorstellen. Wie macht Ihr Euren Kunden die abstrakte Risikokennzahl bildlich kar? Wie kann man überhaupt für sich selbst seriös festlegen, welches Risiko man bereit ist zu tragen, wenn man sich nicht mit der Sache beschäftigt hat frage ich mich. Für Euch bedeutet das: Kunden werden schneller unruhig, wenn die Verhältnisse rauh werden. Ich habe immer wieder Mails von Lesern und Leserinnen, die mir sagen: Kann ich Euch anrufen, wenn ich was ändern will an meiner Risikokennzahl?

Wenn ich das richtig verstehe, bekommt der Kunde davon doch gar nichts mit, wenn die Börsenkurse sinken, Ihr durch Eure. Es reicht doch dann eigentlich eine "Chill-mal"-E-Mail: Schick Sie mir an finanzwesir Ich packe sie rein. Ich gehe davon aus, dass Du das Copyright hast? Sind die Service-Mitarbeiter denn entsprechend ausgebildet?

Eine gute Sache, standardisierte und kostengünstige Produkte plus Handholding. Genau dieses Fehlen einer emotionalen Unterstützung habe ich ja bei den Robos bemängelt. Damit sind die Kosten nicht mehr ganz unten, aber das kann ich verstehen. Damit habe ich keine Probleme. Als Vermögensverwalter hast du klare gesetzliche Vorgaben. Wenn man die befolgt kommt der WpHG-Bogen raus. Macht man mehr, steigen dir die Kunden und ggf.

Die Kunden wollen einfach nicht so viel von sich rauslassen, v. Hat man Modelle mit Vermittler, schimpfen die natürlich auch über jede zusätzliche Frage, denn die verhindert das Geschäft, weil der Kunde ja nur das nötigste angeben will. Kann ich auch verstehen. Kunden die verstehen und akzeptieren, dass man mit mehr Informationen noch passgenauere Lösungen bekommt gibt es leider nicht so viele. Für mich ist der WpHG-Bogen daher immer noch besser als Beratungslösungen die hast Du ja auch in Deiner Liste wo man 3 Regler auf einer netten Homepage hin und her schiebt und dann ein Portfolio bekommt.

Die Portfolien finde ich nicht schlecht, da sind gute Dinger dabei, aber das kann nicht passen und ich befürchte, dass das allen Robo-Advisern irgendwann um die Ohren fliegt. Bei fintego konkret ist es so, dass man nur in ein Portfolio mit höherem Risiko wechseln kann, wenn der WpHG-Bogen das hergibt. Das von Dir beschriebene Aushebeln gibt es und das ist natürlich nicht zielführend.

Beim Support ist es bei uns auch so, dass es verschiedene Stufen gibt. Geschult sind natürlich alle, alles andere kann man heute nicht mehr bringen. Wenn die Fragen zu stark in den Kern des Produktes gehen, dann werden die Kundenanfragen an mein Team geleitet. In der Regel vereinbaren wir mit dem Kunden einen Rückruf mit einem kleinen Team von 3 Leuten ist das einfacher bzw. Emails werden schriftlich beantwortet.

Die von Eric im Komentrar angesprochenen Bilder habe ich. Werden nachgereicht, ichwollte den Kommentar aber schon mal so freischalten. Wer Fragen zu Immobilien, komplexen Vererbungssituationen, steuerlichen Fragen etc. Wir verwenden einen Fragenkatalog mit 10 Fragen, viele sind regulatorisch vorgegeben. Das Scoring hinter diesen Fragen liegt in unserer Verantwortung. Wer für lange Zeit auf sein Geld verzichten könnte d.

Wer nur einen kurzen Anlagehorizont hat, dem erlauben wir nicht in höhere Risikokategorien zu investieren. Wer gar weniger als 1 Jahr anlegen will, den weisen wir aktiv ab.

Kapitalanlage ist nichts für kurzfristiges Liquiditätsparken. Wie viel temporäre Wertminderung traust Du Dir zu? Die Frage hat einen indirekten Bezug zum Anlagehorizont. Auch bei bester Planung kann im Leben viel schief gehen. Wir fragen für wie viele Monate Deine frei verfügbaren, nicht investierten Notreserven reichen. Wir raten unseren Kunden zu einem Puffer von idealerweise mindestens 6 Monaten. Wer weniger hat, der kommt in geringe Risikokategorien.

Wer keine Reserven hat, wird von uns nicht angenommen und muss das Onboarding abbrechen. Wir fragen in einer weiteren Frage nach Deinem frei verfügbaren Nettovermögen exkl.

Ihr werden die klassischen Fragen gestellt; welche Finanzprodukte, Anlageklassen, Finanzdienstleistungen Du kennst und genutzt hast. Wer angibt, Finanzwesir zu lesen bekommt volles Risiko ;-. Wir fragen Dich generell, was Deine Erwartungshaltung ist: Wer vor hat Liquidität zu parken mit Tagesgeldvorstellungen, der wird nicht akzeptiert.

Das ist in der Tat ein hochinteressantes Thema. Wie finde ich die echte Risikotoleranz eines Menschen heraus? Wann denke ich, wann ich nervös werde und wann werde ich es wirklich? Wir beschäftigen uns hiermit sehr ausführlich und arbeiten mit der Psychologie Fakultät der LMU zusammen.

Es wird jedoch noch etwas Zeit dauern, bis wir das implementieren. Es geht bei allem darum, den Kunden zu ermutigen, sein Geld langfristig am Kapitalmarkt zu investieren.

Wir wollen ihm dafür eine bessere und günstigere Alternative bieten. Er muss das Gefühl bekommen: Ich brauche mich nicht darum kümmern oder gar sorgen. Wenn der Kunde vertrauen hat, dann profitiert er massiv davon, denn er fängt nicht an, sich durch Emotionen die Performance zu versauen. Wie verdient man dieses Vertrauen und untermauert es mit Taten? Hier gibt es nicht eine Antwort sondern eine Vielzahl an Punkten, die wir richtig machen müssen, um einen echten vielleicht sogar ersten?

Wenn ich das richtig verstehe, bekommt der Kunde davon doch gar nichts mit, wenn die Börsenkurse sinken, Ihr durch Eure "Risikoprojektionen eine drohende Verletzung des Risikokorridors" bereits erkannt habt und umschichtet. Das Anlagemodell zielt nicht per se darauf ab, kein Risiko manifestiert durch Kursverluste zuzulassen. Ansonsten sind wir für Dich zu wenig Risiko eingegangen, wodurch im Mittel zu wenig Performance erzielt wurde. Hierdurch nehmen wir die Kunden an die Hand.

Sie sind bei der Kapitalanlage nicht im Ungewissen, sondern bekommen eine Orientierung wie viel riskiert werden muss, um eine bestimmte Rendite oder Anlageziel zu erreichen. Wenn Du lieber sportlicher unterwegs sein willst, dann nimm ein höheres VaR Portfolio. We do the rest. Das liegt daran, dass wir Dir ein passives Indexportfolio mit gleichbleibendem Verlustrisiko anbieten. Passive Anlage mit aktiven Risikomanagement sozusagen.

Wenn zukünftige Renditen auf der Basis historischer Renditen prognostizierbar wären, sollte es einen temporalen Zusammenhang zwischen aufeinanderfolgenden Renditebeobachtungen geben. Alle Autokorrelationen sind nahe null und zumeist nicht statistisch signifikant i. Infolgedessen ist festzustellen, dass vergangene Renditen geringe bzw. Dies steht im Kontrast zum Verhalten der Risikokomponente, welche in der unteren Abbildung dargestellt ist: Die Datensätze illustrieren, dass es sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich ist, belastbare Prognosen für die Entwicklung von Anlagepreisen zu treffen.

Die Prognostizierung von Finanzmarktrisiken auf der anderen Seite, ist aufgrund der empirischen Belege für lineare Vorhersagbarkeit, wesentlich vielversprechender. Scalable Capital bedient sich der Tatsache, dass die Prognose von Marktrisiken zuverlässiger ist, als die der Richtung von Marktbewegungen.

Hallo Eric, wow, was für eine Diskussion. Super, das Du so offen daran Teil hast. VaR finde ich eine gute Sache, auch wir kontrollieren unsere Standard-Portfolio, die wir empfehlen, nach diesen Prinzpien. Was mir jetzt nicht ganz klar aber bestimmt interessant ist, ist auf welche Daten genau Ihr die Portfoliokonstruktion stützt.

Nehmt ihr zum Beispiel die Korrelationen von Assetklassen mit in die Kalkulation? Ich persönlich habe bei der Auswertung von Datensätzen aus der Vergangenheit zu diesem Thema gemerkt, dass es einen Riesenunterschied macht, welche Indizes, Zeiträume, Erhebungsfrequenzen etc ich für die Datenbasis der VaR-Kalkulation für dieses Thema nehme. Ändere ich die Datenbasis ändern sich auch ganz schnell meine Ergebnisse.

Gerade wenn ich meine Anlage in diese Richtung optimieren will also auch möglichst nah an den VaR Wert rankommen will frage ich mich, woher Ihr die Sicherheit nehmt, das gerade der Datensatz zu den Bedingungen so wie Ihr ihn ausgewertet habt und zukünftig auswertet genau der Richtige ist? Für die Datenbasis von VaR scheinen mir so viele Annahmen zu gelten, dass man gar nicht die Sicherheit haben kann, das man mit VaR so genau rechnen kann.

Die Annahmen sind da das entscheidende. Wieso ist VaR trotzdem gut? Aber wir glauben, dass es dem Nutzer einfacher macht, sein Portfolio richtig zu diversifizieren - ohne genau einen Prozentwert in welcher Richtung auch immer treffen zu können.

Auf dem Blog von Alexander klarplus gibt es hierzu diesen Artikel: Interessante Diskussion darüber, was "Beratung" eigentlich bedeutet. Manchmal kann ich nicht ganz nachvollziehen, wenn dann so Begriffe wie "gut zureden" und "händchenhalten" benutzt werden eben die "emotionale Ebene", die du ja bei Robos bemängelst.

Aber dann muss ich mich wohl auch immer wieder daran erinnern, das ich als Typ aufgeklärter Selbstanleger wohl eben nicht in die Zielgruppe gehöre, die vielleicht tatsächlich sowas braucht, und das mag auch gern die Mehrheit sein. Aber können diese Anbieter egal ob Menschen oder Roboter das in der Praxis wirklich so leisten, wie du dir das vorstellst?

Es geht doch im Prinzip praktisch nur darum, was in einem Börsencrash passiert über Gewinne hat sich ja noch niemand beschwert , in denen ja die Verlust Grenzen eines jeden Systems auf die Probe gestellt werden, und die Anleger zwei Fragen haben:.

Sollen die Berater nun eine Mail an alle Anleger schicken oder jeden einzelnen anrufen , und ihnen versuchen zu erklären:. Zumal es für viele Kursbewegungen einfach keine wirkliche Erklärung gibt. Am Ende hat vielleicht nur irgendein zugekokster Investmentbanker mit Fettfinger auf die falsche Taste gedrückt. Der Furz im späten August ist uns ja allen noch im Gedächtnis, und niemand kann wirklich sagen woher er kam.

Wir wissen doch noch nichtmal von '87 so richtig was da genau passiert ist. Über Sinn und Unsinn beider Ansätze kann man lang diskutieren. Ja, das setzt voraus das man sich ein paar Stunden mal mit Finanzthemen beschäftigt, aber wer dafür zu faul ist, für den hält sich mein Mitleid in Grenzen.

Ich bin ja zum Glück auch kein Anbieter, der was verkaufen will und sich mit solchen Kunden rumschlagen muss. Das hat nichts mit "Risikoignoranz" zu tun, im Gegenteil. Überall in der Finanzbildung, ob nun akademisch oder wie hier bei den Laienbloggern, wird versucht abseits solcher Extreme ein vernünftiges, funktionales Verhältnis zur Börse zu vermitteln. Die für den Privatanleger relevanten Erkenntnisse passen im Prinzip auf einen Bierdeckel: Gebühren möglichst klein halten Renditen sind ja nicht garantiert, Kosten dagegen immer , Kapital möglichst breit streuen robuste Diversifikation statt fragiler Einzelwetten , Anlagehorizont möglichst langfristig da das Spektrum rollierender x-Jahres Renditen umso positiver ist, je länger der Beobachtete Zeitraum.

Alles weitere sind eigentlich nur Folgerungen daraus. Es liegt nun am Anleger selbst, diese Grundsätze wirklich zu verinnerlichen und konsequent zu praktizieren. Dafür braucht es dann auch keine "Berater", die einem diese "Arbeit" und wenns auch nur ne mentale ist gegen Bezahlung abnehmen. Nur zum Verständnis beschreibe ich dir nochmal, wie hier in der Laien-Community das Thema "Risiko" behandelt wird: Dann wird folgender Fall durchgespielt: Die empfohlene Aktien-Investitionsquote ist dann ein einfacher Dreisatz aus Kapitalanteil, Zielverlust und Maximalverlust.

Experten zu bezahlen, das am Computer zu berechnen ;-. Aber natürlich stimmt auch, das VaR in der Praxis eben nicht einfach nur statisch ist, sondern es Phasen mit höheren und niedrigeren Verlustwahrscheinlichkeiten gibt und deswegen die Portfolio-Allokation dynamisch optimiert werden kann.

Euer Angebot ist es ja, das automatisiert für den Anleger zu machen. Aber man sieht schon an den Reaktionen in den Kommentaren, was die Schwierigkeiten sind, Leute davon zu überzeugen. Nun könnt ihr vielleicht hoffen dass genug Kunden euch trotzdem vertrauen "ich kapier zwar nicht wirklich, was da abläuft, aber die benutzen tolle Worte, die Website sieht hip aus, und die Macher sind alle hochstudiert, das wird also irgendwie schon stimmen was die sagen" und bereit sind ihr Geld in eine Blackbox zu investieren.

Aber ich bin mir nicht so sicher wie erfolgreich ein "du brauchst dir keinen Kopf zu machen, wir kümmern uns schon drum"-Angebot sein wird, gerade beim heutzutage allseits grassierenden und begründeten Misstrauen gegen jegliche Finanz-Alchemisten. Ihr solltet zum Beispiel besser beschreiben, was "VaR" eigentlich bedeutet, und vor allem wie ihr das berechnet.

Gebt an konkreten, nachvollziehbaren Beispiel mal an, wie ihr den VaR für ein Asset berechnet, und gebt auch Beispiele wie ihr ein Portfolio mehrerer Assets nach target-VaR optimiert. Von mir aus auch schön mit bunten Grafiken und Tabellen zur besseren Anschaulichkeit. Dazu hatte ich schon beim Wesir einen Absatz über diese Pauschalaussagen geschrieben. Das ist also, wenn überhaupt, nur ein Argument daFÜR diese Strategien am besten in möglichst automatisierten Prozessen zu betreiben.

Genauso ist auch "Market-Timing" ein so breiter Begriff, und es gibt verschiedene Strategien, die durchaus keine Zeitvergeudung sind. Und in keiner der empirisch belegten Strategien, die seriös sind, geht es darum "Kurse zu prognostizieren". Das ist vielleicht eine flapsige Vereinfachung oder ein Missverständnis, aber niemand behauptet, die Kurse der Zukunft nun exakt auf die dritte Nachkommastelle vorherzusagen. Je nachdem, wie man es definiert, könnte man euch ja genauso "vorwerfen" weils ja mittlerweile schon negativ assoziierte Begriffe sind dass ihr im Prinzip auch nur Asset Picking und Market-Timing betreibt, da ihr ja auch aktiv tradet und die Assets hin und her schichtet.

Schade, aber verständlich, dass ihr auf eurer Firmenseite noch keine Daten rausrücken könnt. Gerade weils eben ein für die meisten Menschen neues Konzept ist, brauchen die erstmal belastbare Fakten, um sich drauf einlassen zu können, und da hilft es, zumindest schonmal eine Vergleichsgrundlage zu haben, wie sich das System so in der Vergangenheit geschlagen hat ggü der reinen Aktienanlage, oder auch gegenüber simplen selbstgebauten Misch-ETFs z.

Und ja, natürlich geht es da nicht nur um Rendite. Selbst wenn das Konzept eben nicht mehr Performance als die reine Selbstanlage gebracht hätte, aber dafür den Verlust zuverlässig in den gewünschten Grenzen gehalten hätte was ja seine eigentliche Aufgabe ist , hat es schon seine Berechtigung erfüllt. Meine Idee für die Evolution der Branche beruiht auf der These: Alles, was mit Asset Allokation zu tun hat, ist extrem preissensitv. Das Mangement lebt von dem, was sie mit der Wertpapierleihe machen.

Ein reines Zahlenspiel wie im Einzelhalndel:. Schau Dir an, was aus dem Telco-Markt geworden ist. Preis-Erosion wo man hinschaut. Den Banken steht etwas ähnliches bevor. Noch ein Wort zu Szenario 3. Das ist vollkommen irrational. Es geht nur um Emotionen, Zuversicht und Vertrauen. So wie Hollywood uns das zeigt: Das Vorschiff verschwindet unter den Brechern, die ersten Container sind über Bord gegagen und haben Teile der Reeling zerstört, das ganze Schiff rollt, bockt und ächtzt.

Das Schiff kommt durch und alle gratulieren dem Käpt'n zu dieser Leistung. Aber sie alle hätten längst aufgegeben, hätte der Alte nicht so stoisch auf der Brücke gestanden. Vollkommen irrational, aber wer hat jemals gesagt, dass Geldanlage etwas mit Geld zu tun hätte ;-. Die Amis nennen das etwas vornehmer "behavioral coaching". Dieses Verhaltens-Coaching ist in meinen Augen das Einzige, was wirklich zählt. VaR finde ich eine gute Sache, auch wir kontrollieren unsere Standard-Portfolio, die wir empfehlen, nach diesen Prinzipen.

Wir schauen uns auch Korrelationen an. Sie spielen aber bei uns nicht so eine entscheidende Rolle, da wir vorziehen, mit Verfahren zu arbeiten, die möglichst nicht oder nur teilweise parametrisch sind. Da können die Ergebnisse stark von der Wahl der Stichprobe abhängen. Wir verwenden stets die längst mögliche Datenhistorie und extrahieren daraus die wesentliche Risikodynamik, um VaR-Projektionen herzuleiten.

Dazu sind natürlich Annahmen erforderlich. Die leiten wir aber im wesentlichen von den empirischen Dateneigenschaften "stylized facts" der Assetklassen ab. Das volatile Markttage zeitlich zueinander korrelieren ist korrekt und ja auch bekannt.

Euer Ansatz, diese Korrelation zur Prognose von Risiko zu nutzen, ist daher grundsätzlich sehr interessant. Meiner Meinung nach vernachlässigt ihr dabei jedoch den Fakt, das die Zeiten hoher Volatilität meist durch einen sehr volatilen Tag eingeleutet werden, welcher sich nicht vorhersagen lässt. Dies sieht man ja auch ganz gut in eurem Diagramm: Erst nach diesem Tag könnt ihr mit eurem Risikomanagement reagieren. Dann ist das Kind jedoch schon in den Brunnen gefallen, denn eure Portfolios sind ja schon dramatisch gefallen.

Und wenn man vor dem "Crash" aufgrund der geringen beobachteten Volatilität riskantere Anlageklassen übergewichtet hat, dann ist man in dieser Situation natürlich besonders gefährdet.

Wie auch immer ich das Modell drehe: Am Ende einer Krise geht man auf jeden Fall mit einer deutlich niedrigeren Rendite raus als wenn man eine simple Buy-and-Hold Strategie verfolgt. Weiterhin habe ich mir mal eure Website angeschaut. Laut euren Angaben investiert ihr in Titel aus 90 Ländern. Könntest du dort mal genauer darauf eingehen welche Länder das sind.

Ich habe mir die zugrundeliegenden Fonds angeschaut und komme auf "nur" 49 Länder. Ich finde scalable adressiert den wichtigsten Punkt bei der Geldanlage nämlich die Risikotragfähigkeit. Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung der Abfragen der Risikotragfähigkeit. Das sind ja eigentlich genau die Abfragen des Finanzwesirs, ergänzt um eine schöne Risikoumrechnung. Ich denke Schieberegler alleine oder die Abfrage ob ich "risikobereit" bin sind viel zu abstrakt.

Dann übernimmt es noch eben den operativen Kram. Für den informierten Anleger und Finanzwesirleser wie mich ist das natürlich nichts. Die Automatisierung macht diese Asset-Allocation-Rechnung auch bezahlbar. Eine realistische Beschreibung der möglichen Ereignisse ist m.

Der Ansatz von Scalable mit seiner sehr plastischen Darstellung von Risiko erscheint im Vergleich zu den anderen Schiebereglern schon am Besten. Wird bei der Ermittlung der Risikotragfähigkeit auch ermittelt, wie sicher sich der Anleger seiner Entscheidung ist? Wie verhindert ihr, dass der eher uninteressierte Anleger nach einem Jahr bei einem sehr unwahrscheinlichen Ereignis mit verheerender Wirkung sagt, "Alles Lüge ich bin raus hier!

Lars Reiner - Mitgründer von Ginmon sagt am Gerne beteilige ich mich auch an der spannenden Runde. Die Diskussion war bisher ja bereits sehr produktiv und vieles was hier geschrieben wurde kann ich uneingeschränkt unterschreiben. Wir sehen, dass unsere Kunden typischerweise gut informiert, selbstbestimmt und gebildet sind - aber eben einfach zu beschäftigt, um die Indexfonds-basierte Geldanlage dann auch konsequent in der Praxis umzusetzen und zu pflegen.

Unseren Kunden ist es daher wichtig, dass sie eine transparente und automatisierte Plattform haben, die Arbeit abnimmt und dabei nur minimale Gebühren verursacht.

Wichtig ist es zudem auch, Anteile an echten Unternehmenswerten zu halten, keinen unnötigen Risiken ausgesetzt zu sein z. All dies kann ein Robo-Advisor sehr gut leisten und wird daher sicherlich zu Recht von vielen als interessante Alternative zu traditionellen Bankprodukten, aber auch dem DIY-Ansatz, wahrgenommen.

Irgendwie klingt das für mich immer noch wie die Quadratur des Kreises. Für was denn genau bitte, hier wird ja nicht hektisch getraded? Von wirklich selbstbestimmten, gut informierten Anlegern kann man wohl auch erwarten, dass sie in der Lage sind, sich alleine die passenden ETFs und deren prozentuale Verteilung raussuchen zu können z.

Das Rebalancing, was jeder selbst einmal im Jahr in 10 Minuten hinkriegt? Die "Arbeit", sich Gedanken über Fondsauswahl machen zu müssen - was die meisten Robos einfach dadurch lösen, das es erst garkeine eigen mögliche Auswahl gibt?

Oha, was für eine "Betreuung" findet denn bei euch konkret statt? Im Kleingedruckten steht doch explizit dass es keine Anlageberatung oder Vermögensverwaltung gibt, und nur Fondsvermittlung bzw technische Weiterleitung von Aufträgen gemacht wird. Der Kunde handelt auf eigene Verantwortung und hat keinerlei Ansprüche ggü euch reiner Technologieträger.

Ihr tut den Leuten ja nicht gut zureden und Händchen halten, und seid rechtlich auch nicht verantwortlich falls die Renditen eurer Portfolios nach dem nächsten Börsencrash in den Keller rauschen und irgendwelche Dödel auf die Idee kämen euch zu verklagen so nach dem Motto "aber die haben mir doch empfohlen Ausser dass eben einmal im Jahr die Ausgangsgewichtung wiederhergestellt wird.

Es wird einfach stur die Allokation durch gehalten. Die Robos sind natürlich schon ein Fortschritt was Kosten und Produkte angeht im Gegensatz zu dem was das Volk so aufgeschwatzt bekommt wenn es einfach nur weiter treudoof in die nächste Bank- oder Versicherungsfiliale dackelt. Die ganzen Naivlinge bzw. Und all diejenigen die sich selber kümmern wollen finden auch schnell raus das sie dafür keine Robos brauchen.

Ich war bislang dem Irrglauben? Grad mal nachgeschaut, Ginmon benutzt nur folgende 5 Fonds aus welchen dann nach dem bekannten Multiple Choice Prinzip die Allokation zusammengemischt wird:. Und wenn man mal auf die Anbieterseiten schaut, tja all diese Fonds betreiben auch Wertpapierleihe.

Und sie nutzen zudem Derivate da Optimzed Sampling. War dann von Herrn Reiner sicherlich nur ein Versehen und keine vorsätzliche Täuschung;-. Die Jungs von Scalable und fintego haben sich da besser geschlagen. Journalisten kann man diese Marketing-Brocken hinwerfen, die sind immer unter Zeitdruck und schieben das 1: Das das nicht gut gehen würde, war mir klar, als ich den Beitrag freigeschaltet habe.

Meine Frau hat schon gefragt, warum ich so böse gegrinst habe. Hätten meine Leser das nicht schon erledingt, hätte ich das nachrecherchiert und entsprechend geantwortet. Es handelt sich aber dennoch um eine rein physische Replikation.

Im Fondsbericht unter https: Chris, Dummerchen, Bankenretter Es scheint mir, als sei hier sehr gefährliches Halbwissen von eurer Seite unterwegs. Sehr geehrter Herr Dr. Es wäre nett,wenn Sie dieses Statement erläutern könnten.

Begründete Gegenmeinungen sind gern gesehen. Risiko eines Konkurses der Gegenpartei. Ich lerne gerne dazu, Sie scheinen über ein fundiertes Fachwissen zu verfügen. Dann lassen Sie mich und andere doch daran teilhaben. Optionen und Futures, Swaps, Termingeschäfte, Termingeschäfte mit Barausgleich, Kreditderivate wie Single-name-CDS und CDS-Indizes , Devisenkassageschäfte, Caps und Floors, Differenzkontrakte und andere Derivattransaktionen gehören, um zur Erreichung seiner Anlageziele beizutragen und um beispielsweise ein Engagement in bestimmten Bestandteilen des Referenzindex oder im Referenzindex selbst zu erzielen, um eine mit der Rendite des Referenzindex vergleichbare Rendite zu erzielen, um die Transaktionskosten bzw.

Steuern zu reduzieren oder um ein Engagement in illiquide Wertpapiere oder in Wertpapiere, die aus markt- bzw. Hier findet sich unter 2. Was sagt uns das?

Auch die "sicheren" Replizierer bei ishares können Derivate inkl. Sorry für die verspätete Antwort! War ein bisserl unter Wasser die letzte Zeit. Ihr meine Antworten auf Eure letzten Kommentare.

Dies sieht man ja auch ganz gut in eurem Diagramm:. Deine Aussage ist empirisch nicht beleg- und haltbar. Idiosynkratrische Ereignisse gibt es natürlich, aber diese ziehen meist keine systematischen Krisen nach sich. Flash-Crashes, Black Mondays, Terrorakte beispielsweise führen zu kurzfristigen Verlusten, die meist auf Jahressicht das Portfolio nur gering beeinflussen. Der Markt ist hier recht effizient darin abzuschätzen, was langfristig für das Produktivitätswachstum ein Problem ist und was nicht.

Deshalb ist es aber auch sehr wichtig, keine Stop-Losse zu verwenden für die langfristige Geldanlage, denn diese führen zu einer Pfadabhängigkeit der Anlagestrategie. Wenn Du näher reinzoomst, dann sieht man zudem nicht nur den markierten Anfangs-Spike sondern das aufbauen der Schwankungsintensität über eine bestimmte Zeit.

Man sieht, dass die Verlustspitzen vor dem Maximalverlust graduell aufbauen. In solchen Fällen funktioniert unser Modell recht gut. Nicht in allen Fällen schaukelt sich die Vola so auf, aber in den meisten schon. Stimme Dir nicht zu. Deine Aussage ist auch sehr pauschal, VaR-Targeting ist ja keine esoterische Spinnerei, die wir uns aus Langeweile ausgedacht haben, sondern eine bewährte Art der Risikosteuerung bei guten institutionellen Investoren.

Wer mehr Rendite will sucht sich also Asset-Klassen mit mehr Risiko aus und wird dafür im Mittel mit höheren Risikoprämien belohnt. Abweichungen der Vola von der langfristigen, durchschnittlichen Vola nach oben gehen meist mit schlechter Performance einher. Diese empirischen Beobachtungen sind keine Einzelfälle sondern statistisch signifikant. Wie hilft einem die Erkenntnis dieser Risikoeigenschaft?

Wir reden hier von Sharpe-Ratios von ca 0,,7. Das wäre natürlich Quatsch. Die HP Angabe zeigt zu wenige Länder. Diese konkrete Frage stellen wir nicht. Sicher kann man die meiner Meinung nach auch nicht beantworten, man müsste dazu ja wissen was die Zukunft genau bringt. Wir fragen nach Deinem Anlagehorizont und weiteren Fragen zu Deiner Finanzsituation und Deiner finanziellen Notfallreserve, um eine Indikation zu erhalten, ob Du verkaufen müsstest, wenn Dich im Leben mal unerwartete Ausgaben, Jobverlust etc.

Neben dem weiter oben beschriebenen Abfragen ist hier das beste Verfahren sehr viel Aufklärung und aktive Kommunikation. Je besser die Leute über Kapitalmarktrisiken Bescheid wissen, desto bessere Langfristanleger werden sie. Wir werden Anfang des Jahres einen Scalable-Blog mit verständlich erklärten, wissenschaftlichen Beiträgen veröffentlichen und unsere Kunden per Newsletter kontinuierlich weiterbilden.

Zudem richten wir einen Info-Feed ein, der über unsere App die Kunden informiert, wenn und warum wir Re-allokationen in Ihrem Portfolio vornehmen. Auch unwahrscheinliche Ereignisse und Rücksetzer gehören zum Kapitalmarkt, man muss in diesen Szenarien eng am Kunden bleiben.

Dieser beschäftigt sich in der Regel alleine schon aus intrinsischem Interesse mit der eigenen Geldanlage. Die Zeit, die für Recherche, Umsetzung und Portfoliopflege aufgebracht wird schreibt man da gerne als Hobby ab. Um den Mehrwert eines Robo-Advisor aufzuzeigen hilft es sich zunächst einmal einen Überblick über die verschiedenen Alternativen zu beschaffen, aus denen ein Kunde wählen kann:.

Klassische Anlageberatung mit Beratungsprotokoll: Hier wird der Kunde beraten und erhält eine klare Anlageempfehlung. Eine Unabhängigkeit kann der Kunde natürlich nur erwarten, wenn er den Berater hierfür ein festes Honorar bezahlt. Für dieses Honorar steht der Berater dann natürlich auch laufend persönlich zur Verfügung, um z. Hier informiert der Kunde sich selbst und setzt die Entscheidung dann auch selbst um. Der Aufwand und die Kosten hierfür werden gerne unterschätzt. Die mittlerweile seitenlange Diskussion hier im Blog lässt ja bereits erahnen, welche Komplexität sich dahinter verbirgt, sich für eine Portfoliozusammensetzung zu entscheiden und diese dauerhaft zu pflegen.

Dies hat viele Menschen weitaus mehr Geld gekostet, als der Anlageberater gekostet hätte. Für diese Leistungen inklusive aller anfallenden Transaktionskosten nimmt der Robo-Advisor eine kleine Gebühr, die weit unterhalb der eines Anlageberaters liegt. Wie ihr schon richtig erkannt habt, gibt es auch bei ETFs starke Unterschiede in deren Konstruktion, die es einem noch unerfahrenen ETF Anleger schwer machen, diese Unterschiede zu erkennen und die richtige Auswahl für sich zu treffen. Wir beschäftigen uns sehr intensiv mit der Thematik und sind extrem sorgfältig in der Auswahl der zugrundeliegenden Anlagebausteine.

Wir haben ein Scoring Modell entwickelt, um aus den tausenden ETFs am deutschen Markt laufend diese auszuwählen, die aufgrund verschiedener Parameter für unsere Anlagestrategie und unsere Kunden am geeignetsten sind. Hierbei betrachten wir u. Am Ende ist immer eine Abwägung der verschiedenen Parameter notwendig, bevor einzelne Bausteine in Portfolios aufgenommen werden. Diese Auswahl überprüfen wir jährlich und sind dankbar für Hinweise von eurer Seite, die unsere Auswahl bereichern.

Um euer Beispiel der Wertpaperleihe aufzugreifen: Diese lässt sich i. Es gibt nur sehr wenige Produkte am Markt, die komplett darauf verzichten. Diese haben dann jedoch entweder deutlich höhere Kosten oder sind illiquide und damit teuer im Handel. Derivate werden bei den durch uns ausgewählten Produkten nicht zum Hebeln des Produktes genutzt, sondern um Liquidität, z. Diese Positionen werden stets kurzfristig wieder aufgelöst, um dann in die entsprechenden physischen Wertpapiere zu investieren.

Fälschlicherweise ist wohl der Eindruck entstanden, dass wir diese Konstruktionen komplett vermeiden statt nur minimieren könnten. Ich hoffe, dass dieses Missverständnis mit meiner Ausführung geklärt werden konnte. So ist sichergestellt, das wir jegliche Entscheidung für oder gegen einen Produktbaustein stets ohne Interessenskonflikt vornehmen können.

Ich denke, dass ich mit meiner Antwort auch deine offenen Punkte klären konnte. Die Diskussion zeigt offensichtlich, das dieses Thema eben doch sehr vielschichtig und häufig komplex ist. Schön ist es jedoch, dass auch durch solche Blogartikel mittlerweile mehr Interesse an dem Thema besteht und nun auch verschiedene Lösung für unterschiedliche Kundengruppen zur Verfügung stehen. Boah eh hab mich mal durch die Kommentare gelesen da glüht einem ja der Kopf.

Dort schreibt er auch das dass mal was für so nen robo wäre. Warum ist das Thema hier nicht diskutiert worden, das wäre ja mal wirklich ein Mehrwert wenn dieses ganze Quellensteuer zeug mal automatisch von wem gemacht wird. Hab im Artikel davon gelesen das die Steuer die man als Quellensteuer verliert 0,x ausmacht das ist vermutlich noch immer der Fall oder?

Bin leider auch Österreicher und daher die Steuer Sache auch wieder teilweise anders wie bei euch aber bei uns hab ich noch keinen Blog finden können der solche Themen diskutiert. Lesen mir jetzt noch den Artikel von Fräulein zaster. Für mich sind Roboadvisor nie ein Thema gewesen, da ich diese schlicht für zu teuer halte, für das, was sie für mich machen. Jetzt bin ich über diesen Artikel gestolpert: Oder übersehe ich etwas?

Bei kleinen Beträgen macht das zuviel aus. Dher muss man sich einen Sparplan suchen, und da bleibt Cortal - auch wenn das Verkaufen zu teuer ist, das kaufen geht ab Die Märkte sind doch verbunden, wenn man nicht Aktien hält, ist es relativ egal was man kauft. Und den Emerging Markets kaufen, wo Trump Präsident ist?

Da Degiro so langsam ausfällt, weil man Einzahlgebühren hat und man damit keinen eigenen Sparplan mehr machen kann, ist die Frage was das Kosten soll, wenn man jeden Monat Orderkosten hat.

Dazu noch bei bis zu 7 Fonds?